«Adam sucht Eva»

04. Oktober 2016 15:37; Akt: 04.10.2016 15:37 Print

88'000 Franken Gage – nur fürs Nacktsein

Sie blütteln um die Wette: Bei der Kuppelshow «Adam sucht Eva» suchen C-Promis und Normalos ihren Traumpartner. Und werden dafür fürstlich entlöhnt.

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Bei «Adam sucht Eva - Promis im Paradies» treffen Cervelat-Prominente und normale Kandidaten aufeinander. Zu den «Stars» auf diesem Bild gehören Daniel Köllerer (hinten Mitte), Sarah Joelle Jahnel (vorne Mitte) und Leo Bartsch (vorne rechts). Egal ob Promi oder nicht: Die Teilnehmer haben strikte Regeln zu befolgen. So müssen sie laut Bild.de vor Drehbeginn alle Handys abgeben. Ausserdem existiert eine Art Social-Media-Verbot: «Der Vertragspartner erklärt sich bereit, vor und nach den Dreharbeiten [...] keine Fotos, Videos [...] in sozialen Netzwerken preiszugeben. Des weiteren ist es untersagt, Fotos/Videos anderer Kandidaten zu teilen/liken.» Zudem werden sämtliche Kandidaten praktisch rund um die Uhr überwacht. «In den Gemeinschaftsbereichen (mit Ausnahme der Toilette) wird es fest installierte Kameras geben, die bis zu 24 Stunden am Tag aufzeichnen. Zusätzlich wird zu allen Zeiten mindestens ein Kamera-Team anwesend sein [...]. Der Gemeinschaftsbereich darf nicht ohne Erlaubnis verlassen werden.» Auch punkto Honorar gibt es klare Vorschriften: Je 20 Prozent des Salärs erhalten die Nackedeis bei Vertragsunterzeichnung respektive Anreise. Der Rest wird «bei Ende der Dreharbeiten und vollständig erbrachter Leistung» ausbezahlt. Sprich: Wer die Südsee-Insel vorzeitig verlässt, muss mit finanziellen Einbussen rechnen. Schauspieler Peer Kusmagk (Dschungelcamp-Sieger 2011) erhält gemäss Bild.de eine Gage von gut 55'000 Franken. Model und Teppichluder Janina Youssefian soll für ihre Teilnahme über 65'000 Franken erhalten. Die 33-jährige Hamburgerin hatte im Jahr 2000 ein Verhältnis mit Poptitan Dieter Bohlen. Über 70'000 Franken bekommt Sarah Joelle Jahnel. Auch die 26-jährige Kölnerin hatte eine Affäre mit einem anderen Promi - das «DSDS»-Sternchen soll sich für eine kurze Zeit mit Comedian Oliver Pocher vergnügt haben. Die höchste Gage streicht aber Ex-Queensberry-Sängerin Leo Bartsch ein: Knapp 88'000 Franken gibt es für die 28-jährige Berlinerin. Weitere mehr oder weniger bekannte Gesichter der Show: Janni Hönscheid, Profi-Surferin, 25 Jahre alt. Ex-Tennisprofi Daniel Köllerer. Der Österreicher ist 32 Jahre alt ... ... und schaffte es in seinen besten Zeiten in der ATP-Weltrangliste bis auf Platz 55. In Deutschland bekannt als «Richter Gnadenlos»: Ronald Schill (57), ehemaliger Hamburger Innensenator. Lebt mittlerweile in Rio de Janeiro und war 2014 Kandidat von «Big Brother - Das Experiment» bei Sat.1. Neben so viel VIP-Power suchen auch normale Teilnehmer wie Jesse (30) aus Saarbrücken nach der grossen Liebe. Der Stripper sorgt mit frauenfeindlichen Sprüchen für (negatives) Aufsehen. Marlena hingegen hat die Insel nach nur einem Tag bereits wieder verlassen.

Zum Thema
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Daniel Köllerer, Leo Bartsch und Sarah Joelle Jahnel – noch nie gehört? Sie sind die Aushängeschilder der dritten Staffel der RTL-Sendung «Adam sucht Eva». Zum ersten Mal nehmen bei der Nackt-Kuppelshow auch Prominente teil. Wenn auch nur solche, um es in der Sportlersprache auszudrücken, aus der Amateurliga.

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Leo Bartsch etwa ist ehemaliges Mitglied der Casting-Band Queensberry, Daniel Köllerer ein Ex-Tennisprofi aus Österreich (höchste Platzierung in der Weltrangliste: 55) – und Sarah Joelle Jahnel war 2013 Kandidatin bei «Deutschland sucht den Superstar» und laut eigenen Angaben war sie zudem mal mit Comedian Oliver Pocher im Bett.

Ein «GZSZ»-Star und eine Ex von Dieter Bohlen

Hinzu kommen Schauspieler Peer Kusmagk («GZSZ»), Teppichluder Janina Youssefian (hatte ein Verhältnis mit Dieter Bohlen), Profi-Surferin Janni Hönscheid und der frühere Hamburger Innensenator Ronald Schill. Wer von ihnen wie viel verdient, sehen Sie in der Bildstrecke.

Diese un-glorreichen Sieben und die «normalen» Teilnehmer ziehen sich nicht nur vor der Kamera komplett aus – sie müssen auch im übertragenen Sinn die Hosen runterlassen. Punkt für Punkt hält RTL die strengen Regeln in einem Vertrag fest, wie Bild.de berichtet.

Telefonieren nur unter Aufsicht

So sind sämtliche Mitwirkenden verpflichtet, «vor Drehbeginn alle Handys abzugeben». Für Notfälle gibt es ein Produktionstelefon, «in Ausnahmefällen dürfen private Telefonate unter Aufsicht geführt werden».

Ausserdem muss sich jeder Kandidat dazu verpflichten, nach dem Casting «sein bestehendes körperliches Erscheinungsbild nicht ohne schriftliche Zustimmung zu verändern». Erwähnt sind namentlich Tattoos und anderer Körperschmuck.

«Adam sucht Eva – Promis im Paradies», noch bis 7. Oktober täglich um 22.15 Uhr bei RTL (Final am Freitag um 22.45 Uhr).

(scy)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Winston Churchill am 04.10.2016 15:58 Report Diesen Beitrag melden

    Volksverdummung

    ein Grund mehr kein Fernsehen zu schauen.

    einklappen einklappen
  • Gym Runner am 04.10.2016 16:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hmmm

    Fürs Nacktsein 88k??? Wo kann ich mich anmelden? Will nur das Geld, die Frau kann jemand anders haben.

  • Martin Brändle am 04.10.2016 16:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wen interessiert's?!?!?

    C-Promis?!?!? Das sind Z-Promis oder noch weniger!!!

Die neusten Leser-Kommentare

  • pascha am 05.10.2016 07:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    88'000 Franken fürs Nacktsein

    Das Niveau im Fernsehen ist definitiv am Sinken - Pornos laufen ja schon auf vielen Sendern -bald mehr als normale kulturelle und Niveau volle Sender - wir haben doch wirklich genug von nackten Frauen und Männer - immer das gleiche zum Anschauen - Reiz wo bist du ? Und dann noch solche Gagen - da müssen die sich ja gut vorkommen -müssen auch spezielle Menschen sein die das machen können aber einfach bitte nicht im Fernsehen

  • Jane38 am 05.10.2016 06:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hallo?

    und was zahlt man den zuschauern um gute einschaltquoten zu haben?!...

  • Rolling Stones am 04.10.2016 23:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Altkleidersammlung

    88'000 ist Ok. Dann können sie ihre Schulden Bezahlen und vielleicht bleibt noch etwas für Kleider über.

  • Wolf67 am 04.10.2016 20:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kranke Gesellschaft

    Das nenn ich moderne Prostitution....echt krank. Zum Glück habe ich den Flimmerkasten abgeschafft.

  • mini5156 am 04.10.2016 19:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich bin nicht

    prüde... Aber ich würde mich für kein Geld der Welt, der Welt nackt präsentieren. Gut, ich bin kein Promi, mich will echt auch keiner sehen aber haben wir noch Respekt vor solchen Promi's? Ich definitiv nicht!