«Game of Thrones»

26. März 2012 19:26; Akt: 26.03.2012 19:31 Print

Fantasy vom Feinsten

Man ist sich vom US-Sender HBO allerlei Serien-Highlights gewohnt. «Six Feet Under», «Curb Your Enthusiasm» oder «The Sopranos» etwa.

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«Herr der Ringe» trifft auf «The Sopranos»: Die Fantasy-Serie «Game of Thrones» ist ein Meisterwerk.

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Allesamt grossartig erzählte Geschichten, die das aktuelle Zeitgeschehen abbilden. Nun hat sich HBO ins Fantasy-Milieu gewagt. Ob das gut geht?

Die Handlung spielt in einer fiktiven mittelalterlichen Welt; in den sieben Königreichen von Westeros. Der Fokus der ersten Staffel liegt auf dem Reich im Norden. «Der Winter kommt», raunen sich dort die Älteren zu, das bedeutet: Es wird kalt. Aber auch: Die grausamen Wildlinge, die seltsamen Kreaturen jenseits des grosses Walls, wo ewiger Schnee liegt, sind zurück. Derweil machen auch im Süden verschiedene Völker mobil.

Der visuelle Reichtum der Landschaften und Gebäude, der bei «Game of Thrones» ausgebreitet wird, ist überwältigend. Allein der Pilotfilm hat zehn Millionen Dollar verschlungen, 50 bis 60 Millionen hat die erste Staffel gekostet, das Ergebnis kann mühelos mit aufwendigen Kinoproduktionen konkurrieren. Viel nackte Haut und kunstvoll abgehauene Köpfe runden die Produktion ab.

Doch der Zuschauer kriegt nicht nur Production Value, die Staffel bietet alles, was HBO-Serien erfolgreich macht: eine komplexe Handlung, unverbraucht-überzeugende Schauspieler und Cliffhanger, die einen die ganze Staffel in einer Nacht durchschauen lassen.

«Game of Thrones – Staffel 1» mit Sean Bean, Regie: David Benioff.

(phz/20 Minuten)