Rekordpreis

16. November 2016 10:28; Akt: 16.11.2016 10:53 Print

Diese Kleckse sind 66 Millionen wert

Ein Bild des US-niederländischen Künstlers Willem de Kooning ist in New York für umgerechnet 66,2 Millionen Schweizer Franken versteigert worden.

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Der Künstler starb am 19. März 1997 mit 92 Jahren: Ein Mann betrachtet De Koonings «Untitled XXV» bei Christie's in New York. (15. November 2016) (Bild: Keystone/Richard Drew)

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Das vielfarbige, zwei mal 2,20 Meter grosse Bild «Untitled XXV» erzielte damit bei Christie's das höchste Gebot, das je für einen De Kooning abgegeben wurde. Der Käufer hatte telefonisch mitgeboten und blieb anonym.

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Christie's hatte das Werk des US-niederländischen Künstlers aus dem Jahr 1977 auf umgerechnet 40 Millionen Franken geschätzt, nachdem es bereits bei seiner vorherigen Versteigerung vor zehn Jahren den Rekordpreis von 27 Millionen Franken eingebracht hatte. Es war damals der höchste Preis, den bis dahin ein Kunstwerk der Nachkriegszeit bei einer Auktion erzielt hatte.

Diese Woche versteigern die renommierten Auktionshäuser Sotheby's und Christie's eine Reihe begehrter Werke von berühmten Künstlern. Am Montag wechselte das «Mädchen auf der Brücke», ein Meisterwerk von Edvard Munch, bei Sotheby's für 54,4 Millionen Franken den Besitzer. Am Freitag wird bei Christie's ein Werk von Claude Monet versteigert.

(nag/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hermann K. am 16.11.2016 10:49 Report Diesen Beitrag melden

    Ich verstehe es nicht...

    Kunst muss meiner Meinung nach auch etwas mit Talent zu tun haben, etwas zu machen, was nicht jeder kann. Wie zum Beispiel der Künstler Caravaggio. So wie er gemalt hat, dass ist ein Ausnahmetalent. Wie er mit Pinsel und Farbe sogar Tiefenschärfe in seine Bilder brachte und sie aussehen lies, als wären sie mit einem Digitalkamera fotografiert worden und das im 15./16. Jahrhundert, das ist Kunst. Das was da im Artikel beschrieben ist, kann jedes Kind und ist gerade mal den Wert der Leinwand und der Farbe wert, keinen Rappen mehr.

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  • Gandalf am 16.11.2016 10:52 Report Diesen Beitrag melden

    Der Witz an der heutigen Kunst ist...

    ...das es irgendwie nur darum geht Geld mit den Kunstwerken zu verdienen und zwar nicht von der Seite des Künstlers. Ich meine der hätte das ja auch verdient, ist ja der der die Kunst erschaffen hat. Nein, es geht darum das irgendwelche stinkreichen Leute ihre Bilder mit maximalem Gewinn an den nächsten Reichen verkaufen, damit dieser erst ein paar jährchen damit vor seinen Freunden angeben kann bis er das Kunstwerk dann wieder gewinnbringend dem nächten verkauft und am Ende wenn keiner mehr Geld hat kauft es ein Kunstmuseum! Witzlos das ganze!

  • Re Rauch am 16.11.2016 11:00 Report Diesen Beitrag melden

    Kleckse. Sehr treffend..

    Tragisch. In 10 Jahren um +/- CHF 40 Mio Wertsteigerung. Für was? Bekleckste Leinwand wird zum Spekulationsobjekt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Andrea N. am 17.11.2016 07:51 Report Diesen Beitrag melden

    Schwachsinn

    Also wenn ich genau dieses Bild als erster gemalt hätte, hätte es niemand für mehr als 5 Stuz gekauft :) Das ganze klingt ja schon fast wie der ideale Geldwäschetrick.

  • Martin am 17.11.2016 07:06 Report Diesen Beitrag melden

    Ausbeuterlohn?

    66 Millionen für Müll auszugeben, ohne dabei auch nur einem einzigem Menschen geholfen zu haben ist keine Kunst sondern ein Verbrechen. So viel Geld hat man nicht durch pure Arbeit zu viel in der Portokasse.

  • Randolph am 17.11.2016 06:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geldanlage

    Kunstobjekte oder Oldtimer sind nur teuer, weil sie rar sind. Es geht um solide Geldanlage, nicht um Handwerk oder Kreativität. Wie früher Gold. Man konnte es auch nicht praktisch nutzen. Aber es war und ist rar. Schade für den echten Liebhaber ohne Geld. ;-)

  • Mandoline am 17.11.2016 01:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Teure Kleckse

    Was ist Kunst und was nicht? Die Kunst konnte man seit es sie gibt, nie richtig definieren. Es gibt sie, die schöne Kunst, finde ich und doch liegt sie immer im persönlichen Auge des Betrachters. Selbst wenn es nur Kleckse sind, finden die einen, es sei das Non plus Ultra der Kunst..genau so wie es Welche gibt, die es toll finden, wenn eine nackte Frau, farbige Eier legt! Kunst ist in sich, ist völlig paradox und in diesem Sinne ist jeder Mensch fähig, Kunst zu fabrizieren.. im Namen der Kunst, könnte man alles verkaufen, nur die geeigneten Käufer müsste man finden! Kunst ist endlos..und hat nicht wie die Wurst, zwei Enden, sie hat gar kein Ende..Für mich jedoch hat sie schon ihre Grenzen..hihi, irre das Ganze!

  • Malereien am 17.11.2016 00:37 Report Diesen Beitrag melden

    Salvador Dali etc.

    DAS ist Kunst. Das oben - ist keine. Meiner Meinung nach ;-)