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«Voice»-Kandidat wettert
17. Dezember 2012 10:55; Akt: 17.12.2012 13:34 Print
Echte Vorwürfe oder schlechter Verlierer?
«The Voice of Germany» hat ein gutes Image, denn es behandle seine Kandidaten gut und mache sie nicht lächerlich. Doch ein Kandidat widerspricht: Hungerlöhne und Knebelverträge seien die Realität.
Die zweite Staffel von «The Voice of Germany» ging am 14. Dezember zu Ende. Doch nicht Sieger Nick Howard steht im Vordergrund, sondern Jesper Jürgens, der bereits im Viertelfinal knapp ausschied.
Bildstrecken Die russische Band t.A.T.u feierte im rumänischen Fernesehen eine Reunion. «The Voice of Switzerland»: Die JurySo wird das Finale von «The Voice of Germany».Der Mädchenschwarm kratzt mächtig am Saubermann-Image der Castingshow. Sein Vorwurf an ProSieben und Sat1: Die Macher hätten ihn einen Knebelvertrag unterschreiben lassen. Um seinem Ärger darüber Luft zu machen, wählte der Hamburger YouTube. In einem selbst gedrehten Video beklagt er sich über den 58-seitigen Vertrag und die Tatsache, dass er trotz seines Ausscheidens im Viertelfinal weiterhin an Universal gebunden ist.
«Für euch mache ich meinen Mund nicht auf»
Es gibt doch wohl Schlimmeres, als bei einem international tätigen Plattenlabel unter Vertrag zu stehen. Doch für den Comiczeichner scheint dies nicht der Fall zu sein. Die Tatsache, dass er keine eigenen Lieder singen darf, stösst ihm sauer auf. «Für euch mache ich meinen Mund nicht auf. Nicht zum Singen. Vielleicht zum Kotzen.»
Ein weiterer Vorwurf: Die Teilnahme bei «The Voice» habe er sich eigentlich gar nicht leisten können. Er habe während der Show nämlich kein Geld verdienen können. Sein Hauptnahrungsmittel im Hotel war dann auch nur eine 5-Minuten-Terrine. Jürgens' bitteres Fazit: «Die Miete ist nicht überwiesen, das Arbeitsamt will Knete von mir und ich hab Miese auf dem Konto.»
Perfektes Timing für Kritik
Doch der Musiker erntet nicht nur Beifall. Auf seiner Facebook-Seite gibt es auch kritische Stimmen, die ihn für einen schlechten Verlierer halten. «Die Art und Weise, wie du jetzt mit der Situation umgehst, ist wirklich kindisch», ist nur eine Meinung.
Den Zeitpunkt für seine Kritik hat der 25-Jährige zumindest perfekt gewählt. Sein Video wurde pünktlich zum Final am Freitag, den 14. Dezember, veröffentlicht. Zwar hat Nick Howard «The Voice of Germany» gewonnen, doch gesprochen wird nicht über den Engländer. Jesper Jürgens ist das Gesprächsthema Nummer eins.
(eva)
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Alle 20 Kommentare

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Das Mitleid ist klein
Hätte er das auch getan wenn er gewonnen hätte? Grundsätzlich glaube ich ihm, und ich finde solche Verträge auch unfair! Aber heute möchte jeder zweite Superstar werden, und dafür tut man anscheinend alles! auch Verträge unterzeichnen die man nicht gelesen hat, oder einfach nur ignoriert hat! Ich hab weder die Sendungen gesehen, noch werde ich mir auch nie freiwillig einen Song von so jemandem anhören.
Kein Mitleid
Jeder wählt freiwillig, ob er bei solchen Shows mitmachen will oder nicht.
Mädchenschwarm
Die Frauen haben Ihre Anspruchslatte wohl ziemlich tief heut zu tage...
Genau!
Ich staunte auch gerade darüber, dass dieser Typ ein Mädchenschwarm sein soll! Ich finde ihn jedenfalls überhaupt nicht attraktiv...zudem halte ich generell nichts von solchen Mütze-Typen! Aber eben...ich bin zum Glück eine gestandene FRAU und kein Mädchen!!! Und klar ist er nichts anderes als ein schlechter Verlierer - hat nun wohl ein schwer angekratztes Ego! Selbst schuld, wenn man daran teilnimmt!!!