Die EU ächzt unter der Krise des Euros. Griechenland, wo es zu schweren Ausschreitungen kam, aber auch Portugal, Spanien und besonders Irland sind massiv verschuldet. Mittlerweile wankt sogar Italien. Die Finanzierung der maroden Staatshaushalte schürt Inflationsängste.
Balz Bruppacher - An guten und gut gemeinten Ratschlägen für das schlingernde Griechenland fehlt es nicht. Austreten? Weiterwursteln? Zurück zur Drachme? Geuro? Szenarien für ein Ende des Schreckens.
«Ohne Tabus» wollen die 27 EU-Staats- und Regierungschefs an ihrem Sondergipfel in Brüssel über Beschäftigung, Wachstum und Schulden diskutieren. Bereits ist klar: Angela Merkel ist isoliert.
Der Chef der linksradikalen Partei Griechenlands, Syriza, beteuert, dass bei einer Wahl der Linken das Land nicht automatisch aus der Euro-Zone austreten würde.
Griechenland hat nach Ansicht von Economiesuisse-Präsident Gerold Bührer keine Zukunft in Euro-Raum. Für die Schweiz habe dies weitreichende Folgen.
Erstmals hat ein Vertreter der EU-Kommission eingestanden, dass an Notfallplänen für eine griechisches Euro-Aus gearbeitet wird. Ein Austritt hätte aber ein enormes Chaos in Griechenland zur Folge.
Alle stemmen sich gegen den Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone. Alle? Nein, der weltgrösste Gelddrucker riecht das grosse Geschäft und bereitet sich auf die Rückkehr der Drachme vor.
Der frühere Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) Jean-Claude Trichet schaltet sich mit einem brisanten Vorschlag in die Diskussion um die Euro-Rettung ein.
Die Ratingagentur Fitch rechnet nicht damit, dass die krisengeschüttelten Griechen ihre Schulden zurückbezahlen können. Das Rating wird von «B-» weiter gesenkt.
Die spanische Wirtschaft ist endgültig am Boden. Vor allem die Banken siechen dahin. Und ein Ende ist laut Ökonomen nicht abzusehen.
Spanien muss für 10-jährige Staatsanleihen 6,46 Prozent Zins zahlen. Zum Vergleich: Deutschland beschaffte sich diese Woche Geld fast gratis, nämlich für einen Zins von 0,0371 Prozent.
Der griechische Präsident Karolos Papoulias warnt vor einem Panik-Ansturm auf die Banken. Allein am Montag haben die Sparer 800 Millionen Euro von den heimischen Banken abgehoben.
Die Umsetzung schärferer Eigenkapitalregeln, genannt Basel III, kommt auch in der EU. Grossbritannien hat als letztes Land den Widerstand aufgegeben.
Vor dem ersten Treffen mit Angela Merkel befindet sich François Hollande in einer Position der Stärke. Der harte Sparkurs der Kanzlerin kommt selbst bei den Deutschen nicht mehr an.
Die Verhandlungen von Präsident Karolos Papoulias mit den drei stärksten politischen Parteien blieben am Sonntag ergebnislos. Deutschland rechnet mit einem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone.
Die Frage treibt Europas Politiker um: Würgt der Schuldenabbau die Wirtschaft ab? Immer lauter ertönt dabei der Ruf, dass es nicht nur einen Fiskal-, sondern auch einen Wachstumspakt braucht.
Ein spanisches Dorf will sich mit der Abzahlung seiner Schulden von insgesamt 16 Millionen Franken Zeit lassen, viel Zeit lassen.
In Griechenland sind Neuwahlen wohl unvermeidbar. Auch die Regierungsbildung von Evangelos Venizelos ist gescheitert. Vom Linksbündnis Syriza gab es einen Korb.
In Spanien will die Regierung mit drastischen Massnahmen gegen die Krise vorgehen. Mit der Bankenreform soll das Vetrauen in die Geldinstitute wieder hergestellt werden.
Die Anzeichen mehren sich, dass Griechenland aus dem Euro austritt. In Deutschland stellen sich Politiker und Banken bereits auf einen solchen Schritt ein.
In England, dem Land der Wettbüros, sind Wetten auf einen Euro-Austritt der Griechen der Renner. Die Quoten sind dermassen im Sturzflug, dass keine Wetten mehr angenommen werden.
Die spanische Regierung schluckt die Muttergesellschaft BFA der Bankia und wird so zum Hauptaktionär der Grossbank. Diese war tief in die roten Zahlen gerutscht.
Tobias Schmidt, dapd - Das wars wohl mit den Tête-à-Têtes im Élysée und im Kanzleramt: Nach der Wahl von François Hollande zum französischen Präsidenten könnte aus dem Power-Duo ein Super-Trio werden.
Die Lage Griechenlands ist nach der Wahl vom Sonntag, die sich ganz offensichtlich gegen den bisherigen Sparkurs gerichtet hat, nicht einfacher geworden.
Die Ratingagentur Standard & Poor's hat Griechenland endlich heraufgestuft. Mit der Note CCC ist das Krisenland nicht mehr «teilweise zahlungsunfähig», steht aber immer noch schlecht da.
Griechenland hat 3054 Inseln, doch nur 87 davon sind bewohnt. Viele private Kleininseln werden nun verkauft – zu Spottpreisen. Auch ein Scheich aus Katar hat jetzt zugeschlagen.
Die spanische Kreditwürdigkeit ist von der Ratingagentur Standard & Poor's gleich um zwei Stufen herabgesetzt worden. Sie steht neu auf der Stufe «BBB».
Die Krise systemrelevanter Banken, vor allem in Spanien, beunruhigt Europa. Bereits wird an einem Rettungsschirm gewerkelt, obwohl direkte Hilfen an Banken bisher tabu waren.
Bad news aus London: Ökonomen hatten mit einem Anstieg der britischen Wirtschaft gerechnet, jetzt resultierte das zweite Minusquartal in Folge.
Eigentlich liegt die erlaubte Höchstverschuldung der Euroländer bei 60 Prozent des BIP. Die Verschuldung der EU-Lokomotive Deutschland liegt bei über 80 Prozent, bei Griechenland sind es 165 Prozent.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) sammelt Geld für einen Schutzwall gegen eine Ausbreitung der Schuldenkrise über Europa hinaus. Auch die Schweiz will Milliarden zur Verfügung stellen.
Sparpolitik und Wirtschaftskrise stürzen die Menschen in Italien ins Elend. Immer mehr Verzweifelte setzen ihrem Leben ein Ende.
Für das angeschlagene Spanien wird es immer teurer, Geld aufzunehmen. Probleme im Bankwesen und eine schwache Konjunktur verschärfen das Misstrauen der Investoren.
Griechenland will mit Produktion und Verkauf von Solarstrom seiner Wirtschaft neuen Schub geben und die Staatskasse sanieren. Rund vier Fünftel des Stroms sollen künftig in andere Länder exportiert werden.
Während die Banken in Spanien immer mehr am Tropf der Europäischen Zentralbank hängen, dümpelt die italienische Industrie weiter in der Rezession.
Die Arbeitslosigkeit bei den jungen Menschen in Griechenland hat sich innerhalb von drei Jahren verdoppelt. Jeder Zweiter zwischen 15 und 24 Jahren ist ohne Arbeit.
Die EU «begrüsst» die drastischen Ausgabenkürzungen von Spanien bei Bildung und Gesundheit. Experten befürchten, dass dadurch das Land noch tiefer in die Krise stürzt.
Spanien kämpft weiter gegen die hohen Schulden. Durch eine Reform des Bildungs- und Gesundheitssystems sollen die Ausgaben weiter sinken.
Weil er keinen Ausweg mehr aus der Schuldenspirale sah, hat sich ein älterer Mann mitten in Athen das Leben genommen. In der Folge kam es zu heftigen Protesten und Krawallen.
Nachdem bekannt wurde, dass der permanente Euro-Rettungsschirm um 800 Milliarden Euro aufgestockt werden soll, will auch IWF-Chefin Christine Lagarde mehr Gelder zur Verfügung stellen.
Der permanente Rettungsschirm ESM für die Eurozone wird auf über 800 Milliarden Euro hochgeschraubt. Die Reaktion an den Märkten lässt nicht auf sich warten.
Heute Freitag wollen die Euro-Finanzminister in Kopenhagen eine Aufstockung des Rettungsfonds beschliessen. Der deutsche Finanzminister Schäuble rechnet mit 500 Milliarden an frischem Geld.
Die Stimmung in den Chefetagen der italienischen Unternehmen hat sich im März erstmals seit vier Monaten verbessert - allerdings auf sehr niedrigem Niveau. Das Vertrauen der Anleger steigt.
Die Schuldenkrise wird teurer: Die OECD schätzt, dass die angeschlagenen Euro-Länder in den kommenden beiden Jahren einen Finanzierungsbedarf in Höhe von einer Billion Euro haben.
Die deutsche Regierung ist nun doch bereit, den Euro-Rettungsschirm zu erweitern. Damit erhält der Fond weitere 200 Milliarden Euro.
Mit dem Ziel einen «dynamischen und flexiblen» Arbeitsmarkt zu schaffen, hat die italienische Regierung umstrittene Arbeitsmarktreformen verabschiedet. Dazu gehört eine Lockerung des Kündigungsschutzes.
Teile des öffentlichen Verkehrs stehen in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon komplett still. Auch Schulen, Spitäler und die Post schliessen sich dem Protest gegen Sparmassnahmen der Regierung an.
Nach dem Schuldenschnitt von Griechenland hat der IWF seine Zahlung für das zweite Hilfspaket beschlossen. Dennoch steht der Währungsfonds in der Kritik.
Mit der Freigabe des zweiten Rettungspakets ist die Pleite Griechenlands vorerst abgewendet. Ein erster Teil in Höhe von knapp 40 Milliarden Euro wird überwiesen.
Die Ratingagentur Fitch hat Griechenland auf B- heraufgestuft.
Den Finanzsektor an den Kosten der Krise beteiligen - so lautet das Ziel einer Steuer auf Börsengeschäfte. Doch die EU ist in dieser Frage tief zerstritten.
Als zweite der grossen Ratingagenturen hat Moody's die Kreditwürdigkeit Zyperns auf Ramschniveau gesenkt. Grund ist das Griechenland-Engagement zyprischer Banken.
Die Krise ist noch nicht überwunden, es bleibt noch viel zu tun, so der Tenor im EU-Parlament. Jetzt müsse das Wachstum angekurbelt werden.
Weil die Preise in Weissrussland im vergangenen Jahr um über 100 Prozent in die Höhe schossen, hat die Regierung eine neue Banknote drucken lassen.
Griechenland ist auf einen Schlag über 100 Milliarden Euro an Schulden los. Der Verzicht der Gläubiger wird als «Kreditereignis» gewertet. Damit wird die Kreditsausfallversicherung fällig.
Historischer Moment in Griechenland: Das hoch verschuldete Land hat der Umschuldung zugestimmt. Die Beteiligung liegt bei 85,8 Prozent. Die übrigen Kreditgeber sollen zum Schuldenerlass gezwungen werden.
Der erfolgreiche Schuldenschnitt für Griechenland löst in weiten Kreisen positives Echo aus. Das Risiko einer «schweren Eurokrise» sei vorerst abgewendet.
Die Griechen feiern einen entscheidenden Etappensieg auf dem Weg zur Sanierung ihrer Staatsfinanzen. Demnach verzichten über 90 Prozent der privaten Schuldner auf ihre Forderungen.
Der Countdown läuft: Sollten sich bis Donnerstagnacht nicht ausreichend Gläubiger am vereinbarten Schuldenschnitt beteiligen, droht Griechenland eine ungeordnete Staatspleite.
Die Griechenland-Hilfe ist im deutschen Volk nicht beliebt. Rentiert hat sie sich bislang aber sehr wohl. Bis Ende 2011 hat Deutschland dank der Kredite 380 Mio. Euro an Zinsen verdient.
Aus Angst vor einem Staatsbankrott oder einem Ausschluss aus der Eurozone ziehen die Griechen ihr Geld von den Banken ab.
Weil das Risko eines Zahlungsausfalls immer noch sehr hoch bleibt, stuft die amerikanische Ratingagentur den bankrotten Staat noch schlechter ein. Ausserdem sieht sie Probleme mit der Umsetzung der Reformen.
Die EU-Staaten haben an ihrem Gipfel in Brüssel weiter den Weg aus der Krise diskutiert. Im Zentrum stand dabei der beschlossene Fiskalpakt.
Italien, Spanien, Griechenland und 22 weitere EU-Staaten haben einen Fiskalpakt geschlossen. Darin verpflichten sie sich zu mehr Haushaltsdisziplin.
Während Manager von Pleitefirmen den goldenen Fallschirm ziehen, geht der Ministerpräsident des hoch verschuldeten Griechenlands mit gutem Beispiel voran und verzichtet auf sein Gehalt.
Das griechische Parlament hat am frühen Donnerstagmorgen beschlossen, den Gürtel beim kriselnden Rentensystem noch einmal enger zu schnallen. Es dürfte mit erneuten Streiks zu rechnen sein.
Not macht erfinderisch: Der Anbau von Cannabis soll ein Dorf im Nordosten Spaniens aus der Krise führen.
S. Spaeth - Um das Finanzsystem vor dem Kollaps zu bewahren, hat die EZB den Banken heute über eine halbe Billion Euro zur Verfügung gestellt. Für die einen Institute die Rettung, für andere ein guter Deal.
Das griechische Parlament hat am späten Dienstagabend weiteren Sparmassnahmen im Umfang von 3,2 Milliarden Euro zugestimmt. Betroffen sind unter anderem Beamten-Renten und die Höhe des Mindestlohns.
Trotz Staatshilfe im Milliardenbereich werden die griechischen Banken nicht vollständig verstaatlicht. Einzig bei strategischen Entscheidungen soll Athen künftig ein Mitspracherecht haben.
Der Appetit der Banken nach billigen Krediten der Europäischen Zentralbank (EZB) bleibt enorm. Am Mittwoch können die Kreditinstitute ihren Hunger stillen.
Die Mitglieder der G-20 knüpfen eine finanzielle Aufstockung des Internationalen Währungsfonds (IWF) an ein stärkeres Engagement der Europäischen Union gegen ihre Schuldenkrise.
Brasilien, Russland, Indien und China haben beim Treffen der G20-Finanzminister ihre Ambitionen auf den Posten des Weltbankchefs angemeldet. Sie wollen damit die US-Bastion knacken.
In Griechenland geht der Kampf gegen den Staatsbankrott weiter. Banken und andere private Geldinstitute sollen auf viel Geld verzichten. Ein offizielles Angebot steht.
Die Wirtschaft in den 17 Euroländern schrumpft im laufenden Jahr. Auch die Konjunkturlokomotive Deutschland verliert an Dampf.
Investoren aus China übernehmen grosse Teile der portugiesischen Staatsbetriebe. Das südeuropäische Land kann so seine Schulden reduzieren.
Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit Griechenlands erneut herabgestuft. Die Bonität des Landes wurde von der Note CCC auf C gesenkt.
Nach zähen Verhandlungen können die Griechen dank internationaler Hilfe der Staatspleite ein zweites Mal entkommen. Auch private Gläubiger müssen auf über die Hälfte ihrer Forderungen verzichten.
Die Finanzminister der Euro-Zone beraten über das zweite Hilfspaket für Griechenland. Der Finanzminister des verschuldeten Landes glaubt fest daran, dass dieses gutgeheissen wird.
Sabina Sturzenegger - Reichen nochmals 130 Milliarden Euro und strenge Auflagen? Nein, es braucht noch härtere Mittel und den Willen des Volkes, so Experten. Sonst ist Athen definitiv bankrott.
Am Wochenende verabschiedete die Griechische Regierung ein Sparpaket von 3,3 Mrd. Euro. Nun hofft sie auf einen positiven Bescheid durch die Euro-Finanzminister.
Die Regierungschefs von Griechenland, Italien und Deutschland sind der Ansicht, dass das zweite Rettungspaket für Griechenland auf gutem Weg sei. Das endgültige Ja aus Deutschland fehlt aber noch.
Im EU-Parlament ist eine heftige Debatte um die Steuerabkommen zwischen der Schweiz und EU-Ländern entbrannt. Dadurch entgingen Griechenland Steuererträge von 16,4 Milliarden Euro.
Heute hätte das 130 Mrd. Euro schwere Hilfspaket für Griechenland gebilligt werden sollen. Doch die Griechen habe noch nicht alle Bedingungen für die Auszahlung erfüllt.Di
Wütende Demonstranten machten die «Bank of Greece» zur Berliner Bank. Nun holt sich Griechenland das «entrissene» Finanzinstitut zurück.
Das griechische Parlament hat das neue Sparpaket gebilligt. Nach der hitzigen Debatte verbannten die Regierungsparteien 43 Abgeordnete aus ihren Reihen. Auf der Strasse kam es zu blutigen Protesten.
Das griechische Parlament stimmt am Sonntag über das Sparpaket ab. Während die Parteichefs ihre Schäfchen auf Kurs bringen, kommt es im Land zu weiteren Protesten und einem Generalstreik.
Am Sonntagabend kommt es in Athen zum Showdown. Dann stimmt das griechische Parlament über das Sparprogramm ab. Am Freitagabend hatte es der Ministerrat erwartungsgemäss gebilligt.
Jeder zweite unter 25 Jahre alte Spanier hat keinen Job. Die Regierung hat deshalb eine Arbeitsmarktreform beschlossen. Entlassene erhalten künftig eine niedrigere Abfindung.
Aus Protest gegen die neuen Sparmassnahmen kehren vier Mitglieder der griechischen Regierung den Rücken. Derweil eskaliert die Situation auf der Strasse erneut.
Während die Eurogruppe in einem Ultimatum von Athen die Umsetzung der Sparbeschlüsse fordert, wehrt sich das griechische Volk mit einem Generalstreik gegen die Sparpolitik ihrer Regierung.
Griechenland muss seine neuen Sparversprechen noch schwarz auf weiss abgeben, ehe die Euro-Länder ein zweites Rettungspaket freigeben. Am Sonntag wird abgestimmt, am Mittwoch läuft das Ultimatum ab.
Verwirrende Aussagen im griechischen Schuldenstreit: Sie hätten jetzt 15 Tage Zeit, um in der Rentenfrage eine Einigung zu erzielen, sagt ein Regierungsvertreter. «Gar nicht wahr», entgegnet die Troika.
Das hochverschuldete Griechenland verhandelte bis spätabends mit privaten Gläubigern über einen Forderungsverzicht von 100 Milliarden Euro. Vertreter des Bankenverbands sprachen von einem «konstruktiven Treffen».
Die solventen Staaten trauen Griechenland nicht mehr: Merkel und Sarkozy wollen Athen einen Teil der Haushaltskontrolle entziehen. Der verschuldete Staat will derweil Stellen streichen.
Der EU-Gipfel hat sich auf einen Fiskalpakt geeinigt, der Schuldenbremsen und automatische Sanktionen gegen Defizitsünder einführt. Nebst den Euro-Ländern machen acht weitere EU-Staaten mit.
Am heutigen EU-Gipfeltreffen geht es offiziell um Wachstum und Beschäftigung – das wahre Hauptthema dürfte aber Griechenland sein.
Griechenland bekommt seine Schulden nicht in den Griff und benötigt weitere 145 Milliarden Euro. Einige EU-Länder verlieren die Geduld: Sie wollen den griechischen Haushalt unter EU-Aufsicht stellen.
Nun steht ein neuer Vertrag für einen permanenten Rettungsfonds der EU. Darauf haben sich die EU-Länder geeinigt. Ausserdem wollen die EU-Finanzminister einen raschen Schuldenschnitt für Griechenland.
Die Tieflohnpolitik des Exporteuropameisters Deutschland ist nicht nur ein Ärgernis für die Gewerkschaften, sondern schadet auch der Konkurrenzfähigkeit der anderen EU-Länder.
Wie viel zahlen die EU-Staaten in den EU-Haushalt ein und wie viel beziehen sie daraus?
Der tägliche Kurs des Euro und des US-Dollar in der Schweizer Währung seit 1999.
Die Sorgen um eine erneute Ausweitung der Schuldenkrise verunsichert Anleger und Experten. Wie gut sind Sie informiert? Wissen Sie was die PIIGS-Staaten sind?
Die Schulden einiger Euroländer haben der Gemeinschaftswährung arg zugesetzt. Die Infografik zeichnet die Ereignisse der Eurokrise seit Oktober 2009 nach.
Vorgeschichte, Kursverlauf und Expansion der ungeliebten europäischen Einheitswährung.
Die Kurse von Euro, Dollar, Pfund und Yen seit 2006 im Vergleich zum Schweizer Franken.
Der Wechselkurs der europäischen Einheitswährung im Vergleich zum Schweizer Franken und dem US-Dollar seit 1999.
Der Pleitegeier hat sich in der Vergangenheit schon öfters Staaten gekrallt.
Peter Blunschi - Alexis Tsipras ist der Shootingstar der griechischen Politik. Der 37-jährige Linksradikale hat Erfolg – weil er dem gebeutelten Volk das Blaue vom Himmel verspricht.
S. Spaeth - Hans Werner Sinn gilt als Vordenker, Dickkopf, Zyniker. Deutschlands bekanntester Ökonom über die Fehler der Euro-Rettung, Kanzlerin Merkels miese Lage und seine Forderung an die Schweiz.
Annika Joeres, dapd - Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy müssen in der vergangenen Nacht seine eigenen Worte um den Schlaf gebracht haben. Denn der «Grand Nation» wurde die Bestnote entzogen. Deutschland nicht.
Camilla Landbø, Buenos Aires - Begleitet von wütenden Protesten ging Argentinien vor zehn Jahren bankrott. Heute scheint es dem Land wieder gut zu gehen. Als Vorbild für Griechenland taugt es aber nicht.
Sabina Sturzenegger - Die Nervosität vor dem entscheidenden EU-Gipfel steigt – und S&P giesst Öl ins Feuer. Doch der Wert ihrer Aussagen ist begrenzt. Zumal die Ratingagentur selbst in der Kritik steht.
Merkozy: Sie sind sich zwar nicht immer einig, wie sie Europa retten wollen, dennoch können sie es jeweils kaum erwarten, sich in die Arme zu schliessen - wie die Bildstrecke belegt.
Sandro Spaeth - Deutschland will gewappnet sein und zieht Griechenlands Austritt aus dem Euro in Erwägung. Experten spielen drei Szenarien durch, darunter ein rabenschwarzes.
Ein grosses Problem löst sich in Italien wohl bald von selbst, das Problem Silvio Berlusconi. Auf seinen Nachfolger warten aber noch kolossale Aufgaben.
Ein Rechenfehler hat nicht nur die deutsche Staatsschuld um Milliarden aufgebläht, sondern auch die irische.
Joe McDonald , AP - Europa braucht dringend Geld - und Peking hat sehr, sehr viel Geld. Ein substanzieller Beitrag zur Stützung Europas könnte China zu einer führenden Rolle im globalen Finanzmanagement verhelfen.
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Der Franken hat sich am Donnerstagnachmittag zum Euro kurzzeitig abgeschwächt. Der Euro kletterte sprunghaft von 1.201 auf 1.207 Franken. Womöglich hat ein Händler daneben gehauen.
Der verkorkste Börsengang gibt weiter zu reden: Laut Gerüchten will Facebook die Nasdaq verlassen. Banken hielten kritische Analysen unter Verschluss. Derweil kann der Kurs erstmals zulegen.
Europas grösster Software-Hersteller SAP will den Kampf gegen Erzrivale Oracle im Internet gewinnen. Kampfzone sind die externen Speicher im Netz, besser bekannt als Cloud.
Der verpatzte Börsengang von Facebook wird zum Fall für Aufsichtsbehörden und Gerichte. Die US-Börsenaufsicht SEC will die Umstände der Aktienplatzierung untersuchen.
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Roger Baur - An der Fussball-EM 2012 versorgen die Postautos ihre Kunden mit Zwischenresultaten. Damit liegen sie im Trend: Immer mehr Busse bieten ihren Kunden ein Passagier-Fernsehen.
Nun rollt die Empörungswelle über Thilo Sarrazins Euro-Thesen: Die gezielten Provokationen des früheren Bundesbankvorstands in seinem neuen Buch rufen Kritiker von SPD und Grünen auf den Plan.
Vom 15. bis 17. Juni 2011 verwandelt sich Interlaken wieder zum Mekka der Rockmusik. 20 Minuten sucht den grössten Schweizer Rockfan und verlost vier VIP-Pässe fürs Greenfield Festival!
Der Börsengang von Facebook macht Gründer Mark Zuckerberg sowie frühe Investoren und Mitarbeiter reich. Manche können sich auf eine fast schon wundersame Geldvermehrung freuen.
Alex Hämmerli - Ein Zürcher Unternehmen lanciert eine wiederverwendbare Nespresso-Kapsel. Nestlé gibt sich unbeeindruckt. Auch Marken-Experten glauben nicht an den grossen Erfolg.
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Wie endet das Drama in Griechenland nach der Ansetzung von Neuwahlen? Die US-Zeitung «The Wall Street Journal» skizziert vier mögliche Varianten für einen Ausweg.
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