Gänsehaut-Moment

29. Februar 2016 12:23; Akt: 29.02.2016 14:50 Print

Lady Gaga kämpft an den Oscars mit den Tränen

Mit «Til It Happens To You» war Lady Gaga für einen Oscar nominiert. Zwar hat sie nicht gewonnen – ihre Performance haute aber alle aus den Socken.

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Obwohl sie momentan weder ein neues Album noch einen aktuellen Hit hat, ist Lady Gaga in aller Munde: Zuerst gewann die Sängerin für ihre Performance in «American Horror Story» einen Golden Globe. Dann wurde sie in den Himmel gelobt für die Nationalhymne, die sie beim Super Bowl sang, ebenso für ihr David-Bowie-Tribute bei den Grammys. Gagas intensive Performance bei den Oscars ist das jüngste Highlight.

Die 29-Jährige war gemeinsam mit Diane Warren für den «Best Original Song» nominiert. Der Oscar in dieser Kategorie ging zwar an Sam Smith, Lady Gaga und ihr «Til It Happens To You» aus dem Dokumentarfilm «The Hunting Ground» stahlen dem Briten aber die Show.

Kesha im Hinterkopf

Auf einem strahlend weissen Flügel performte sie den Song, der sexuellen Missbrauch thematisiert und Opfern Mut machen soll. Sowohl Gaga als auch Diane Warren wurden in der Vergangenheit missbraucht. Entsprechend emotional war der Auftritt: Die Sängerin kämpfte immer wieder mit den Tränen, liess ihre Stimme brechen und gab sich dem Song voll hin. Zum Abschluss tauchten auf der Bühne weitere Missbrauchsopfer auf und zeigten stumm ihre Arme, auf denen «Nicht deine Schuld» geschrieben stand.


«Til It Happens To You» ist ein starkes Statement. Psychischer und physischer Missbrauch wird in der Musikbranche derzeit vor allem wegen Kesha thematisiert. Die Sängerin blitzte vor einem Gericht ab, nachdem sie ihrem Produzenten Dr. Luke vorgeworfen hatte, sie jahrelang misshandelt zu haben. Lady Gaga war eine der ersten, die sich auf Keshas Seite schlug.

(nei)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Thomas am 29.02.2016 12:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gänsehaut

    Der Auftritt war einfach atemberaubend. Ich wusste schon bei ihren Anfängen, dass mehr hinter Lady Gaga steckt als nur eine 0815 Popsängerin und es freut mich sehr, dass sich ihr Bild in der Öffentlichkeit verdient zum Positiven gewendet hat. Definitiv eine der grossartigsten Sängerinnen unserer Zeit.

  • A. am 29.02.2016 12:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    toll

    starke Leistung, Lady Gaga.

  • It's me,Mario am 29.02.2016 12:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Errr

    Kesha ist "abgeblitzt". Also juristisch gesehen kein Opfer. Was genau geschehen ist bleibt für die Aussenwelt unklar. Aber der Typ wird nun trotzdem für alle als Täter hingestellt?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Hell Seher am 01.03.2016 07:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Auch wenn ich sie sonst nicht so mag,

    aber das war wirklich sehr gut.

  • Freddy Fürzel am 29.02.2016 17:29 Report Diesen Beitrag melden

    Also mir hat sie...

    ...als Vampirin besser gefallen.

  • Thomas am 29.02.2016 12:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gänsehaut

    Der Auftritt war einfach atemberaubend. Ich wusste schon bei ihren Anfängen, dass mehr hinter Lady Gaga steckt als nur eine 0815 Popsängerin und es freut mich sehr, dass sich ihr Bild in der Öffentlichkeit verdient zum Positiven gewendet hat. Definitiv eine der grossartigsten Sängerinnen unserer Zeit.

  • A. am 29.02.2016 12:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    toll

    starke Leistung, Lady Gaga.

  • It's me,Mario am 29.02.2016 12:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Errr

    Kesha ist "abgeblitzt". Also juristisch gesehen kein Opfer. Was genau geschehen ist bleibt für die Aussenwelt unklar. Aber der Typ wird nun trotzdem für alle als Täter hingestellt?

    • EliasE. am 29.02.2016 14:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @It's me,Mario

      Die Gerichtsverhandlung zur Klärung der Missbrauchsvorwürfe steht soweit ich weiss noch aus. Verloren hat Kesha "lediglich" den Rechtstreit mit Sony, der sie eigentlich von ihrem Vertrag und von ihrem Produzenten aufgrund der Missbrauchsvorwürfe hätte befreien sollen, sodass sie wieder Musik hätte machen können. Das ist im Artikel ziemlich schlecht formuliert.

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