Greta braucht Heidi nicht

20. April 2017 16:13; Akt: 20.04.2017 16:13 Print

Hat «GNTM» als Sprungbrett ausgedient?

Favoritin Greta hat «Germany's Next Topmodel» freiwillig verlassen. Wie man auch ohne Hilfe von Heidi Klum im Business durchstartet, erklärt ein Experte.

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Ex-«Germany's Next Topmodel»-Kandidatin Gretas Instagram-Account geht steil. Obwohl das Nachwuchsmodel die Casting-Show vor zwei Wochen verliess, gewinnt es täglich neue Follower. Das Blumenkind weiss seine Fans zu unterhalten, wie Medienexperte Manuel Nappo sagt: «Selbstvermarktung läuft bei ihr. Greta postet jeden Tag Bilder von sich, fragt ihre Follower, wie es ihnen geht und was sie machen.» «Auch tägliche Posts können anstrengend sein: Immer wieder neue Bilder von sich machen lassen, diese bearbeiten und dann immer noch die passende Caption finden ... Puuuh! Mühsam!», findet Nappo. Für Greta kein Problem. Oder haben Sie an diesem Duckface etwas zu bemängeln? Die 21-Jährige hat schon bei «GNTM» gezeigt, dass sie aber auch Zähne (oder in diesem Fall die Zunge) zeigen kann. Ihr Selbstbewusstsein kommt bei den Fans offensichtlich an. Der Grund für ihren Ausstieg war offiziell, dass sie ihren Freund zu sehr vermisste. Experte Manuel Nappo vermutet aber eine andere Taktik hinter der Aktion: «Es kann gut sein, dass das Ganze taktisch gut überlegt ist und sich Greta somit noch mehr Aufmerksamkeit erhofft. Denn mal ehrlich: Lieber, man springt von selbst ab, als rausgeschmissen zu werden.» Der Ausstieg der Favoritin kam vor allem für Coach Thomas Hayo (48) überraschend: «Für mich bist du so eine Art Herzstück von Team Thomas. Schlaf noch einmal eine Nacht drüber», meinte er damals. Umstimmen liess sich Greta jedoch nicht. Hayo hat Greta oft für ihren durchtrainierten Körper gelobt und ihr grosse Chancen in der Show prophezeit. Jetzt konzentriert sie sich aber auf ihre Social-Media-Aktivitäten und probiert, sich auf diese Weise in der Modebranche zu etablieren.

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Als das Nachwuchsmodel Greta Faeser vor zwei Wochen Heidi Klums Castingshow verliess, waren viele Zuschauer empört. Angst, die 21-Jährige würde deswegen von der Bildfläche verschwinden, konnte bei ihren Fans jedoch nicht aufkommen. Die hübsche Hamburgerin weiss ihre knapp 190'000 Follower auf Instagram zu unterhalten – wer braucht im Social-Media-Zeitalter schliesslich noch eine Fernsehsendung als Karriere-Sprungbrett?

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Greta ist nicht die Erste in der elfjährigen Geschichte von «Germany's Next Topmodel», deren Ziel eben nicht zwingend der Sieg ist. Im letzten Jahr wurde schon gemunkelt, ob die Zweitplatzierte Elena Carrière (21) überhaupt «Germany's Next Topmodel» werden wollte. Social-Media-Experte Manuel Nappo erklärt, warum gewinnen nicht alles ist und wie Models mit einem aussergewöhnlicherem Werdegang (Beispiel: Kylie Jenner) immer beliebter werden.

Herr Nappo, steckt eine Strategie hinter Gretas Verhalten?
Das kann gut möglich sein. Das Ziel: Aufmerksamkeit. Diese hat Greta durch ihre Aktion sicherlich erhalten.

Was für Absichten könnten sich abzeichnen?
Eine Kandidatin, die die Show freiwillig verlässt, ist nicht üblich und generiert natürlich Medienrummel. Solche Mädchen sind meist dann auch sehr beliebt; man nimmt sie als selbstbewusst wahr. Kann also gut sein, dass das Ganze taktisch gut überlegt ist und sich Greta somit noch mehr Aufmerksamkeit erhofft. Denn mal ehrlich: Besser, man springt von selbst ab, als rausgeschmissen zu werden.

Wieso kommt sie so gut an?
Selbstvermarktung auf Instagram läuft bei ihr: Greta postet jeden Tag Bilder von sich, fragt ihre Follower, wie es ihnen geht und was sie machen. So traurig wie es klingt: Heute kann jeder mit Instagram bekannt werden – auch ohne grosse Talente.

Ist die Heidi-Maschinerie so schlecht geworden?
Ehrlich gesagt, mittlerweile ja. Nur wenige der Gewinnerinnen konnten international so richtig durchstarten. Dazu kommt noch: Das Image von Casting-Models wird in der Branche nicht überall gutgeheissen – ihnen wird jeder Job mehr oder weniger geschenkt und die Model-Mappe füllt sich automatisch.

Ist es lukrativer, via Social-Media durchzustarten, statt sich als Model abzuhetzen?
Klar, wieso nicht? Es gibt viele Models, die sich durch Instagram erfolgreich vermarktet haben.

Dementsprechend auch bequemer?
Bequemer wahrscheinlich schon. Keine langen Casting-Schlangen, kein langes Warten. Aber Achtung! Auch tägliche Posts können anstrengend sein: Immer wieder neue Bilder von sich machen lassen, diese bearbeiten und dann immer noch die passende Caption finden … Puuuh! Mühsam!

Kann man vom Aussterben der klassischen Models sprechen?
Aussterben ist noch zu früh. Doch es hat sich sicherlich stark verändert. Agenturen erwarten heute oft Social-Media-Präsenz von den Mädchen und viele Models nutzen gerade Instagram als Portfolio.

(net)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Am am 20.04.2017 16:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Greta

    Was für eine Abstimmung !!! Was halten sie von Greta .... NICHTS .... aber das kann man nicht als Antwort geben ... was soll dann die Frage ???

  • Calista Baldwin am 20.04.2017 17:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Klar wars ein Sprungbrett

    klar diente GNTM als Sprungbrett. Sonst würde keiner Greta kennen.

    einklappen einklappen
  • marko 32 am 20.04.2017 16:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Model

    Sicher kann man ohne heidi starten als Model

Die neusten Leser-Kommentare

  • DRP1 am 21.04.2017 09:57 Report Diesen Beitrag melden

    alles nur publicity

    Bei Greta war das Ganze von vorn bis hinten durchgeplant. Sie hatte einige Castings, kein Job, "Heimweh" dann plötzlich Jobs, alles war prima... Dann kam das Shoot-out Nele - Sabine... Sabine gewann und war somit der Feind, Sabine bekommt "Ihren"Traum-Job, läster läster... Und dann plötzlich "ich bin soooo überfordert"... DAS ist kein Model, sie wollte nur bekannt werden, was sie auch geschafft hat

  • ueli am 21.04.2017 07:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sprungbrett?

    Das war noch nie ein Sprungbrett. Lediglich eine Sendung welche Mädchen blossstellt und tausende Teens wollen diesem Müll auch noch nacheifern. Genau das gleiche wie bei all den Musikstar Sendungen. Das sind keine Stars, sondern von irgendwelchen Labels hockgespielte Eintagesfliegen. Oder glaubt hier jemand, dass solche Models und Musiker auch in 20-30 Jahren noch bekannt sein werden?

  • Ameliore am 21.04.2017 05:38 Report Diesen Beitrag melden

    Die "Gewinnerin" kriegt

    ja eh bloss einen jahrelangen Knebelvertrag mit der Agentur von Heidis Papa..

  • Peter am 21.04.2017 00:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Heidi hau endli ab

    Bei den Models ist es wie bei den Pflanzen, sie werden nicht gross und stark, wenn sie im Schatten eines ausgewachsenen Baumes gepflanzt werde..

  • Susi Cats am 20.04.2017 23:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das ist kein Model.,

    Genau diese Models wo weinen ich gehe nach Hause ich kann nicht mehr,genau diese haben kein Durchsetzungsvermögen,sie geht nach Hause und dann möchte man gleich Model werden lässt sich aber nichts sagen.Die haben keine Zukunft sie haben keine Disziplin und keinen Charakter.Jetzt versucht sie was das man sie nicht vergisst aber das ist nichts spezielles so sehen viele aus.