Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Steuerstreit
06. Februar 2012 23:48; Akt: 07.02.2012 08:15 Print
Die Parteien wollen einen harten Bundesrat
Um den Steuerstreit zwischen der Schweiz und den USA zu schlichten, setzen die Parteien auf den Bundesrat. Harte Verhandlungen werden gefordert.

Gefordert: Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf. (REU)
Der Steuerstreit mit den USA könnte dem Schweizer Bankplatz mehr Schaden zufügen als bisher angenommen, sagte der Bankenprofessor Hans Geiger am Montag zu 20 Minuten. Nun fordert die Bankiersvereinigung laut «Tages-Anzeiger» das Eingreifen des Bundesrats. Was dieser genau tun soll, damit die Schweiz ihren Kopf aus der Schlinge ziehen kann – darüber gehen die Meinungen bei den Parteien allerdings auseinander.
Bildstrecken Welche Bank steht als nächstes am US-Pranger?Härtere Verhandlungen, starken Druck und eine Ausweitung des Themas fordert FDP-Präsident Fulvio Pelli: «Den USA muss klargemacht werden, wie oft die Schweiz in heiklen Situationen schon Hilfe geleistet hat. Zum Beispiel als Vermittlerin zwischen dem Iran und den USA.» Toni Brunner, Parteipräsident der SVP, fordert, dass der Bundesrat endlich öffentlich Stellung bezieht. «Es scheint mir, dass die USA uns erpressen wollen – unsere Regierung muss sich jetzt schützend vor die Banken stellen und unterstreichen, dass das so nicht geht.»
Auch für die USA gebe es ordentliche Verfahren, um solche Probleme anzugehen. Die Grüne Partei um Präsident Ueli Leuenberger erhofft sich baldige Klärung von Seiten des Bundesrats: «Ich erwarte, dass er nach der morgigen Sitzung klar Stellung bezieht.» Der Weissgeldstrategie-Bericht solle noch vor Sessionsbeginn am 27. Februar vorgelegt werden, verlangt die CVP. Bis dann sei es wichtig, dass die Schweiz eine starke Position vertrete, sagt die Fraktionssekretärin Alexandra Perina: «Wir dürfen jetzt keine Eingeständnisse machen.»
(jsk/20 Minuten)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 20 Kommentare

































GLAUBWÜRDIG DURCH ANKLAGE!
Die Privatbanken meinten sie könnten Ihr Business mit Amerikanern weitertreiben und Steuerhinterzug praktizieren. Kurzsichtig und Geldgierig hat man die Vereinbarung mit den USA nicht respektiert. Diese Geldspezialisten haben aber nicht gemerkt, dass der US$ die einzige Währung ist für die internationale Wirtschaft. Daher hat die USA das Druckmaterial die Schweiz zu Ihren Konditionen zu verpflichten, ansonsten drehen sie den Hähnen zu!
EINGESTÄNDNISSE = EINKNICKEN
Wenn die USA hustet bekommt die Schweiz bereits eine Grippe und liegt flach - was für Weichlinge - jetzt muss mit harten Bandagen gekämpft werden!
Nur gewusst wie, ist die Frage?
Bei der Uneinigkeit glaube ich, es fehlt an Beratern mit klarer Kenntnis der Möglichkeiten, die, die USA in ihrem Machtgehabe in die Schranken weisen können. Meine Wut gilt aber auch den CH Banken, die mit ihrer Geldgier nichts auslassen um solche Krisen zu veranlassen. Die unsauberen CH Banken sollten auch hier in der Schweiz angeklagt werden.