Die EU ächzt unter der Krise des Euros. Griechenland, wo es zu schweren Ausschreitungen kam, aber auch Portugal und besonders Irland sind massiv verschuldet. Mittlerweile wankt sogar Spanien. Die Finanzierung der maroden Staatshaushalte schürt Inflationsängste.
Die Wirtschaftskrise zeigt Wirkung: Für viele Italiener ist Fleisch ein Luxus geworden und mehr als die Hälfte kann nicht einmal eine Woche im Jahr in die Ferien fahren.
Bisher versucht das Land, seine Banken jedoch ohne externe Hilfe zu sanieren. Doch nachdem die Ratingagentur Fitch die Bonität gesenkt hat, gilt das Euroland als nächster Kandidat, dem unter die Arme gegriffen werden muss.
Der neue Papst Franziskus hat in seiner ersten Rede zu den Themen Wirtschaft und Finanzen mehr staatliche Kontrolle über die internationalen Finanzmärkte verlangt. Er verglich die die Idole des Kapitalismus mit dem heidnischen Anbeten des Goldenen Kalbs in der Bibel.
Die Teuerung im Euro-Raum war im April auf dem tiefsten Stand seit Februar 2010. Grund für den nachlassenden Preisdruck waren unter anderem sinkende Energiepreise.
Die Industrieunternehmen der Eurozone haben ihre Produktion im März überraschend stark ausgeweitet, im Krisenland Portugal mit 5,3 Prozent Zunahme gar am meisten.
Die Geldgeber-Troika der EU ist mit Griechenlands Fortschritten zufrieden. Deshalb wird im Juni das nächste Kreditpaket ausgezahlt.
Die Zahl der Zwangsräumungen in Spanien hat seit 2008 schlagartig zugenommen. Tausende Familien stehen vor dem Nichts.
Ökonomen hatten einen Rückgang der spanischen Industrieproduktion um 5,3 Prozent erwartet. Jetzt sind es nur 0,6 Prozent.
In Griechenland und Portugal waren noch nie so viele Jugendliche arbeitslos wie zu Anfang dieses Jahres. Anreize, Jugendliche einzustellen, zeigten offenbar keine Wirkung.
Höhere Wochenarbeitszeit, höheres Pensionsalter und weniger Stellen: Die Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst müssen für Portugals Schulden bluten.
Die Wirtschaft in der Euro-Zone kommt nicht vom Fleck. Die Entwicklungen in den einzelnen Euro-Ländern sind jedoch sehr unterschiedlich.
In Griechenland haben fast 60 Prozent der unter 25-Jährigen keinen Job, in Spanien ist deutlich mehr als jeder Zweite betroffen und in Portugal und Italien liegt die Quote bei mehr als 38 Prozent.
Spaniens Bruttoinlandprodukt schrumpfte das siebte Quartal in Folge. Innerhalb eines Jahres verlor das Land 2 Prozent seiner Wirtschaftskraft.
Unglaubliche 27,2 Prozent Arbeitslosenanteil in Spanien. 3,225 Millionen Franzosen ohne Job. In den beiden Ländern herrscht nach den jüngsten Rekordzahlen ein Schockzustand.
Die EU lockert ihren radikalen Sparkurs. Damit soll das Wirtschaftswachstum der Mitgliedsländer beschleunigt werden.
Ein Teil des Sparprogramms ist ungesetzlich, entschied Portugals Verfassungsgericht. Jetzt kündigt der Staat weitere Ausgabekürzungen von 800 Millionen Euro an.
Das deutsche Parlament hat sich mit 487 zu 102 Stimmen deutlich für das Rettungspaket für Zypern ausgesprochen. Mit zehn Milliarden Euro soll der Inselstaat vor der Staatspleite bewahrt werden.
10'000 Mitarbeiter und über 90 Schiffe gehören zur Fangflotte des spanischen Fischerei-Riesen Pescanova. Wegen der Wirtschaftskrise kämpft der Konzern jetzt ums Überleben.
Unternehmen in Zypern können neu 20'000 statt 5000 Euro ins Ausland überweisen und Reisende können 2000 statt 1000 Euro beim Verlassen der Insel mitnehmen.
Zyperns Finanzbedarf steigt auf 23 Milliarden Euro an. Damit braucht das Land 5,5 Milliarden Euro mehr als bisher vorgesehen. Schuld sei die vorherige Regierung, behauptet die aktuelle Führung des Landes.
Menelaos Hadjicostis, AP - Ein bitteres Beispiel zeigt: Es sind nicht nur die russischen Oligarchen, die in Zypern Verluste betrauern. Die wahren Katastrophen erleben die einfachen Menschen.
Brüssel setzt das ärmste Land Westeuropas unter Druck: Portugal müsse die geplanten Sparmassnahmen durchziehen – trotz des Vetos durch das Verfassungsgericht.
Von der Rückkehr zur Normalität ist Zypern noch weit entfernt, auch wenn die Regierung die Beschränkungen im Geldverkehr weiter lockert. Die Verunsicherung auf der Insel ist gross, Gerüchte machen die Runde.
Portugals Sparpolitiker müssen über die Bücher: Kürzungen im Umfang von 1,4 Milliarden Euro bei Leistungen für Staatsangestellte und Rentner wurden von den Verfassungsrichtern als verfassungswidrig eingestuft.
IWF-Chefin Christine Lagarde will die Wirtschaft von Zypern mit einem Beitrag von einer Milliarde Euro in Schwung bringen.
Im nächsten Jahr soll die Privatisierung der griechischen Bahn über die Bühne gehen. Die Regierung meldet, dass Interesse aus Frankreich und China besteht.
Die Republik Zypern sucht nach Wegen aus der Krise und scheut dabei auch keine Tabus. Das Glücksspiel war bisher nur auf der türkischen Seite erlaubt. Das könnte sich bald ändern.
Die Popularitätswerte von Frankreichs Präsident Hollande sind im Keller. Um ihre Wähler nicht noch weiter zu verärgern, verzichtet die linke Regierung auf schmerzende Massnahmen beim Rentensystem.
Es kommt immer dicker für die Zyprer: Kunden der Bank of Cyprus, die über 100'000 Euro auf ihrem Konto haben, werden wohl noch weit mehr Geld verlieren als bisher angenommen.
Nun ist klar: Die zyprischen Sparer werden noch stärker zur Kasse gebeten als man im Vorfeld dachte. Auf Konten der Bank of Cyprus, auf denen über 100'000 Euro liegen, gibt es eine Zwangsabgabe von 37,5 Prozent.
Die Banken in Zypern sind nach 13 Tagen wieder offen. Der Andrang war gross. Doch von einem Bank-Run der Sparer kann derzeit keine Rede sein. Ganz im Gegenteil.
Heute reichte Andreas Artemis, CEO der grössten Bank Zyperns, seinen Rücktritt ein – aus Protest. Nun hat ihn der Verwaltungsrat zurückgepfiffen.
Das nächtliche Verwirrspiel um die Öffnung der Banken auf Zypern hat bei der Bevölkerung weitere Unruhe ausgelöst. Jetzt sollen die Banken Polizeischutz bekommen.
Ganz Zypern hat sich vor dem Dienstag gefürchtet: Nach zehn Tagen wollten die Banken des Landes wieder öffnen. Befürchtet wurden riesige Anstürme auf die Filialen. Nun sollen die Geldinstitute doch noch nicht öffnen.
Zypern galt bisher wie die Schweiz als sicherer Hafen. Auf zyprischen Banken lagern daher viele ausländische Gelder. Werden diese nun in die Schweiz verschoben?
Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew hat das Rettungspaket der EU scharf kritisiert. Ein grosser Teil der Guthaben auf zyprischen Banken gehört russischen Staatsbürgern.
Damit wegen der drohenden Sondersteuer auf Bankguthaben kein Geld ins Ausland fliesst, hat Zypern eine Zahlungssperre verordnet. Aber es gibt offenbar Schlupflöcher.
Die Einigung auf ein Rettungspaket für Zypern hat Asiens Börsen und dem Euro Auftrieb gegeben. Die asiatischen Händler geben sich zuversichtlich.
Durchbruch mitten in der Nacht: Zypern und seine Geldgeber haben sich geeinigt. Die zweitgrösste Bank des Landes wird geschlossen, Vermögen über 100'000 Euro eingefroren.
Durchbruch mitten in der Nacht: Bei den Verhandlungen über ein internationales Rettungspaket für Zypern hat es eine Einigung gegeben. Kleinsparer werden geschont.
Sandro Compagno, Limassol - Die Menschen pilgern täglich zum Geldautomaten, jeder überlegt zweimal, bevor er tankt – auf Zypern wächst die Angst vor dem Kollaps. Die Insel fühlt sich von der EU im Stich gelassen.
Die Troika glaubt Medienberichten zufolge nicht an den von der zyprischen Regierung geplanten Solidaritätsfonds. Die Zukunft Zyperns sei völlig offen. «Es sind schwierige Stunden», sagte Staatspräsident Nikos Anastasiades.
Russland bleibt mit Zypern hart und verweigert dem EU-Mitglied neue Finanzhilfen. Die Vorschläge des zyprischen Finanzministers interessieren Russland nicht - auch wenn noch eine klitzekleine Hoffnung besteht.
Im Prinzip wäre die Krise in Zypern leicht zu bewältigen. Die Entscheidung, Sparer zur Kasse zu bitten, sei ein «totaler Fehlentscheid» gewesen, sagt Experte Andreas Höfert.
Unter massivem Druck der EU haben sich die politischen Parteien Zyperns auf die Bildung eines Fonds zur Rettung des Landes vor dem Staatsbankrott geeinigt.
Bis Montag läuft ein Ultimatum, das die Europäische Zentralbank EZB den zyprischen Banken gestellt hat. Die Garantie für die Nothilfe gilt nur noch bis dann – es sei denn, der Rettungsplan der EU ist bis dahin in Kraft.
Schluss mit exorbitanten Sonderzahlungen. Die EU hat endgültig beschlossen, dass der Bonus eines Bankers ab 2014 nur noch höchstens so hoch sein darf wie sein Grundgehalt.
Peter Blunschi - In der Zypern-Krise steht Deutschland einmal mehr als Buhmann am Pranger. Selbst im eigenen Land wird der Angriff auf die Kleinsparer als sehr gefährlich kritisiert.
D. Pomper - Die EU muss rasch eine Lösung finden, um einen Staatsbankrott von Zypern zu verhindern. Sonst droht ein Dominoeffekt im ganzen Euro-Raum, glaubt Maximilian Stern vom Think-Tank «foraus».
Zyperns Parlament hat die umstrittene Zwangsabgabe für Sparer deutlich abgelehnt. Damit ist die Voraussetzung für das EU-Rettungspaket nicht erfüllt. Die Zyprer freuts.
Zypern hat das EU-Rettungspaket abgelehnt und steht vor dem Staatsbankrott. Grossbritannien schickt seinen Militärangehörigen zur Sicherheit schon mal Bargeld.
In den USA reagieren die Medien empört bis schockiert auf die Sonderabgabe auf Bankguthaben in Zypern: Das Wort «Diebstahl» macht die Runde.
Zypern steht vor dem Bankrott. Die von der EU geforderte Bankenabgabe auf Vermögen der Insulaner wird im Parlament wohl keine Mehrheit finden. Dafür schlägt Zypern nun eine neue Variante vor.
Mit der «Solidaritätsabgabe» haben die Euro-Geber in Brüssel ein Tabu gebrochen. Auf die Frage, ob sich das Modell auch für andere Länder durchsetzt, antwortet der Euro-Gruppenchef vage.
Die Abstimmung im zyprischen Parlament über die Sondersteuer auf Bankguthaben findet nicht wie geplant heute statt. Staatspräsident Nikos Anastasiades hat den Parlamentsentscheid auf Montag verschoben.
Das Land bekommt zehn Milliarden Euro, um die Staatspleite abzuwenden. Erstmals werden als Teil der Rettung auch die Bankkunden des Landes zur Kasse gebeten.
Die portugiesische Wirtschaft ist 2012 in die schwerste Rezession seit 37 Jahren gerutscht und um 3,2 Prozent geschrumpft. Bei den unter 25-Jährigen beträgt die Arbeitslosenrate rund 40 Prozent.
Die französische Wirtschaft tritt auf der Stelle, während Deutschland weiter wächst. Die EU-Kommission ist besorgt und senkt ihre Konjunkturprognose.
Die Regierung muss sparen, die Arbeitslosigkeit steigt. Die Griechen leiden weiter unter der Krise. Wie so oft reagieren sie mit Streiks.
Der Mittelmeer-Staat Zypern wählt einen neuen Staatspräsidenten. Was in Rest-Europa sonst kaum beachtet wird, wird nun mit Spannung erwartet. Denn Zypern steht vor dem Bankrott.
Ein Gefeilsche in letzter Minute verzögert den Beginn des EU-Gipfels über die Finanzplanung der EU in den kommenden Jahren. Diplomaten rechnen mit einem harten Verhandlungspoker bis in den Freitagmorgen.
Das internationale Rote Kreuz schlägt Alarm: Millionen Europäer seien in Armut gefallen, immer mehr beanspruchten humanitäre Hilfe. Die Reserven der Haushalte seien endgültig aufgebraucht.
Das griechische Finanzministerium prüft zurzeit die Angebote für den Rückkauf von Staatsanleihen. Laut Medienberichten belaufen sich die Offerten auf über knapp 30 Milliarden Euro.
Die Schuldenkrise im Euroraum wird immer schlimmer. In Griechenland betragen die Schulden gemessen am BIP 150 Prozent, in Deutschland 82 Prozent und in Spanien 76 Prozent.
Obwohl die Griechen nicht mehr so gut auf die EU zu sprechen sind, wollen 71 Prozent den Euro behalten. In Italien erklären 44 Prozent, der Euro habe dem Land keine Vorteile gebracht.
Sie denke mehr an Kinder in Niger als an die Menschen in Athen. Mit diesem Vergleich hat IWF-Chefin Christine Lagarde letztere gegen sich aufgebracht - und sie mischt damit auch den Wahlkampf auf.
Mit deutlichen Worten hat die IWF-Chefin an die Menschen in Griechenland appelliert, sich am Schuldenabbau zu beteiligen. Sie zeigte dabei mehr Mitleid mit den Ärmsten in Afrika.
Das kriselnde spanische Finanzinstitut Bankia braucht dringend Geld vom Staat. Auch die autonome Region Katalonien steht kurz davor zahlungsunfähig zu sein.
Balz Bruppacher - An guten und gut gemeinten Ratschlägen für das schlingernde Griechenland fehlt es nicht. Austreten? Weiterwursteln? Zurück zur Drachme? Geuro? Szenarien für ein Ende des Schreckens.
Griechenland hat nach Ansicht von Economiesuisse-Präsident Gerold Bührer keine Zukunft in Euro-Raum. Für die Schweiz habe dies weitreichende Folgen.
Erstmals hat ein Vertreter der EU-Kommission eingestanden, dass an Notfallplänen für eine griechisches Euro-Aus gearbeitet wird. Ein Austritt hätte aber ein enormes Chaos in Griechenland zur Folge.
Alle stemmen sich gegen den Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone. Alle? Nein, der weltgrösste Gelddrucker riecht das grosse Geschäft und bereitet sich auf die Rückkehr der Drachme vor.
Der frühere Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) Jean-Claude Trichet schaltet sich mit einem brisanten Vorschlag in die Diskussion um die Euro-Rettung ein.
Die Ratingagentur Fitch rechnet nicht damit, dass die krisengeschüttelten Griechen ihre Schulden zurückbezahlen können. Das Rating wird von «B-» weiter gesenkt.
Die spanische Wirtschaft ist endgültig am Boden. Vor allem die Banken siechen dahin. Und ein Ende ist laut Ökonomen nicht abzusehen.
Spanien muss für 10-jährige Staatsanleihen 6,46 Prozent Zins zahlen. Zum Vergleich: Deutschland beschaffte sich diese Woche Geld fast gratis, nämlich für einen Zins von 0,0371 Prozent.
Der griechische Präsident Karolos Papoulias warnt vor einem Panik-Ansturm auf die Banken. Allein am Montag haben die Sparer 800 Millionen Euro von den heimischen Banken abgehoben.
Die Umsetzung schärferer Eigenkapitalregeln, genannt Basel III, kommt auch in der EU. Grossbritannien hat als letztes Land den Widerstand aufgegeben.
Die Verhandlungen von Präsident Karolos Papoulias mit den drei stärksten politischen Parteien blieben am Sonntag ergebnislos. Deutschland rechnet mit einem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone.
Die Frage treibt Europas Politiker um: Würgt der Schuldenabbau die Wirtschaft ab? Immer lauter ertönt dabei der Ruf, dass es nicht nur einen Fiskal-, sondern auch einen Wachstumspakt braucht.
Ein spanisches Dorf will sich mit der Abzahlung seiner Schulden von insgesamt 16 Millionen Franken Zeit lassen, viel Zeit lassen.
In Griechenland sind Neuwahlen wohl unvermeidbar. Auch die Regierungsbildung von Evangelos Venizelos ist gescheitert. Vom Linksbündnis Syriza gab es einen Korb.
In Spanien will die Regierung mit drastischen Massnahmen gegen die Krise vorgehen. Mit der Bankenreform soll das Vetrauen in die Geldinstitute wieder hergestellt werden.
Die Anzeichen mehren sich, dass Griechenland aus dem Euro austritt. In Deutschland stellen sich Politiker und Banken bereits auf einen solchen Schritt ein.
In England, dem Land der Wettbüros, sind Wetten auf einen Euro-Austritt der Griechen der Renner. Die Quoten sind dermassen im Sturzflug, dass keine Wetten mehr angenommen werden.
Die spanische Regierung schluckt die Muttergesellschaft BFA der Bankia und wird so zum Hauptaktionär der Grossbank. Diese war tief in die roten Zahlen gerutscht.
Die Lage Griechenlands ist nach der Wahl vom Sonntag, die sich ganz offensichtlich gegen den bisherigen Sparkurs gerichtet hat, nicht einfacher geworden.
Griechenland hat 3054 Inseln, doch nur 87 davon sind bewohnt. Viele private Kleininseln werden nun verkauft – zu Spottpreisen. Auch ein Scheich aus Katar hat jetzt zugeschlagen.
Die spanische Kreditwürdigkeit ist von der Ratingagentur Standard & Poor's gleich um zwei Stufen herabgesetzt worden. Sie steht neu auf der Stufe «BBB».
Die Krise systemrelevanter Banken, vor allem in Spanien, beunruhigt Europa. Bereits wird an einem Rettungsschirm gewerkelt, obwohl direkte Hilfen an Banken bisher tabu waren.
Bad news aus London: Ökonomen hatten mit einem Anstieg der britischen Wirtschaft gerechnet, jetzt resultierte das zweite Minusquartal in Folge.
Eigentlich liegt die erlaubte Höchstverschuldung der Euroländer bei 60 Prozent des BIP. Die Verschuldung der EU-Lokomotive Deutschland liegt bei über 80 Prozent, bei Griechenland sind es 165 Prozent.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) sammelt Geld für einen Schutzwall gegen eine Ausbreitung der Schuldenkrise über Europa hinaus. Auch die Schweiz will Milliarden zur Verfügung stellen.
Sparpolitik und Wirtschaftskrise stürzen die Menschen in Italien ins Elend. Immer mehr Verzweifelte setzen ihrem Leben ein Ende.
Für das angeschlagene Spanien wird es immer teurer, Geld aufzunehmen. Probleme im Bankwesen und eine schwache Konjunktur verschärfen das Misstrauen der Investoren.
Griechenland will mit Produktion und Verkauf von Solarstrom seiner Wirtschaft neuen Schub geben und die Staatskasse sanieren. Rund vier Fünftel des Stroms sollen künftig in andere Länder exportiert werden.
Während die Banken in Spanien immer mehr am Tropf der Europäischen Zentralbank hängen, dümpelt die italienische Industrie weiter in der Rezession.
Die Arbeitslosigkeit bei den jungen Menschen in Griechenland hat sich innerhalb von drei Jahren verdoppelt. Jeder Zweiter zwischen 15 und 24 Jahren ist ohne Arbeit.
Die EU «begrüsst» die drastischen Ausgabenkürzungen von Spanien bei Bildung und Gesundheit. Experten befürchten, dass dadurch das Land noch tiefer in die Krise stürzt.
Wie viel zahlen die EU-Staaten in den EU-Haushalt ein und wie viel beziehen sie daraus?
Der tägliche Kurs des Euro und des US-Dollar in der Schweizer Währung seit 1999.
Die Sorgen um eine erneute Ausweitung der Schuldenkrise verunsichert Anleger und Experten. Wie gut sind Sie informiert? Wissen Sie was die PIIGS-Staaten sind?
Die Schulden einiger Euroländer haben der Gemeinschaftswährung arg zugesetzt. Die Infografik zeichnet die Ereignisse der Eurokrise seit Oktober 2009 nach.
Vorgeschichte, Kursverlauf und Expansion der ungeliebten europäischen Einheitswährung.
Die Kurse von Euro, Dollar, Pfund und Yen seit 2006 im Vergleich zum Schweizer Franken.
Der Wechselkurs der europäischen Einheitswährung im Vergleich zum Schweizer Franken und dem US-Dollar seit 1999.
Der Pleitegeier hat sich in der Vergangenheit schon öfters Staaten gekrallt.
Rettungsschirm, Rating-Agenturen und Staatsverschuldung - bei der Einheitswährung ist das Wirrwarr perfekt. Sind Sie der Euro-Checker? Testen Sie Ihr Wissen!
Peter Blunschi - Schweiz statt Brüssel: Viele Briten träumen vom Austritt aus der EU. Premierminister David Cameron strebt Sonderregeln an – doch die Wirtschaft warnt vor einer Isolation.
Marc Kalpidis, dapd - Donnerstagnacht beginnt das Tauziehen zwischen Merkel und Hollande. Es könnte länger dauern. Zähe Verhandlungsmarathons sind in Brüssel beileibe kein Einzelfall - ein Best of.
Peter Blunschi - Der griechische Wahlsieger Antonis Samaras ist für Europa ein Hoffnungsträger. Dabei hat der konservative Politiker noch letztes Jahr gegen die Sparvorgaben polemisiert.
Lukas Hässig - Die Eurozone hängt am spanischen Faden. Kippen die iberischen Banken, crasht die Einheitswährung und bebt der Kontinent.
Peter Blunschi - Alexis Tsipras ist der Shootingstar der griechischen Politik. Der 37-jährige Linksradikale hat Erfolg – weil er dem gebeutelten Volk das Blaue vom Himmel verspricht.
S. Spaeth - Hans Werner Sinn gilt als Vordenker, Dickkopf, Zyniker. Deutschlands bekanntester Ökonom über die Fehler der Euro-Rettung, Kanzlerin Merkels miese Lage und seine Forderung an die Schweiz.
Annika Joeres, dapd - Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy müssen in der vergangenen Nacht seine eigenen Worte um den Schlaf gebracht haben. Denn der «Grand Nation» wurde die Bestnote entzogen. Deutschland nicht.
Sabina Sturzenegger - Die Nervosität vor dem entscheidenden EU-Gipfel steigt – und S&P giesst Öl ins Feuer. Doch der Wert ihrer Aussagen ist begrenzt. Zumal die Ratingagentur selbst in der Kritik steht.
Merkozy: Sie sind sich zwar nicht immer einig, wie sie Europa retten wollen, dennoch können sie es jeweils kaum erwarten, sich in die Arme zu schliessen - wie die Bildstrecke belegt.
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Das grösste Geheimnis der Schweizer Luftfahrtgeschichte ist gelüftet: In Genf zeigt Pilatus sein erstes Düsenflugzeug seit 50 Jahren. Es kann auf Graspisten landen, ist aber sehr komfortabel ausgestattet.
Schweizer Firmen sollen vom Wirtschaftswachstum in der Türkei mehr profitieren. Die Exportförderorganisation Switzerland Global Enterprise hat deshalb am Dienstag einen Stützpunkt in Istanbul eröffnet.
Das «Moon and Stars» trumpft auch im zehnten Jahr wieder mit internationalen Pop- und Rock-Grössen auf: Neben Bryan Adams, Santana und Amy Macdonald treten auch ZZ Top, Depeche Mode und Die Toten Hosen auf. 20 Minuten verlost pro Konzert 5 x 2 Tickets.
Nach den Vorwürfen gegen Apple, der Konzerne vermeide mit einem komplexen Geflecht von Tochterfirmen Milliarden an Steuern, wehrt sich CEO Tim Cook: Man sei der grösste Steuerzahler unter allen US-Unternehmen.
Richard (22) möchte bei Internetwetten mitmachen. Ist das legal? Und muss ein eventueller Gewinn versteuert werden?
Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf ist zuversichtlich, bald eine Einigung mit den USA im Steuerstreit zu erzielen. Es werde aber keinen Aufschrei der Begeisterung geben, warnte sie.
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