Die Schockwellen der Finanzkrise haben die Autoindustrie schwer getroffen: Überall brechen Umsätze und Gewinne ein, wird die Produktion zurückgefahren. Eine Branche im Überlebenskampf.
Die um ihr Überleben kämpfende Autofirma Saab hat sich dank einer Geldspritze aus China eine Atempause verschafft. Die Aktien schossen in die Höhe.
Im Mai gab es europaweit wieder mehr Neuwagenzulassungen. 1,25 Millionen Autos wurden verkauft.
Reisende, welche Diesel-Fahrzeuge besitzen, sollten erst im Ausland den Tank füllen. In der Schweiz ist der Diesel am teuersten.
Der japanische Autobauer Toyota rechnet für 2010 mit einem Wachstum von 7 Prozent auf 7,48 Millionen verkaufte Autos. Auch nächstes Jahr soll der Absatz zulegen, allerdings gemächlicher.
Der weltgrösste Autobauer Toyota kämpft weiter mit Problemen. Die globale Fertigung der Marke Toyota im Oktober sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 13,6 Prozent auf 613 169 Autos.
Nach zehn Monaten mit enorm starken Autoabsätzen in China hat die deutsche Autoindustrie ihre Jahresprognose angehoben. Deutschland verkauft 4,15 Millionen Autos ins Ausland.
Nach der tiefen Krise der amerikanischen Autobauer hat das Flaggschiff General Motors (GM) seinen Gewinn im zweiten Quartal ausgebaut. Konzernchef Edward Whitacre ist indes zurückgetreten.
Der französische Autobauer Peugeot Citroën hat im ersten Halbjahr 2010 einen Gewinn von 680 Millionen Euro eingefahren.
Der angeschlagene Autobauer Opel zieht überraschend alle Anträge auf Bürgschaften europäischer Staaten zurück.
Durch klemmende Gaspedale bei Toyota-Autos sind deutlich mehr Menschen ums Leben gekommen als bisher bekannt. Auch die Zahl der Beschwerden ist immens.
Der chinesische Flugzeughersteller COMAC hat am 16.November 2010 an der Luftfahrtmesse in Zuhai ein Flugzeug vorgestellt, das mit den Maschinen von Airbus und Boeing konkurrieren könnte.
Autos mit Elektroantrieb haben Zukunftspotential.
Einst war die amerikanische Autoindustrie das Mass aller Dinge. Heute kämpft sie um ihr Überleben. Ein Rückblick auf enige der legendärsten Modelle aus Detroit.
Michael Bauer/AP - Traditionsmarken am Rande des Untergangs, sinkender Absatz weltweit, verändertes Käuferverhalten: Die Autobranche steckt in einem tiefgreifenden Umwälzungsprozess.
Werner Grundlehner - Der deutsche Fördertopf ist leer und die Autopreise sind im Keller. Von der amerikanischen Abwrackprämie haben vor allem die japanischen Autobauer profitiert. Die Steuerzahler haben ausländische Hersteller subventioniert.
Als «König» stellte sich Frank Stronach einst auf einer Aktionärsversammlung vor. Mit dem Einstieg bei Opel hat der Magna-Chef jetzt sein Reich beträchtlich erweitert.
Über Tor 60 in der Nähe des Zentralgebäudes geht langsam die Sonne auf. Der Parkplatz ist voll, an einigen Autos wehen gelbe «Wir sind Opel»-Fahnen. Ein Dutzend Arbeiter der Samstagsonderschicht eilt durch die Drehkreuze. «Heute gehe ich voller Hoffnung auf die Arbeit», strahlt Maigorzata Astheimer.
Im Fiat-Werk in Pomigliano d'Arco bei Neapel stehen die Bänder still. Nur vorübergehend, beteuert der Autobauer. Für immer, fürchten die Arbeiter. Ihre Zukunft ist ungewiss, aber, so sagen sich viele: «Wenn das Werk geschlossen wird, gehen wir auf die Barrikaden.»
Als Sergio Marchionne vor fünf Jahren den Fiat-Chefposten übernahm, hatten einige Topmanager des Konzerns Angst um ihre Karriere. Mit Recht, wie sich nach jeweils 20-minütigen Gesprächen herausstellte.
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat vor sozialen Unruhen und dem Zusammenbruch ganzer Staaten als Folge der Finanzkrise gewarnt.
Peter Blunschi - Der Sportwagenbauer Porsche wollte den 15 Mal grösseren VW-Konzern übernehmen und hat sich dabei übernommen. Nun bleibt nur die Fusion – eine Niederlage für den einst gefeierten Porsche-Chef Wendelin Wiedeking.
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S. Spaeth - Trotz Schuldenkrise und Konjunkturängsten heben die Mietpreise an der Zürcher Paradestrasse weiter ab. Selbst unter Top-Labels wird der Kampf härter. Unter Druck geraten könnte auch Manor.
Sandro Spaeth - Die Schweizer Grossbank UBS feiert 2012 ihr 150-Jahre-Jubiläum und gibt sich volksnah. Sie lädt die Bevölkerung während des kommenden Sommers zur Schifffahrt ein. Eine Image-Korrektur?
Die Tage der Velovignette sind gezählt. «Muss ich eine neue Versicherung abschliessen und mich irgendwo melden?», fragt Leserin Michèle (24).
Kian Ramezani - Die Schweizer arbeiten viel und hart, argumentieren die Befürworter der Ferien-Initiative. Gleichzeitig sind die Arbeitnehmer so zufrieden wie fast nirgends in Europa. Wie geht das?
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Elisabeth Rizzi - Facebook dürfte ein gigantischer Börsengang gelingen. Davon profitieren die Mitarbeitenden, Privatinvestoren und die Banken, die den Aktienverkauf abwickeln.
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