«Discovery»-Serienstart

27. September 2017 18:02; Akt: 27.09.2017 18:02 Print

In «Star Trek» geben jetzt die Frauen den Ton an

Sonequa Martin-Green und Michelle Yeoh sind die Hauptdarstellerinnen von «Star Trek: Discovery». 20 Minuten hat Wissenswertes zur neuen Sci-Fi-Serie zusammengetragen.

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Seit dem Wochenende ist das «Star Trek»-Universum um eine weitere Serie reicher: «Discovery» ist angelaufen und spielt etwa zehn Jahre vor der Original-Show aus dem Jahr 1966. Bei uns ist die Serie via Netflix verfügbar. Jeweils am Montag erscheint eine neue Episode auf dem Streaming-Portal. Erstmals steht kein Captain im Mittelpunkt einer «Star Trek»-Serie: (32) spielt First Officer Michael Burnham. Serien-Schöpfer Bryan Fuller (48) gibt seinen weiblichen Protagonisten gerne männlich konnotierte Vornamen. (55) ist als Discovery-Captain Philippa Georgiou zu sehen und wird nicht bei den Haupt-, sondern bei den Nebenrollen aufgeführt. Was das wohl für das Schicksal ihrer Figur bedeutet? Noch wissen wir nicht viel darüber, es sind schliesslich erst zwei Episoden der Serie draussen. Ganz links im Bild sehen Sie Science Officer Saru von der Spezies der Kelpien, die extra für «Discovery» neu geschaffen wurde. Auch ohne Make-up ... ... ist Schauspieler (57) ein Charakterkopf. Auch er hat den Rang eines Science Officer inne: Paul Stamets (, 45). Gestatten? Leutnant Ash Tyler, dargestellt von (29). s (sie hält ihr Alter geheim) Sylvia Tilly ist dem titelgebenden Raumschiff USS Discovery als Kadettin, also als Auszubildende, zugewiesen worden. Lucius Malfoy, Tschuldigung, (54), verkörpert den Starfleet-Captain Gabriel Lorca. Er hat die Crew der Discovery auf dem Kieker: Klingonen-Anführer T'Kuvma. Ohne Schminke und stachelbewehrte Rüstung ... ... sowie mit einem Lächeln auf den Lippen sieht (Alter unbekannt) um ein Vielfaches weniger furchteinflössend aus.

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Der Weltraum – unendliche Weiten. Und unendlich viele Serien. Jedenfalls fast, denn «Discovery» ist bereits die siebte «Star Trek»-Sendung seit dem Debüt des Originals im Jahr 1966 und die erste, seit «Enterprise» 2005 zu Ende gegangen ist.

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Anlässlich des Starts der ersten Staffel beantworten wir alle wichtigen Fragen zum neuen Kapitel der Trekkie-Saga – und zeigen, wie die kultigen Klingonen 2017 aussehen.


Der Trailer zu «Star Trek: Discovery». (Video: Netflix)

Wann spielt die Show?
«Discovery» ist etwa zehn Jahre vor der 1966er-Originalserie angesetzt, die während den 2260er-Jahren spielte – sprich: Die Handlung von «Discovery» ist in den 2250ern angesiedelt. Es ist nicht die erste Prequel-Show in der Saga: «Enterprise», die von 2001 bis 2005 lief, spielte rund 100 Jahre vor dem Original, also etwa in den 2150ern.

Wer hat das Kommando?
Eine Frau im Kapitänsessel gab es zwar schon bei «Voyager» (1995 bis 2001), aber «Discovery» setzt noch eins drauf: Mit Sonequa Martin-Green (32) als First Officer Michael Burnham (ja, ein Männername – Serien-Schöpfer Bryan Fuller findet so was lustig) und Michelle Yeoh (55) als Captain Philippa Georgiou sitzen (und stehen und schiessen) gleich zwei Frauen an der Spitze der USS Discovery. Ausserdem ist Burnham die erste «Star Trek»-Protagonistin, die nicht den Rang eines Captains innehat.

Wie sehen die Klingonen aus?
Sie sind die Antagonisten im «Star Trek»-Universum und darum ein kritischer Punkt: Wenn die Klingonen nicht gut (also gefährlicher als der Leibhaftige persönlich) aussehen, kann die neue Serie gleich einpacken. Schon die erste Szene der ersten Folge gibt allerdings Entwarnung: Das Kriegervolk macht optisch eine Menge her und wirkt von Anfang an glaubwürdig. Fans dürfen erleichtert aufatmen.


Der Wandel des Looks der Klingonen im Laufe der letzten 50 Jahre. (Quelle: Youtube/Hybrid Network)

Welche Anspielungen warten auf die Geeks?
Keine Ahnung von «Star Trek», aber trotzdem Bock auf «Discovery»? Kein Ding, die Serie funktioniert auch ohne fundiertes Vorwissen. Starfleet-Veteranen hingegen freuen sich über die vielen kleinen Anspielungen auf frühere Shows – darunter die Knarre von Captain Kirk im wunderbar gestalteten Intro, die auf «Star Trek»-Episoden-Klassiker anspielenden Buchtitel in Georgious Regal oder der Wein in der Kabine: Chateau Picard (in Anlehnung an Captain Jean-Luc Picard).


Das an die Skizzen von Michelangelo erinnernde Intro von «Star Trek: Discovery» ist ein kleines Kunstwerk. (Quelle: Youtube/Trek Brasilis)

Wie viele Zuschauer hat die Serie?
Um seinen eigenen Streaming-Dienst All Access zu pushen, zeigt der Sender CBS die Show daheim in den USA ausschliesslich dort – bis auf die erste Folge, die zwecks Appetitmachens auch regulär im TV gezeigt und dort von beeindruckenden 9,6 Millionen Zuschauern verfolgt wurde.

Und wo können Sie sie schauen?
Für einmal sind Nicht-Nordamerikaner im Vorteil. CBS All Access ist aktuell nur in den USA (und bald auch in Kanada und Australien) verfügbar und Netflix hat sich die internationalen Vertriebsrechte gesichert (auch, weil das Unternehmen in die Serie investierte). Da dieser Streaming-Dienst weit verbreitet ist, fallen für dessen Abonnenten keine zusätzlichen Kosten an, wenn sie «Star Trek: Discovery» schauen möchten.

Jeweils montags wird eine neue Episode von «Star Trek: Discovery» bei Netflix verfügbar sein.

(shy)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gustav am 27.09.2017 21:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kleines Witzchen

    Warum dürfen Frauen Raumschiffe fliegen? Weil damit nicht rückwärts einparken muss ;-)

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  • Patrick am 28.09.2017 06:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Shenzhou

    Michelle Yeoh ist bei den Nebenrollen aufgeführt, weil sie nicht der Captain der Discovery, sondern der Shenzhou. Die Discovery war in den ersten beiden Folgen noch gar nicht zu sehen. Scheint als hätte der Autor die Folgen gar nicht gesehen.

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  • Sännetuntschi am 28.09.2017 01:05 Report Diesen Beitrag melden

    Na toll

    Dann können sich "die Frauen" auch diese Serie anschauen. Voyager fand ich cool, aber das der 3rd wave Feminismus alles durchdringt finde ich langsam schon sehr nervig. Obwohl ein kleiner Teil der Konsumenten Frauen sind, wird alles auf sie zugeschnitten, bis hin zur verhässlichung der Mass Effect Frauen mit ihrem Neandertalergang.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Chris am 28.09.2017 16:37 Report Diesen Beitrag melden

    Serie in der Qualität eines Kinofilms

    Ich war sehr überrascht von der super Qualität des Films. Netflix macht immer bessere Serien, die Kinoqualität erreichen!

  • Anononym am 28.09.2017 15:58 Report Diesen Beitrag melden

    Netflix schlägt wieder zu...

    Jetzt auch Star Trek... Netflix hat schon zuvor viele gute Werke mit deren schäbigen Serienfassung ruiniert.

  • Vitti am 28.09.2017 10:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    The Orville

    The Orville hat mehr Star Trek als alle neueren Serien und Filme zusammen.

    • Xiaomi78 am 28.09.2017 13:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Vitti

      Das Problem ist das MacFarlane ueberhaupt nicht schauspielern kann.Allgemein ist die Schauspielerische Darbietung von allen unter aller Sau und zwanghaft probiert humorvoll zu sein was einfach absurd daherkommt.Er sollte lieber Family Guy Scripts schreiben da gefeallt er mir wesentlich besser.

    • Philipp am 28.09.2017 13:30 Report Diesen Beitrag melden

      Live long and prosper Vitti!

      Die meisten hier haben The Orville anscheinend nicht gesehen sonst müssten sie dir recht geben.

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  • Bärner am 28.09.2017 10:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Männlicher Hauptdarsteller

    Vielleicht bin ich einfach etwas altmodisch, aber ich brauche einfach männliche Hauptdarsteller ansonsten gefällt mir die Serie meistens nicht. In diesem Sinne mache ich einen Bogen um diese Serie.

  • Oliver am 28.09.2017 10:03 Report Diesen Beitrag melden

    Super!

    Hammer Serie, gefällt mir sehr gut ! Die neuen Klingonen sehen wenigstens mal wie Klingonen aus, hat man mal nicht beim Maskenbildner gespart wie bei den alten.