Phobie-Show

24. Oktober 2011 13:32; Akt: 24.10.2011 14:02 Print

Wer hat Angst vor dem süssen Pitbull?

Der US-Spartenkanal «Animal Planet» beleuchtet in einer neuen TV-Show Ängste vor Tieren. Der Fall eines Bodybuilders, der selbst vor Pitbull-Welpen Panik hat, machte die Premiere zum Kuriosum.

Welpe macht in «My Extreme Animal Phobia» einen Bodybuilder schwach. Quelle: YouTube
Fehler gesehen?

Am 21. Oktober 2011 feierte «My Extreme Animal Phobia» auf «Animal Planet» seine TV-Premiere: Die Sendung des Spartensenders dreht sich um die Angst vor Tieren. Sie zeigt Leute, die sich vor Spinnen oder Schlangen ekeln, und Psychologin Robin Zasio soll diesen Patienten ihre Ängste nehmen. Ein besonderer Fall ist Muskelmann Marvin Cruz, der Panik bekommt, wenn er Pitbulls sieht. Seine Phobie vor diesen Hunden geht so weit, dass ihm selbst beim Anblick eines Welpen die Tränen kommen.

Als Kind hatte der 47-jährige Amerikaner aus Romeoville vor über 40 Jahren mit ansehen müssen, wie ein Mann von einem solchen Kampfhund angegriffen wurde: Das Opfer habe mit über 1000 Stichen genäht werden müssen, so Cruz. «Seither gefriere ich jedes Mal, wenn ich einen Pitbull sehe. Ich kann mich nicht bewegen.» Mit Hilfe der Psychologin bringt er es fertig, nach gutem Zureden einen Welpen wenigstens kurz zu streicheln. Für Menschen ohne diese Phobie ist es schwer nachvollziehbar, dass ein solch kleiner Vierbeiner einem so starken Mann so schwach macht. Aber wenn Cruz unter Tränen sagt, er fände sich feige, bleibt kein Auge trocken.

(phi)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dani am 25.10.2011 13:53 Report Diesen Beitrag melden

    "Kampfhunde"

    Was für ein Schwachsinn. Es gibt keine "Kampfhunde". Nur weil ein paar mit schlechten Schlechten Haltern überaggresiv erzogen werden, heisst es nicht, das alle so sind. Lustig finde ich hingegen, wenn ich mit solchen "Kampfhund-Experten" rede und Sie nach Dalmatinern frage, immer das "jöööö" kommt, dabei sind speziell Dalmatiner eine Rasse, welche sehr häufig beisst.

    einklappen einklappen
  • Cali am 24.10.2011 18:25 Report Diesen Beitrag melden

    Tierliebe

    Im Kindesalter habe ich am Schwanz unserer Collie-Hündin gezogen, wobei sie mich dann schnappte. Trotzdem habe ich vor Tieren keine Angst - ausser vor Spinnen... Leider, da ich Tiere sehr liebe!!

  • Scheich Mohammed am 26.10.2011 04:34 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Titel nötig

    Dobermänner beissen auch, genau wie Dalmatiner, Affen und Menschen die schlecht erzogen sind. Ich selbst habe einen Weimaraner und der ist aggressiver als einige Pitbulls die mit Kindern aufwachsen und extrem respektvoll und zahm sind. Ich kenne niemanden der von einem Pitbull gebissen wurde aber drei Leute die von diversen Hunden attackiert wurden.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Scheich Mohammed am 26.10.2011 04:34 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Titel nötig

    Dobermänner beissen auch, genau wie Dalmatiner, Affen und Menschen die schlecht erzogen sind. Ich selbst habe einen Weimaraner und der ist aggressiver als einige Pitbulls die mit Kindern aufwachsen und extrem respektvoll und zahm sind. Ich kenne niemanden der von einem Pitbull gebissen wurde aber drei Leute die von diversen Hunden attackiert wurden.

  • Dani am 25.10.2011 13:53 Report Diesen Beitrag melden

    "Kampfhunde"

    Was für ein Schwachsinn. Es gibt keine "Kampfhunde". Nur weil ein paar mit schlechten Schlechten Haltern überaggresiv erzogen werden, heisst es nicht, das alle so sind. Lustig finde ich hingegen, wenn ich mit solchen "Kampfhund-Experten" rede und Sie nach Dalmatinern frage, immer das "jöööö" kommt, dabei sind speziell Dalmatiner eine Rasse, welche sehr häufig beisst.

    • Dr. Gabber am 25.10.2011 18:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Alle Theorie ist grau.

      Ist genau dasselbe Problem wie bei Politikern. Es sind Theoretiker, welche bestenfalls Statistiken kennen. Zumindest erscheint es mir je länger je mehr.

    einklappen einklappen
  • Heliamphora am 25.10.2011 08:38 Report Diesen Beitrag melden

    Es mag lustig aussehen

    Aber es ist gar nicht lustig. Habe eine milde Phobie vor Wespen, Bienen, Hornissen und sogar Hummeln. Sind die nah ist es sehr schwer, die Kontrolle zu halten. Liegt wohl im Zusammenhang mit einer Allergie gegen Insektenstiche. Aber wenn ich Leute sehe, die bei Spinnen hysterisch werden verstehe ich es - bei ausgeprägten Phobien gegen was auch immer verliert man mindestens kurzfristig die Kontrolle. So sehr, dass die Angst lähmt.

  • Anonym am 25.10.2011 08:11 Report Diesen Beitrag melden

    Habe auch Angst

    Es gibt so viele Ängste. Sei es vor einem Tier, oder banale Sachen! Ich habe zB wahnsinnig Höhen- und Flugangst. Durch meinen Job, muss ich viel reisen, was ich als gute Therapie empfinde. Aber das war nicht einfach bis dahin, ich hatte Alpträume vor und nach dem Flug, Schweissausbrüche, Magenschmerzen, als würde ich ohnmächtig werden. Ich wollte nur heulen. Darum, egal ob Bodybuilder oder was. Der Mann tut mir leid, und ich kann ihn absolut verstehen!

  • Snoop Dog am 24.10.2011 22:48 Report Diesen Beitrag melden

    Wer braucht einen Kampfhund?

    Klar, wenn Tiere beissen hat man immer 'was falsch gemacht - oder sie wollen nur mit einem spielen..... Im Ernst: Solche Berichte stellen die Falschen an den Pranger. Es gibt bei aller Hundeliebe keinen Grund, sich ausgerechnet einen Kampfhund zuzulegen - die restlichen Hunderassen erfüllen die Bedürfnisse eines jeden Hundeliebhabers. Es ist für jeden etwas dabei. Im Übrigen ist mein Jogging - Kollege ein wahrer Hundenarr, und ich war mit ihm und seinen zwei Hunden - darunter ein Rottweilermännchen - jahrelang unterwegs. Er selber bestätigt meine Aussage: Kampfhunde: Nicht unbedingt unnötig!

    • Susanne am 25.10.2011 11:13 Report Diesen Beitrag melden

      Kampfhunde ??

      Wenn ich nur schon "Kampfhund" höre wird mir übel! Hört mal auf den Begriff für gewisse Rassen zu benutzen, das nennt man Rassismus! Des Weiteren werden gerade Pit Bulls in Grossbritannien schon seit über 20 Jahren als Familienhunde eingesetzt, gerade weil sie sehr sozialisiert sind und viel mehr mit sich machen lassen als ein netter Golden Retriever der übrigens am häufigsten auch mal austickt. Alles ist eine Frage der Erziehung, Vorurteile sollten wir nicht nur in Bezug auf Menschen abbauen.

    • Jenny am 25.10.2011 13:14 Report Diesen Beitrag melden

      Danke Susanne

      Susanne, ich kann dir nur zustimmen. Mir kommt langsam echt die Galle hoch bei dem ewigen Theater wegen sogenannten Kampfhunden. Es gibt keine "Kampfhunde" kein Hund ist von Geburt an böse, es ist der MENSCH der ihn böse macht.

    • Lukas Freuler am 25.10.2011 14:21 Report Diesen Beitrag melden

      Kampfhunde

      Nun es mag sein, dass ein PitPull ein Hund ist wie jeder andere. Klar ist jedoch auch, dass diese Hunde einen ausgewachsenen Menschen töten könne. Ihre Kraft und Widerstandsfähigkeit übersteigt die üblicher Hunde massiv. Sie wurden gezielt gezüchtet. Und oft ist es halt auch so dass sich charakterschwache, labile Personen sich solche Hunde zulegen, um so die innerliche Schwäche auszugleichen. Schnell werden Hunde in solchen Umfeld selbst labil und somit sehr gefährlich. Der Mensch ist das Problem, begonnen mit der Zucht bis hin zur teils falschen Haltung solcher Tiere. Kampfhundeverbot!

    einklappen einklappen