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Miss-Schweiz-Wahl 2013
31. Oktober 2012 07:33; Akt: 01.11.2012 08:14 Print
«Man will nicht nur die Sonnenseite sehen»
von Isabelle Riederer - Die Miss-Schweiz-Wahl wird zur Casting-Show. 20 Minuten Online hat TV-Experten zum neuen Konzept befragt.
Alina Buchschacher wurde am 24. September 2011 zur Miss Schweiz 2011 gewählt - nach 626 Tagen muss sie im Sommer 2013 ihre Krone nun abgeben.
Am 8. Juni 2013 wird die Miss Schweiz 2013/14 im Zürcher Hallenstadion gewählt, wie die Miss-Organisation am Dienstag, dem 30. Oktober bekannt gab. Nebst Sat.1 als neuem Fernsehpartner machen die «Pre-Shows» die grösste Veränderung aus.
Bildstrecken Kerstin Cook: Shooting und Job in ParisMit der sechsteiligen TV-Serie sollen die Mädchen dem Publikum nähergebracht werden. Die anfangs 18 Kandidatinnen werden in drei Gruppen eingeteilt und bekommen mit Christa Rigozzi, Fiona Hefti und Nadine Vinzens eine Ex-Miss als Coach. Pro Gruppe fliegen zum Schluss zwei Mädchen raus. Das erinnert an Heidi Klums Show «Germany’s Next Topmodel». Missen-Mami Karina Berger sieht das nicht so: «Die Pre-Shows haben zwar Castingcharakter, aber mit ‹GNTM› sind sie nicht vergleichbar. Wir wollen die Mädchen so zeigen, wie sie sind, doch mit unter die Dusche gehen wir mit der Kamera nicht.»
«Die Zahlen haben eine klare Aussagekraft»
Ob die Pre-Shows die Miss-Wahl wieder auf Kurs bringen, steht in den Sternen. Fernsehexperte Beat Antenen ist skeptisch: «Die Zahlen der letzten Miss- und Mister-Wahlen haben eine klare Aussagekraft. Ich glaube einfach, dass sich nur ein kleiner Teil des Publikums dafür interessiert.»
TV-Profi Chris Hanselmann, der zurzeit sowohl für Sat. 1 wie auch für den ehemaligen Missen-Partner SF Sendungen produziert, spürt Potenzial: «Ich finde das Konzept der Pre-Shows eine clevere Strategie. Damit kann man die Dramaturgie ausbauen und die Kandidatinnen besser etablieren.»
Auch Fernseh-Macher Yves Schifferle glaubt an das neue TV-Konzept, doch weiss er, worauf man achten muss. «Eine Casting-Show lebt wie jede gute Geschichte von tollen Charakteren und einem packenden Abenteuer. Die Zuschauer wollen nicht nur die Sonnenseite sehen. Jetzt liegt es an den Machern, diese Geschichte spannend zu erzählen.»
«Castingshows sind keine neue Erfindung»
TV-Produzent Björn Hering freut sich, dass die Miss-Wahl weiter über den Bildschirm flimmert. «Ich hätte es sehr schade gefunden, wenn die Miss-Wahl verschwunden wäre. Die Miss gehört zur Schweiz wie Rösti und Fondue.» Das Konzept der neuen Pre-Shows findet er ganz gut, wobei: «Castingshows sind zwar keine neue Erfindung, aber manchmal kann man auf Bewährtes setzen und Erfolg haben.»
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Alle 58 Kommentare

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WOOOW
WOOOW das ist ja mal eine gaaaanz neue Idee und überhaupt nicht nachgemacht und vor allem so einzigartig!!..ähm ja schluss jetzt mit dem Sarkasmus. Hört doch einfach auf....
Navy CIS
sogar die gefühlte 100ste Wiederholung der alten Sendungen von Mister Gibbs und Co. wird mehr Zuschauer haben als diese Sendung Aber nur zu...^^
Es ist unfair, so unfair...
Während die Frauen zwei Wahlen haben, die sie schauen können (Mister Schwiez UND Miss Schweiz), gibt es keine Wahl, die für Männer interessant wäre. Und solange die Hälfte der Zuschauer kategorisch ausgeschlossen wird, wird es auch nichts mit den Quoten! Abendkleider sind ja schön und nett, aber schlussendlich wollen Männer Frauen in Bikinis sehen! Am besten rennend - oder Schlammcatchend. Es dürfen auch Frauen mit Ecken, Kanten und Persönlichkeit sein. Aber bitte keine, die dauernd "Mann", "wow" oder "mega" sagen. (Das war jetzt in Anlehnung an den Bachelor.)