Lustige ESC-Tweets

11. Mai 2018 21:41; Akt: 11.05.2018 21:41 Print

«Die 9. Staffel von GoT ist enttäuschend»

Fast so unterhaltsam wie der Eurovision Song Contest (ESC) selbst sind die unzähligen Tweets während der Show. Hier sind die besten Kommentare zum zweiten Halbfinal.

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Mit Wikinger-Folklore hat es Rasmussen für Dänemark ins ESC-Finale geschafft. Auf Twitter sorgte aber nicht nur sein Song «Higher Ground» für viel Aufsehen, auch sein hervorstechender, rot-brauner Hipster-Langbart kam bei den Zuschauern gut an. Viele erkannten eine ... ... Ähnlichkeit zu den Charakteren von «Game of Thrones» und zu «30 Seconds to Mars»-Sänger Jared Leto. «Wenn du dich gefragt hast, was die Schauspieler von ‹Game of Thrones› zwischen den Staffeln machen: Eurovision», schrieb etwas Userin Rebecca. Generell hatten die ... ... Zuschauer am meisten über den dänischen Beitrag zu sagen. Auf Twitter gibt es unzählige Kommentare zu Rasmussen. Ob die Beliebtheit im Netz sich auch am Samstag beim Finale auf das Telefonvoting auswirken wird, wird sich zeigen. Beim ungarischen Beitrag AWS kommen vor allem Metal-Fans auf ihre Kosten. Mit ihrem Song «Viszlát nyár» (Deutsch: «Auf Wiedersehen, Sommer») ist Headbangen nämlich vorprogrammiert. Doch nicht nur musikalisch hat es das Stück in sich, sondern auch textlich. Denn im Lied der fünfköpfigen Band aus Budapest ... ... geht es ums Sterben. Sänger Örs Siklósi verarbeitet darin den Tod seines Vaters. Auf Twitter gab es für den Beitrag fast nur positive Kommentare. Das Folk-Pop-Trio DoReDoS sangen sich mit ihrem Song «My Lucky Day» für Moldau ins ESC-Finale. Der Party-Song mit Ethno-Elementen und der dazugehörigen temporeichen Bühnenshow ... ... konnte auch bei den ESC-Zuschauern punkten. Insbesondere die Kostüme haben es einigen Twitter-Usern angetan. Nur der Nutzerin Tanja gefiel der Song anscheinend nicht ganz so gut. Ausnahmen gibt es! Mélovin – nicht zu verwechseln mit Melowin (Fröhlich) von «Deutschland sucht den Superstar» 2005 und 2010 – schaffte es mit seiner Elektropop-Nummer «Under The Ladder» erfolgreich ins Finale. Dank seiner Bühnenshow wissen die Zuschauer nun, dass der 21-Jährige ... ... Halloween mag, auf Kontaktlinsen steht und offensichtlich auf brennende Bühnenshows abfährt. Wie allerdings Twitter-Userin Smoodee auf der Social-Media-Plattform richtig schreibt, haben brennende Klaviere 2016 den österreichischen Teilnehmern The Makemakes null Punkte eingebracht. Vielleicht sollte sich Mélovin über seine Performance nochmal ein paar Gedanken machen. Australien schickte die mit Platin ausgezeichnete Sängerin Jessica Mauboy mit dem Dance-Song «We Got Love» nach Lissabon. Das ESC-verrückte «Down Under» darf seit 2015 an dem Wettbewerb teilnehmen. Bei den Zuschauern kam Jessica ... ... aber nicht ganz so gut an. Viele fanden die australischen Teilnehmer in den vergangenen Jahren besser. Der Gesang und die Bühnenshow konnten nicht überzeugen. Schweden geht mit dem Sänger Benjamin Ingrosso und der Single «Dance You Off» am Samstag in den Eurovision-Song-Contest-Final an den Start. Eigentlich konnte das skandinavische Land mit seinen jährlichen Beiträgen immer ... ... beim Publikum punkten. Doch in diesem Jahr scheinen die Schweden danebengegriffen zu haben. Auf Twitter vergleichen die User Benjamin mit Justin Bieber und Justin Timberlake. Nutzer Chad O'nnay fragt sich sogar, wann denn der richtige Beitrag der Schweden dran ist. Norwegen bringt einen alten Bekannten zum diesjährigen Songcontest: Alexander Rybak hat bereits 2009 beim Gesangsspektakel mitgemacht und den Wettbewerb sogar gewonnen. Wie auch der schwedische Beitrag kann ... ... das Revival und der ausgewählte Song «That's How You Write a Song» die ESC-Fans nicht überzeugen. Die Twitter-User können unter anderem nicht verstehen, warum der Sänger ein zweites Mal teilnimmt. Auch der serbische Beitrag sorgte unter den Zuschauern nicht für Jubelschreie. Sanja Ili & Balkanika singen in ihrem Song «Nova deca» über neue Kinder, die die Welt verändern und besser machen sollen. Die eigentlich schöne Botschaft ... ... ging an den Twitter-Usern spurlos vorbei. Stattdessen sorgten ihre Outfits und die Flöte des Sängers für Aufmerksamkeit. Ins Finale haben es die Musiker dennoch geschafft. Mit Hut und Leoparden-Jacke sang sich der Holländer Waylon mit «Outlaw In 'Em» ins Finale. Als Teil der Band Common Linnets wurde der Sänger bereits 2014 Zweiter beim Eurovision Song Contest. Nun will er im Alleingang ... ... den Sieg in die Niederlande holen. Auf Twitter hat der Musiker bereits einige Zuschauer überzeugt. Sie hat pinke Haare und rappt in ihrer Landessprache: Slowenien schickt Lea Sirk zum Eurovision Song Contest und erreichte trotz kurzer technischer Störung mit dem Song «Hvala, ne» sogar das Finale. Auch den Zuschauern gefiel grössenteils ... ... die Performance. User Monaco Franze hat sogar schon sein nächstes Urlaubsland für den Sommer gefunden. ESC sei Dank!

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Die Finalisten stehen fest: Zehn weitere Länder konnten sich am Donnerstagabend für das grosse Finale am Samstag, 12. Mai, qualifizieren. Grosse Überraschungen waren allerdings nicht dabei.

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Nebst einem dänischen Wikiniger, schreienden Metalcore-Jungs aus Ungarn, einer moldauischen Verwechslungskomödie und einem ukrainischen Vampirverschnitt schafften es auch eine zweite ESC-Beyoncé-Kopie aus Australien, ein schwedischer Justin Timberlake, ein Ex-Eurovision-Gewinner aus Norwegen, ein flötenspielender Serbe, ein niederländischer Wiederholungstäter und eine rappende Slowenien eine Runde weiter.

Auf Twitter sorgte das Musikspektakel wieder ordentlich für Gesprächsstoff. Zu jedem der Gewinner hatten die Zuschauer etwas zu vermelden. Die witzigsten Tweets des zweiten Halbfinales lesen Sie in der Bildstrecke.

Welche Länder kämpfen im Finale um «12 Points»?

Bereits am Dienstag sangen sich zehn Länder ins Finale des Eurovision Song Contest 2018, darunter die grossen Favoriten wie Israel, Tschechien, Bulgarien, Estland und Zypern. Auch Österreichs Kandidat Cesár Sampson wird mit seinem Song «Nobody but You» am Samstag dabei sein. Die Schweiz ist hingegen ausgeschieden.

Auch die «Big Five» – Frankreich, Deutschland, Grossbritannien, Italien und Spanien – sind automatisch im Feld der letzten 26. Ausserdem ist Portugal als Gastgeber fix im Finale.

Sie vergibt die Schweizer Punkte am ESC

Die Westschweizerin Leticia Carvalho wird am Samstag beim grossen ESC-Finale die Moderation der Punktevergabe der Schweiz übernehmen und das live, vor einem Millionenpublikum. Das berichtet die «Schweizer Illustrierte Online». Die Punkte werden vom Leutschenbach aus vergeben.

Bekannt ist die 22-jährige Lausannerin mit portugiesischen Wurzeln durch ihre Teilnahme an der Castingshow «The Voice». Eine Teilnahme am ESC könnte sich Leticia aber auch vorstellen, wie sie dem Schweizer Magazin verrät: «Vielleicht hilft mir der Auftritt im Studio am Samstag, nächstes Jahr als Kandidatin für die Schweiz singen zu dürfen. Das wäre mein Traum.»

(kao)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sara am 11.05.2018 22:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ESC könnte man Beenden

    ESC ist schon lang nicht mehr Interessant. Ganz selten schöne Musik die unter die Haut geht.Das meiste ist Organisiertes Geschrei.

  • am 11.05.2018 23:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warum

    Wieso darf Australien eigentlich teilnehmen? Das verstehe ich nicht. Haben die irgendwas mit der Gründung von ESC zu tun oder so?

  • F. Winkler am 12.05.2018 01:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nie etwas das knallt

    vor ca. 20 Jahren habe ich aufgehört ESC zu schauen. Viel Schrott und alle Oststaaten gegen den Rest Europas. Was CH zur Wahl stellt ist grässlich!!!!

Die neusten Leser-Kommentare

  • 20 sec am 12.05.2018 04:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    gääähhnn

    der Tee ist kalt

  • F. Winkler am 12.05.2018 01:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nie etwas das knallt

    vor ca. 20 Jahren habe ich aufgehört ESC zu schauen. Viel Schrott und alle Oststaaten gegen den Rest Europas. Was CH zur Wahl stellt ist grässlich!!!!

  • am 11.05.2018 23:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warum

    Wieso darf Australien eigentlich teilnehmen? Das verstehe ich nicht. Haben die irgendwas mit der Gründung von ESC zu tun oder so?

  • Sara am 11.05.2018 22:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ESC könnte man Beenden

    ESC ist schon lang nicht mehr Interessant. Ganz selten schöne Musik die unter die Haut geht.Das meiste ist Organisiertes Geschrei.