«Die Bachelorette»

04. Mai 2015 22:31; Akt: 05.05.2015 10:53 Print

Die Muskelprotze bringen Frieda zum Weinen

von Laszlo Schneider - Am Montagabend ging in Thailand wieder die Nacht der Rosen über die Bühne. Zwei Männer mussten gehen – und einer zitterte besonders.

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Der Tag im Idyll begann für die 14 verbleibenden Kandidaten hektisch: Bachelorette Frieda forderte die Junggesellen via Brief auf, sich innerhalb von fünf Minuten vor dem Hotel zu versammeln. Da hiess es, jegliche Eitelkeiten abzustreifen und höchstens mit etwas Deo nachzuhelfen. Pünktlich fuhr ein Van in Richtung Strand los. Dort wartete frühmorgens schon die erste Bewährungsprobe. Es galt, in Zweierteams per Kajak zu einer Yacht zu gelangen, auf der die angebetete Frieda wartete – Platz hatte es allerdings nur für zehn Kandidaten. Während der Challenge fiel einer wieder einmal besonders auf: Sebastian aus Rorbas, der schon in der ersten Folge mit einer eigenwilligen Begrüssung – er küsste Frieda prompt auf den Mund – von sich reden machte.

Der Sicherheitsangestellte erreichte das Boot zwar ohne grössere Probleme, gab danach aber zu Protokoll: «Es hat schon zwei dabei, von denen ich sagen könnte: Die hätten von mir aus auf der Strecke untergehen können.» Der Deutsche polarisiert. Ob die Drinks, die wiederum in aller Früh serviert wurden, dazu beitrugen, sei dahingestellt. Mit Schlagzeuger Roman liefert er sich mittlerweile einen wahrhaftigen Sprüche-Battle. Der Zürcher war mit dem Kajak gekentert und stellte fest: «Wenn der heutige Tag ein Fisch wäre, würde ich ihn zurück ins Meer werfen.»

Beleidigte Buben

Die Übrigen genossen den Tag auf dem Boot. Jüngling Emanuels Herz pöpperlete sicherlich wieder, als Frieda beim Einzel-Date in seinen Armen lag und ein ums andere Mal ihre Schauspielkünste zum Besten gab. Und der unauffällige Physiotherapeut Michel holte während seiner Quality-Time mit der Bachelorette bereits vorgängig die erste Rose ab, als er Frieda von seinem angeborenen Herzfehler erzählte.

Kurz vor der Nacht der Rosen hatte dann wiederum Sebastian seinen grosses Auftritt: Sichtlich gekränkt über seine Nicht-Berücksichtigung bei den Einzel-Dates schnappte er sich Frieda ausserplanmässig für ein kurzes Tête-à-Tête, um seinen schlechten ersten Eindruck aufzubessern und sich der Bachelorette von seiner emotionalen Seite zu zeigen. Die anderen Jungs goutierten das gar nicht; wie eine Bande Kleinkinder, die beim Fussball verloren hat, quengelten sie über die nicht eingehaltenen Spielregeln.

Bei Frieda brechen alle Dämme

Frieda gab dem Deutschen dann auch Extra-Wartezeit. «Wahnsinnig gerne» habe sie alle bekommen, und jeder der Kandidaten sei ihr natürlich ans Herz gewachsen. Der Abschied von Solarium-Eros und Randen-Herz-Schnitzer Daniel ging ihr dann so nahe, dass ihr dicke Tränen die Wangen runterkullerten.

Schliesslich bekam Sebastian sein Fett weg, aber dafür auch eine Rose: «Die Art deiner Präsenz hat mich am Anfang sehr irritiert.» Sie habe aber seine sensible Seite kennengelernt. Und so gehört auch er weiter zu den nunmehr zwölf Auserwählten, die offenbar alle in Frieda die grosse Liebe gefunden haben.