Muss sie Feministin sein?

15. Januar 2018 09:52; Akt: 15.01.2018 09:52 Print

Diese Skills muss die Miss Schweiz 2018 mitbringen

Im März 2018 wird eine neue Miss Schweiz gewählt. Nicht nur das Show-Konzept ist neu. Auch soll die Nachfolgerin von Lauriane Sallin frische Anforderungen erfüllen.

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Im November 2015 wurde Lauriane Sallin (25) zur Miss Schweiz gekürt. Nun wird sie im März 2018 endlich von einer neuen Schönheitskönigin abgelöst. 1000 Frauen haben sich um den Job beworben, 20 von ihnen werden von einer Jury für das Missen-Camp ausgesucht. Miss-Schweiz-Organisatorin Angela Fuchs verrät, worauf sie bei den Frauen achtet. ... «Die neue Miss ist fit im Umgang mit Social Media, setzt regelmässig Posts ab und dokumentiert so ihrer Missen-Alltag. Wir werden sie als Influencerin schulen.» «Wichtig ist uns, dass sie sich sicher in einer Landessprache sehr gut ausdrücken kann. Toll ist es, wenn das zusätzlich auch in einer zweiten Landessprache oder Englisch möglich ist.» «Muss die neue Miss nicht unbedingt haben. Schönheit hat unseres Erachtens sehr viel mit Ausstrahlung zu tun und weniger mit Brust- oder Hüftumfang.» «Unbedingt! Sie soll eine klare Meinung haben. Und Intelligenz definieren wir übrigens auch nicht darüber, ob jemand das Matterhorn erkennt oder nicht. Wir brauchen starke, engagierte und selbstbewusste Frauen.» «Die neue Miss Schweiz soll authentisch sein – es kommt letztlich auf die Person drauf an, wie sie das anstellt.» «Eine klare Meinung zu politischen und gesellschaftlichen Themen zu haben ist unbedingt eine Voraussetzung für die neue Miss Schweiz.» «Für eine Miss ist die Marke Miss Schweiz nach wie vor ein äusserst attraktives Sprungbrett. Man kann sehr schnell eine sehr grosse Aufmerksamkeit aufbauen. Aus meiner Sicht ist die Miss Schweiz darum auch sehr viel interessanter als die bekannten Model-Casting-Shows, da die Marke sehr viel nachhaltiger wirkt. » Anm. d. Redaktion: An der Glorys-Verleihung von «Glanz & Gloria» waren unter den Laudatorinnen, Moderatorinnen und Gewinnerinnen einige Ex-Missen (Melanie Winiger, Dominique Rinderknecht und Christa Rigozzi).

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2017 war ein holpriges Jahr für die neuen Besitzer der Marke «Miss Schweiz». Wegen «unterschiedlicher Vorstellungen über die Inszenierung der Kandidatinnen und des Finales», entschied sich die Miss-Schweiz-Organisation, die Wahl nicht mit dem Sender 3+ umzusetzen, wie zunächst kommuniziert worden war. Nun sind die TV-Rechte aber in trockenen Tüchern, wie der «Sonntagsblick» berichtet: Sat.1 und Teleclub übertragen die Wahl vom 10. März aus Baden AG live.

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Nun können sich die Organisatoren also ganz auf die Auswahl der perfekten Miss konzentrieren, die Lauriane Sallin (24), nach über zwei Jahren Missen-Dasein, ablösen soll. Eine Jury wird die 1000 Bewerbungen prüfen und die besten 20 Kandidatinnen in ein erstes Missen-Camp nach Brunnen im Kanton Schwyz schicken. Dort werden sie für die Wahlnacht vorbereitet – zehn treten letztlich in der Live-Show um Titel an.

Veranstalterin Angela Fuchs erklärt, auf was die Jury achtet und was die neue Miss Schweiz an Qualitäten mitbringen muss. Was die konkreten Anforderungen an die neue Miss Schweiz sind, lesen Sie in der Bildstrecke.

(lme)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mk am 15.01.2018 10:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ???

    Was hat das mit Feminismus zu tun. Kann im ganzen Artikel davon nichts lesen

  • tim am 15.01.2018 10:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Doppelmoral

    Das solche Shows noch erlaubt sind. Überall wird Sexismus gesehen, aber Miss Wahlen sind ok.

  • W.Spahni sen. am 15.01.2018 10:21 Report Diesen Beitrag melden

    Wozu brauchen wir eine Miss-Schweiz?

    Was soll das ganze Brimborium?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Köbi Meister am 15.01.2018 16:06 Report Diesen Beitrag melden

    Entweder eine Miss-Wahl...

    ...und dann zählt bottom line NUR das Aussehen und die Tatsache dass die Miss eine Schweizerin ist. Dann ist's eine Miss-Wahl, wie überall auf der Welt. Oder wir machen pseudosozialistisches "Heldin der Gemeinschaft" Gebrünzel oder küren die "Mutter der Nation"... alles auch nicht wirklich besser - und definitiv noch schlechter vermarktbar als das gewurstel bis anhin. Wir können übrigens auch Weihnachten an Ostern feiern, und Rotwein mit "Weisswein" beschriften... dann ist's schlicht und einfach ein lokales Freudeli, welches wir uns gönnen. Wenn wir uns das leisten wollen, fein.

  • w87 am 15.01.2018 16:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    aha und wer nicht selbstbewusst ist, ist keine echte Schweizerin? nett! und dann noch mindestgrösse und referenzalter... alles chabis. fühl mich weder repräsentiert noch angesprochen

  • Honigmirabelle am 15.01.2018 14:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    warum nicht alle

    toll wäre es doch wenn alle frauen der schweiz mit machen dürften. ob alt oder jung..gross oder klein..dick oder dünn..das wäre sehr authentisch :-)

  • Allena am 15.01.2018 14:22 Report Diesen Beitrag melden

    Zu klein

    Ich wollte auch unbedingt Miss Schweiz werden aber darf mich nicht einmal anmelden weil ich 1.65 gross bin. Dabei fragen mich alle ob ich ein Model sei aber NEIN ich bin zu klein!

  • Maler50 am 15.01.2018 11:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Feminismus wo?

    Was dies mit Feministin zu tun hat ist mir mit den Anforderungen der Organisation von der Miss Schweiz nicht ersichtlich. Klar soll die zukünftige Miss Schweiz eine Persönlichkeit mit Ecken y Kanten sein,ein gewisses Allgemein Wissen gehört dazu y eine natürliche Ausstrahlung ist selbstverständlich. Da die Miss Schweiz den Steuerzahler nichts kostet erübrigt sich die Diskussion ob es diesen Titel noch braucht! Wenn es noch genügend Private Sponsoren gibt,ist die Miss Schweiz gerechtfertigt!