Tränen in «Bachelor»-Folge 8

04. Dezember 2017 22:37; Akt: 05.12.2017 08:00 Print

Ist Joel etwa doch kein Roboter?

Langsam geht dem Bachelor die Suche nach der grossen Liebe an die Substanz. Im Halbfinale zeigt er Gefühle.

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Halbfinale! Am Montagabend buhlten nur noch Sportreiterin Ludmilla (28), Model und Bürokauffrau Julia (23) sowie Tänzerin Carolina (36) um Gunst, Herz und Hose von Bachelor Joel (34). Der Schwyzer lud in dieser Episode jede Kandidatin zu einem Traumdate ein – die zwei, die jeweils zurückbleiben mussten, durften sich ... ... mit Produkten eines Sendungs-Sponsors, dessen Pakete ganz natürlich und kein bisschen aufdringlich in der Folge platziert wurden, vergnügen. Einfach toll, wie bei «Der Bachelor» stets für das Wohl aller gesorgt wird. Aufmerksame Beobachter haben bemerkt, dass Carolina nicht auf der Couch sass. Stattdessen ... ... hockte sie bei ihrem Dreamdate im Kamelsattel und ritt mit Joel durch die Wüste. Er wurde dabei nicht müde zu betonen, wie romantisch das doch sei. Joel so zu Carolina: «Faszinierende Frau, faszinierender Ort.» Carolina so zu Joel: «Faszinierender Mann.» Wir so zu uns: «Faszinierend, wie faszinierend das ist.» Am Abend wurden die beiden von einem Schlangenbeschwörer bespasst. Carolina fasste sich ein Herz und erzählte dem Bachelor, dass sie einen 6-jährigen Sohn hat: «Das ist der wichtigste Mensch in meinem Leben.» Joel fand es «wunderschön», dass die 36-Jährige Mutter ist und fragte sie, ob sie sich vorstellen könne, «nochmals Nachwuchs zu haben». Nachwuchs? Ist sie ein Zootier, Joel? Jedenfalls könnte sie es sich vorstellen, sagte sie. Und dann wurde geknutscht, gehört ja zu einem Traumdate. Statt auf einen Kamelrücken stieg Joel mit Ludmilla auf eine Hängebrücke. Traumhaft, so ein Date mit Schutzhelm über einem Abgrund, nicht? Bei sowas fühle er sich richtig lebendig, meinte der Bachelor, der alte Extremsportler und Adrenalinjunkie. Danach seilten sich die beiden noch an der Zipline ab, untermalt vom Soundtrack von «The Dark Knight», der in dieser Show so inflationär eingesetzt wird wie die Floskel «Ladys, ihr seht heute mal wieder super aus». Nach dem Eindunkeln wollte Joel wissen, woher Ludmilla ihre Narbe am Bein hat, die sie in der Folge von letzter Woche angesprochen hatte. Auch diesmal druckste die Westschweizerin ordentlich rum und liess lediglich durchblicken, dass ein Ex-Freund, der «ein bisschen verrückt war», dafür verantwortlich ist. «Extrem schön, dass sie ihre Geschichte nicht für sich behalten hat und sich mir geöffnet hat», kommentierte der Bachelor danach. Nein, Joel, sie hat sich eben nicht wirklich geöffnet. Hör doch mal zu! Ah, konnte er gar nicht, weil er schon wieder auf seine Zunge statt auf seine Ohren fokussiert war. Wenn wir schon beim Lippensport sind: Mit diesem haben der Hahn im Luftballonkorb und Kandidatin Julia bei ihrem Date schon vor Sonnenuntergang begonnen. So einen Heissluftballonflug habe sie immer mit ihrem Vater machen wollen, erzählte die Deutsche: «Dazu kam es jedoch nicht mehr. Aber mein Papa war heute immer bei mir.» W-Wir heulen nicht, okay? Wir haben nur etwas Wüstensand in die Augen bekommen. Die Masseusen im Spa hatten später am Tag noch kaum Hand angelegt, da schickte Joel sie schon raus, um selbst zuzupacken. Julias Fazit: «Es macht Lust auf mehr.» Gesagt, geküsst, schon hängen die Zungen der beiden wieder aneinander; nachher im Pool ebenfalls. Mit keiner anderen züngelte der Bachelor mehr als mit Julia – ist das ein gutes Zeichen oder wollte er einfach die Zeit ausnutzen, bis er sie nach Hause schickt? Am Morgen vor der Rosennacht lud der stets strikt gegelte Schwyzer das verbleibende Kandidatinnen-Trio zum gemeinsamen Zmorge und sprach mit jeder Frau vor den anderen über ihr Dreamdate. Wie angenehm. Die Lächeln waren dementsprechend falsch und die Blicke tödlich. Und dann die Überraschung! Der Schock! Die Aufgabe! Alle drei mussten für später einen Liebesbrief an Joel schreiben und diesen dann vorlesen – weil sie bisher ja noch nicht genug seelengestrippt haben, hüstel. Wie wunderbar das Liebesbriefpapier mit dem jeweiligen Abendkleid harmonierte, oder? Die achte (und zweitletzte) Nacht der Rosen stand an und damit auch das Vorlesen der romantischen Zeilen. Der Kitsch-Faktor erreichte dabei neue Höhen, die wir so eigentlich nie erleben wollten. Joel hörte gebannt, manchmal auch angenehm amüsiert zu, danach aber übermannten ihn (gar) plötzlich ... ... die Gefühle. Also für seine Verhältnisse. Bei anderen würden dann die Tränen runterkullern, beim Bachelor 2017 reicht jedoch eine Hand im Gesicht, um all die Emotionen zu verarbeiten. Im Video kommt der durchaus schwer nachvollziehbare Gemütswandel übrigens viel besser zur Geltung. Als der Bachelor sich wieder gefasst hatte (sprich: die Hand aus dem Gesicht nahm), verteilte er die beiden Rosen, die Tickets ins Finale. Die erste ging an die vielbeknutschte Julia, ... ... die zweite an Ludmilla – für Carolina gab es diesmal nur Prosecco und ein Flugticket nach Hause. Kommenden Montag streiten sich also Julia und Ludmilla um die finale Rose. Und lernen dabei Joels Mutter kennen, «der wichtigste Mensch in meinem Leben». Einer von Joels besten Kumpels fühlt den beiden verbleibenden Frauen auch auf den strassbesetzten Zahn – und treue Reality-Trash-Zuschauer dürften in ihm einen alten Bekannten wiedererkennen: Es ist ... ... Oliver (rechts), der letztes Jahr bei «Die Bachelorette» um Zaklinas Herz und Rosen kämpfte – und verlor. Schön, dass er es dadurch auch mal wieder in die Öffentlichkeit schafft. Laut dem Off-Sprecher will Bachelor Joel «herausfinden, wie kreativ und flexibel» seine Kandidatinnen sind. Und darum fordert er Carolina (m.) und Céline auf, ihn zu bekochen – so nobel von ihm, ihnen diese Herausforderung zu stellen. Die beiden Frauen sollen das Gemüsegericht mit je einem selbst gewählten Gewürz raffinieren; Céline organisiert sich auf dem Markt etwas Scharfes und Carolina etwas, das den Bachelor scharf machen soll. Auch wenn sie Konkurrentinnen sind, scheinen sich die zwei die Schnippelarbeit geteilt zu haben. Jedenfalls sehen beide Teller zum Schluss gleich aus. Die phallische Form dieser Karotte lässt die Kandidatinnen übrigens kichern und Céline verspricht: «Wenn du verlierst, lasse ich dir dieses Rüebli da.» Wofür Carolina dieses benutzen soll, überlassen wir ganz Ihnen und Ihrer Fantasie. Wir tippen jedenfalls auf einen Snack, wenn sie dann alleine netflixen muss. Die Damen haben gekocht und der Herr betritt die Balkonbühne. Célines Würze schmeckt Joel sofort heraus, dass Carolinas Pulver aphrodisierend wirken soll, scheint er aber nicht zu bemerken. Und zu goutieren. Oder er merkt es erst später, wovon Carolina aber nichts mehr haben wird; denn scharfes Essen bringt den Schwyzer so richtig auf Touren und so erklärt er Céline zur Kochduell- und Einzeldate-Gewinnerin. Im nicht sprudelnden Sprudelpool eröffnet Céline, dass sie seit fünf Jahren Single ist, weil «ich Männer lange nicht an mich herangelassen habe». Der Grund? «Gewisse Lebenssituationen.» Wie aufschlussreich. Joel zeigt sich trotzdem verständnisvoll. So ist er eben. Doch unterschiedliche Ansichten könnten einen Keil zwischen die beiden Turteltauben treiben: Céline gibt gerne viel Geld fürs Reisen aus, während Joel eine schöne Wohnungseinrichtung wichtiger ist, wie er betont. Tags darauf kommt Céline gleich nochmals in den Genuss eines Treffens mit dem Bachelor – diesmal allerdings zusammen mit Ludmilla (l.) und Julia (m.). In einem Mini-Biathlon, bestehend aus schwimmen und Jetski fahren, sollen sich die drei um ein Einzeldate balgen, weil Joel steht auf Actionsport und braucht «eine Frau an meiner Seite, welche diese Leidenschaft mit mir teilt». Das Trio befindet sich bis zum Schluss-Schwumm etwa gleichauf, doch dann ... ... kentert Julia beinahe. «Ich habe leider Asthma und es ist zum ersten Mal seit Jahren wieder ausgebrochen», begründet sie später. «Baywatch»-Nixe Céline rettet Julia vor dem fast (okay: kaum) sicheren Tod, während Ludmilla davonzieht. Céline bezeichnet die siegreiche Westschweizerin darum als «heimtückisch», während diese sich auf ihr Tête-à-Tête mit Joel freut. Und dieses findet auf dem Jetski statt – der Bachelor ist eben ein richtiger Romantiker. Für einen schüchternen Kuss reicht es trotzdem und damit dieser später noch ein bisschen zu reden gibt, wurde dafür gesorgt, dass ihn Julia und Céline vom Ufer aus sehen können. Classy. Die drei anderen Kandidatinnen erhalten derweil in ihrer marokkanischen Unterkunft einen Brief von Joel. Der Inhalt: Eine Einladung zum Dreier-Date für Romy (l.) und Marija (r.), die sich mit jeder gemeinsamen Minute ein bisschen weniger ausstehen können. Damit auch die unaufmerksamsten Zuschauer merken, dass die Luft zwischen den beiden zum Schneiden dick ist, bringt Marija ihre Gefühle im Einzel-Interview zum Ausdruck: «Ich habe von Romy die Schnauze voll.» Während andere aus solchen Situationen flüchten würden, bleibt Romy da – nur ihre Wimper scheint sich langsam aus der Affäre ziehen zu wollen. Als sich das Trio zum Sitz-Apéro trifft, eröffnet Joel den Grund für das Treffen: «Ich will wissen, ob es zwischen euch Spannungen gibt.» Also wenn er das wirklich noch nicht klar bemerkt hat, sollte er dringend aus der Sonne Marokkos geholt werden, die tut ihm offensichtlich nicht gut. Nach der Aussprache, die keine war, sollen die zwei Frauen mit einem Tablett auf dem Kopf bauchtanzen. Warum auch immer. Danach schickt Joel Romy weg. Guter Typ. Weil Marija und der Bachelor in der vorherigen Folge versprochen haben, sich einander mehr zu öffnen, beträufeln sie sich nun mit heissem Kerzenwachs. Von «Der Bachelor» können Sie noch viel für Ihre Beziehung lernen, lieber Leser: Wenn sich Ihr Partner oder Ihre Partnerin mehr Offenheit wünscht, greifen Sie am besten zu Feuerzeug und Kerze. Sie werden es dem Sender 3+ später danken. Neben dem kurzen Jetski-Date hat Ludmilla auch eine Pool-Fummelei gewonnen. Zwischen den Zungentango-Einlagen erzählt sie Joel irgendwas über ihre Narben, die vielleicht auch seelischer Natur sind und keine Ahnung, sie wollte nicht mehr erzählen – wie vor ihr schon Céline. So geheimnisvoll. So mystisch. So come on, sagt doch einfach, was Sache ist. Der Bachelor eröffnet Ludmilla, dass er das Reisen liebe. Und Céline sagte er noch, dass er lieber mehr Geld für seine Wohnung ausgibt. Du lebst in einem Kartenhaus aus Lügen, Joel und der Wind heult immer stärker! Die siebte Entscheidungsnacht steht an. In einer Hotellobby. Joel lässt sich eben nicht lumpen. Ludmilla und Carolina schnappen sich schon mal zwei der insgesamt vier Rosen und damit je ein Ticket für eines der Traumdates im Halbfinale nächste Woche. Auch wenn es so aussieht, als wäre Julia diesmal leer ausgegangen, ist es schliesslich Céline, die eine Rose statt einer Abfuhr kassiert. Julia hingegen ist eine Runde weiter – und vielleicht schon müde und muss darum ihren schweren Kopf mit den Händen stützen. Nun stehen die beiden Erzfeindinnen Marija und Romy vor dem jüngsten Joel-Gericht. Der Bachelor hat noch eine Rose und einen Korb zu vergeben. Letzterer geht an Kerzenwachs-Marija, die ihren Rauswurf einigermassen gelassen sieht: «Ich verstehe, dass er mit meiner Stärke nicht umgehen kann.» Jep, genau das wird es gewesen sein. Folglich ist die letzte Rose für Romy vorgesehen, die ... ... jedoch – Schock! Also für die Zuschauer, nicht für Joel, der wie immer am Roboten ist – ablehnt. «Ich bin eine Frau, die weiss, was sie möchte», erklärt Romy unter Tränen, «und auch eine, die weiss, was sie nicht möchte. Und was ich nicht möchte, ist diese Rose. Mehr als Freundschaft sehe ich zwischen uns nicht.» Damit dürfen sich Carolina, Julia und Ludmilla nächste Woche auf Dreamdates freuen – und auf den Einzug ins Finale hoffen. So sicher wie das Amen in der Kirche: Nach der fünften kommt die . Willkommen, geschätzte Hobby-Soziologen. Auftritt Joel. Heute ist er auf einem Boot. Mit drei Ladys. Dragana, Céline und Daria bekommen die Chance ihres Lebens: Fünf Minuten Zeit, um den Joel von sich zu überzeugen. Das Vorstellungsgespräch beginnt mit Dragana. Sie hat eine superduper Idee. Sie massiert den Bachelor, schlägt damit drei Fliegen mit einer Klappe: 1. Sie kann ihn ausziehen 2. Er verbrennt sich nicht in der Sonne Marokkos, und 3. Sie kann ungeniert an ihm rumgriffeln. Wie ers fand? Er spürts nicht so sehr. Dragana, der klebt doch jetzt! Dabei wollte sie nur, dass er «auch ihren weicheren Kern spürt». Sie sei nicht so hart, wie sie immer tue. Dann übernimmt Kandidatin Céline. Sie hat sich auch etwas total Spontanes überlegt. Sie füttert den Joel. Der Hintergrund: Reden sei wichtig für eine Beziehung. Weshalb sie ihm den Mund dann mit einer Banane stopft, nun, auch hier müssen philosophische Beweggründe mitspielen. Sehen Sie, wie Joel versucht, sexy zu essen? Er ist ein Löwe. Die Banane ist seine Antilope. Rrrrrrrrrrrrrmampfffffffffffffff. Jetzt wird erst mal verdaut. Sie schliesst aus diesem Gesichtsausdruck: «Anscheinend kann ich gut flirten.» Er so: «Sie kann gut mit ihren Augen flirten.» Wir so: «Man redet nicht mit vollem Mund, Tschoel!» Dann kommt Daria mit ihrem teuflischen Plan. Sie will den Joel mit Intelligenz bezirzen. Nicht mit Drama. Wir wiederholen: NICHT MIT DRAMA. Sogleich beginnt ihre Rede: «Ich kann nicht an dir kleben.» (Korrekt: Das tut schon Dragana.) «Ich kann nicht über die anderen lästern. Und ich kann nicht jedes Mal in ein Drama ausbrechen und weinen.» Sie beginnt zu weinen. Laut, hilflos. Ihre Schreie hallen über das türkisblaue Meer, das Boot schaukelt in der Unendlichkeit der Wellen. Und Joel, ja der Joel, weiss nicht, wo ihm das Herz steht. Was er sich hier denkt? Machen wirs als Multiple Choice: a) «Ja, was hat die denn. Ich war doch lieb. Daaaariaaaaaa, ich bins, der Joel?!?» b) «Mir ist schlecht von der Banane. Wo ist mein Bananaphone?» und c) «Hoffentlich haben die das Duschgel nachgefüllt. Dieses Massier-Zeugs juckt.» Geschätzte Freunde, so sieht kein Drama aus. Und so ein Bachelor in Tröstnot. Nach den vielen Emotionen schalten wir zurück in die Ladys-Villa. Hier versöhnen sich gerade Julia und Marija. Julia ist Herzmensch, Marija nicht so. Sie sind jetzt Freundinnen. Wäre nur im echten Leben alles so schön logisch. Derweil wird übrigens auch eine Revolte geplant. Die Ladys beschliessen im Plenum, dass sie künftig zusammenhalten wollen und nicht mehr übereinander lästern. Blöd für die Produktionsfirma. Die halten das nämlich zu tausend Prozent durch. (Hat sich eigentlich schon irgendeinmal irgendjemand überlegt, dass 100 Prozent geben das Maximum ist? 200, 1000 oder gar 10'000 Prozent sind auf allen Ebenen gar nicht möglich. Nicht einmal für Joel. Auch nicht für die Ladys.) Szenenwechsel: Ludmilla und Carolina freuen sich auf einen Wellness-Tag mit Joel. Die beiden träumen von Luxus. Später im Gespräch werden sie behaupten, dass Luxus voll nicht wichtig ist. Und Make-up trägt Carolina ja auch nur zur Arbeit (ist das hier jetzt Arbeit? IST JOEL ARBEIT?!?!) Die Reise geht auf eine Argan-Öl-Plantage. Für traditionelles Wellnessen. Wie ein Baum, der Schutz und Schatten spendet, steht Joel schon parat. Und diese Kollegen hier. Carolina tauft das Bäumchen, mega witzig, «Ziegen-Baum». Wir nennen ihn (oder sie? das ist jetzt nicht relevant) Tschoel. «Mmmmmh, die Banane war voll fein.» Was die da auf der Plantage so treiben, erzählen wir in Joels Worten, einfach fürs Verständnis: «Die Dame (Anm.: deutet auf eine Frau) knackt die Nüsse auf. Die Ziegen essen die Nüsse, sie kommen halbverdaut wieder raus. Nicht hinten, sie werden rausgespuckt. Die Paste ist dann ein Peeling. Das Öl ist extrem gut für die Haare.» Weil das so gesund ist, peelen sie sich dann ab. Ob sie das Zeug danach abwaschen, ist leider nicht überliefert. Was wir wissen: Die naturverbundene Carolina wollte sich schon immer einmal die Haare in der freien Natur ölen. Nun, liebe Caro, wer nicht. Joel kontert gewitzt: «Die Mädels haben geklotzt statt gekleckert.» Haben die am Ende noch eine Sauerei gemacht? Auf das Dreifach- und das Doppel- folgt in konsequenter Bachelor-Mathematik das Einzeldate. Heute darf Romy mit. «Tun wir mal den Sekt köpfen», eröffnet Joel, eloquent wie er ist, das Date. Wir erlauben uns, ein paar Minuten Date vorzuspulen: «Blablablabla.» «Blabla?» «Rehkitz.» «Blablabla.» Nach Minute 287,5 wird es spannend. Joel (Anm.: zeigt auf Romys Tattoos): «Das sieht ja aus wie Zweiter Weltkrieg.» Romy: «Es geht um Lügen. Lügen darf man nicht. Die Fallschirmspringer fliegen mit den Lügen. Aber irgendwann ist fertig.» Er: «Ich finde es toll, dass du das Wort Lügen auf den Punkt gebracht hast.» Die Bomben stehen übrigens für das Unschöne auf der Welt. Ein weiterer, wichtiger Moment folgt dann: Romy musste wegen schmerzhafter Erinnerungen an den Bosnien-Krieg weinen. Joel: «Du bist zuckersüss.» Romy: «Ach, ich will knuddeln.» Joel: «Wottsch knuddle?» Dann ... Auftritt Zungen. Joel hat Schmetterlinge im Bauch, sagt er später. Und schon wieder ein Date. Dieses Mal dürfen Marija und Julia zum Weinschlürfen. Im Hintergrund: Ein Dromedar. Es ist süss. Übrigens ziehen hier demnächst dunkle, ja schwarze Wolken auf. Deshalb aus kontemplativen Gründen noch einmal das Dromedar von nahe. Es arbeitet auf dem Weingut. Es ist lieb. Und flauschig. Nicht so klebrig wie der Joel. Voilà. Hier geigt Marija (sie ist eine Heldin!) dem Joel die Meinung. Um den Moment nicht zu entzaubern, lassen wir Marija sprechen: Joel: «In vino veritas. Ich spür euch beide nicht mehr so.» Marija: «Wir hatten ein schönes Date. Wenn du mich da nicht gespürt hast, dann wirst du mich auch nicht mehr spüren.» Joel: «Ich geb dir einen Tipp. Versuch so viel wie möglich von dir preiszugeben.» Marija: «Wieso soll ich mich öffnen, wenn du dich nicht öffnest. Wie soll ich Vertrauen aufbauen? Du ziehst dich zurück. Man kann doch nicht erwarten, dass nur einer Vertrauen aufbaut und der andere nix macht.» Marija hat Recht. Zu zwei Millionen Prozent. Joel: «Sie hat eine sehr aufbrausende Art.» Und was macht ein Prinz in Bedrängnis? Er hetzt die Frauen aufeinander. Auch eine Lösung. Hier beobachten wir einen wegweisenden Moment. Die heldenhafte Marija an der Nacht der Rosen. Wird Joel sie heimschicken, weil sie ihm die Meinung gegeigt hat? Ah, ein Lächeln, kommt alles gut? Jaaaaaaaa! Marija darf bleiben. Weil Joel (das drucken Sie sich jetzt bitte 15-mal aus) sagt: «Du hattest Recht.» Bäm. Dragana ist aber raus. Und Daria (sie geht sich hier kurz sammeln, kommt dann aber gleich wieder zurück. Wir schwören.) Wir machen das jetzt wie am Fernsehen. Voller Spannung. Also dieses Bild ist vom Ende der Sendung. Warum nur ist Julia so echauffiert? So viel sei verraten: Es gab Streit. Das kommt jetzt natürlich als Überraschung. So, zurück zum Anfang. Wir fühlen dich, Pferd. Wurde das Tier eigentlich gefragt, ob es mitmachen will? Pferde haben auch Rechte. Hierzu ist zu bemerken: Weshalb werden eigentlich immer unschuldige Tiere ins Liebeswerben miteinbezogen? Können das Joel und seine Ladys nicht unter sich regeln? Vermutlich ging es um das unglaublich witzige Wortspiel mit der «Stutenbissigkeit». Dabei könnte dieses Pferd doch auch ein Hengst sein. Na ja, auf jeden Fall sitzt Elena im Sattel. Mit kurzer Hose. Tun Sie das nie. Ah, sie hat voll Spass (dabei hat sie Joel hier gerade anvertraut, dass ihr Bruder gestorben ist). Seit da lebe sie jeden Tag, als wäre es ihr letzter. Die anderen Frauen in der neu (Achtung: Ortswechsel) marokkanischen Villa werden ihr später unterstellen, dass sie sowieso absolut maximal 50 Prozent von dem verstanden hat, was Joel sagt. Elena spricht Spanisch. Deutsch ist eine Zweit- oder Drittsprache für sie. So elegant drapiert, die zwei. Dabei ist dieser Szene eine erste durchaus gemeine Situation vorausgegangen. Eigentlich hatte der Joel (oder wie Kandidatin Julia sagt: «Tschoel») ja erst ein Date mit Ludmilla. Dann hat Elena gesagt, hey, jetzt will ich. Und Ludmilla sagte, ist okay. Nach den Pferden brauchte es zwecks Product Placement von Joels eigener Bekleidungsmarke (die selbstverständlich sehr, sehr knapp ausfällt für die Damen) etwas mehr Wums unter den Hintern (sorry Pferd). Und weil man in der Wüste ja nix anderes machen kann, hat der «Tschoel» vier Quads gemietet. Für fünf Leute! Was er wohl plant, das freche Ding? Vrrm, vrrrm (Sie sehen: Eine darf bei ihm aufsitzen. So geht die Rechnung auf). Brumm, brumm. Wir spulen das fröhliche Treiben wieder ein wenig vor (es gab ein bisschen Streit dazwischen, Vorstellungsgespräche wurden geführt und eine durfte sich zum Einzeldate fertig machen). Und weil Liebe beim Bachelor ja sowieso ein einziger Wettbewerb ist, konnte sich eine der Damen eine Sicherheitsrose errennen. Carolina hat die gewonnen. Sie freut sich. Kurz zu den Emotionen. Erst hatte Julia ein Einzeldate: Die beiden sprechen über Tiere. Julia findets super, dass Joel so nett zum Pferd war. Und sie sind ja sowieso wie füreinander gemacht. Beide haben ein Erinnerungstattoo für ihre Katzen. Sie wirft ihm Kälte vor. Er so: «Mir war das gar nicht bewusst.» Sie: «Du musst mit dem Herzen sehen.» Dann aber bitte den Quad daheim lassen, Tschoel. Und Kuss. Einzeldate zwei mit Sado-Maso-Marija: Von ihr erfahren wir, dass sie im Alltag gerne dominiert, sich im Bett aber unterwirft. Sie motzt noch ein bisschen über die Julia («die ist ja mega falsch», sagt Marija). Dann schmust Joel mit ihr. Er wolle herausfinden, ob sie sich führen lasse. Es wirkt so echt. So wunderschön. So, erinnern Sie sich noch an Bild 1? Sie haben die Spannung sicher kaum ausgehalten. Auf jeden Fall gibt es jetzt mega Streit. Die zwei hier (Dragana und Julia) behaupten, Chelsea habe einen anderen Typen daheim in der Schweiz. Sie habe Nachrichten mit dem Wort «Schatz» (Gott behüte!) verschickt und ihre liebevollen Worte mit Bildern von ihrem Körper illustriert. Ohne Kopf. Sie wollen den Tschoel warnen, weil er ist ihnen voll wichtig. Chelsea (reibt sich hier am Bachelor) ahnt derweil noch nichts vom Drama, dass über ihr darnieder brechen wird. Wagen wir hier einen kleinen Exkurs – wegen der Begrifflichkeit: Es wird ein «falsches Spiel» gespielt (betrifft eigentlich alle), manche haben ein «zweites Gesicht» und nur wenige meinen es ernst mit Tschoel. Sind ehrlich und authentisch. Wir stellen hier nun eine gewagte These in den Raum: Wie viel Authentizität verträgt «Der Bachelor»? Oder präsentieren Sie sich bei Vorstellungsgesprächen etwa mit all ihren Für und Widers, Sonnen- und Schattenseiten? Weil der Tschoel sich natürlich gerne selbst ein Bild von allem macht, stellt er Chelsea sogleich zur Rede. Sie streitet alles ab: «Ich min beschte Kolleg.» Joel wünscht sich mehr Harmonie. So geht Harmonie: (an Julia): «Was erzählst du für einen Scheiss. Du erzählst nur Bullshit. Du bist so erbärmlich. Auf dich kann ich nur spucken.» : «Ich muss nicht mit so einem Slang mit dir reden. Chelsea, du bist eine Fahne im Wind. Ich lüge nicht. Das schwör ich aufs Grab meines Vaters. Ihr könnt mich am Arsch lecken. Das ist so gemein.» (Julia ab.) Joel hinterher. Er tröstet Julia. Voll der gut erzogene Mann, dieser Bachelor. Die Nacht der Rosen. Chelsea käst es an. Chelsea fliegt auch raus. Joel ist sich nicht sicher, ob er ihr je wieder vertrauen kann, obwohl er nicht weiss, ob es stimmt, was Julia im erzählt hat (es ist ja alles so kompliziert!). Chelsea macht einen sauberen Abgang. Schüttet Julia Champagner übers Kleid: «Sie hat mehr als das verdient.» Julia berührt sie (wohl aus Versehen, wir können das nur vermuten). Chelsea so: «Stoss mich nicht mehr, du Schlampe.» Tschoel steht derweil bedröppelt rum. Ah, die Elena, die muss auch gehen. Joel glaubt nicht, dass sich Liebe entwickeln kann. Hass ist momentan sowieso das vordergründige Gefühl in der marokkanischen Wüste. Bis nächste Woche. Wir befinden uns nun in (erst oder endlich? Diese Entscheidung ist Ihnen überlassen). Joel hat ein paar Ladys auf eine Yacht eingeladen («Ich habe diese Yacht organisiert», blufft er rum. Klar, Joel!). Auf dem Boot wird es supermegaemotional. Erstens, weil da zwei Ladys mit schwarzen Rosen an Bord sind, die also akut abreisegefährdet sind. Und zweitens, weil Joel die Geschichte zu seiner Narbe erzählt. Er hat dabei auch etwas geweint. Deshalb ... ... erzählen wir erst diese ernste Geschichte nach: Joel verrät, dass er in seinem Leben nicht nur einmal in den Lauf einer Waffe geschaut habe. Die Narbe stehe für einen Wendepunkt in seinem Leben. «Das war meine letzte Begegnung mit Gewalt.» Er sei knapp am Tod vorbei gekommen. 2009 wurde er von sieben Leuten verprügelt. «Als meine Eltern ins Spital kamen, haben sie mein Gesicht kaum mehr erkannt.» Von da an wusste er: Er will sich verändern. Noch mit Tränen in den Augen leitet er zum nächsten Eliminierungsprozess über. Eine der Schwarze-Rosen-Trägerinnen muss jetzt gehen (das sind die zwei Frauen hier im Bild). Carolin hat das Kreuzverhör (bestand aus einer Frage) nicht bestanden: Sie muss packen, sie sei zu eifersüchtig. Joel so: «Ich komme mit Eifersucht nicht klar, die beste Lösung ist drum, wenn du uns heute verlässt.» So unter uns, geschätzte Leser: Sie hat jetzt nichts Oberschlimmes gesagt, nur, dass man sich Vertrauen in einer Beziehung erarbeiten müsse. Sie kontert den Rauswurf natürlich total souverän: «Ich bin eine mega hübsche Frau. Ich habe nichts zu verlieren.» Das hier hat übrigens vor der grossen Gefühlschose stattgefunden. Wir haben uns erlaubt, diesen Rückblick thematisch und nicht chronologisch zu ordnen. Dies, weil auch wir dann und wann von unseren Gefühlen übermannt werden und einfach den Überblick so besser im Auge haben. Welche Gefühle uns darnieder ringen, halten wir geheim. Aber: Hier tanzt dieser fröhliche Balz-Trupp so toll auf einem Liegesofa auf der Yacht. Weil es so natürlich wirkt. Und weil die Damen überzeugt sind, dass der Joel wahnsinnig top im Bett sein muss, weil er gut tanzen kann. Auch hier wieder eine total natürliche Situation: Joel hält eine Rede. Wichtig ist ihm: Dass sie alle Spass haben auf dem Schiff. Spass ist ja auch bekannt dafür, dass man ihn extrem durchplanen kann. Aber Joel organisiert seine Dates wie militärische Operationen. Er lässt die Damen ja auch regelmässig antreten: Zu Dates, zu Nächten der Rosen (Plural klingt hier nicht sehr schön), zum Tanzen. Alles total voller Spontanität. Wirklich, nochmal, das hier ist nicht gescriptet. Nicht. Merken Sie sich das. Elena ist übrigens eine Spassbremse, so tuschelt man an Bord. Die Gute wollte einfach nicht spontan ins Wasser springen. Dann hüpfte sie von der Treppe und verlor ihr Höschen. Weil wir manchmal Menschen vor sich selbst schützen wollen und wir uns nicht ganz hundertprozentig sicher sind, ob sie das mit dem Höschen (wie an Bord behauptet wird) absichtlich eingefädelt hat oder ob es eines dieser unangenehmen Versehen war, lassen wir das Bild mit dem entblössten Hintern hier weg. Hier schmust Joel mit Carolina. Schuld ist, ach, das böse, böse Wetter - das Date wurde wegen schlechten Wetters von der Terrasse ins Schlafzimmer verschoben. Das Wetter. So heisst das jetzt. Aha. Sie war auch mal da, wo Joel jetzt ist: Ex-Bachelorette Eli hat auch noch ihren Senf zu den Kandidatinnen gegeben. Wir denken, das war nicht so entscheidend für Joels Entscheidungen. Dann noch ein toller Ausflug. Alle rutschten von einer superkrassenmega Wasserrutsche. Elena hat sich wieder geziert (wie immer) und Joel gibt wieder ein bisschen an. Sehen Sie, wie er sich meint? Die vierte Nacht der Rosen (wir haben hier gerade zwei bis vier Stunden vorgespult). Die Dame mit dem zerknirschten Gesichtsausdruck und dem frechen Rossschwänzchen auf dem Kopf heisst Janine und ist rausgeflogen. Sie links hinter ihr (leicht pinke Frisur, wirkt etwas säuerlich) heisst Mimi, auch sie ist raus. Dabei hat sie noch vor Joel so toll argumentiert. Sie packt ihre Koffer. Und alle anderen auch: Die Damen sind nicht etwa zu Sinnen gekommen, nein, sie fliegen mit dem Joel, mit dem sie alle superviel Megachemie haben nach Marokko – wo es eventuell etwas kühler ist als in Thailand. Aber vielleicht auch noch heisser. Wir sehen es nächste Woche. Bachelor Joel lädt die Kandidatinnen Julia und Daria nach gewonnener Challenge (inklusive eines Intelligenztests, der aus zwei Schätzfragen bestand) zu einem Doppel-Date. Die Konstellation kennen wir: Sie ist immer ein bisschen unangenehm – für alle Beteiligten wie auch für die Zuschauer. Das checkt auch der Joel und schickt nach einem kleinen Frage-Antwort-Spiel Daria vom Tisch – Julia, die Miss Tuning 2016 aus Sachsen-Anhalt, kommt so zu ihrem Einzeldate. Und einer Sicherheitsrose: Sie ist eine Runde weiter und darf in Folge vier weiterflirten. Als die beiden dann allein sind, erzählt Julia, dass sie ihren Vater schon früh verloren hat. Die Tränen fliessen ... ... was auch Joel sichtlich mitnimmt. Durchatmen. Joel sagt danach zu Julia: «Ich bin sehr empathisch. Danke für deine Offenheit.» Der Lohn dafür: ein Kuss im Laternenlicht – während Harry Styles aus dem Off singt. Am Tag darauf erhalten die Ladys beim Frühstück eine Einladung vom Bachelor. Task des Tages: eine Pool-Party. Janine hat sogleich eine Vision, wie die Party zum Hit werden könnte: «Ich habe eine coole Idee: Wir haben Farben hier, wir könnten Body-Painting machen.» Die anderen: «Mega-Idee! Ja!» Daria zeigt vor, was dabei rausgekommen ist. Sie ist übrigens zufrieden: «Ich wollte das schon immer ausprobieren, das sieht cool aus!» Und so sah der Bachelor himself aus, nachdem einige der Ladys bei ihm kunstvoll Hand angelegt hatten. Der grosse Aufreger der Folge: Kandidatin Monika drängte sich einfach bei jeder Gelegenheit in den Mittelpunkt. Tsss! So was ist unter den Ladys nicht gern gesehen, schliesslich sind ja alle wegen der Liebe hier, da gehts um Gefühle und nicht um Show. Zurück zur Story: Monika fing jedenfalls einen Brief mit einer Date-Einladung für Marija ab. Kurzerhand entscheidet sie: Ich gehe zum Date! Genial! Marija wird den Brief nie zu Gesicht bekommen. Haha! Doch so kann man sich täuschen: Ganz unverhofft taucht Marija doch beim Date auf, das eigentlich ihr zugestanden hätte. Sie ist ziemlich sauer (oder spielt das zumindest ganz glaubwürdig): «Das gibt Krieg», sagt sie zu Monika. Marija gewinnt den Clash der Alphaweibchen. Joel findet danach: «Die Show war gut! Marija hat mir scho chli imponiert. Frechheit siegt.» Dann: die dritte Nacht der Rosen. Aufmerksame Beobachter werden gleich sehen: Eine Kandidatin fehlt! Es ist ... ... Monika! Genau. Wie der Bachelor mit ernster Stimme verkündet, wird sie «aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an unserem Abenteuer teilnehmen können». Die Scheinwerfer gehen für die Zürcherin also überraschend und aus nicht weiter geklärten Gründen aus. Wir sind da noch nicht so sicher, ob eventuell in einer nächsten Folge ein Comeback anstehen könnte. Aber was wissen wir schon. Zu den knallharten Realitäten: Kandidatin Melanie muss heim. Für die 26-jährige Dentalassistentin aus dem Aargau geht das in Ordnung: Sie habe ihr Kind zu sehr vermisst. Der Bachelor, der Sensible, hat das natürlich geschnallt. Von diesen vier müssen ebenfalls noch zwei die Koffer packen: Die 28-jährige Bruna aus Bern, ganz rechts, die dieser Staffel mit ihrem Saxofon-Solo in der ersten Folge einen ikonischen Moment beschert hat. Und auch die 26-jährige Serena aus dem Aargau, zweite von links, ist raus. Ludmilla und Carolin, die zwei anderen im Bild, erhalten von Joel eine schwarze Rose. Das heisst: Sie sind angezählt. (30. Oktober) : Betten, die die Welt bedeuten – Elena (links) und Carolina werden ins gleiche Zimmer eingeteilt, wollen aber partout nicht zusammen dort übernachten. Die Zustände im Bachelor-Camp auf Ko Samui: schlimm! Der Zoff ist Elena ins Gesicht geschrieben. Der andere Teil der Gruppe, der mit Bachelor Joel auf eine einsame Insel fahren darf, kämpft derweil mit den Tücken einer Zeltstange. Moment, hat hier jemand gerade Stange gesagt? Tstss. Am Tag danach geht die Party auf dem Segelschiff los: Monika hat sich als Pamela Anderson verkleidet und serviert Champagner auf Wassermelonen. Joel beobachtet die Szenerie skeptisch. Und schliesslich: Die zweite Nacht der Rosen. 17 Stück für 19 Ladys. Wer muss nach Hause fliegen? Leider keine Rose für Transfrau Daryana, das ist durchaus eine kleine Überraschung. Sie hätte sich zu einem der Staffellieblinge mausern können. Auch für Florence (Mitte oben) bedeutet die zweite Nacht der Rosen Endstation: Da kann sie noch so traurig gucken, hilft alles nix. 17 Ladys, ein Bachelor und noch viele weitere kleinere und grösser Dramen vor uns. Bis nächste Woche!

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Drei Frauen waren noch im Rennen. Der Bachelor aber durfte nur zwei Rosen verteilen. Wie bloss sollte sich Joel Herger (34) zwischen Carolina (36), Julia (23) und Ludmilla (28) entscheiden?

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Ganz einfach (und alltäglich): Er liess das Trio Liebesbriefe schreiben und danach laut vorlesen. Womit der Schwyzer und wohl auch die Zuschauer nicht gerechnet haben: Die Worte der drei Damen berührten ihn! So sehr, dass er sich in der zweitletzten Nacht der Rosen sogar eine kurze Auszeit nehmen musste:


(Video: 3+/20 Minuten)

Falls Sie Zweifel an der Echtheit dieser Gefühle haben, hat Sie die achte Folge von «Der Bachelor» vielleicht mit den Dreamdates überzeugen können, mit denen Joel die drei Kandidatinnen «überraschte». Wie diese verlaufen sind, lesen Sie oben in der Bildstrecke nach.

(20M)

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  • Macan am 24.10.2017 08:22 Report Diesen Beitrag melden

    menschliche Werte adee

    Erschreckendes Beispiel wie die heutigen, nicht alle, Menschen ticken. Alles auf das Aussehen beschränkt. Toll sein, zugetackert wie ein Hafenarbeiter und überall Blech am Körper. Sich in jedem Fitnessstudio und mit jeder Diät auskennen, aber keine Ahnung vom Frau sein. Nicht wissen wie man Wasser kocht, keine Ahnung von menschlichen Werten, aber alles auf Show machen. Hier wird uns gezeigt wie oberflächlich doch der eine oder andere Zeitgenosse ist. Und das schlimmste daran ist, dass diese Sendung genau diese Aspekte fördert. Billige Frauen mit nicht all zu hellen Typen. Langweilig pur.

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  • BilligerJakob am 24.10.2017 07:31 Report Diesen Beitrag melden

    Billig, billiger, Bachelor !

    Schon nur vom Lesen über diese billige Sendung wird mir klar, dass ich nichts verpasse wenn ich da nicht rein schaue.

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  • Thomas W. am 31.10.2017 12:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    tieferes Niveau geht nicht

    Bisher schaute ich Bachelor regelmässig zur Unterhaltung. Jedoch ist das Niveau dieser Staffel so tief, dass selbst ich regelmässig den TV ausschalten muss. Ein Bachelor der gerade aus dem Rhetorik Kurs zu kommen scheint - Kandidatinnen, welche so schlecht deutsch sprechen, dass ich sie kaum verstehe - Kandidatinnen, welche respektlos gegen andere Menschen sind. Das Niveau der deutschen Privatsender wird sogar unterschritten. einfach nur traurig.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Chnoblibrot am 05.12.2017 13:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Traurig aber wahr

    Welcome to the new noBillag Swiss. Die Zukunft des schweizer TV.

  • Kassandra am 05.12.2017 09:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    War ja klar,

    dass Ludmilla im Finale ist, weil 3+ zu Beginn der Staffel ein längeres Video über sie gezeigt hat. Die Zuschauer können schon 1 + 1 zusammenzählen..

  • Ruedi am 05.12.2017 09:34 Report Diesen Beitrag melden

    Die Tiefe macht es!!!

    Mich freut es. Der tiefste Ausschnitt ist wieder weiter!

  • Michèle am 05.12.2017 08:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Montagsunterhaltung

    Ludmilla ist eigentlich die normalste von all diesen Frauen, sie hatte es doch nicht nötig in dieser Sendung mitzumachen! Carolina ist raus weil sie einen Sohn hat und Julia klebt an Joel weil sie gewinnen will um Berühmtheit zu erlangen, total berechnend! Alles show ich weiss, trotzdem Montagsunterhaltung!

    • reto am 05.12.2017 10:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Michèle

      perfekt geschrieben, stimme ich dir voll zu

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  • Luxus am 05.12.2017 08:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Traumferien

    Das ist alles nur gespielt xxx Kamera und x andere Leute sind dabei im gleichen Raum ich habe selbst Teilgenommen man wird dafür bezahlt und plus gibt es für jede Rose 250fr extra dazu, es wird einfach alles bezahlt der Flug einfach alles. Danke 3+

    • MickeyMouse am 05.12.2017 12:03 Report Diesen Beitrag melden

      Logo

      Ja, das ist ja wohl logisch, dass die KandidatInnen für alles bezahlt werden! Wäre ja doof, müsste man den Flug selber bezahlen. Dafür entgeht einem daheim das Einkommen, ausser man hat bezahlte Ferien.

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