Er hat es geschafft!

29. Januar 2017 01:00; Akt: 29.01.2017 01:43 Print

Marc Terenzi ist König des Dschungels 2017

Die Zeit im Dschungelcamp ist zu Ende und der Stripper geht als Sieger hervor. Marc hat die meisten Anrufe erhalten. Der zweite Platz geht an Hanka Rackwitz.

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Marc Terenzi hat es geschafft! Der Sänger und Stripper konnte die Zuschauer voll und ganz überzeugen und hat sich heute Abend in der finalen Sendung die Krone geschnappt. Hanka Rackwitz ist Dschungelprinzessin. Der dritte Platz geht an Florian Wess. Er hat die wenigsten Anrufe erhalten. Doch bis zum Sieg war es für Marc und seine Konkurrenten ein harter Weg ... Alle drei Finalisten mussten heute zu ihrer letzten Dschungelprüfung antreten. Hanka spielte dabei für die Vorspeise, Marc für die Hauptspeise und Florian für die Nachspeise des Abendessens. Ausserdem konnte jeder zusätzlich noch ein persönliches Lieblingsgetränk und ein ganz persönliches Goodie erspielen. «Uff!», hiess Hankas Prüfung. Sie durfte in einem Eisbecher Platz nehmen. Nach und nach wurden dann landestypische Dschungel-Dinge über sie geschüttet. Fünf Sterne gab es für Hanka dabei zum Sammeln. Und Hanka hat sich gar nicht schlecht geschlagen ... Ob Hühnerfüsse-Brösel oder verfaulte Früchte – Hanka steht tapfer an Ort und Stelle. Allerdings nicht, ohne mindestens alle paar Minuten zu rufen: «Ihh. Es stinkt.» Sie hat aber eine tolle Strategie. Als beim fünften Mal roter Schleim über Hanka geleert wird, meint sie: «Ich versuche einfach daran zu denken, ich wäre in einer Schönheitsfarm und bekomme eine tolle Packung.» Die Fischabfälle scheinen aber zu viel des Guten zu sein. «Ist das pervers», ruft Hanka aus. Doch es nimmt kein Ende. Es folgten noch Mehlwürmer, Kakerlaken und Grillen. Doch Hanka haltet durch und erspielt sich alle fünf Sterne. Obwohl sie über und über bekleckert ist, strahlt Hanka übers ganze Gesicht. «Ich freue mich riesig! Die Fischabfälle waren furchtbar, die Fleischabfälle waren auch ganz schlimm, aber ich habe es geschafft. Ist doch toll.» Auf Hankas Dschungelprüfung mit dem Namen «Uff», folgt Marc mit seiner finalen Prüfung «Ächz». Marc kann auch fünf Sterne erspielen. Doch für jeden Stern muss er eine Dschungelköstlichkeit essen. Alternativ wird ihm ein leckeres Essen angeboten. Der erste Gang besteht aus zwei Nippel vom Kuheuter, die er in den vorgegebenen zwei Minuten essen und runterschlucken muss. Doch die Zeit ist wohl gegen Marc, denn er schafft es nicht den zweiten Nippel rechtzeitig runterzuschlucken. «Es war so zäh», lautet seine Erklärung. Auch den dritten Gang mit der Krokodilvagina und den vierten Gang mit der lebenden Spinne schafft Marc nicht. Aber nicht, weil ihm die Zeit davon läuft. Die Krokodilvagina rührt er aus Prinzip nicht an und bei der Spinne scheitert er aus Tierliebe. «Holy fucking shit! Das kann ich nicht essen. Ich kann es nicht machen. Ich esse keine lebenden Tiere.» Das Kamelgehirn zum Schluss verspeist Marc jedoch mit Bravour. «Ich denke einfach, es ist ein Brownie oder eine Leberwurst», erklärt er. Marcs Resultat? Zwei Sterne. Nicht gerade viel für den coolen Marc, der stets mit Tatendrang in die Prüfung marschierte und einen Stern nach dem anderen absahnte. Doch von Traurigkeit fehlt bei Marc jede Spur. «Ich bin damit zufrieden, es war meine allerschlimmste Prüfung.» Das Schlusslicht macht Florian mit seiner letzten Prüfung «Doing». Mit Spinnen, Kakerlaken, Ratten und Mehlwürmern ist er für fünf Minuten in einer Höhle gefangen. Dort drinnen soll er kleine Kammern in der Höhlendecke ertasten in denen sich Sterne befinden. Für den Botox-Boy keine leichte Aufgabe. «Ich muss überlegen, ob ich das kann. Wenn ich da drinnen liege, ist es dunkel, dann kommen Tiere auf mich runter. Ich habe ja schon bei der Schachtel Panik gehabt.» Doch nach Zuspruch seitens Sonja Zietlow überwindet Florian sich schliesslich – wenn auch nur zögerlich. «Macht bitte erst Mal nicht zu. Warte, wartet!», ruft Florian hektisch als er sich hinlegt. «Du kannst das! Du kannst als Held vom Platz gehen!», spricht Sonja Florian erneut Mut zu. Florians Gemüt beruhigt sich und die Höhle wird verschlossen. Und sogleich kommen die Ratten und statten Florian einen Besuch ab. «Aah, was ist das? Beissen die mich?», ruft Florian. Im Gegensatz zu Marc scheint Florian nicht gerade ein Tierliebhaber zu sein. Bei den Ratten bleibt es nicht, denn plötzlich regnet es Kakerlaken. «Ich kriege keine Luft mehr, meine Nase ist verstopft», stöhnt er. Plötzlich fragt Sonja ihn, was er sich Besonderes wünschen würde, wenn er den fünften Stern holt. «Ein Telefonat mit meinem Bruder», meint Florian nachdenklich. Florian gelingt es alle fünf Sterne zu sammeln. Und wie fand er denn seine letzte Dschungelprüfung? «Es war widerlich. Ich hasse sowas.» Doch trotz dieser schlimmen Aufgabe ist Florian glücklich. «Ich habe es geschafft, geil», sagt er stolz. Sonja fragt: «Wie fühlst du dich?» «Stark!», Florian reckt die Hände in den Himmel und brüllt: «Yeah!» So, die verbliebenen Kandidaten haben es geschafft. Alle haben ihre Dschungelprüfung hinter sich gebracht und werden nun mit einem Luxus-Abendessen belohnt. Es gibt drei Vorspeisen, eine Hauptmahlzeit und drei Nachspeisen. Florian und Hanka bekommen je noch einen Wunschdrink. Glücklich erheben Hanka und Florian ihre Gläser und Marc seine Feldflasche. Und Hanka spricht einen Toast aus: «Auf uns Finalisten! Auf dieses Abenteuer, was wir nie vergessen werden!» Im Halbfinale muss einmal mehr Marc Terenzi um Sterne kämpfen. Der Sänger und Stripper hat schon die eine oder andere Prüfung hinter sich. Dieses Mal muss er in einen Kanal hinabklettern und in insgesamt sechs Abschnitten eines Tunnels acht Sterne finden. «Und natürlich bist du nicht ganz allein da drin», sagt Daniel Hartwich. «Da sind auch Tiere. Was wäre das Schlimmste, was dir da unten passieren könnte?» Marc: «Buchstabieren auf deutsch.» An den verschiedenen Stationen erwarten ihn Aale, ... ... Spinnen gegen die ein Staubsauger keine Chance hätte, ... ... und ein Krokodil. Marc bleibt jedoch ruhig und ... ... holt sich noch vor Ablauf der Zeit alle Sterne. Im Halbfinale bekommen die verbleibenden Camper also endlich mal wieder eine anständige Mahlzeit. Am Donnerstag wählten die Zuschauer mit Kader Loth die zweitletzte Frau aus dem Camp. «Damit habe ich nicht gerechnet, ich muss das echt verarbeiten», sagt die Realityshow-Veteranin. «Hättet ihr gedacht, dass ich von den tollen Frauen, die da drin waren, die bin, die bleibt?», fragt Hanka in die Runde und feiert bereits während Kader noch ihre Sachen packt: «Heute bin ich wirklich mal stolz.» Über den Streit mit Florian ist Hanka immer noch nicht ganz hinweg: «Warum das so ist mit Florian, dass verstehe ich hinten und vorne nicht», sagt sie. «Bald sitzen wir wieder im Flugzeug und das war es dann. Und wir haben uns nur noch gestresst in den letzten Tagen. Das ist Unsinn.» Letzten Endes entschuldigt sich der It-Boy, obwohl er sich weiterhin im Recht sieht: «Hanka, lass uns nicht mehr streiten! Ich habe keinen Bock auf Streit, okay? Es bringt nichts.» Im Camp zeigen sich erneut ihre Zwangsstörungen der TV-Maklerin:«Florian, Händchen alles sauber?», kontrolliert Hanka. «Zu hundert Prozent?» Die Frage «Bist du dir zu hundert Prozent sicher?» müssen ihre Gesprächspartner jeweils drei Mal hintereinander beantworten, bevor Hankas Zwänge besänftigt werden. «Kinder, als Vorwarnung: Ich bin heute noch leicht im 'Modus'», entschuldigt sie sich. Am Ende wählten die Zuschauer Fussball-Weltmeister Thomas Hässler raus. Somit kämpfen am Samstag Marc Terenzi, Florian Wess und Hanka Rackwitz um die Krone. Tag 14 im Dschungel: Während Jens im Hotel weint, gibt Florian seine Team-Chef-Aufgaben an Hanka weiter: «Meine Wahl fällt auf Hanka, weil du gestern Regeln nicht einhalten wolltest. Deswegen mach das Beste draus...» Bäm. Team-Chefin Hanka vertritt derweil eine ganz eigene Chefphilosophie: Jeder macht alles wie er möchte, nach eigenem Gutdünken. Jeder ist erwachsen, jeder kann sich selber einschätzen!» So ganz kann der junge Mann das Rüsseln auch als Ex-Team Chef nicht lassen: Kader räumt das Geschirr seiner Ansicht nach falsch weg. Frechheit sowas. Und schon wieder tobt ein Streit. Die Kandidaten scheinen doch etwas dünnhäutiger. Aber logisch, schlechte Laune hat natürlich keiner. Die Auflösung kommt später. Hanka sei auf der «roten Welle». Na dann. Als Icke und Florian dann endlich das Camp für die Dschungelprüfung verlassen, lästern Kader und Hanka munter drauflos. Hanka ätzt: «Das ist kein respektabler Umgang miteinander. Das enttäuscht mich, weil ich dachte immer wir sind Freunde.» Kader: «Was wir alles hier schlucken müssen! Das ist schon demütigend.» Hanka: «Ich bin doch kein Furz, den man einfach so wegwedelt.» Kader ist in nachdenklicher Stimmung und lässt ein Plädoyer für Respekt vom Stapel. «Worüber wir uns unterhalten? Kinderkacke.» Florian hat Glück, in seiner Sprache «voll highclass». Er darf zur Dschungelprüfung «Zwei Paddel für ein Krabbelluja» antreten. «Echt motiviert» ist der Florian. Highclass. Stilvoll gleitet das Dschungel-Duo auf seiner Nussschale durchs Brackwasser.. Von Highclass ist nicht mehr viel zu spüren. Florian motzt: «Alles Psychopathen.» Der Dschungel-Gott straft sofort - und Florian liegt im Wasser. Er kann ja immerhin schwimmen. Zum Schluss der verpatzten (das Duo holte einen Stern, eine Million Mehlwürmer, ein paar tausend grüne Ameisen und Kakerlaken) Prüfung nehmen die Herren ein Bad. Das mit der Hygiene klappt immerhin. So sieht Motivation aus. Und so Verzweiflung. Wieder zum Menschlichen: Es entspinnt sich ein süsser Flirt zwischen Kader und Marc. Das Überthema ist hier selbstverständlich Fitness. Logo. Kader gesteht: «Marc ist natürlich eine Augenweide.» Auch sie habe schliesslich «zwei Augen am Kopf». «Ich würde Marc nicht von der Bettkante stossen.» Warum nicht auch einmal anfassen. Kader: «Ich habe keinen Hintern mehr. Fass mal an. Er ist weg.» Weg ist später auch Kader, sie erhält von den Zuschauern am wenigsten Stimmen. Mr. Sexy. Noch ein Geheimnis wird gelüftet. Als Stripper zeigt Marc sein bestes Stück natürlich nicht. «Because da gibt es immer noch Fantasy.» Marc ist übrigens ein Casanova, wie es Kader ausdrückt. Seine Beziehungsfähigkeit (oder deren Absenz) steht am Lagerfeuer selbstverständlich auch noch zur Debatte. Hart analysiert von den Damen Kader und Hanka. Untermalt mit trauriger Musik tut dem Zuschauer der Marc ja fast ein bisschen Leid. Eine verlorene Seele auf der Suche nach der grossen Liebe. Hach. Nach Honeys Auszug dürfen die restlichen sechs Bewohner erneut zur Prüfung «Dschungel-Grausstellung» antreten. Oder wie das Moderations-Duo sagt die «Honey-Gedächtnis-Prüfung». Sie erinnern sich: Das ist jene Prüfung, bei der es Dschungel-Memme Honey zu eng um den Hals war und er den berühmt-berüchtigten Satz «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» rief. Bei der Prüfung müssen sich die Stars in Boxen setzen, bei denen oben nur der Kopf rausschaut. Promi für Promi, Buchstabe für Buchstabe müssen Wörter buchstabiert werden. Für jedes richtig buchstabierte Wort gibt es einen Stern. In den Boxen sind sie natürlich nicht alleine. Pythons, Kakerlaken, Mehlwürmer und Spinnen erschweren der Truppe das Spiel. Besonders Florian hat damit so seine Mühe. Hankas Worte «Hier wird nicht abgebrochen» sind auch nicht sehr hilfreich. Dennoch halten alle durch. Nur bringt es leider nichts: Keines der sechs Wörter können sie korrekt buchstabieren. Ergebnis: Das Team muss mit null Sternen ins Camp zurück. Immerhin gibt es nach der vermasselten Prüfung Licht im Tunnel: Jens und Florian dürfen zur Schatzsuche. Ihre Challenge: Zehn grosse Truthahn Eier sind aus dem Nest gefallen und liegen verstreut im Dschungel rum. Die Zwei müssen nun die grossen Eier wieder in das Nest packen und sie dort 60 Sekunden lang festhalten. Aber so einfach wird das nicht: Jedes Ei ist an einem flexiblen Bungee-Seil befestigt, das nicht entfernt werden kann. Dadurch entsteht ein Zug aus dem Nest. «Ich bin fix und fertig», klagt Jens kurz nach Beginn. Die Zwei geben aber alles und meistern die Challenge erfolgreich. Die Schatztruhe haben die Jungs jedenfalls für sich erobert. Jetzt gilt es bloss noch, die Schätzfrage richtig zu beantworten. Bekanntlicherweise tun sich die Camper damit schwer. Sie haben Glück und dürfen endlich was futtern: Schokokekse für alle! Nach fast zwei Wochen im Busch platzt nun auch Kader der Kragen. Der Auslöser: Hanka. Im Dschungeltelefon stänkert sie über ihre Mitcamperin und sagt Dinge wie: «Ich habe Hanka beobachtet. Sie versucht eine eigene Show zu machen. Sie ist ständig im Mittelpunkt, wir sind nur die Statisten um sie rum. Sie respektiert andere Menschen nicht. Wir sind alle bestraft. Nicht das Dschungelcamp ist die größte Herausforderung, sondern Hanka ist für uns alle die größte Herausforderung.» Zittern müssen Jens und Icke. Ersterer ist raus. Hanka und Marc müssen zur Dschungelprüfung antreten. Schon wieder der Marc. Er, in dieser Hinsicht der Dauerbrenner. Und Kollege Jens? Wohl eher der Dauerpenner. Nun gut: 3 Stationen gilt es hier zu bewältigen: Roulette, Black Jack und Einarmiger Bandit. Moderatorin Sonja Zietlow warnt noch: «Ihr wisst ja, Glücksspiel kann süchtig machen.» Wohl nicht in diesem Fall. Denn zu den einzelnen Spielen werden auch noch auserlesene Dschungel-«Spezialitäten» serviert. Straussen-Anus etwa, Krokodil-Penisse und Fischaugen. Die müssen an einer speziellen Presse ausgequetscht werden, den daraus gewonnenen Saft sollen die zwei Kandidaten danach trinken. «Es ist so widerlich!», ekelt sich Hanka. Stimmt. Frisch gepresster Orangensaft vom Frühstücksbuffet im All-Inclusive-Hotel schmeckt anders. Schliesslich soll Hanka auch noch eine Motte, einen Hirsch-Penis und eine gebackene Tarantel runterwürgen. «Seid ihr verrückt?», fragt sie Sonja und Daniel. Nee, ist einfach Dschungel, Kind! Sie kapituliert schliesslich: «Niemand auf der Welt kann das essen.» Deswegen erspielen sich Hanka und Marc bei dieser Prüfung insgesamt auch nur einen Stern. Unterdessen kann Gina-Lisa immer noch nicht fassen, wieso sie die Show verlassen muss. «Was habe ich falsch gemacht?», fragt sie sich. «Anscheinend habe ich die Zuschauer nicht gut genug unterhalten.» Immerhin warten im Deluxe-Hotel Versace ja Markus, Nicole und alle anderen Ex-Teilnehmer auf das Model. Ob das gegen die Urwald-Depression hilft? Markus könnte ja zur Stimmungsaufhellung Gina-Lisas Namen tanzen. Traurig verabschiedet sie sich von der Famiglia Grande. Der Streit über die Campregeln hat bei Hanka offensichtlich tiefe Spuren hinterlassen. «Ich habe gar nicht gedacht, dass der so ist», stänkert die TV-Maklerin über Marc. «Wenn es nur darum geht, wer hat das letzte Wort – so was hasse ich. Da ist mir sogar der Jens lieber!» Oha. Mit dem Malle-Sänger verträgt sich Hanka ja bekanntlich nicht besonders gut. Das ist also in etwa so, wie wenn Dieter Bohlen mit Verona Feldbusch ein Wellness-Wochenende in einem Romantikhotel verbringen würde Doch auch Marc lässt Dampf ab. «Es ist schwierig mit Hanka zu reden. Die ist schnell so emotional.» Und fügt an: «Ich versuche immer mit alle gut zu sein.» Süss, nicht wahr? So ein lieber Kerl, dieser Terenzi. Für Marc gibt es heute deswegen schöner mit alles, bitte! Geht es ums Lästern, ist Florian natürlich nicht weit. «Ich bin gespannt, wen sich der Honey jetzt aussucht zum Flirten», meint der Botox-Boy leicht spöttisch zu Kader. Die erklärt, dass es am Abend zuvor mit Marc eine kleine Auseinandersetzung betreffend der Camp-Regeln gegeben habe. Dort sei Honey dem Sänger sofort zu Hilfe geeilt. «Ich sag dir ja, dass er ein falscher Typ ist.» Wasser auf die seifig-künstlichen Mühlen eines Florian Wess. Florian liest den Brief von Ickes Frau Anke vor: «Mein Stern, ich vermisse dich sehr. Aber ich sehe dich ja zum Glück jeden Tag. Ich bin sehr stolz auf dich und freue mich, wenn du wieder bei uns bist.» Daraufhin bricht der Ex-Fussballweltmeister in Tränen aus. Und wieder regnet es im Dschungel. Auch Florian kämpft gegen die Tränen. Sein Bruder schreibt ihm: «Ich habe dich all die Jahre mit grösster Skepsis im TV verfolgt und mittlerweile muss ich sagen, ich bin stolz auf dich. Ich sehe einen Menschen, den ich so als Bruder nie hatte. Jemand, der für sich und seine Sache einsteht, ganz egal, was der Rest der Welt von ihm denkt. Dich so zu sehen gibt mir Kraft und Mut, auch weiterhin deinem Beispiel zu folgen, drogenfrei meinen Zielen zu folgen, auch wenn es mir immer noch schwer fällt.» Da bekommt sogar ein Honey feuchte Augen. Und: Honey muss gehen. Er hat von den Zuschauern am wenigsten Stimmen erhalten. Seine Reaktion: «Perfektes Timing!» Ja, ist klar ... «Das war nicht meine Prüfung, definitiv nicht», erklärt Alexander «Honey» Keen Camp-Mitbewohner Marc Terenzi seinen Rückzieher bei der gestrigen Dschungelprüfung, «wenn ich nur ein bisschen mehr Platz [vor allem um den Hals herum] gehabt hätte. Wenn ich mich nur ein bisschen hätte bewegen können: kein Problem. Aber das war komplett tight. Bei mir war es komplett tight.» Was für ein schlüpfriger Poet Honey doch ist. ... ... Er weiss, dass ihm vor allem «Malle»-Jens Büchner, Hanka Rackwitz und Florian Weiss den Prüfungsabbruch übelnehmen. Beim Lagerfeuer-Talk eröffnet Marc Honey, dass er sich vom Rest des Teams mehr Verständnis für seine Entscheidung gewünscht hätte. Honey hält die Reaktionen der anderen für «sehr berechnend»: «Das war Show. Das ist der Grund, warum zum Beispiel jemand wie Hanka keine Freunde hat. Weil sie nicht ehrlich ist und nicht zuverlässig. In solchen Situationen merkst du immer, wer wirklich Freund ist und wer nicht.» ... ... «Alle müssen zusammenhalten», fährt er fort, «und das haben sie nicht verstanden.» Marc stimmt ihm zu und legt sich schlafen – und Honey beteuert für sich, dass er in Australien keine Show abziehe, wie es ihm immer mal wieder unterstellt wird. Ob der Teamgeist am nächsten Tag seinen Weg zurück ins Camp findet? ... ... Nicht sofort; denn Hanka sagt offen, wie sie über Honey denkt und was sie von seinem angeblichen falschen Spiel hält. Ausserdem kreidet sie ihm an, dass eine Fliege sterben musste, weil er Gina-Lisa Lohfink «beschützen» wollte. Die Moderatoren Daniel Hartwich und Sonja Zietlow zollen dem verschiedenen Insekt daraufhin den verdienten Tribut. ... ... Am Sonntagabend (unsere Zeit) haben die Zuschauer Nicole Mieth aus dem Camp gewählt – oder anders gesagt: Für das Soap-Sternchen haben die wenigsten Leute angerufen. Wahrscheinlich, weil sie nicht mitbekommen haben, dass die meist mucksmäuschenstille 26-Jährige überhaupt mit nach Australien gereist ist. Gina-Lisa trifft Nicoles Abschied härter als die Rausgeworfene selbst. «Du fehlst mir jetzt schon! Ich lasse dich nicht gehen! Ich danke dir für alles, mein Engel», schluchzt sie. ... ... «Wir sehen uns doch bald wieder», versichert Nicole. Wir vorm Fernseher haben von der Schauspielerin zwar kaum was mitbekommen, aber im Camp scheint sie viele Sympathiepunkte gesammelt zu haben. Beweisstück A bis Z: Hanka, die sonst nach einer strikten «No Hugs»-Policy lebt, umarmt die Abreisende, in deren Augen sich nun auch ein paar Tränen verirren. ... ... Und was tut Nicole als Erstes, noch bevor sie es sich im Versace-Hotel gemütlich macht? Genau: Sie macht (auf äusserst natürliche und ungestellte Art und Weise) einen der grossen Werbekunden von «Ich bin ein Star – Holt mich her raus!» glücklich. ... ... Weil er sich und den Rest der Gruppe mit dem Satz «Ich bin ein Star! – Holt mich hier raus!» gestern um die Dschungelprüfung – und somit um leckeres Essen – gebracht hat, darf Honey am Montag gleich nochmals ran. Wie zur Strafe für die am Sonntag abgebrochene Prüfung muss er heute in ein Känguru-Kostüm schlüpfen – wenn Gina-Lisa das sähe, könnte sie sich wohl kaum mehr halten, so zuckersüss sieht Honey gerade aus. ... ... Aber statt seinem Urwald-Flirt Gina-Lisa steht ihm bei der Prüfung «Unter Strom» Team-Muskelmann Marc zur Seite – respektive hinter ihm: Marc muss Honey lotsen, während dieser über Hindernisse schleicht und zu verhindern versucht, dass die Gabel auf seinem Tierkopf den «heissen Draht» berührt; denn wenn das passiert, bekommt Marc einen Stromschlag, eine Ladung Ungeziefer und andere Unschönheiten verpasst. ... ... In Anspielung auf gestern, als Honey die Dschungelprüfung abgebrochen hatte, weil es ihm um den Hals herum zu eng war – der Ärmste leidet ja immer noch an einer Bronchitis und an einem angeblich äusserst muskulösen Stiernacken, Sie wissen – fragt Moderator Daniel Hartwich: «Honey, nicht nur ich, sondern mit Sicherheit auch Millionen besorgter Deutscher, stellen sich die Frage: Kannst du atmen?» Er kann, schliesslich sei das heute eine «andere Situation». ... ... An diesen Anblick könnte man sich gewöhnen, nicht? So verbissen hat Honey sonst nur dreingeschaut, wenn er sich in der «Germany's Next Topmodel»-Villa mit Liegestützen profilieren und in den Vordergrund drängen wollte. ... ... Zwar bekommt Marc ein paar Stromschläge verpasst und hat am Ende einige tierische Freunde mehr («Son of a bitch Ameisen!»), doch das Teamwork zwischen den beiden Prüflingen trägt Früchte: fünf Sterne fürs Camp! Der verschwitzte Honey fällt dem klebrigen Marc um den Hals und Daniel gratuliert: «Das habt ihr beide wirklich gut gemacht.» ... ... Zurück im Camp erzählt Honey von seinen Heldentaten. Gina-Lisa ist sichtlich stolz auf ihren Dschungel-Liebsten. Und dieser richtet folgende schöne (respektive haarsträubende) Worte an sie: «Danke für deine Stärke.» ... ... Nicht nur die Camp-Bewohner werden belohnt, auch die Zuschauer: Hier macht sich der verschwitzte Honey nach der Dschungelprüfung sauber. Und zwar gründlich. Und zwar überall. Und nach diesem Knüppel ... ... kommt es nun knüppeldick; denn weil die Bewohner in den vergangenen Tagen (zu) brüder- und schwesterlich miteinander umgegangen sind, werden sie jetzt abgemahnt. Gina-Lisa holt eine Nachricht der Produzenten im Dschungeltelefon ab: «Dschungel-Stars! Trotz Ermahnung habt ihr wiederholt diverse Regelverstösse begangen: Ihr habt untereinander Zigaretten getauscht [Wir von 20 Minuten sind empört – sowas würde bei unseren Rauchpausen niemals vorkommen!]. Ihr habt eure Mikrofone abgelegt. Ihr seid alleine zur Toilette gegangen [Wir von 20 Minuten sind empört – sowas würde bei unseren Pinkelpausen niemals vorkommen!]. ... ... Ihr habt die Feuerwache nicht zu zweit absolviert. Ihr habt über Interviews gesprochen. Ihr habt euch mehrfach bei der Wahl zur Dschungelprüfung abgesprochen. Zur Strafe müssen die Raucher bis auf Weiteres auf ihre Zigarettenration verzichten. Ausserdem müsst ihr insgesamt 15 Luxusartikel abgeben! Ihr habt zehn Minuten Zeit, die restlichen Zigaretten und die Luxusartikel ins Dschungeltelefon zu bringen!» Wer bis anhin immer noch der Meinung war, das Dschungelcamp sei eine teuer produzierte Schlankheitskur für C-Promis, hat jetzt vielleicht zum ersten Mal etwas Mitleid mit den Kandidaten. Ein bisschen? Eventuell? Nicht? ... ... Acht Camper sind aktuell noch im Urwald, jeder von ihnen durfte zwei Luxusgegenstände mitbringen und 15 davon müssen nun abgegeben werden. Wir kramen mal eben unseren TI-89-Grafiktaschenrechner hervor... Hier ein Graph, da eine Sinuskurve... x gleich... Alles klar, wir haben es: Bis auf einen müssen sämtliche Luxusgegenstände abgegeben werden – entsprechend tief sitzt der Schock bei den Promis. ... ... Weil ihre Frischhaltebox für Hanka dieselbe lebenswichtige Bedeutung hat wie das Beatmungsgerät für Darth Vader, kämpft die unter Zwangsstörungen leidende TV-Maklerin wie eine Löwin darum. Also um die Frischhaltebox, nicht um Darth Vaders...ach, Sie haben schon verstanden. ... ... Die anderen Camper sehen dies nach hitzigen Diskussionen ein und verzichten mehr oder weniger bereitwillig auf ihre Luxusgegenstände (Kader Loth zum Beispiel muss nun ohne ihr Make-up auskommen; wir sind gespannt, wie sie sich fortan schminkt – vielleicht mit Kohle?) – der Teamgeist scheint also tatsächlich wieder aufgetaucht zu sein. ... ... Doch weil die Raucher in der Gruppe nun nicht mehr qualmen dürfen, verflüchtigt er sich wahrscheinlich bald schon wieder. Thomas «Icke» Hässler droht damit, das Camp zu verlassen und bei RTL «den Laden auseinanderzunehmen», wenn er nicht weitere Kippen bekommt. «Wieso zeigt ihr gleich die rote Karte, statt uns zuerst die gelbe Karte zu geben und uns zu verwarnen?», fragt der Fussball-Weltmeister aus den 1990ern – wo ist der Unparteiische, wenn man ihn mal braucht? ... ... Auch bei den anderen Bewohnern liegen die Nerven blank. Kader und Hanka treiben Marc in die Enge, weil er kurz laut wurde. Honey, mittlerweile richtig dicke mit dem beruflich strippenden Ex-Natural-Sänger, schlägt sich auf die Seite seines neuen BFF. ... ... Bevor sich die Promis aber an die Gurgel gehen können, fliegt wieder einer raus – vielleicht ja einer, gegen den Hanka, Kader und Jens einen Groll hegen? Nein; denn ... ... es wird sich zwischen Gina-Lisa und Jens entscheiden. Wurde Malle-Jens in dieser Folge vielleicht absichtlich kaum gezeigt, damit der Abschied von ihm nicht so schwer fällt? Weil Honeys Love-Interest Gina-Lisa können die RTL-Zuschauer wohl kaum jetzt schon rauswerfen, oder? ... ... Doch, können sie. Und tun sie. Für Skandalnudel Gina-Lisa sind tatsächlich die wenigsten Anrufe eingegangen. ... ... Sofort wird sie von ihrem Botox-Buddy Florian Weiss umarmt und Gspusi Honey grinst plötzlich nicht mehr so selbstzufrieden wie sonst. Den mit grosser Wahrscheinlichkeit tränenreichen Auszug von Gina-Lisa aus dem Camp sehen Sie und wir morgen Dienstag – wir schaffen uns schon mal eine Familienpackung Taschentücher an. (23. Januar) Der grosse Test heute: Eine Tutti-Übung für die selbstdeklarierte «Famiglia grande». Für die Prüfung «Sonder-Grausstellung» müssen alle verbliebenen neun Kandidaten gemeinsam antreten. Noch sind alle voller Tatendrang – und Honey sitzt mit besonders breiter Brust in der ersten Reihe. ... ... «Wir werden das rocken», schwört Malle-Jens das Team ein. Dann werden die Mitglieder der Dschungel-Familie in Boxen gesperrt. Die Moderatoren erklären: Es geht um eine Buchstabier-Aufgabe ... ... Zugegeben: Das Ganze sieht ungemütlich aus. Zudem lassen die Schutzbrillen vermuten, dass krabbelnde Viecher und/oder etwas Schleimiges die Aufgabe für die Camper erschweren dürfte. Aber so weit kommt es gar nicht erst. Denn ... ... Camp-Schönling Honey hat schon vor dem Start der Prüfung sichtlich Bammel. Letztlich sagt er den Satz: «Ich bin ein Star! Holt mich hier raus!» Damit bricht er die Dschungelprüfung ab. Was bedeutet, dass die Sache auch für alle anderen gelaufen ist. Und das wiederum heisst: Null Sterne! Kein Essen! Wegen Honey, der sich nicht traute! Natürlich gibt Honeys Rückzug zu reden im Lager. Was heisst hier reden: Streit bricht aus im australischen Dschungel. Also, Honeyboy: Warum hast du gekniffen? Marc beraumt eine Aussprache ein. «Hey, kommt erst mal alle etwas runter und dann können wir reden.» Nach 15 MInuten Sprechpause muss sich Honey dann vor seinen Mitcampern und Konkurrenten erklären. Was er noch so gern tut – er reiht Ausrede an Ausrede. ... So schiebt er seine Bronchitis vor. «Ich bin stranguliert worden. Ich habe eh Atemprobleme durch die Bronchitis gerade.» Zudem sei für ihn die Öffnung für den Hals viel enger gewesen als etwa bei den Frauen. Er ist eben ein muskulöser Typ, der Honey. Fazit: «Wenn bei mir der Hals stranguliert wird, hörts bei mir auf.» Hanka ist sauer: «Aber doch nicht wegen einer Halskrause, die etwas zu eng ist! Du hast es dir sehr leicht gemacht. Ich stelle mich meinen Ängsten.» Florian setzt nach. «Du hast heute Morgen gesagt: Ich bin fit für die Prüfung. Jetzt kommst du: Ach, meine Bronchitis. Du hast dein wahres Gesicht gezeigt. Du bist berechnend.» Im Dschungeltelefon lässt Flo Dampf ab: «Der Honey hat Angst, schlecht dazustehen.» Und er unterstellt ihm falsches Spiel: «Er weiss genau, wie er sich zu verhalten hat, damit er draussen als perfekter Typ rüberkommt.» Nun, diese hübsche Fassade hat soeben eine grobe Delle eingefangen. Honeys Love-Interest Gina nimmts total mit: Sie beginnt zu weinen. «Sie haben mir gesagt, ich solle mich vor dir in Achtung (sic) nehmen! Der macht eine Show, der will nur berühmt werden.» Was zwischen den beiden da eben noch schön am köcherln war, ist urpötzlich zugefroren. Honey bittet: «Jetzt brauche ich deine Unterstützung.» Und Gina lässt sich von seinem Charme weichkochen: «Jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient.» Kurz darauf bewundert sie schon wieder Honeys Muckis. Auch Kader schaltet sich – wenig konstruktiv – in die Diskussion um Honey ein: «Okay, Leute, wollen wir ihn umbringen? Jetzt gleich oder später?» Nun: Honey überlebts. Er darf im Camp bleiben. Am Samstag schon hatten die Zuschauer entschieden: Markus Majowski muss das Camp verlassen, er packte in der heutigen Folge seinen Dschungelsack. Gina-Lisa weinte auch hier: «Er war wie ein Papa für mich. Ich habe ihn sehr gern.» Einen Knaller lässt Markus zum Abschluss noch los: Er habe seinen Ausraster in seiner letzten Prüfung nur gespielt, es ginge doch darum eine gute Show zu zeigen im Dschungel. Ebenfalls packen muss ... ... Schauspielerin Nicole Mieth. Die 26-Jährige hat es auch in der neusten Folge geschafft, ausserhalb des Dschungeltelefons kein einziges Wort zu sagen, das von den Kameras und Mikros aufgezeichnet worden wäre. Die Zuschauer wählen die stille Dschungel-Maus raus. Und sie wird sich womöglich denken: Hach, der Honey, hat er mir noch die letzte Prüfung versaut! (22. Januar) Marc Terenzi, seines Zeichens Sänger und Ex von Sarah Connor muss zusammen mit Mallorca-Auswanderer Jens Büchner (r.) zur Dschungelprüfung mit dem Namen «Sternenfänger». Aber zu erst zum spannenden Teil des neunten Dschungel-Tages ... ... Gina-Lisa Lohfink und Alexander «Honey» Keen mussten sich mitten in der Nacht auf Schatzsuche begeben. Weil es zwischen den beiden latent knistert, war die Vorfreude auf dieses nächtliche Happening gross. Nicht zuletzt, weil RTL mit Käse, Brot und sogar Weisswein für Romantik sorgte. Und? Ging was? Beim Anblick dieser Geste könnte man meinen, dass zwischen endlich etwas gelaufen ist. Doch weit gefehlt. Diskutiert wurde zwar über Sehnsüchte und Gelüste. Doch die beschränkten sich auf Gebäck. «Ganz ehrlich gesagt, hätte ich am liebsten, am liebsten hätte ich», druckste Honey rum. Was denn nun? «Kaffee und Kuchen», rückte er schlussendlich raus mit der Sprache. So eine Enttäuschung! Hanka Rackwitz präsentierte derweil ihren Luxusartikel, den sie ins Camp mitgenommen hat. Es handelt sich dabei um eine Tupper-Dose. Was sie damit anstsellt? «Da mache ich mein Klopapier rein und wenn ich auf Toilette bin, dann kann ich es da hinstellen. Das ist dann hygienisch.» Ausserdem legt sie da auch ihre Zahnbürste rein. «Die Dose ist meine Clean-Area», erklärt sie. Â propos Toilette: Florian Wess behauptet in den Badesee gepinkelt zu haben. Daraus entwickelte sich eine spannende Diskussion über Stuhlgang-Gewohnheiten. Die Erkenntnis zum Schluss: Weder Hanka, noch Florian machen in den See. Sie gehen aufs WC. Ganz zivilisiert also. Als weiteres Highlight darf man Marc Terenzis Einsatz als Feuerwehrmann bezeichnen. Kader Loth wollte ihr Kopfkissen am Lagerfeuer trocknen und fackelte es dabei kurzerhand ab. Heldenhaft grifft Terenzi ein und verhinderte schlimmeres. Dann wurde noch der Abschied von Sarah Joelle gefeiert. Nach Fräulein Menke war sie die zweite Kandidatin, die den Dschungel verlassen muss. Ihre Gefühle beim Abschied? «Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich die jetzt eine Weile nicht sehen muss. Viele gingen mir unheimlich auf den Wecker. Momentan habe ich nur einen Wunsch, und das ist Essen und dann Freunde anrufen, wenn die noch mit mir reden. Die hätten wahrscheinlich mehr erwartet meine Leute. Aber ich habe mich wirklich angestrengt. Hat halt nicht gereicht!» Zurück zur Prüfung «Sternenfänger». Dabei musste sichn Marc Terenzi und Jens Büchner an einem Seil über eine tiefe Schlucht ziehen und dabei Sterne einsammeln. Ausgestattet mit Helm, Handschuhen und Tiefschutz zogen sich die beiden in schwindelerregender Höhe an einem Seil zu den Sternen der Begierde. Obwohl der Ausdruck ziehen bei Mallorca-Jens etwas übertrieben ist. Die meiste Zeit jammerte er oder hing wie ein nasser Sack über dem Abgrund. Beim Werfen und Fangen stellte sich der Ballermann-Sänger auch nicht wirklich geschickt an. Das Resultat der Prüfung überrascht nicht. Lausige zwei Sterne haben Marc und Jens erspielt. Der Schuldige ist schnell gefunden. «Meine Fettsucht ist schuld, sie kotzt mich an», analysiert Jens die Niederlage. Beim Gedanken, dass er mit der lausigen Leistung seine Frau und seine Kinder enttäuscht haben könnte, weint Malle-Jens bittere Tränen. Besser schlugen sich Kader Loth und Markus Majowski in der zweiten Prüfung namens «Bälle der Qual» ... ... Markus Majowski hat dabei das schlechtere Los als Kader gezogen. Die Königin der Smokey Eyes durfte ihn nämlich mit ekligen Wasser-Ballons bewerfen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass Kader zugab, dass sie irgendwie auf Markus Majowski steht. Wegen seiner üppigen Körperbehaarung. Die Challenge war aber alles andere als sinnlich. Die Bälle waren gefüllt mit arg stinkendem Wasser ... ... Markus standen darob die Haare zu Berge. Zum Schluss wurde es dann doch noch ein bisschen ernst. Markus konnte es kaum erwarten von seinen Fesseln befreit zu werden. Doch Kader schaffte es nicht in nützlicher Zeit. Zu viel für Markus. Er drohte mit einer Anzeige. Wutausbruch hin oder her. Jemand musste wieder das Camp verlassen. Und das ist ... gleich Markus selber. Die Trauer im Team hielt sich in Grenzen. Die bei ihm selber auch. Immerhin kann er es sich jetzt im Versace-Hotel gut gehen lassen. Am Donnerstag noch meisterte sie die Dschungelprüfung, nun ist Sarah Joelle Jahnel raus. Am Freitag erhielt sie am wenigsten Anrufe. Nach über einer Woche im Dschungel machen sich bei den Campern ausserdem die Hormone bemerkbar. Bei den Stars drehte sich alles um Sex: «Ich bin eine Granate im Bett», sagt Hanka auf die Frage, was sie besonders gut könne. «Nein, keine Granate – aber ich bin nicht schlecht.» Ob sie bestimmte Vorlieben habe, möchte Markus von der Zwangsneurotikerin wissen. Hanka antwortet auf ihre ganz eigene Art und Weise: «Nein. Es kann zum Beispiel sein, dass man einfach im Keller beim Kohleholen überfallen wird. Du kannst ja nie wissen, wo es dich flasht. Vielleicht bückt er sich gerade, holt die Kohle, hat tolle Oberarme und dann trifft es dich ... so 'ja, jetzt!» «Ein bisschen härter ist kein Problem. Aber es muss einfach mit Fantasie sein», findet Hanka. Auch Kader Loth und Sarah Joelle unterhalten sich über Männer: «Mein Ex-Mann sah echt toll aus», sagt Kader. «Blond, blauäugig und muskulös. Ich stand früher auf muskulöse Männer. Totaler Schwachsinn.» Kaders Beuteschema hat sich seither verändert: «Heute sehe ich den Marc hier rumrennen, und das interessiert mich überhaupt nicht. Heute stehe ich auf so Markus-Typen. Auf so intellektuelle, erfahrene, witzige, mit Bäuchlein und mit Haaren. Ich mag behaarte Männer. Wie ein Affe.» «Das erregt in einem so viele Phantasien. Frauen wissen, was ich meine», sagt sie. Und weiter: «So langsam kommen die Hormone hier in Wallung. Wir sind nur am Männer beobachten, ich beobachte sogar die Brusthaare von Markus. Keine schlechte Partie!» RTL tut derweil alles, auch bei Gina-Lisa und Honey endlich die Libido zu triggern und lässt die beiden bei der Schatzsuche eine gemeinsame Nacht verbringen. Etwas gekuschelt haben die beiden zwar, insgesamt blieben sie aber brav. Zur Prüfung mussten am Freitag gleich fünf Camper antreten: Florian Wess, Thomas Hässler, Marc Terenzi, Honey und Markus Majowski treten in einem abgewandelten Gameshow-Klassiker an. «Ruck Schluck» basiert auf dem Spiel «Ruck Zuck»: «Vier von euch setzen Kopfhörer auf», erklärt Sonja Zietlow. «Dem Fünften zeigen wir einen Begriff.» Diesen Begriff muss jeder Teilnehmer im Anschluss erklären, ohne den Begriff selbst zu verwenden. Natürlich wurden die Regeln von «Ruck Zuck» auf das Dschungelcamp angepasst und so gilt es, vor jedem Begriff ... ... eine Shot zu trinken. Darin stecken Delikatessen wie Schafshoden, Schweineleber und die gute alte Kotzfrucht. Insgesamt erspielen sich die Camper drei Sterne. Die Zuschauer haben entschieden: Fräulein Menke ist raus! Der Neue-Deutsche-Welle-Star konnte im Camp nicht überzeugen und muss das Camp nun verlassen. Sarah Joelle Jahnel darf derweil zu einer weiteren Dschungelprüfung antreten. Und die hat es in sich: Im sogenannten «Dschungel-Schlachthof» muss sie innerhalb von 10 Minuten nach 12 Sternen suchen. Dabei wird sie mit Eingeweide, Fleischabfälle und toten Tieren zu kämpfen haben. Ob sie diese Herausforderung annehmen möchte? «Ich will», beteuert sie selbstbewusst und so geht es los. Mit Betreten des ersten Raumes kommt Sarah Joelle ein fauliger Geruch entgegen. «Boah ist das ekelig. Das stinkt», stöhnt sie, beginnt aber trotzdem sofort in einem großen Bottich voller verrotteter Lebensmittel nach Sternen zu suchen. Nachdem sich Sarah Joelle durch wühlen in Fleischabfällen, stinkenden Schleimwasser und Löchern mit Mehlwürmern einige Sterne sichern konnte, brökelt auf einmal ihre Coolness. Sie schaut durch einen Tunnel und flippt aus: «Oh Gott, das sind Gedärme. Den Stern schaffe ich nicht». Anstatt nach einem weiteren Stern zu suchen, läuft sie wütend über den schleimig bedeckten Boden. Doch wenn Sarah Joelle denkt, dass nichts Schlimmeres mehr kommen könnte, irrt sie sich gewaltig. Denn im nächsten Raum sieht es nicht einladender aus. ... ... In einem blutigen Fleischabfall-Schlachtfeld liegen zwei Kuhköpfe. Bei Sarah Joelle kullern die Tränen: «Die armen Tiere, Mann! Ich kann das nicht. Ich kann das nicht, die toten Tiere!» Solch ein Anblick ist definitiv nichts für schwache Nerven. Doch anstatt die Prüfung abzubrechen, macht Sarah Joelle tapfer weiter. Als plötzlich das Licht ausgeht, winselt Sarah Joelle: «Was soll ich jetzt machen?» Moderator Daniel Hartwich erklärt: «Irgendwo ist eine Rechenaufgabe versteckt, die du lösen musst!» Dafür muss Sarah Joelle aber mit dem einen Kuhkopf Bekanntschaft machen und ihn zur Seite schieben. Sie windet sich und zögert lange, bis sie schliesslich mit dem Fuss beide Köpfe zur Seite kickt. An der Wand findet sie die Rechenaufgabe: 5500 g + 6,2 Kilo – 360 g + 2 Pfund = ? «Scheisse, ich kann nicht rechnen, vergisst es. Ich habe keine Ahnung, ich scheiss auf Mathe. Ich bin Mathe-Legasthenikerin.» Die Köpfe hinter sich gelassen, bekommt Sarah Joelle im nächsten Raum die Chance auf einen neuen Stern – und diese nutzt sie sogar. Es wimmelt von Spinnen und regnet 12'000 Kakerlaken doch ganz tapfer sichert sie sich einen weiteren Stern. ... Im letzten Raum warten vier Schweine-Kadaver auf sie. «Boah, ich hasse Euch so sehr», schreit Sarah Joelle. Doch in dem Moment ist die Zeit für die Prüfung abgelaufen und Sarah Joelle kann das «Dschungelschlachthaus» verlassen. Ob ihre Wut nun wieder verfliegt und die Laune besser ist? Wohl eher nicht. Immer noch stinksauer wettert sie: «Ich habe einfach eine komplette Phobie vor toten Tieren. Ich esse definitiv keine Tiere, denen ich in die Augen geguckt habe. Ich finde das ganz schlimm.» Doch Sarah Joelle hätte durchaus Grund zur Freude, denn sie hat sieben Sterne erkämpft. «Bist du wenigstens ein bisschen stolz auf dich?», fragt Sonja Zietlow (r.). «Nee», lautet die kurze und knappe Antwort von Sarah Joelle. Auch Kader Loth hat mit Tieren zu kämpfen. Allerdings in einem Alptraum. Der Grund? Am fünften Tag ihrer Dschungelprüfung machte sie Bekanntschaft mit den Schlangen. Und diese Tiere lassen ihr Unterbewusstsein nun wohl nicht mehr in Ruhe. Während Thomas Hässler und Jens Büchner Nachtwache halten, wimmert Kader plötzlich leise vor sich hin. Thomas eilt ihr zur Hilfte und fragt sie, ob alles in Ordnung sei und ob sie etwas Schlechtes geträumt habe. «Ich habe geträumt, dass ich von einer Schlange gebissen wurde», antwortet sie. Der Retter in der Not, beschwichtigt sie. «Dir ist nichts passiert, du hast nur geträumt. Alles gut.» Doch so schnell lässt sich eine Kader Loth nicht beruhigen. Weinend schildert sie weiter ihren Traum. Schliesslich schafft es der Fussball-Profi die aufgewühlte Kader zu besänftigen. Er spielt gar noch den Helden und verspricht: «Wenn irgendetwas ist, dann schreie, wir sind da.» Hanka Rackwitz hingegen scheint es im Dschungel immer besser zu gehen. Schon morgens marschiert sie fröhlich durchs Camp und schwingt gar den Kochlöffel. Der Löffel habe eine ganz besondere Bedeutung für die TV-Maklerin. «Das gibt mir Sicherheit, ich habe sowieso gerne Holz in der Hand. Ich wollte eigentlich Tischlerin werden», verrät sie. Und dann gab es am siebten Tag natürlich auch noch die Sensation des Jahrhunderts. Hanka benutzte nämlich zum ersten Mal das Plumpsklo. Hanka ist beflügelt von Stolz und beendet ihr Geschäft nach wenigen Minuten. «So schnell kann man fertig sein. Dafür brauche ich anderthalb Stunden zuhause», sagt sie triumphierend. Es ist, als würde Hanka sich im Dschungel selber therapieren. . Nicole Mieth (M.) und Hanka Rackwitz müssen zur Dschungelprüfung «Die Zwickmühle» antreten. Es ist unklar, wessen Job-Profil besser zur anstehenden Herausforderung passt. Hat Nicole, mit Schauspiel- und Playboy-Erfahrung die stärkeren Nerven? Oder greift Immobilien-Maklerin Hanka besser nach den 12 Sternen? Sonja Zietlow und Daniel Hartich erklären die Funktionsweise des heutigen Spiels. Dr. Bobo (der mit neckischem Fächer auftritt), weist auf die Gefahren der australischen Krabbeltiere hin. Die können nämlich beissen. Hanka is not amused. «Nein, nein, nein, ich will nicht gezwickt werden», jammert die Maklerin. Doch alles Jammern hilft nichts. Hanka und Nicole werden gnadenlos in die Mühle gespannt ... ... kaum angeschnallt schütten Dr. Bobs Assistenten diverse Krabbelviecher über die Kandidatinnen. Nase zuhalten ist dabei sicherlich eine gute Strategie. Die Mühle des Grauens wird mit ordentlich viel Getier gefüllt. 80'000, um genau zu sein ... ... kaum ist die gesetzlich vorgeschriebene Füllmenge erreicht, beginnt sich das Konstrukt zu drehen, ganze zehn Minuten lang. Nicht so toll, zumal den beiden Frauen beisswütige Tiere um Ohren fliegen. zwölf Sterne gibt es für ein Gourmet-Menu zu gewinnen. Dafür müssen sie aber erst Fragen beantworten. Besonders Hanka schlägt sich wacker und zeigt, dass ihr Wissen nicht ganz so angeschlagen ist, wie ihre Psyche. Sie weiss zum Beispiel, dass die Regenbogenhaut unseres Auges Iris heisst. Oder dass die schwarze Kugel im Poolbilliard die Nummer acht trägt. Respekt! Viel gewusst, zwölf Sterne gesammelt. Hanka darf sich zu Recht auf ein feines Essen, fernab von Reis und Bohnen, freuen. (Kleiner Spoiler: Der Lohn der Käferschlacht ist ein Krokodilschwanz. Fein!) Im Camp lassen sich Nicole und Hanka feiern. Als zusätzliche Belohnung dürfen sich die zwei Käfer-Kriegerinnen ausgiebig im Badesee von ungebetenen Gästen befreien. Hanka vergisst beim Baden alles, sogar ihr teures Funkmikrofon abzulegen, das ist nun gut gewässert und reif für den Schrott. Doch das Team wird ihr nicht böse sein – Seehundeblick sei Dank. Auf der anderen Seite des Wassers geht es tiefgründiger zu und her. Gina-Lisa schüttet Fräulein Menke und Honey ihr Herz aus. Bei der 30-Jährigen will es in Sachen Beziehung einfach nicht klappen. «Das ist schwierig bei mir. Ich glaube, ich werde immer nie so akzeptiert wie ich bin und jeder probiert immer, mich zu verändern. Ich denke dann immer, bin ich so verkehrt? Ich habe immer die Falschen. Immer werde ich fertig gemacht. Ich koche und putze und mache ...», schildert sie ihren Kampf um Liebe. Das klingt traurig. Doch dann schlägt sie versöhnlichere Töne an: «Ich dachte, ich hab' mein Lachen verloren. Doch der Dschungel hat es mir wiedergegeben.» Kaders Beziehungstipps für Gina-Lisas Probleme sind unschlagbar. «Definier dich nicht über Kochen und Putzen, das können die Männer tun», rät sie. Marc Terenzi fühl sich davon scheinbar gar nicht angesprochen. Nachdem Gina-Lisa über ihre Sorgen gesprochen hat, brennt es in einer anderen Ecke des Lagers. Kader wird von von Sarah Joelle belagert. Dabei wird sie bestens belauscht von It-Boy Florian Weiss. «Ich beobachte alle. Ich muss immer sagen, was ich denke, und wenn ich das in mich reinfresse, ist das für mich selber nicht gesund», sagt Sarah Joelle. Klingt nach einer Kampfansage. Der operierte Florian Wess fackelt nicht lange und spricht Kader Loth auf Sarah-Joelle an. «Kader, du musst vorsichtig sein», warnt er. Und weiter: «Die will irgendjemand ansprechen hat sie gesagt. Die hat jetzt die ganze Zeit gechillt, und jetzt will die Vollgas geben.» Es bleibt spannend im Dschungel. Und ab morgen wird es noch spannender. Zuerst muss Sarah-Joelle an die Dschungelprüfung. Und danach werden die ersten Kandidaten nach Hause geschickt. Und der beginnt, zumindest für Kader Loth, reichlich mies. Denn sie muss zum insgesamt vierten Mal zur Dschungelprüfung antreten. Der Reality-Star ist sichtlich genervt. Und lässt dies alle Welt wissen. Stinkefinger, Klappe die Zweite. «Gibts unter euch keine Menschen mit Herz? Seid ihr alle Arschlöcher?», fragt sie. Solche Bemerkungen kann sich natürlich auch nur ein Weltstar wie Kader Loth erlauben! «Das darf doch nicht wahr sein!», scheint sich Kader Loth zu sagen. Zum dritten Mal in Folge muss das Ex-«Big Brother»-Sternchen schon antreten. Au Backe! Kaders Aufgabe: Sie muss aus insgesamt vier Höhlen zwölf Sterne ergattern. Bloss: ... ... In den Kammern ist Kader natürlich nicht alleine. In einem der Löcher befindet sich ein Albino-Python – und erst noch ein böses Exemplar: Die Schlange beisst die Kandidatin einfach in die Hand. Kader schreit laut auf. Da ist nix mehr im Lot(h)! «Ist er giftig?», fragt Kader. «Nein!», beruhigen Sonja und Daniel. «Aber er ist giftig!», schreit Kader weiter. Na ja, so ein Nein ist ja auch schwierig zu verstehen. Besser macht sie es in der letzten Höhlenkammer: Drei Minuten muss Kader so liegen bleiben. Hinzu kommen 40 Schlangen und die Tatsache, dass der Schacht mit Wasser gefüllt wird. Diesmal bleibt die 44-Jährige ganz ruhig. Sie hat aus ihrer ersten Erfahrung mit den Schlangen gelernt, so scheint es. Am Schluss holt Kader 9 Sterne. Was bedeutet: lecker Essen für die Kandidaten. Dschungelprüfungen en masse, Stress mit den Camp-Teilnehmerin ... und dann findet Kollegin Hanka Rackwitz auch noch einen Frosch. Oder doch ein Tausendfüssler? «Kann der an einem hochkrabbeln?», fragt Kader. Kann er, Kader. Will er aber vielleicht bei dir nicht. ... Hanka irritiert derweil einmal mehr die Teilnehmer: Nachdem sie sich wegen des Umzugs ins Base Camp von ihren geliebten Libellen und Steinen trennen musste, schaut sie sich nun die schlafenden Bewohner an. «Das ist doch nicht Voyeurismus», versucht sie ihre Mit-Camper zu beruhigen. «Was macht die denn da?», fragt Gina-Lisa nicht zu Unrecht. Auch Nicole ist genervt. Ja: Nicole macht auch mit! Sie ist dann wohl die Einzige, die nach Ende des Dschungelcamps unbekannter ist als zuvor. Grundsätzlich scheint es Hanka richtig schlecht zu gehen. Sie sagt etwa: «Ich bin in einem tiefen, tiefen Tal.» Oder: «Das Ganze geht nicht gut aus für mich.» Und heult dabei wie ein Schlosshund. Man darf sich fragen: Wie krank ist die TV-Maklerin wirklich? Hanka spricht in einer anderen Szene mit Markus offen über ihre Phobien und Ängste. «Es ist wie ein Dämon!» Mehr Spass haben da schon Honey und Sarah Joelle. Bei der insgesamt zweiten Schatzsuche heisst die Aufgabe: «Füllt das Reagenzglas bis zur Markierung mit eurem Schweiss!» Die Kandidaten tun wie ihnen geheissen. Und dabei hatte Honey zuvor doch schon eine halbe Stunde Sport gemacht – ausserdem leidet er an einer Bronchitis. Sarah Joelle legt sich mächtig ins Zeug. Und zeigt dabei auch mal ganz andere Seiten von ihr. Also, gemeint sind natürlich die sportlichen ... Seiten ... Ein bisschen kommt die Sängerin zwar ins Schwitzen. Doch das reicht nicht. Die zwei Camper brechen die Übung schliesslich ab. In die Dschungelprüfung müssen übrigens Hanka und Nicole. Markus, Sarah Joelle und Marc treten für Team Base Camp zur fünften Dschungelprüfung an, die unter dem klangvollen Namen «Der Große Preis von Murwillumbah 2017» läuft. Um für ihr Team Sterne zu gewinnen, müssen die drei gemeinsam in einem Buggy einen Parcours meistern. Sarah ist mit blickdichter Brille und im halbtransparenten Glücksbody am Steuer. Marc, der nichts hören kann, und Markus, der nicht reden darf, lotsen sie durch den Busch. ... ... Das Trio ist gut unterwegs, bis es für weitere Sterne einen Drink aus pürierter Emu-Leber, abgeschmeckt mit Emu-Blut, komplett runterzuwürgen gilt. ... ... Sarah Joelles Drink wählt letztlich die entgegengesetzte Richtung, als die, die für ihn vorgesehen war – und Team Base Camp geht mit vier Sternen zurück ins Lager. ... ... Kader, Florian und Jens tun sich im Anschluss dieselbe Prüfung an. Die Drei scheitern grossartig – unter der Ägide von Kader am Buggy-Steuer – und holen keinen einzigen Stern fürs Team Snake Rock. Florian genervt: «Das Vorurteil, dass Frauen eventuell schlechter fahren, ist bestätigt worden. Unter erschwerten Bedingungen.» Das heisst: Erneut hungern für die Kandidaten in den gelben Shirts. Dabei hockt Kader doch laut eigener Aussage schon auf ihren Arschknochen. ... ... Nach der Prüfung werden die beiden Camps zusammengelegt. Die hungrigen, sternelosen Snake-Camper werfen dabei natürlich neidische Blicke auf das leckere Essen, das bei Team Base Camp über dem Feuer brutzelt. Gina-Lisa gibt die Wohltäterin: «Machts euch gemütlich. Ihr könnt ja mitessen.» ... ... Gesagt, getan. Für einen Moment herrscht tatsächlich eitel Eintracht unter den zwölf neusten Dschungel-Bewohnern Australiens. ... ... Um ein paar weitere Zeilen reicher ist nach Tag vier auch das Flirtprotokoll (oder ist es schon eine Liebesgeschichte?) zwischen Gina-Lisa und dem Sonnyboy des Camps, Alexander «Honey» Keen. Tiefe Blicke, süsse Komplimente, verlegenes Lächeln. ... ... Da sprühen die Funken nicht nur im Lagerfeuer! Honey erdreist sich sogar, Gina-Lisa «einen kleinen schwarzen Fleck» von den Lippen zu wischen. Deren Freund dürfte in seinem schicken Hotelzimmer ein paar Kilometer entfernt gerade ins Kopfkissen beissen. ... ... Das grosse Drama der ersten Tage: Die Zuschauer wollen Kader Loth offensichtlich leiden sehen. Sie musste in vier Tagen bereits dreimal zur Prüfung antreten. Ihre Bilanz: Null Sterne. Dass Hanka nach den Flops stänkert, kommt bei der dünnhäutigen Kader nicht gut an. «Da zeig ich den Mittelfinger, wirklich!» Und: «Ich habe echt keinen Bock mehr, euch zu enttäuschen.» ... ... Und Kader hadert: Hach, wie gemein die da draussen zu mir sind! Dann verkünden die Moderatoren die Hiobsbotschaft: Kader muss auch zur nächsten Dschungelprüfung heute Abend antreten. Wenn es denn überhaupt soweit kommt: «Ich kündige», droht das Ex-«Playboy»-Model, nachdem das Zuschauervotum bekannt ist. «Kader - Ein Dschungeldrama» wird also fortgesetzt. (16. Januar) Den Campern das Wetter zu schaffen; Mitten in der Nacht regnete es in Strömen. Die Bewohner vom Base Camp versuchen, alle Matratzen vor dem Regen zu schützen und ... ... suchen Schutz im Dschungeltelefon. ... ... Kaum hat der Regen nachgelassen, kehrt das Team Base Camp zurück ins Freie. Und dann beginnt das Chaos zwischen Sarah-Joelle und Markus. Die beiden streiten sich ausgiebig über Sarah-Joelles Matratze, welche aus Versehen doch nass wurde, obwohl sie sie angeblich ins Trockene gebracht hatte. Nach einem amüsanten Dialog mit Beschuldigungen gegen Sarah-Joelle, versöhnen sich die zwei glücklicherweise dann doch noch. Wenn auch erst am nächsten Morgen. ... ... Im Team Snake Rock beschäftigen sich die Mitbewohner mehr mit den eigenen Exkrementen. Fräulein Menke gesteht, auf der Toilette schon mal einen Blick zurück zu werfen. Also aufs Ausgeschiedene versteht sich. Kader findet das einfach nur «Scheisse». ... ... Zur Dschungelprüfung an Tag drei antreten müssen Honey, Gina-Lisa, Kader und Hanka (v.l.). Die Prüfung besteht aus zwei Teilen: Zuerst müssen die Kandidaten fünf Minuten liegend in einer Glaskammer ausharren. Logisch nicht alleine, sondern mit zahlreichem Ungeziefer. Anschliessend muss ein Ball aus einer Box in Schulterhöhe geholt werden, der dann in eine Röhre gelegt werden muss. Das Team, dessen Bälle zuerst herausrollen, hat gewonnen. ... ... Leichter gesagt als getan. Schon bei den Schlammkrabben flippt Hanka komplett aus: «Ich will nicht, lasst mich raus», schreit sie. Wirklich? Nein. Hanka beisst durch und lässt auch noch die Ratten, Mehlwürmer, Grillen, Kakerlaken und Spinnen über sich ergehen. Anders Kader. ... ... Nach nur wenigen Sekunden wird es ihr zuviel. Sie ruft den Satz: «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» und wird sofort aus der Glaskammer befreit. Genauso wie Gina-Lisa. Diese aber hat nicht etwa aufgegeben. Weil es sich bei der Prüfung um ein Duell handelt, darf das Team Gina-Lisa und Honey wählen, wer die Prüfung bis zum Ende alleine durchziehen will. Oder muss. Gentleman Honey nimmt die Strapazen auf sich. ... ... Zwar gibt es für Hanka lobende Worte von Sonja, doch den Sieg ... ... holt sich Honey. Gina überhäuft ihn mit Lob und berichtet zurück im Camp von der schlimmen Erfahrung: «Ich hätte durchgehalten, auch wenn ich geweint hätte.» Fakt ist: Das Base Camp darf sich also erneut auf sechs Mahlzeiten freuen, während das Team Snake Rock nun den dritten Tag in Folge nur Reis und Bohnen zu essen bekommt. ... ... Kader ist am Ende. Und das schon an Tag drei. Nicht nur der Regen, auch das fehlende Essen macht ihr zu schaffen. Kader sitzt laut eigener Aussage schon auf ihren Arschknochen. «Ich habe überlegt, nachdem ich gestern und heute verloren habe, dass die Zuschauer mich in Zukunft immer zu den Prüfungen schicken werden. Und ich komme immer wieder schnell an meine Grenzen und ohne Sterne nach Hause. Ich möchte es meinem Team auch nicht immer antun, als Loser zurück zu kommen, ohne Sterne – das ist kein schönes Gefühl», sagt sie im Dschungeltelefon und fügt an: «Ich überlege, das Projekt abzubrechen.» Bam. Sitzt. ... ... Wie schön gibt es den lieben Botox-Boy Florian. Der heitert Kader auf und spricht ihr Mut zu: «Ich habe bisher auch noch nie was gewonnen, aber umso schöner wird der Sieg sein. Man bekommt immer wieder neue Chancen. Es zeigt dir auch, dass du nicht perfekt bist, es gibt keinen perfekten Menschen. Du musst nicht in einer Dschungelprüfung stark sein, du kannst auch anders stark sein. Und du hast andere Stärken!» Seine Worte zeigen Wirkung; Kader bleibt. ... ... Auch auf die Psycho-Coach begab sich Honey. Mit Markus spricht er über seine Ex-Freundin und «GNTM»-Siegerin Kim. Ob er sie noch immer liebt? Markus jedenfalls glaubt das herausgefunden zu haben. Doch viel spannender: Laut eigener Aussage bot ihm Pro Sieben einen Exklusiv-Ein-Jahres-Vertrag an. Lehnte Honey natürlich ab. Er sei für freie Marktwirtschaft, sagt er. ... ... Und Jens überrascht erneut mit einem traurigen Geständnis: Seine Zwillinge hätten eigentlich Drillinge sein sollen. Kurz vor der Geburt hat seine Daniela ein Kind verloren. Ein Tattoo in Form eines Sterns würden beide immer an ihr verstorbenes drittes Kind erinnern, verrät er am Lagerfeuer. Zur Dschungelprüfung an Tag vier müssen übrigens Sarah-Joelle und Kader antreten. (15. Januar) «Was ist denn das für ein Geräusch da draussen?», wundert sich Markus Majowski (52) in der zweiten Nacht, «ich habe ja schon mal Grillen gehört, aber die scheinen mir elektronisch verstärkt zu sein. Macht mir Angst, so als ob einer mit einem Vorschlaghammer auf meinen Kopf haut.» Terrorisiert RTL die Teilnehmer von «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» etwa mit fiesen Methoden? (14. Januar) Skandalnudel Gina-Lisa Lohfink (30) ist derweil nicht genervt, sondern fasziniert vom Dschungel: «Es ist echt so dunkel! Das ist alles echt ein krasses Phänomen», erzählt sie Sarah Joelle Jahnel (28), «abends, wenn die Grillen grillen, wird es dunkel, wenn die Frösche kommen, kommt der Regen und wenn die Sonne aufgeht, fängt der Tag an. Und wenn es dunkel wird, wird es Nacht. Waaahnsinn!» Da sind auch wir baff. Aber nicht wegen dieser Erkenntnisse. (14. Januar) Weniger Erkenntnisse, dafür umso mehr Geständnisse liefern Florian und Jens in einem Gespräch. Weil seine Eltern mit sich selbst beschäftigt waren, rutschte der It-Boy auf die schiefe Bahn: «Ich habe da was getrunken, da mal ein Joint geraucht, dann habe ich angefangen, täglich Speed zu ziehen. Synthetische Drogen. Jeden Tag. Habe mir morgens beim Aufstehen schon ne Nase gelegt.» Er habe Stimmen gehört und Wahnvorstellungen gehabt und wurde schliesslich in eine Entzugsklinik eingewiesen. «Es hat zwei Jahre gedauert, bis ich ganz gesund war.» (14. Januar) Jens erzählt danach von seiner ersten Scheidung. «Ich war pleite und fix und fertig», gesteht er, «dann habe ich mich hingesetzt, eine Flasche Sauren Apfel getrunken und Herztabletten genommen.» Eine ehemalige Mitarbeiter habe ihn gefunden und ins Spital gebracht. «Da liege ich dann so im Bett und merke, wie mein Herz stehen bleibt», fährt er fort, «der Arzt sagte nachher, dass mein Herz elf Sekunden lang nicht geschlagen hat.» Dass seine Mutter danach angerufen und darüber informiert wurde, dass sich ihr Sohn umbringen wollte, werde er sich «nie, nie» verzeihen können: «Wenn ich darüber nachdenke, brennt mir das Herz.» (14. Januar) Mit dem Dschungel-Standard-Menü, bestehend aus Reis und Bohnen, kann Team Snake Rock offenbar nicht wahnsinnig viel anfangen. Obwohl die Mitglieder sich über Hunger beklagen, essen sie nicht auf – und Florian Weiss (36) schmeisst die Reste weg. Noch wird offenbar nicht ums Überleben gekämpft. (14. Januar) Bei der Konkurrenz im Base Camp vertreibt man sich die Zeit mit Gymnastik. Sarah Joelle wird gleich noch mitmachen, Schauspieler Markus aber verzichtet – und verhält sich generell sonderbar, wie sein Team findet. Doch nicht auf eine negative, sondern durchaus unterhaltende Weise. «Er ist Künstler und alle Künstler sind ein wenig verrückt», weiss Sarah Joelle. (14. Januar) Seit ihrem ersten Zusammentreffen vor dem Einzug ins Dschungelcamp können sich Alexander «Honey» Keen (34) und Florian nicht riechen – und das liegt nicht nur an den in der australischen Hitze durchgeschwitzten Tanktops. Klar, dass die Zuschauer von «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» sehen wollen, wie die beiden Pfauen sich gegenseitig auf die Mütze geben und haben sie am Ende der ersten Folge der elften Staffel in die Dschungelprüfung gewählt. (14. Januar) Immerhin: Für diese Dschungelprüfung müssen die beiden Streithähne abtauchen, bekommen also eine Abkühlung spendiert – und machen sich schon mal frei, weshalb noch etwas mehr von «Botox-Boy» Florians geschmacklich, nun, interessanten Tätowierungen enthüllt wird. Um leckeres Essen – statt der drögen Mindestversorgung mit Reis und Bohnen – für ihr jeweiliges Team zu erspielen, müssen die beiden unter Wasser Sterne bergen. (14. Januar) Natürlich auf Dschungelcamp-Art und -Weise, also mit dem Mund statt mit den Händen und ... (14. Januar) ... in Gesellschaft von einigen tierischen australischen Ureinwohnern. Nicht diese sind es jedoch, die Honey Sorgen bereiten: «Ich bin Familienvater und es gibt hier ein Risiko. Es ist extrem eng hier – was, wenn ich mich verfange?» Das Moderatoren-Duo Sonja Zietlow (48) und Daniel Hartwich (38) beruhigt ihn und versichert: «Wir haben eine Probe gemacht und da sind schon viele Leute durchgetaucht und nicht hängengeblieben.» (14. Januar) War Honeys Unsicherheit etwa nur gespielt, um seinen Kontrahenten in falscher Sicherheit zu wiegen? Das Model macht nämlich das Rennen und sammelt seine Sterne vor Florian ein, der seine eigenen Probleme mit der Dschungelprüfung «Schlimmbad» hatte («Ich kriege keine Luft mehr. Und da sind Spinnen in der Kammer!»). Nach dem Wettbewerb passiert das Undenkbare: Florian akzeptiert seine Niederlage und gibt Honey tatsächlich die Hand! Wer hätte gedacht, dass unter all dem Botox so viel Sportsgeist schlummert? (14. Januar) Nur schon wegen diesen Umarmungen hat sich die Dschungelprüfung für Honey gelohnt, nicht? Zur Kamera sagte Gina-Lisa danach: «Er ist halt schon ein toller Mann» – bahnt sich da vielleicht die erste Dschungel-Romanze 2017 an? (14. Januar) Nach Jens gesteht auch der ehemalige Neue-Deutsche-Welle-Star Fräulein Menke (56) einen Selbstmordversuch. Sie könne Kollegin Kader Loth (44) mit der einen Hand nicht massieren, weil sie sich dort mal verletzt habe. «Durchgeschnitten» – und zwar mit Absicht. Etwa zwei Jahre sei das jetzt her. (14. Januar) Auch abseits der Dschungelprüfungen wird bei «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» – wie es sich eben für ein Ferienresort gehört, das etwas auf sich hält – für Unterhaltung gesorgt. An Tag zwei steht eine «Schatzsuche» an, die Malle-Jens Büchner (47) und Kader in Gelb für Team Snake Rock (oder wie Fräulein Menke es nennt: Team Rocket – sie hat wohl zu viel «Pokémon» geschaut) und Marc Terenzi (38) und Sarah Joelle in Blau für Team Base Camp antreten. (14. Januar) Statt den Schatz auszugraben, müssen die Vertreter der beiden Teams ihn sich verdienen, indem sie Muskelschmalz beweisen und mit zwei Stöcken ebenso viele Behälter vorm Umkippen abhalten. Während Jens noch wacker kämpft, hat Kader bereits herausgefunden, was sich über die Teilnehmer ergiesst, wenn die Kraft sie verlässt: ... (14. Januar) ... leckerer Melassenschleim. «Du siehst gut aus!», kommentiert Jens ihren neuen Wet-Look und der Zuschauer fragt sich: «Wie schminkt Kader sich die Augenbrauen eigentlich so heftig? Aber nicht etwa mit dem Kajalstift, den sie als einer von zwei Luxusgegenständen in den Dschungel mitgenommen hat, oder?» (14. Januar) Auch Sarah Joelle muss aufgeben, springt aber rechtzeitig zur Seite – Marc gelingt das zwar nicht, aber er hat am längsten durchgehalten und die Schatztruhe somit ins Base Camp geholt. Im Innern befindet sich eine Aufgabe, ... (14. Januar) ... genauer eine Schätzfrage: Wie viele Männer sind wohl weltweit beschnitten – 30 oder 40 Prozent? «Also ich bin beschnitten», meldet Marc und Honey sagt: «Ich auch.» Nach kurzem Diskutieren entscheidet sich das Base Camp für 40 Prozent als Antwort und liegt damit ... (14. Januar) ... falsch. So geht den sechs B-, ach, C-Promis, eine mögliche Belohnung durch die Lappen – was für eine das gewesen wäre, erfahren wird nicht. «Ich bin in Schätzungsfragen immer schlecht!», klagt Sarah Joelle. Das war uns ja schon nach der ersten Folge dieser Staffel klar. (14. Januar) Hanka Rackwitz (47) sieht sich derweil mit anderen Problemen als beschnittenen Geschlechtsteilen konfrontiert. Im Dschungeltelefon behauptet sie noch: «Komischerweise muss ich gar nicht aufs Klo. Zuhause muss ich ständig, aber hier merke ich gar nichts.» Dass die TV-Maklerin hierbei ein bisschen geflunkert hat, zeigt der Ausflug, den sie danach unternimmt («Ich erforsche», antwort sie auf die Frage von Kader, was sie da treibe), ... (14. Januar) ... um ein stilles Örtchen zu finden, weil sie die Camp-Toilette wegen ihrer Ängste und Zwangsstörungen nicht benutzen kann. In einem Bachbett wird sie schliesslich fündig und die Kunde von dieser Oase macht schnell die Runde. Auch Jens suhlt sich ... (14. Januar) ... im kühlen Nass und zeigt den Zuschauern dabei das Ergebnis von all dem Freibier, das er beim Auftreten mit seinen Schlagersongs in den Kneipen Mallorcas und Absteigen Deutschlands spendiert bekommt. (14. Januar) Zum Schluss der Folge entscheiden die Zuschauer wieder darüber, wer die nächste Dschungelprüfung bestreiten soll. Bei Base Camp wird abermals Honey gewählt – und von Gina-Lisa begleitet; denn diesmal treten Zweierteams an. (14. Januar) Bevor die Auserwählten von Snake Rock bekannt gegeben werden, wird deren Lager noch von einer Schlange heimgesucht. Hanka reicht es – sie kündigt ihren Ausstieg aus der Sendung an. Und zieht diese Aussage schnell wieder zurück. Ihren Team-Mitgliedern scheint das ständige Gekeife der ängstlichen TV-Maklerin aber gehörig auf den Senkel zu gehen. (14. Januar) Vom Publikum gibt es die Quittung für dieses Verhalten: Hanka muss die nächste Dschungelprüfung für Snake Rock antreten; Kader wird sie begleiten. Wie sich die beiden schlagen, sehen Sie und wir am Sonntagabend – bis dahin können wir vor lauter Spannung wohl kaum schlafen. (14. Januar) It-Boy Florian Wess sorgt bereits zu Beginn des Camps für schlechte Stimmung: «Ich kann das nicht verstehen, dass jemand wie du, der zwei Bachelor mit Eins hat, sich so nackt in der Dusche zeigt und von seinem Prügel redet. Das ist doch unterstes Niveau! Ich habe noch nie jemanden erlebt, der so schnell so famous werden will wie du!», kläfft er Alexander «Honey» Keen an. (13. Januar) Dieser bleibt gelassen und entgegnet: «Man hat gemerkt, dass er den Text auswendig gelernt hat und Angst hat, dass ich ihm die Show stehle!» (13. Januar) Wie bereits im letzten Jahr gibt es auch diesmal zwei verschiedene Camps mit zwei Teams. Hanka Rackwitz und Honey dürfen sich ihre Mitglieder abwechselnd aussuchen. Hanka Rackwitz (47), Fräulein Menke (56), Kader Loth (44), Thomas Hässler (50), Florian Wess (36), Jens Büchner (47) Alexander «Honey» Keen (34), Marc Terenzi (38), Gina-Lisa Lohfink (30), Markus Majowski (52), Nicole Mieth (26), Sarah Joelle Jahnel (28). (13. Januar) Dann müssen die 12 Teilnehmer Abschied nehmen vom Luxus. Kurz darauf wartet die erste Dschungelprüfung auf die zwei Teams. Jens Büchner (links) und Honey melden sich als erste. Es geht darum, aus drei Boxen, gefüllt mit Schleim, einem Kakerlaken-Mehlwurm-Grillen-Mix sowie Soldatenkrabben jeweils einen Stern mit dem Mund zu fischen. Der erste Sieg geht ans Team Gelb von Jens. (13. Januar) In einem weiteren Duell messen sich ausgerechnet die beiden Freunde Gina-Lisa und Florian. Je drei fette, lebendige Maden sollen sie essen. Florian ist als Erster fertig. «Ich habe gehört, es schmeckt nach Erdnuss», meint Sonja. «Es schmeckt nicht nach Erdnuss. Es schmeckt nicht gut, es schmeckt nach Exkrementen. Widerlich!», entgegnet Florian. (13. Januar) Hanka und Markus treffen schliesslich auf grüne, aggressive Ameisen. «Au, aua», ruft Hanka immer wieder, als die Tiere an ihr hochkrabbeln. «Jaja, die sind frech», kommentiert Markus etwas spöttisch. (13. Januar) Weiter gehts mit Nicole und Thomas. Diese Aufgabe ist hart: Eine Schüssel voll pürierter Fischabfälle soll mit einem Strohhalm und dem Mund in einen Becher umgefüllt werden. Nach ein paar Versuchen bricht Nicole das Experiment ab: «Sorry. Ich schaffe es nicht mehr!» Auch Thomas gibt kurze Zeit später auf: «Geht nicht mehr! Ich muss kotzen. Tut mir leid!» (13. Januar) Nach sechs Runden steht es deshalb 4 zu 1 für Snake Rock. Hinten: Hanka, Fräulein Menke, Jens. Vorne: Florian, Thomas, Kader. Nun entscheidet ein letztes Duell, welches Team seine Sterne mitnehmen kann und damit gewinnt. (13. Januar) Mark (rechts) und Jens stecken ihre Köpfe freiwillig in zwei Boxen mit 20 Huntsmann-Spinnen. Hinzu kommen 2000 Grillen und 2000 Kakerlaken. Am Schluss gewinnt Team Gelb. Team Blau muss ohne einen einzigen Stern zurück ins Camp. Was so viel heisst wie: Reis und Bohnen. (13. Januar) Zur zweiten Dschungelprüfung am Tag darauf treten Markus und Fräulein Menke an. Auf sie wartet ein Sechs-Gänge-Büffet der besonderen Art. Pro Gang haben die beiden 60 Sekunden Zeit, um eine «Kotzlichkeit» zu vertilgen. Wer mehr gegessen hat, erhält einen Stern. (13. Januar) Die zwei Stücke der Kotzfrucht vertilgt der Schauspieler locker. «Gar nicht so schlimm! Wäre ein Fehler gewesen, sie abgelehnt zu haben», meint Markus trocken. (13. Januar) Trotzdem erkämpft sich Markus am Schluss vier Sterne. Fräulein Menke zollt ihm höchsten Respekt: «Ich bin so stolz auf Markus, dass er das geschafft hat und wie er das gemacht hat. Vielleicht hat meine Totalverweigerung dazu geführt, dass er so strahlen kann!» (13. Januar) Weniger locker als bei den Dschungelprüfungen zeigt sich Markus beim Thema Trinkwasserbehälter. Er beklagt sich über zu viel Dreck. «Ich gehe jetzt ins Dschungeltelefon und rufe einen offiziellen Streik aus, von meiner Seite.» Bloss: Niemand nimmt den Schauspieler und sein Wasserproblem so richtig ernst. (13. Januar) Gina-Lisa etwa meint: «Der soll froh sein, dass überhaupt Wasser da ist. Hier kann man sich keine Starallüren erlauben.» Das Fazit der Kollegen: Markus spinnt. (13. Januar)

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Der australische Urwald hat seinen neuen König gefunden. Marc Terenzi (38) hat am Samstagabend die meisten Zuschauerstimmen erhalten und darf auf dem Thron Platz nehmen. Er konnte sich gegen Hanka Rackwitz (47) und Florian Wess (36) durchsetzen und sich so die Dschungelkrone sichern. Damit tritt er/sie in die Fussstapfen von Menderes Bagci (32). Dieser wurde vom Publikum im letzten Jahr zum Dschungelkönig gewählt.

Nach zwei Wochen ist es nun also vorbei mit dem Dschungel-Spektakel l «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!». Es wurde hart gekämpft und viele Kanidaten gingen an ihre Grenzen. Es gab Streitigkeiten sowie Versöhnungen — und natürlich ganz viel Drama.

Moderiert wurde das Fernsehspektakel wie in den vergangenen Jahren von Sonja Zietlow (48) und Daniel Hartwich (38). In der elften Staffel von «Ich bin ein Star — holt mich hier raus» waren neben Marc, Hanka und Florian mit dabei: Ex-«Big Brother»-Teilnehmerin Kader Loth (44), Vox-Auswanderer Jens Büchner (47), Fussball-Weltmeister Thomas Hässler(50), «GNTM»-Nervtöter Alexander «Honey» Keen (34), Model Gina-Lisa Lohfink (30), Schauspieler Markus Majowski (52), Soap-Darstellerin Nicole Mieth (26), «Adam sucht Eva»-Teilnehmerin Sarah Joelle Jahnel (28) und der ehemalige Neue-Deutsche-Welle-Star Fräulein Menke (56).

Am Sonntag, dem 29. Januar 2017 läuft ab 22.15 Uhr auf RTL «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Das grosse Wiedersehen».


(20min)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Reitlehrer Egg am 14.01.2017 09:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wahnsinn

    Wortwörtlich. Ich habe das Gefühl, unsere Gesellschaft verblödet. Wer schaut sich bloss solch ein Müll an. Unfassbar. Es gibt so viel schönes und interessantes was man bringen kann als solches krankes.

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  • Chief Oporating Officer bei Umrella Corp am 14.01.2017 08:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Billig

    Idiotische sendung, idiotische kanditaten.... abgehalfterte stars....

    einklappen einklappen
  • AcoZh am 14.01.2017 03:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unnötig

    Hahahaha was für eine blöde show

Die neusten Leser-Kommentare

  • Martinii am 29.01.2017 17:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Marc Terenzii

    Ich bin scho am anfang für ihn gsie! So geil das er gwunne hat! Bravo Marc Terenzi...!

  • big brother am 29.01.2017 12:37 Report Diesen Beitrag melden

    beste sendung ever

    die geilste sendung überhaubt :-) ich habe alle auf dvd und kann mir das immer und immer wider ansehen.. schade kommt das camp nicht öfters... jeden tag wär cool...

  • G.K am 29.01.2017 11:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der Sender damit nur die Quoten steigern

    wer schaut diese Sendung? Ich habe nie eine sekunde dafür vergeudet. Bitte nicht nochmer solchen sch....

    • Beberg am 29.01.2017 13:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @G.K

      ich würde raten in diesem Fall auch nicht hier die kostbare Zeit mit schreiben zu verschwenden.

    einklappen einklappen
  • Marianne Bürgi am 29.01.2017 11:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dschungel Kanditaten

    Vieviel verdienen die Dschungelkanditaten ?? 1.Platz -12.Platz?

  • nogo... am 29.01.2017 11:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Marc top dschungel flop

    Voll verdienter Sieg...! Bis diesmal fand ichs eine u unterhaltsame Sendung . Diesmal viel zu extrem ! mit den Prùfungen... absolut Grenzùberschreitend. Respektlos Mensch und Tieren gegenùber....