«Der Bachelor» – Folge 6

20. November 2017 21:58; Akt: 20.11.2017 21:58 Print

Joel kassiert endlich einen Anschiss

Es ist ja schon sehr einseitig, wie das beim Bachelor so abläuft. Und deshalb geigt Marija dem Rosenkavalier jetzt endlich mal die Meinung.

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So sicher wie das Amen in der Kirche: Nach der fünften kommt die . Willkommen, geschätzte Hobby-Soziologen. Auftritt Joel. Heute ist er auf einem Boot. Mit drei Ladys. Dragana, Céline und Daria bekommen die Chance ihres Lebens: Fünf Minuten Zeit, um den Joel von sich zu überzeugen. Das Vorstellungsgespräch beginnt mit Dragana. Sie hat eine superduper Idee. Sie massiert den Bachelor, schlägt damit drei Fliegen mit einer Klappe: 1. Sie kann ihn ausziehen 2. Er verbrennt sich nicht in der Sonne Marokkos, und 3. Sie kann ungeniert an ihm rumgriffeln. Wie ers fand? Er spürts nicht so sehr. Dragana, der klebt doch jetzt! Dabei wollte sie nur, dass er «auch ihren weicheren Kern spürt». Sie sei nicht so hart, wie sie immer tue. Dann übernimmt Kandidatin Céline. Sie hat sich auch etwas total Spontanes überlegt. Sie füttert den Joel. Der Hintergrund: Reden sei wichtig für eine Beziehung. Weshalb sie ihm den Mund dann mit einer Banane stopft, nun, auch hier müssen philosophische Beweggründe mitspielen. Sehen Sie, wie Joel versucht, sexy zu essen? Er ist ein Löwe. Die Banane ist seine Antilope. Rrrrrrrrrrrrrmampfffffffffffffff. Jetzt wird erst mal verdaut. Sie schliesst aus diesem Gesichtsausdruck: «Anscheinend kann ich gut flirten.» Er so: «Sie kann gut mit ihren Augen flirten.» Wir so: «Man redet nicht mit vollem Mund, Tschoel!» Dann kommt Daria mit ihrem teuflischen Plan. Sie will den Joel mit Intelligenz bezirzen. Nicht mit Drama. Wir wiederholen: NICHT MIT DRAMA. Sogleich beginnt ihre Rede: «Ich kann nicht an dir kleben.» (Korrekt: Das tut schon Dragana.) «Ich kann nicht über die anderen lästern. Und ich kann nicht jedes Mal in ein Drama ausbrechen und weinen.» Sie beginnt zu weinen. Laut, hilflos. Ihre Schreie hallen über das türkisblaue Meer, das Boot schaukelt in der Unendlichkeit der Wellen. Und Joel, ja der Joel, weiss nicht, wo ihm das Herz steht. Was er sich hier denkt? Machen wirs als Multiple Choice: a) «Ja, was hat die denn. Ich war doch lieb. Daaaariaaaaaa, ich bins, der Joel?!?» b) «Mir ist schlecht von der Banane. Wo ist mein Bananaphone?» und c) «Hoffentlich haben die das Duschgel nachgefüllt. Dieses Massier-Zeugs juckt.» Geschätzte Freunde, so sieht kein Drama aus. Und so ein Bachelor in Tröstnot. Nach den vielen Emotionen schalten wir zurück in die Ladys-Villa. Hier versöhnen sich gerade Julia und Marija. Julia ist Herzmensch, Marija nicht so. Sie sind jetzt Freundinnen. Wäre nur im echten Leben alles so schön logisch. Derweil wird übrigens auch eine Revolte geplant. Die Ladys beschliessen im Plenum, dass sie künftig zusammenhalten wollen und nicht mehr übereinander lästern. Blöd für die Produktionsfirma. Die halten das nämlich zu tausend Prozent durch. (Hat sich eigentlich schon irgendeinmal irgendjemand überlegt, dass 100 Prozent geben das Maximum ist? 200, 1000 oder gar 10'000 Prozent sind auf allen Ebenen gar nicht möglich. Nicht einmal für Joel. Auch nicht für die Ladys.) Szenenwechsel: Ludmilla und Carolina freuen sich auf einen Wellness-Tag mit Joel. Die beiden träumen von Luxus. Später im Gespräch werden sie behaupten, dass Luxus voll nicht wichtig ist. Und Make-up trägt Carolina ja auch nur zur Arbeit (ist das hier jetzt Arbeit? IST JOEL ARBEIT?!?!) Die Reise geht auf eine Argan-Öl-Plantage. Für traditionelles Wellnessen. Wie ein Baum, der Schutz und Schatten spendet, steht Joel schon parat. Und diese Kollegen hier. Carolina tauft das Bäumchen, mega witzig, «Ziegen-Baum». Wir nennen ihn (oder sie? das ist jetzt nicht relevant) Tschoel. «Mmmmmh, die Banane war voll fein.» Was die da auf der Plantage so treiben, erzählen wir in Joels Worten, einfach fürs Verständnis: «Die Dame (Anm.: deutet auf eine Frau) knackt die Nüsse auf. Die Ziegen essen die Nüsse, sie kommen halbverdaut wieder raus. Nicht hinten, sie werden rausgespuckt. Die Paste ist dann ein Peeling. Das Öl ist extrem gut für die Haare.» Weil das so gesund ist, peelen sie sich dann ab. Ob sie das Zeug danach abwaschen, ist leider nicht überliefert. Was wir wissen: Die naturverbundene Carolina wollte sich schon immer einmal die Haare in der freien Natur ölen. Nun, liebe Caro, wer nicht. Joel kontert gewitzt: «Die Mädels haben geklotzt statt gekleckert.» Haben die am Ende noch eine Sauerei gemacht? Auf das Dreifach- und das Doppel- folgt in konsequenter Bachelor-Mathematik das Einzeldate. Heute darf Romy mit. «Tun wir mal den Sekt köpfen», eröffnet Joel, eloquent wie er ist, das Date. Wir erlauben uns, ein paar Minuten Date vorzuspulen: «Blablablabla.» «Blabla?» «Rehkitz.» «Blablabla.» Nach Minute 287,5 wird es spannend. Joel (Anm.: zeigt auf Romys Tattoos): «Das sieht ja aus wie Zweiter Weltkrieg.» Romy: «Es geht um Lügen. Lügen darf man nicht. Die Fallschirmspringer fliegen mit den Lügen. Aber irgendwann ist fertig.» Er: «Ich finde es toll, dass du das Wort Lügen auf den Punkt gebracht hast.» Die Bomben stehen übrigens für das Unschöne auf der Welt. Ein weiterer, wichtiger Moment folgt dann: Romy musste wegen schmerzhafter Erinnerungen an den Bosnien-Krieg weinen. Joel: «Du bist zuckersüss.» Romy: «Ach, ich will knuddeln.» Joel: «Wottsch knuddle?» Dann ... Auftritt Zungen. Joel hat Schmetterlinge im Bauch, sagt er später. Und schon wieder ein Date. Dieses Mal dürfen Marija und Julia zum Weinschlürfen. Im Hintergrund: Ein Dromedar. Es ist süss. Übrigens ziehen hier demnächst dunkle, ja schwarze Wolken auf. Deshalb aus kontemplativen Gründen noch einmal das Dromedar von nahe. Es arbeitet auf dem Weingut. Es ist lieb. Und flauschig. Nicht so klebrig wie der Joel. Voilà. Hier geigt Marija (sie ist eine Heldin!) dem Joel die Meinung. Um den Moment nicht zu entzaubern, lassen wir Marija sprechen: Joel: «In vino veritas. Ich spür euch beide nicht mehr so.» Marija: «Wir hatten ein schönes Date. Wenn du mich da nicht gespürt hast, dann wirst du mich auch nicht mehr spüren.» Joel: «Ich geb dir einen Tipp. Versuch so viel wie möglich von dir preiszugeben.» Marija: «Wieso soll ich mich öffnen, wenn du dich nicht öffnest. Wie soll ich Vertrauen aufbauen? Du ziehst dich zurück. Man kann doch nicht erwarten, dass nur einer Vertrauen aufbaut und der andere nix macht.» Marija hat Recht. Zu zwei Millionen Prozent. Joel: «Sie hat eine sehr aufbrausende Art.» Und was macht ein Prinz in Bedrängnis? Er hetzt die Frauen aufeinander. Auch eine Lösung. Hier beobachten wir einen wegweisenden Moment. Die heldenhafte Marija an der Nacht der Rosen. Wird Joel sie heimschicken, weil sie ihm die Meinung gegeigt hat? Ah, ein Lächeln, kommt alles gut? Jaaaaaaaa! Marija darf bleiben. Weil Joel (das drucken Sie sich jetzt bitte 15-mal aus) sagt: «Du hattest Recht.» Bäm. Dragana ist aber raus. Und Daria (sie geht sich hier kurz sammeln, kommt dann aber gleich wieder zurück. Wir schwören.) Wir machen das jetzt wie am Fernsehen. Voller Spannung. Also dieses Bild ist vom Ende der Sendung. Warum nur ist Julia so echauffiert? So viel sei verraten: Es gab Streit. Das kommt jetzt natürlich als Überraschung. So, zurück zum Anfang. Wir fühlen dich, Pferd. Wurde das Tier eigentlich gefragt, ob es mitmachen will? Pferde haben auch Rechte. Hierzu ist zu bemerken: Weshalb werden eigentlich immer unschuldige Tiere ins Liebeswerben miteinbezogen? Können das Joel und seine Ladys nicht unter sich regeln? Vermutlich ging es um das unglaublich witzige Wortspiel mit der «Stutenbissigkeit». Dabei könnte dieses Pferd doch auch ein Hengst sein. Na ja, auf jeden Fall sitzt Elena im Sattel. Mit kurzer Hose. Tun Sie das nie. Ah, sie hat voll Spass (dabei hat sie Joel hier gerade anvertraut, dass ihr Bruder gestorben ist). Seit da lebe sie jeden Tag, als wäre es ihr letzter. Die anderen Frauen in der neu (Achtung: Ortswechsel) marokkanischen Villa werden ihr später unterstellen, dass sie sowieso absolut maximal 50 Prozent von dem verstanden hat, was Joel sagt. Elena spricht Spanisch. Deutsch ist eine Zweit- oder Drittsprache für sie. So elegant drapiert, die zwei. Dabei ist dieser Szene eine erste durchaus gemeine Situation vorausgegangen. Eigentlich hatte der Joel (oder wie Kandidatin Julia sagt: «Tschoel») ja erst ein Date mit Ludmilla. Dann hat Elena gesagt, hey, jetzt will ich. Und Ludmilla sagte, ist okay. Nach den Pferden brauchte es zwecks Product Placement von Joels eigener Bekleidungsmarke (die selbstverständlich sehr, sehr knapp ausfällt für die Damen) etwas mehr Wums unter den Hintern (sorry Pferd). Und weil man in der Wüste ja nix anderes machen kann, hat der «Tschoel» vier Quads gemietet. Für fünf Leute! Was er wohl plant, das freche Ding? Vrrm, vrrrm (Sie sehen: Eine darf bei ihm aufsitzen. So geht die Rechnung auf). Brumm, brumm. Wir spulen das fröhliche Treiben wieder ein wenig vor (es gab ein bisschen Streit dazwischen, Vorstellungsgespräche wurden geführt und eine durfte sich zum Einzeldate fertig machen). Und weil Liebe beim Bachelor ja sowieso ein einziger Wettbewerb ist, konnte sich eine der Damen eine Sicherheitsrose errennen. Carolina hat die gewonnen. Sie freut sich. Kurz zu den Emotionen. Erst hatte Julia ein Einzeldate: Die beiden sprechen über Tiere. Julia findets super, dass Joel so nett zum Pferd war. Und sie sind ja sowieso wie füreinander gemacht. Beide haben ein Erinnerungstattoo für ihre Katzen. Sie wirft ihm Kälte vor. Er so: «Mir war das gar nicht bewusst.» Sie: «Du musst mit dem Herzen sehen.» Dann aber bitte den Quad daheim lassen, Tschoel. Und Kuss. Einzeldate zwei mit Sado-Maso-Marija: Von ihr erfahren wir, dass sie im Alltag gerne dominiert, sich im Bett aber unterwirft. Sie motzt noch ein bisschen über die Julia («die ist ja mega falsch», sagt Marija). Dann schmust Joel mit ihr. Er wolle herausfinden, ob sie sich führen lasse. Es wirkt so echt. So wunderschön. So, erinnern Sie sich noch an Bild 1? Sie haben die Spannung sicher kaum ausgehalten. Auf jeden Fall gibt es jetzt mega Streit. Die zwei hier (Dragana und Julia) behaupten, Chelsea habe einen anderen Typen daheim in der Schweiz. Sie habe Nachrichten mit dem Wort «Schatz» (Gott behüte!) verschickt und ihre liebevollen Worte mit Bildern von ihrem Körper illustriert. Ohne Kopf. Sie wollen den Tschoel warnen, weil er ist ihnen voll wichtig. Chelsea (reibt sich hier am Bachelor) ahnt derweil noch nichts vom Drama, dass über ihr darnieder brechen wird. Wagen wir hier einen kleinen Exkurs – wegen der Begrifflichkeit: Es wird ein «falsches Spiel» gespielt (betrifft eigentlich alle), manche haben ein «zweites Gesicht» und nur wenige meinen es ernst mit Tschoel. Sind ehrlich und authentisch. Wir stellen hier nun eine gewagte These in den Raum: Wie viel Authentizität verträgt «Der Bachelor»? Oder präsentieren Sie sich bei Vorstellungsgesprächen etwa mit all ihren Für und Widers, Sonnen- und Schattenseiten? Weil der Tschoel sich natürlich gerne selbst ein Bild von allem macht, stellt er Chelsea sogleich zur Rede. Sie streitet alles ab: «Ich min beschte Kolleg.» Joel wünscht sich mehr Harmonie. So geht Harmonie: (an Julia): «Was erzählst du für einen Scheiss. Du erzählst nur Bullshit. Du bist so erbärmlich. Auf dich kann ich nur spucken.» : «Ich muss nicht mit so einem Slang mit dir reden. Chelsea, du bist eine Fahne im Wind. Ich lüge nicht. Das schwör ich aufs Grab meines Vaters. Ihr könnt mich am Arsch lecken. Das ist so gemein.» (Julia ab.) Joel hinterher. Er tröstet Julia. Voll der gut erzogene Mann, dieser Bachelor. Die Nacht der Rosen. Chelsea käst es an. Chelsea fliegt auch raus. Joel ist sich nicht sicher, ob er ihr je wieder vertrauen kann, obwohl er nicht weiss, ob es stimmt, was Julia im erzählt hat (es ist ja alles so kompliziert!). Chelsea macht einen sauberen Abgang. Schüttet Julia Champagner übers Kleid: «Sie hat mehr als das verdient.» Julia berührt sie (wohl aus Versehen, wir können das nur vermuten). Chelsea so: «Stoss mich nicht mehr, du Schlampe.» Tschoel steht derweil bedröppelt rum. Ah, die Elena, die muss auch gehen. Joel glaubt nicht, dass sich Liebe entwickeln kann. Hass ist momentan sowieso das vordergründige Gefühl in der marokkanischen Wüste. Bis nächste Woche. Wir befinden uns nun in (erst oder endlich? Diese Entscheidung ist Ihnen überlassen). Joel hat ein paar Ladys auf eine Yacht eingeladen («Ich habe diese Yacht organisiert», blufft er rum. Klar, Joel!). Auf dem Boot wird es supermegaemotional. Erstens, weil da zwei Ladys mit schwarzen Rosen an Bord sind, die also akut abreisegefährdet sind. Und zweitens, weil Joel die Geschichte zu seiner Narbe erzählt. Er hat dabei auch etwas geweint. Deshalb ... ... erzählen wir erst diese ernste Geschichte nach: Joel verrät, dass er in seinem Leben nicht nur einmal in den Lauf einer Waffe geschaut habe. Die Narbe stehe für einen Wendepunkt in seinem Leben. «Das war meine letzte Begegnung mit Gewalt.» Er sei knapp am Tod vorbei gekommen. 2009 wurde er von sieben Leuten verprügelt. «Als meine Eltern ins Spital kamen, haben sie mein Gesicht kaum mehr erkannt.» Von da an wusste er: Er will sich verändern. Noch mit Tränen in den Augen leitet er zum nächsten Eliminierungsprozess über. Eine der Schwarze-Rosen-Trägerinnen muss jetzt gehen (das sind die zwei Frauen hier im Bild). Carolin hat das Kreuzverhör (bestand aus einer Frage) nicht bestanden: Sie muss packen, sie sei zu eifersüchtig. Joel so: «Ich komme mit Eifersucht nicht klar, die beste Lösung ist drum, wenn du uns heute verlässt.» So unter uns, geschätzte Leser: Sie hat jetzt nichts Oberschlimmes gesagt, nur, dass man sich Vertrauen in einer Beziehung erarbeiten müsse. Sie kontert den Rauswurf natürlich total souverän: «Ich bin eine mega hübsche Frau. Ich habe nichts zu verlieren.» Das hier hat übrigens vor der grossen Gefühlschose stattgefunden. Wir haben uns erlaubt, diesen Rückblick thematisch und nicht chronologisch zu ordnen. Dies, weil auch wir dann und wann von unseren Gefühlen übermannt werden und einfach den Überblick so besser im Auge haben. Welche Gefühle uns darnieder ringen, halten wir geheim. Aber: Hier tanzt dieser fröhliche Balz-Trupp so toll auf einem Liegesofa auf der Yacht. Weil es so natürlich wirkt. Und weil die Damen überzeugt sind, dass der Joel wahnsinnig top im Bett sein muss, weil er gut tanzen kann. Auch hier wieder eine total natürliche Situation: Joel hält eine Rede. Wichtig ist ihm: Dass sie alle Spass haben auf dem Schiff. Spass ist ja auch bekannt dafür, dass man ihn extrem durchplanen kann. Aber Joel organisiert seine Dates wie militärische Operationen. Er lässt die Damen ja auch regelmässig antreten: Zu Dates, zu Nächten der Rosen (Plural klingt hier nicht sehr schön), zum Tanzen. Alles total voller Spontanität. Wirklich, nochmal, das hier ist nicht gescriptet. Nicht. Merken Sie sich das. Elena ist übrigens eine Spassbremse, so tuschelt man an Bord. Die Gute wollte einfach nicht spontan ins Wasser springen. Dann hüpfte sie von der Treppe und verlor ihr Höschen. Weil wir manchmal Menschen vor sich selbst schützen wollen und wir uns nicht ganz hundertprozentig sicher sind, ob sie das mit dem Höschen (wie an Bord behauptet wird) absichtlich eingefädelt hat oder ob es eines dieser unangenehmen Versehen war, lassen wir das Bild mit dem entblössten Hintern hier weg. Hier schmust Joel mit Carolina. Schuld ist, ach, das böse, böse Wetter - das Date wurde wegen schlechten Wetters von der Terrasse ins Schlafzimmer verschoben. Das Wetter. So heisst das jetzt. Aha. Sie war auch mal da, wo Joel jetzt ist: Ex-Bachelorette Eli hat auch noch ihren Senf zu den Kandidatinnen gegeben. Wir denken, das war nicht so entscheidend für Joels Entscheidungen. Dann noch ein toller Ausflug. Alle rutschten von einer superkrassenmega Wasserrutsche. Elena hat sich wieder geziert (wie immer) und Joel gibt wieder ein bisschen an. Sehen Sie, wie er sich meint? Die vierte Nacht der Rosen (wir haben hier gerade zwei bis vier Stunden vorgespult). Die Dame mit dem zerknirschten Gesichtsausdruck und dem frechen Rossschwänzchen auf dem Kopf heisst Janine und ist rausgeflogen. Sie links hinter ihr (leicht pinke Frisur, wirkt etwas säuerlich) heisst Mimi, auch sie ist raus. Dabei hat sie noch vor Joel so toll argumentiert. Sie packt ihre Koffer. Und alle anderen auch: Die Damen sind nicht etwa zu Sinnen gekommen, nein, sie fliegen mit dem Joel, mit dem sie alle superviel Megachemie haben nach Marokko – wo es eventuell etwas kühler ist als in Thailand. Aber vielleicht auch noch heisser. Wir sehen es nächste Woche. Bachelor Joel lädt die Kandidatinnen Julia und Daria nach gewonnener Challenge (inklusive eines Intelligenztests, der aus zwei Schätzfragen bestand) zu einem Doppel-Date. Die Konstellation kennen wir: Sie ist immer ein bisschen unangenehm – für alle Beteiligten wie auch für die Zuschauer. Das checkt auch der Joel und schickt nach einem kleinen Frage-Antwort-Spiel Daria vom Tisch – Julia, die Miss Tuning 2016 aus Sachsen-Anhalt, kommt so zu ihrem Einzeldate. Und einer Sicherheitsrose: Sie ist eine Runde weiter und darf in Folge vier weiterflirten. Als die beiden dann allein sind, erzählt Julia, dass sie ihren Vater schon früh verloren hat. Die Tränen fliessen ... ... was auch Joel sichtlich mitnimmt. Durchatmen. Joel sagt danach zu Julia: «Ich bin sehr empathisch. Danke für deine Offenheit.» Der Lohn dafür: ein Kuss im Laternenlicht – während Harry Styles aus dem Off singt. Am Tag darauf erhalten die Ladys beim Frühstück eine Einladung vom Bachelor. Task des Tages: eine Pool-Party. Janine hat sogleich eine Vision, wie die Party zum Hit werden könnte: «Ich habe eine coole Idee: Wir haben Farben hier, wir könnten Body-Painting machen.» Die anderen: «Mega-Idee! Ja!» Daria zeigt vor, was dabei rausgekommen ist. Sie ist übrigens zufrieden: «Ich wollte das schon immer ausprobieren, das sieht cool aus!» Und so sah der Bachelor himself aus, nachdem einige der Ladys bei ihm kunstvoll Hand angelegt hatten. Der grosse Aufreger der Folge: Kandidatin Monika drängte sich einfach bei jeder Gelegenheit in den Mittelpunkt. Tsss! So was ist unter den Ladys nicht gern gesehen, schliesslich sind ja alle wegen der Liebe hier, da gehts um Gefühle und nicht um Show. Zurück zur Story: Monika fing jedenfalls einen Brief mit einer Date-Einladung für Marija ab. Kurzerhand entscheidet sie: Ich gehe zum Date! Genial! Marija wird den Brief nie zu Gesicht bekommen. Haha! Doch so kann man sich täuschen: Ganz unverhofft taucht Marija doch beim Date auf, das eigentlich ihr zugestanden hätte. Sie ist ziemlich sauer (oder spielt das zumindest ganz glaubwürdig): «Das gibt Krieg», sagt sie zu Monika. Marija gewinnt den Clash der Alphaweibchen. Joel findet danach: «Die Show war gut! Marija hat mir scho chli imponiert. Frechheit siegt.» Dann: die dritte Nacht der Rosen. Aufmerksame Beobachter werden gleich sehen: Eine Kandidatin fehlt! Es ist ... ... Monika! Genau. Wie der Bachelor mit ernster Stimme verkündet, wird sie «aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an unserem Abenteuer teilnehmen können». Die Scheinwerfer gehen für die Zürcherin also überraschend und aus nicht weiter geklärten Gründen aus. Wir sind da noch nicht so sicher, ob eventuell in einer nächsten Folge ein Comeback anstehen könnte. Aber was wissen wir schon. Zu den knallharten Realitäten: Kandidatin Melanie muss heim. Für die 26-jährige Dentalassistentin aus dem Aargau geht das in Ordnung: Sie habe ihr Kind zu sehr vermisst. Der Bachelor, der Sensible, hat das natürlich geschnallt. Von diesen vier müssen ebenfalls noch zwei die Koffer packen: Die 28-jährige Bruna aus Bern, ganz rechts, die dieser Staffel mit ihrem Saxofon-Solo in der ersten Folge einen ikonischen Moment beschert hat. Und auch die 26-jährige Serena aus dem Aargau, zweite von links, ist raus. Ludmilla und Carolin, die zwei anderen im Bild, erhalten von Joel eine schwarze Rose. Das heisst: Sie sind angezählt. (30. Oktober) : Betten, die die Welt bedeuten – Elena (links) und Carolina werden ins gleiche Zimmer eingeteilt, wollen aber partout nicht zusammen dort übernachten. Die Zustände im Bachelor-Camp auf Ko Samui: schlimm! Der Zoff ist Elena ins Gesicht geschrieben. Der andere Teil der Gruppe, der mit Bachelor Joel auf eine einsame Insel fahren darf, kämpft derweil mit den Tücken einer Zeltstange. Moment, hat hier jemand gerade Stange gesagt? Tstss. Am Tag danach geht die Party auf dem Segelschiff los: Monika hat sich als Pamela Anderson verkleidet und serviert Champagner auf Wassermelonen. Joel beobachtet die Szenerie skeptisch. Und schliesslich: Die zweite Nacht der Rosen. 17 Stück für 19 Ladys. Wer muss nach Hause fliegen? Leider keine Rose für Transfrau Daryana, das ist durchaus eine kleine Überraschung. Sie hätte sich zu einem der Staffellieblinge mausern können. Auch für Florence (Mitte oben) bedeutet die zweite Nacht der Rosen Endstation: Da kann sie noch so traurig gucken, hilft alles nix. 17 Ladys, ein Bachelor und noch viele weitere kleinere und grösser Dramen vor uns. Bis nächste Woche!

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Schon zum sechsten Mal hat der sechste Schweizer TV-Bachelor Joel Herger (34) heute Abend die Rosen-Guillotine runtersausen lassen: Weitere zwei Kandidatinnen mussten nach Folge 6 die Abreise antreten, aktuell ja aus Marokko, wohin der Flirt-Trupp von Thailand aus weitergezogen ist. Welche es sind, lesen Sie in der Bildstrecke.

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Marija geigt dem Bachelor die Meinung.

Alles Wissenswerte zur aktuellen Episode lesen Sie in unserer Bildstrecke – damit Sie für die nächste Tratschrunde gerüstet sind.

(20M)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Macan am 24.10.2017 08:22 Report Diesen Beitrag melden

    menschliche Werte adee

    Erschreckendes Beispiel wie die heutigen, nicht alle, Menschen ticken. Alles auf das Aussehen beschränkt. Toll sein, zugetackert wie ein Hafenarbeiter und überall Blech am Körper. Sich in jedem Fitnessstudio und mit jeder Diät auskennen, aber keine Ahnung vom Frau sein. Nicht wissen wie man Wasser kocht, keine Ahnung von menschlichen Werten, aber alles auf Show machen. Hier wird uns gezeigt wie oberflächlich doch der eine oder andere Zeitgenosse ist. Und das schlimmste daran ist, dass diese Sendung genau diese Aspekte fördert. Billige Frauen mit nicht all zu hellen Typen. Langweilig pur.

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  • BilligerJakob am 24.10.2017 07:31 Report Diesen Beitrag melden

    Billig, billiger, Bachelor !

    Schon nur vom Lesen über diese billige Sendung wird mir klar, dass ich nichts verpasse wenn ich da nicht rein schaue.

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  • Thomas W. am 31.10.2017 12:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    tieferes Niveau geht nicht

    Bisher schaute ich Bachelor regelmässig zur Unterhaltung. Jedoch ist das Niveau dieser Staffel so tief, dass selbst ich regelmässig den TV ausschalten muss. Ein Bachelor der gerade aus dem Rhetorik Kurs zu kommen scheint - Kandidatinnen, welche so schlecht deutsch sprechen, dass ich sie kaum verstehe - Kandidatinnen, welche respektlos gegen andere Menschen sind. Das Niveau der deutschen Privatsender wird sogar unterschritten. einfach nur traurig.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Marianne am 21.11.2017 11:30 Report Diesen Beitrag melden

    Ojeeeee

    Ich liebe eure zynischen Kommentare! Habe mir am Sonntagabend zum ersten Mal die Sendung angetan - ich werde mich in Zukunft wieder an euren Ticker oder eure Kommentare/ Zusammenfassung halten! Ist unterhaltsamer für etwas das eh eigentlich niemand interessiert..... Übrigens frage ich mich eh warum die zügeln müssen. Abgesehen davon, will ich gar nicht wissen was das ganze kostet!

  • Tanja_BE am 21.11.2017 10:54 Report Diesen Beitrag melden

    Danke für den Lacher

    Die Bildbeschriebe sind suuuuper!! :-D

  • Martina am 21.11.2017 10:30 Report Diesen Beitrag melden

    Jetzt schon klar

    wer das Rennen machen düfte. Was will ein Schweizer Mitte 30 denn mit einer 20-jährigen Lehrtochter, einer die älter als er ist oder sonst einer, die so grottenschecht Deutsch spricht, dass eine normale Unterhaltung nicht möglich wäre.

  • Philipp T am 21.11.2017 10:19 Report Diesen Beitrag melden

    Einen Anschiss kassieren?

    Das muss ein deutscher Verfasser gewesen sein ;) In der CH hat "Anschiss" eine andere Bedeutung als in D.

  • Pholisiph am 21.11.2017 09:32 Report Diesen Beitrag melden

    Armselig

    Die gebotene Unterhaltung ist ein Spiegel der Gesellschaft - zum fremdschämen ist das. Da sag noch einer wir seien nicht auf gute Fach- und Führungskräfte aus dem Ausland angewiesen - ich glauben aber doch. Und es wird immer schlimmer.