Der Schaffhauser Kleinunternehmer Thomas Minder will mit seiner Initiative «gegen die Abzockerei» exzessiven Gehältern in den Teppichetagen börsenkotierter Schweizer Unternehmen einen Riegel schieben. Die Initiative ist am 3. März 2013 mit 68 Prozent angenommen worden.
Eine deutliche Mehrheit der SVP-Basis hat für die Abzocker-Initiative gestimmt. Auch die Anhänger der anderen Parteien waren dafür – mit Ausnahme derjenigen der BDP und FDP.
Ex-Novartis-Boss Daniel Vasella hat von der Schweiz genug. Er hat sich im Kanton Zug abgemeldet und ist in die USA ausgewandert. Seine Ex-Wohngemeinde verliert einen guten Steuerzahler.
Die Schweizer Abzocker-Abstimmung strahlt bis in die USA aus. Experten meinen, sie könnte zu einer Stärkung der Aktionärsrechte führen – wenn auch nicht in naher Zukunft.
Die neue SRG-Umfrage vom Mittwoch zeigt Thomas Minder mit einem Fuss im Ziel: 64 Prozent sind für seine Initiative. Knapp werden könnte es für den Familienartikel – die SVP-Kampagne zeigt Wirkung.
Simon Hehli - Hinter vorgehaltener Hand sagen Minder-Gegner, dass die Abstimmung bereits verloren ist. Für BDP-Chef Landolt sind die anderen bürgerlichen Parteipräsidenten schuld. Die wehren sich.
Die Luft wird dünner für Daniel Vasella: Novartis-Aktionäre prüfen eine Strafanzeige gegen ihn. Die Forderung nach einer Rückgabe des 72-Millionen-Fallschirms wird laut.
Die Gegner der Abzocker-Initiative sind konsterniert. Selbst Economiesuisse-Präsident Wehrli sieht die Chancen des Gegenvorschlags schwinden. Die Kommentatoren in der Presse geben ihm recht.
«Skandal!», «Sauerei!», «Schäm dich!» – Die Meinungen sind gemacht. Die Leserschaft von 20 Minuten Online goutiert den goldenen Fallschirm für Daniel Vasella nicht – ganz und gar nicht.
J.Büchi - Es ist eine ganz schwarze Woche für die Gegner von Thomas Minder. Zuerst die Kontroverse um den Economiesuisse-Spot, dann Daniel Vasellas Monster-Abfindung. Politologe Georg Lutz zu den Folgen.
Bonuszahlungen an Banker sollen in der EU nach Plänen Irlands begrenzt werden. So soll es nicht mehr möglich sein, dass Prämien höher sind als der eigentliche Lohn.
Am Sonntag haben Sie die Wahl zwischen Minder-Initiative und Gegenvorschlag. Doch wo liegen genau die Unterschiede? In der grossen Infografik zur Vorlage finden Sie alle Antworten.
Die Lohnschere öffnet sich weiter und hohe Managergehälter sorgen für wütende Debatten. Was CEOs verdienen.
Sven Zaugg - Die Banker-Party ist vorbei. Nach zähen Verhandlungen hat das EU-Parlament beschlossen, die Boni für Top-Banker zu plafonieren. Was sind die Folgen? Hier die wichtigsten Antworten.
Edward Breen amtet als Verwaltungsratspräsident des US-Konzerns Tyco und kassierte 2012 30 Millionen Dollar. Pikant: Der Firmensitz ist in Schaffhausen und damit in Reichweite der Minder-Initiative.
Politisieren die etablierten Parteien am Volk vorbei? Jede zweite Initiative, die in den letzten Jahren angenommen wurde, wurde von Einzelkämpfern wie Franz Weber oder Anita Chabaan lanciert.
Lukas Hässig - FDP, CVP und SVP könnten die Manager-Lohndebatte in die gewünschte Bahn lenken. Dass die Rechte indes wie ein Hühnerhaufen agiert, zeigt, wie schwach der einstige Machtblock ist.
Jessica Pfister - Die Chancen sind gering, dass sich der Nationalrat zusammenrauft und auf einen Gegenvorschlag zur «Abzocker-Initiative» einigt. Einige glauben dennoch an ein Wunder.
Knapp drei Jahre nach Einreichung der Abzocker-Initiative durch Thomas Minder ringt das Parlament noch immer um das Volksbegehren und einen Gegenvorschlag.
Lukas Hässig - UBS-Topmanager Jerker Johansson war ganze 13 Monate im Amt. Verdient hat er vor allem bei seiner Anstellung und bei seinem Abgang.
Mit dem wuchtigen Nein zum BVG-Umwandlungssatz haben Bundesrat und Parlament vom Volk einen Denkzettel erhalten. Sie müssen nun die Lehren für die Zukunft ziehen: Darin sind sich die Zeitungskommentatoren einig.
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Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf ist zuversichtlich, bald eine Einigung mit den USA im Steuerstreit zu erzielen. Es werde aber keinen Aufschrei der Begeisterung geben, warnte sie.
Die Hacker-Angriffe auf Websites grosser US-Banken waren bedrohlicher als bisher bekannt. Die Infrastruktur der Geldhäuser war gefährlich stark belastet.
V. Blank - Sportartikel kosten in der Schweiz laut neuen Erhebungen bis zu 19 Prozent mehr als im Ausland. Die Händler schieben die Verantwortung auf die Importeure. Der Konsumentenschutz lässt das nicht gelten.
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Lukas Hässig - Eine Filiale nach der anderen baut die Migrosbank um. Und überall werden die Schalter herausgerissen und durch Automaten und Beratungszonen ersetzt. Die Konkurrenz schüttelt den Kopf.
Lassen Sie sich im Adelbodner Wellnesshotel «The Cambrian» rundum verwöhnen und schalten Sie vor traumhafter Bergkulisse ab. 20 Minuten und Ricola verlosen ein Luxuswochenende in der Suite.
Lukas Hässig - Die EU will mit der Schweiz über den automatischen Datenaustausch verhandeln. Was nach ordentlichem Prozess aussieht, spielt sich in der Realität chaotisch ab.
Marken sind Emotionen. Sie lösen Glücksgefühle aus. Ob Uhren, Schmuck oder Banking: die Schweiz hat eine ganze Reihe von international bedeutenden Brands.
Wir laden Sie ein zur Schweizer Kinopremiere von «Hangover 3» in Zürich. Seien Sie am 27. Mai dabei, wenn das Finale der Trilogie zum ersten Mal über die Leinwand flimmert.
Sabina Sturzenegger - Der Benzinpreis steigt ständig – auch wenn der Ölpreis sinkt. Jetzt gehen die Kartell-Wächter der EU gegen Shell, Statoil und BP vor. Mit Aussicht auf Erfolg.
S. Spaeth - Der Sieg bei den Swiss-Startups-Awards 2012 hat dem Projekt des Arztes Philipp Kirchhoff Rückenwind beschert. Sein Implantat steht kurz vor der Zulassung. Nun läuft die Bewerbungsfrist für den Wettbewerb 2013.
Sabina Sturzenegger - Das Reiseland Schweiz will sich die Gunst der Kinder holen: Eine neue App, mehr kinderfreundliche Angebote und Vergünstigungen sollen Familien anziehen.
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