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26. November 2012 17:47; Akt: 27.11.2012 08:49 Print

Schadenfreude hält Casting-Shows am Leben

Seit Sonntagabend ist «X Factor» um ein Gewinner-Paar reicher. Wer das Finale für sich entschied? Ist eigentlich Wurst - Sie wollen es ja angeblich eh nicht wissen.

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Pietro Lombardi und seine Verlobte Sarah Engels - hier an der After-Show-Party von «DSDS» 2012 - waren Erst-, beziehungsweise Zweitplatzierte vor zwei Jahren. Pietros erstes Album erklomm Platz eins in den deutschen Charts, sein zweites Album «Pietro Style» schaffte es immerhin in die Top 20. Inzwischen sind die beiden nur noch wegen Streitereien, Hochzeit und schlecht verkauften Konzertkarten in den Schlagzeilen. Strahlemann Mehrzad Marashi gewann 2010. Nach dem Nummer-Eins-Hit «Don't Believe» begann der Erfolg zu bröckeln. Im August 2010 musste Marashi seine Tournee aufgrund mangelnder Nachfrage streichen. Kurz darauf brach er auch noch mit Bohlen. Im Juni 2011 versuchte Marashi ein Comeback mit einem Album namens «Change Up», welches eine Woche auf Platz 85 der deutschen Charts platziert war. In der Schweiz verfehlte der Sänger einen Charteinstieg. Der enttäuschte Zweitplatzierte der siebten «DSDS»-Staffel war Ex-Knasti Menowin Fröhlich, der im April 2012 sein Comeback versuchte. 2009 wurde Daniel Schuhmacher aus Pfullendorf, Baden-Württemberg, Deutschlands neuer Superstar. Sein erstes Album («The Album») schoss 2009 direkt an die Spitze der deutschen Albumcharts. Auch er hat sich inzwischen von Bohlen getrennt und kündigte im Frühjahr 2012 sein drittes Album an - dieses Mal mit selbstgeschriebenen Songs. Viel Glück! So kurz wie der Erfolg währte, sind heute Daniels Haare. Vom einstigen Wuschel-Schnuckel ist nichts mehr übrig - vom Erfolg auch nicht. Auch er hat sich inzwischen von Bohlen getrennt und kündigte im Frühjahr 2012 sein drittes Album an - dieses Mal mit selbstgeschriebenen Songs. Viel Glück! Als Zicke der sechsten Staffel - und mit ihren freizügigen Auftritten - machte sich Annemarie Eilfeld einen Namen. Produzent George Glueck (bekannt als «X Factor»-Juror ) nahm die Blondine unter Vetrag. Sie trat fortan als Annemie auf - allerdings höchst erfolglos. Mit ihrem nächsten Album «Grossstadtprinzessin» wechselt Annemarie deshalb die Richtung und will nun deutschen Schlager singen. Aber auch dieses Unterfangen bleibt erfolglos. Alexander Klaws - Gewinner der ersten Staffel von «Deutschland sucht den Superstar». Seine erste Single «Take Me Tonight» verkaufte sich über eine Million Mal. Die Blamage: Ende 2003 nahm er an der Show «World Idol» teil, belegte aber nur den vorletzen Platz. Seitdem ist aber viel passiert. Erst wirbelte Klaws in «Tanz der Vampire» über die Bühne, dann spielte er in der Sat.1-Telenovela «Anna und die Liebe» mit, und jetzt schwingt er sich als Tarzan durch das gleichnamige Erfolgsmusical. Auch Klaws ehemalige Konkurrentin ist im Musicalfach gelandet. Erkennen Sie sie? Judith Lefeber galt als Favoritin in der ersten Staffel, stieg aber freiwillig aus. Nach dem zweiten Platz bei «DSDS» wurde es still um Juliette Schoppmann. Im Sommer 2005 sorgte sie mit No-Angels-Mitglied Lucy Diakowska für Schlagzeilen, als diese sich als lesbisches Liebespaar outeten. Schoppmann arbeitet als Songwriterin und ist zusammen mit Kate Hall Teil der Coverband Rockits. Daniel Küblböck schaffte es auf den dritten Platz in der Casting-Show «DSDS». Mit der Single «You Drive Me Crazy» (produziert von «DSDS»-Papa Dieter Bohlen) kam er an die Spitze der CD-Charts in Deutschland und Thailand. Anfang 2004 war Daniel Küblböck erneut in einer Fernsehshow zu sehen: «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus» Heute ist Küblböck besonders in seiner Heimat Süddeutschland ein gefragter Mann. Tickets für seine Konzerte kosten stolze 50 Euro und in seiner eigenen Talkshow lässt sich die Prominenz blicken. Zudem wurde er duch Investitionen in Solaranlagen zum Öko-Millionär. Auch sie war ganz am Anfang dabei: Gracia Baur landete in der ersten «DSDS»-Staffel auf dem fünften Platz. Später wollte sie für Deutschland am Eurovision Song Contest antreten, landete bei der Voraussscheidung jedoch auf dem letzten Platz. Ausserdem sorgte Baur für einen handfesten Skandal, als bekannt wurde, dass ihr Manager mit massiven CD-Aufkäufen die Charts manipulierte. Baur holt derzeit das Abitur nach. Die kennt man doch?! Die Siegerin der zweiten Staffel «DSDS», Elli Erl, ist ein gutes Beispiel dafür, dass der Gewinner einer Casting-Show nicht zwingend Erfolg haben muss. Nach ihrer ersten Single «This Is My Life» hörte man nichts mehr von ihr. Zwar veröffentlichte sie solo und zusammen mit ihrer Band Panta Rei weiterhin Songs - allerdings abseits der breiten Öffentlichkeit. Heute arbeitet die lesbische Bayerin als Sport- und Musiklehrerin in Düsseldorf. Das Singen bleibt ihr Hobby. Und wer ist diese Frau neben Elli? Denise Tillmanns - die Blondine landete in der zweiten Staffel auf dem zweiten Platz. Eine CD ist von ihr trotzdem nie erschienen. Für mehr Furore sorgte da schon Lorenzo Woodard. Kennen Sie nicht? Könnte daran liegen, dass... ... Lorenzo heute eine Frau ist und sich Lorielle London nennt. Ach ja, im Jahre 2009 wurde Lorielle bei «Ich bin ein Star, holt mich hier raus!» Zweite. Nach «I Still Burn» war auch für Tobias Regner, dem «DSDS»-Sieger der dritten Staffel, die Karriere zu Ende. Immerhin hat er eine wöchentliche Rock-Show beim hessischen Radiosender Bob. Auch sein härtester Konkurrent von damals arbeitet heute beim Radio: Mike Leon Grosch ist Volontär beim Aachener Stadtradio Antenne AC. Groschs Flamme zu «DSDS»-Zeiten hiess Vanessa Jean Dedmon. Die Liebe zerbrach jedoch drei Monate nach Sendeschluss. Dedmon singt noch immer... ... und tingelt mit einigen Pfunden mehr auf den Hüften durch die deutschen Dorfdiscotheken. Der diplomierte Simultanübersetzer Nevio Passaro wurde in der zweiten «DSDS-Staffel Dritter, hat schon drei Alben veröffentlicht, die besonders in der Italo-Pop-Gemeinde auf Anklang stiessen. 2012 nimmt Nevio erneut an einem Castingformat teil. Diesmal versucht er bei der Sat1-Show «The Winner is ...» sein Glück. Anna-Maria Zimmermann schaffte es in der dritten Staffel auf Platz fünf. Nach einem schweren Helikopterunfall im Oktober 2010 schwebte sie in Lebensgefahr. Makabererweise erschien ihr erstes Album «Einfach Anna» nur kurz nach dem schweren Unglück. Der bislang erfolgreichste «DSDS»-Gewinner ist Mark Medlock. Der Protégé von Dieter Bohlen konnte schon über drei Millionen Tonträger verkaufen und bekam elf Gold- und vier Platin-Auszeichnungen. Medlocks ärgster Widersacher zu «DSDS»-Zeiten war Mädchenschwarm Martin Stosch. Sein Debütalbum «7teen» floppte. Trotzdem arbeitet Stosch weiter als Musiker und nahm unter anderem den Titelsong für die Kika-Serie «Das Bloghaus.tv.» auf. Ebenfalls dabei in der vierten «DSDS»-Staffel: Lisa Bund. Sie bleibt gern gesehener Gast bei RTL... ... und zieht 2008 ins Dschungelcamp - und drei Jahre später ins «Big Brother»-Haus ein. Auch der Viertplatzierte Max Buskohl erhielt nach «DSDS» einen Plattenvertrag. Die Karriere währte allerdings nicht lange. Buskohls Band Empty Trash löste sich Anfang 2010 auf. Hier jubelt der DSDS-Gewinner 2008: Thomas Godoj. Vor der Show war er Hartz-IV-Empfänger, kurze Zeit verbrachte er an der Spitze der Charts, heute klappert er mit seinen gefühlvollen Rocksongs kleine Clubs ab und schrieb mit «Hand aufs Herz» einen WM-Song, nach dem kein Hahn krähte. Schmusetiger Fady Maalouf landete damals auf dem zweiten Platz. Heute schmalzt er nicht mehr, sondern macht fetzigen R'n'B - und tanzt sogar dazu. Nur interessieren tuts leider keinen. Die Drittplatzierte 2008 war die blonde Linda Teodosiu. Heute ist sie brünett und trat neben ihrer Gesangskarriere als Nebendarstellerin in den Serien «Alarm für Cobra 11» und «Rennschwein Rudi Rüssel» auf. Auch sie nimmt dieses Jahr an der Sat.1-Show «The Winner is ...» teil. Erfolg bis über die Landesgrenzen hatte Monika Ivkic. Bei «DSDS» wurde sie Vierte, in der Eurovisions-Vorentscheidung für Irland schaffte es die Österreicherin auf den dritten Platz. Ihre Single «Fashion Queen» landete sogar in der dortigen Hitparade. Im Februar 2009 brachte Ivkic ein Buch mit dem Titel «Lasst euch vom Bohlen nicht verkohlen - Tipps und Tricks für Superstars (und alle, die es werden wollen)» heraus. 2010 wollte Ivkic mit ihrem Song für Irland am Eurovision Song Contest antreten, scheiterte aber in der Vorausscheidung. Mit 50,47 Prozent aller Stimmen siegte Daniel Schuhmacher hauchdünn vor Sarah Kreuz. «DSDS»-Juror Bär Läsker sagte über die Arbeitslose: «Die beste Stimme dieser Staffel. Sie ist nicht hässlich, aber dumm wie Brot!» Ihre Eltern verkauften den eigenen LkW, um die Prepaid-Handys der gesamten Familie aufzuladen, damit sie für Sarah anrufen konnten. Trotzden hats nicht gereicht. Das Debüt-Album von Sarah Kreuz heisst «One Moment in Time» und wurde im November 2009 via Universal Music veröffentlicht. Die Platte schaffte es nicht mal in die Top 100. Das wars dann wohl mit der Gesangskarriere. Mit ihren ausgefallenen Outfits schaffte es Kim Debkowsi in der letzten «DSDS»-Staffel immerhin bis auf Platz vier. Ihre Vorliebe für dicke Schminke brachte der damals 16-jährigen den Spitznamen Kim Gloss ein. Unter diesem trat die Handelsschülerin vor angeheitertem Publikum in Provinz-Clubs auf. 2012 trat sie in der Reality-Show «Ich bin ein Star, holt mich hier raus!» auf und wurde Zweite. Heute ist sie vor allem durch ihre Beziehung mit Dschungelcamp-Mitinsasse Rokko Stark in den Schlagzeilen. Ihr gleich tuts Thomas Karaoglan. Bohlen verpasste dem braungebrannten Angeber den Übernamen Checker. Mit seiner Single «Checker der Vollstrecker» machte er 2010 Mallorca unsicher. 2011 nahm er bei «Let's Dance» teil und wurde Dritter. Im September vergangenen Jahres versuchte er sich noch beim ProSieben Reality-Format «Die Alm».

Passend zum Thema: Was wurde eigentlich aus den bisherigen Casting-«Wundern»?

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Der Vollständigkeit halber wollen wir Sie über das Finale der Vox-Castingshow doch noch informieren: Steffen Brückner und Sarah Nücken alias Mrs. Greenbird entschieden das Finale von «X Factor» für sich. Ob das singende Hippie-Pärchen aus Köln aber in den kommenden Wochen auch einen Chart-Erfolg verbuchen kann? Wir wagen es zu bezweifeln.

Und falls Sie bis jetzt nur Bahnhof verstanden haben – wir können Sie beruhigen. Nur die wenigsten haben das Finale der Singsause mit Sarah Connor und Scooter-Frontmann H.P. Baxxter verfolgt: Gemäss dem deutschen Medienmagazin DWDL.de waren es knapp 1, 11 Millionen Zuschauer. Lag es an Sarah Connor oder am Format an sich? Hat das Publikum die Casting-Masche einfach satt?

Wir haben Sie vor wenigen Wochen gefragt, lieber Leser, wie sehr Sie sich für Castingshows interessieren. Wobei – ganz einig waren Sie sich in Bezug auf den Castingshow-Overkill im deutschsprachigen Fernsehen nicht. Voilà, die Auswertung in Zahlen:

Wir haben 8695 Leser gefragt

Auf die Frage, ob Sie sich «Didda» Bohlen, Heidi Klum und Co. immer noch antun, gab eine Mehrheit von 51,14 Prozent an, immer mal wieder in Castingshows reinzuzappen. «Ganz oft», schalten knapp 30 Prozent ein, davon sind - Sie denken es sich bestimmt bereits! - drei Viertel weibliche Zuschauer.

Zu den beliebtesten Sendungen im Castingdschungel gehört übrigens mit 57 Prozent «The Voice of Germany», auf Platz zwei folgt «Das Supertalent» (warum?!), danach «Germany's Next Topmodel» und «Deutschland sucht den Superstar».

Beinahe hätten wir nicht mehr an das Gute in Ihnen gedacht - bis zur Frage «Warum sehen/sahen Sie sich Castingshows an?». Stolze 40,85 Prozent verkündeten, sich die Sendungen noch anzusehen, weil sie sich gerne über die Kandidaten lustig machen. Nur sieben Prozent gaben an, auf dem Fernsehsessel gefühlsduselig zu werden.

Ein schlechtes Gewissen haben die meisten dabei aber nicht. 49,56 Prozent der Teilnehmer sind sich einig: «Die Castingshows leben schliesslich davon.» Die Welt ist wieder in Ordnung.

(sim)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Luigi Delfini am 27.11.2012 08:47 Report Diesen Beitrag melden

    Schadenfreude !!

    Das weiss man seit den erstten Casting-Shows. Keiner will Sieger sehen. Die Verlieren, die sich zum Affen machen, sind doch viel interessanter!!!

  • Klaus am 27.11.2012 08:16 Report Diesen Beitrag melden

    GENAU!

    "Wer das Finale für sich entschied? Ist eigentlich wurst - Sie wollen es ja angeblich eh nicht wissen."

  • D. K. am 27.11.2012 04:49 Report Diesen Beitrag melden

    Totgeburt

    Diese Shows machen den Teilnehmern vor das sie Stars werden können. Das es dazu Hingabe, Talent, Geduld, Durchsetzungsvermögen , und Glück braucht, reduziert sich hier meistens auf Glück. Ein Star zu werden ist harte Arbeit und fängt ganz unten an. Deswegen werden diese Teilnehmer als Komparsen des Systems verheizt und verschwinden wieder. Das System hat sich selbt zerstört.

  • jan bahn am 27.11.2012 00:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nur eins

    ich finde the voice ist das einzige noch erträgliche format. diese menschen können echt singen

  • Harley Davidson am 26.11.2012 23:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sis

    Wobei The Voice of Germany das einzige professionelle Format ist! Und man wird nicht gelangweilt durch peinliche Nichtskönner die sich bis auf die Knochen blamierten. Und die Jury lockert das ganze noch gekonnt auf.. Alle anderen Shows sind einfach nur gäääähhhnnn.

    • Jasi am 27.11.2012 11:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Richtig

      Genau deiner Meinung

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