Gegner prophezeit

22. Februar 2017 05:45; Akt: 22.02.2017 09:43 Print

Bachelor Janosch drohen heftige Prügel

von Yves Schott - Der Kampf ist lanciert: Petar Majstorovic provoziert Janosch Nietlispach vor dem gemeinsamen K-1-Fight im Juni massiv. Der Ex-Bachelor versucht ruhig zu bleiben.

Petar Majstorivic und seine Kampfansage an Janosch Nietlispach.
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Er ist kein Mann der leisen Töne: Petar Majstorovic, K-1-Kämpfer mit diversen Titeln im Gepäck und einst der beste Schüler des verstorbenen Andy Hug. Vor allem aber: nächster Gegner von Janosch Nietlispach am 10. Juni in Zug. «Ich würde sagen, dass ich immer noch der Beste bin», gibt der 42-Jährige zu Protokoll.

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Keine Frage, der Mann strotzt vor Selbstvertrauen. «Janosch ist sicherlich ein guter Kämpfer, er hat ja mehrere Titel gewonnen. Er hat es aber nie auf dasselbe Level geschafft wie ich», meint der Berner, der in Zollikofen wohnt, vor dem Kampf gegen den Ex-Bachelor frech.

«Ich bin enttäuscht von ihm»

Dort treffen die beiden im Rahmen von Andy Hug's K-1 Memorial Light Heavyweight World Championship aufeinander. Dabei geht es nicht zuletzt um Geld: Der Sieger erhält zusätzlich zur eigenen die Antrittsgage des Gegners. All in. Über die genaue Summe wurde Stillschweigen vereinbart.

Geplant war der gemeinsame Kampf schon für letzten November – damals sagte Majstorovic allerdings wegen Grippe ab. Das sorgt bei Janosch noch heute für Kopfschütteln: «Mit solchen Dingen kämpfen wir alle. Ich hatte damals eine kaputte Schulter und Probleme wegen einer Augenentzündung. Deswegen bin ich enttäuscht von ihm.»

«Ich wollte noch nie jemanden so vermöbeln»

Der Ex-Bachelor betont, dass der Satz, wonach sein Gegner nur deswegen nicht antrat, weil er Angst vor Janosch gehabt habe, nicht von ihm, sondern vom damaligen Veranstalter stamme. Dennoch sagt Majstorovic: «Jemanden so vermöbeln wie Janosch wollte ich noch nie.»

Nietlispach will sich indes nicht provozieren lassen. «Meine stärksten Gegner waren jene, die vor dem Kampf ruhig blieben und Respekt zeigten. Ich bin Schweizer und daher eher zurückhaltend. Solche Dinge wie Petar würde ich nie sagen.» (Auch Majstorovic ist Schweizer, Anm. d. Red.)

Janosch und die krumme Nase

Seine Chancen, gegen Majstorovic zu gewinnen, schätzt der 28-jährige Zuger (1,97 Meter, Kampfgewicht 93 Kilo) auf 50 zu 50 ein. «Er hat den Erfahrungsbonus, ich bin dafür wahrscheinlich besser im Rhythmus, weil ich im April bereits einen Kampf austrage.» Dann bricht bei Nietlispach doch noch der Fighter durch: «Wenn ich nicht das Gefühl hätte, dass ich gewinnen könnte, würde ich nicht in den Ring steigen.»

Dem 1,84 Meter grossen und 92 Kilo schweren Majstorovic ist das egal. Seine Kampfansage an den Widersacher steht: «Seine Nase ist immer noch gerade. Das wird sie nach dem Kampf nicht mehr sein. Zudem sagt Janosch, er wolle für Andy siegen. Dabei hat er ihn nicht mal gekannt. Das muss bestraft werden!»

Keine Vergleiche mit Andy Hug erwünscht

Nietlispach kontert: «Ich bin Janosch und nicht Andy Hug. Das will ich auch nie sein, die Vergleiche mag ich nicht.» Petar Majstorovic gegen Janosch Nietlispach – die (verbalen) Fäuste fliegen schon, bevor die erste Runde überhaupt angefangen hat.

Andy Hug's K-1 Memorial Light Heavyweight World Championship, am 10. Juni in der Bossard Arena in Zug.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • rogerb am 22.02.2017 06:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ich bin ja Gegner von Gewalt...

    aber beim Bachelor kann man mal eine Ausnahme machen :)

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  • Lorenzo Ferrari am 22.02.2017 07:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Andy Hug bleibt unvergessen!

    Majstorovic der beste Schüler von Andy Hug?Ich habe Andy Hug kämpfen sehen und habe ihn persönlich als sehr anständigen fairen Menschen erlebt der nie,nie solche Kampfansagen gemacht hat weil er das nicht nötig hatte, er hat seine Leistung im Ring gezeigt und nicht mit dummen Sprüchen!

  • Céline Strahm am 22.02.2017 08:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eine Schande für den Sport!

    Ich (betreibe selbst K1) finde das Gehabe einfach nur Schwach und bringt damit den Kampfsport in Verruf! Nehmt euch ein Beispiel an Andy Hug!

Die neusten Leser-Kommentare

  • gloria derungs am 22.02.2017 15:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    2 x nein

    gähn, zwei prolls im ring und nun? kommts drauf an wer gewinnt? nein. wollen wir mehr darüber lesen? nein.

  • Pack Man am 22.02.2017 10:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    voll uf Fressi

    Den Kampf zieh ich mir lieber rein,wie das Blümliverteile;)

  • Berlisch am 22.02.2017 09:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Werde nicht gucken

    Naja für do viel Kohle dsrf man verbal schon vorher ausholen . Möge der gewinnen der nach Punkten siegt!

  • Adrian Müller am 22.02.2017 08:20 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht ernst zu nehmen

    Dass nicht mal die Medien diesen Kampf ernst nehmen, zeigt doch alleine die Tatsache, dass es nicht unter der Rubrik Sport sondern Entertainment abgelegt wird.

    • G.K. am 22.02.2017 11:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Adrian Müller

      genau auf den Punkt! Das ist purer PR Gag

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  • Céline Strahm am 22.02.2017 08:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eine Schande für den Sport!

    Ich (betreibe selbst K1) finde das Gehabe einfach nur Schwach und bringt damit den Kampfsport in Verruf! Nehmt euch ein Beispiel an Andy Hug!