Arbeitsmarkt

31. August 2012 12:27; Akt: 31.08.2012 12:43 Print

Arbeitslose in der Eurozone auf Höchststand

In der Eurozone ist die Zahl der Arbeitslosen im Juli zum ersten Mal auf mehr als 18 Millionen gestiegen. Die Unterschiede sind gross: In Spanien sind 25 Prozent ohne Arbeit, in Österreich 4,5 Prozent.

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Verzweifelter und wütender Arbeitsloser protestiert im Juli in Mailand. (Bild: Keystone)

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18 002 000 Menschen waren im Juli in den Ländern der Eurozone ohne Arbeit und somit 88 000 Menschen mehr als im Vormonat, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte.

Das entspricht einer Rekordarbeitslosenquote von 11,3 Prozent. Die Quote hatte bereits im Juni laut von Eurostat nach oben korrigierten Angaben 11,3 Prozent betragen. Die Anzahl der Arbeitslosen in den 17 Euro-Ländern lag im Vormonat aber mit rund 17,9 Millionen noch unter der 18-Millionen-Marke. In der gesamten EU blieb die Quote unverändert zum Vormonat auf dem Rekordwert von 11,4 Prozent.

Grosse Unterschiede zwischen den Ländern

In der Eurozone besonders hart betroffen sind die Krisenstaaten Spanien und Griechenland. In Spanien waren im Juli 25,1 Prozent der Menschen arbeitslos und damit mehr als noch im Vormonat, für den Eurostat die Arbeitslosigkeit mit 24,8 Prozent angegeben hatte. Die letzten Zahlen für Griechenland beziehen sich auf den Mai und weisen eine Arbeitslosenquote von 23,1 Prozent aus. Im Vormonat waren es dort 22,5 Prozent gewesen.

Die tiefste Arbeitslosenquote weist Österreich mit einer Quote von 4,5 Prozent aus, gefolgt von den Niederlanden mit 5,3 Prozent sowie Deutschland und Luxemburg mit jeweils 5,5 Prozent Arbeitslosigkeit nach Eurostat-Berechnung.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Realist am 31.08.2012 12:47 Report Diesen Beitrag melden

    Asylanten nicht miteinberechnet

    Wär soll / kann dasalles noch bezahlen ? Soziale Unruhen sind damit vorprogrammiert, wenn nicht bald etwas passiert.

  • Kurt Schürmann am 31.08.2012 14:04 Report Diesen Beitrag melden

    Wann hat das Volk genug vom Bundesrat?

    Wir müssen unbedingt auch in die Eurozone. Ich möchte doch auch arbeitslos werden!.. Frage: Wann geht dem Schweizer Bundesrat endlich ein Licht auf, denn er arbeitet nach wie vor auf einen EU-Beitritt der Schweiz hin; nicht offiziell, aber im Versteckten? Und das ist in Kenntnis des Inhalts dieses 20Minuten-Artikels und in Kenntnis des absolut desolaten Zustandes des Euroraumes ein Skandal und ein Verrat am eigenen Schweizervolk.

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  • Pfaulus am 31.08.2012 13:24 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Sorge, EWS hilft dem Euro

    Wir zahlen doch Steuern, damit wir es an Brüssel weitergeben, damit sie dann den Euro zu retten versuchen. An Brüssel: Keine Angst, unsere BR sind so grosszügig sie berauben ihre Bürger gerne und werden euch in den nächsten Monaten genug Milliarden durchschleusen, damit sie später eine Karriere im grossen EU-Apparat beginnen können. Hildebrand lässt grüssen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Danny am 31.08.2012 15:05 Report Diesen Beitrag melden

    Immer gegen Links

    Nur blöd, dass viele Linke gar nicht in die EU wollen. Aber Hauptsache auch mal gegen Linke gewettert!

    • hugo am 31.08.2012 15:26 Report Diesen Beitrag melden

      @danny

      nein die linken wollen ganz bestimmt NICHT in die eu...es sind die bürgerlichen und die svp die in die eu wollen....wen die linken nicht in die eu wollen, würde mich mal interessieren was die linken dann überhaupt wollen? habe den die linken überhaupt einen plan...oder ist der plan der linken die bürgelich und die svp zu bekämpfen damit sie nach 4 jahren die parolen der andern übernehmen können, so wie etwa sin der asylpolitik.... das einzige das die linken können ist verhinderungspolitik zu betreiben.....

    • Rabbit am 31.08.2012 15:47 Report Diesen Beitrag melden

      Dann bitte...

      Sag der SP, sie sollen das auch so auf ihrer Homepage kommunizieren. Momentan steht da noch drauf, dass die Partei den EU Beitritt mit allen Mitteln fördern möchte... Aber ich lüge sicherlich... ich will ja nur gegen die Linke wettern... hopp hopp, geh schon nachschauen! Ach, falls du's nicht finden solltest: - SP-Homepage - Positionen - Europapolitik So, welche Ausrede kommt jetzt als nächstes?

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  • rata-pinyada am 31.08.2012 15:00 Report Diesen Beitrag melden

    EU.....

    Und die Schweiz bückt der EU! Verstehe ich nicht?

  • Kurt Schürmann am 31.08.2012 14:04 Report Diesen Beitrag melden

    Wann hat das Volk genug vom Bundesrat?

    Wir müssen unbedingt auch in die Eurozone. Ich möchte doch auch arbeitslos werden!.. Frage: Wann geht dem Schweizer Bundesrat endlich ein Licht auf, denn er arbeitet nach wie vor auf einen EU-Beitritt der Schweiz hin; nicht offiziell, aber im Versteckten? Und das ist in Kenntnis des Inhalts dieses 20Minuten-Artikels und in Kenntnis des absolut desolaten Zustandes des Euroraumes ein Skandal und ein Verrat am eigenen Schweizervolk.

    • hugo am 31.08.2012 14:29 Report Diesen Beitrag melden

      @kurt schürmann

      danke für diese worte die den nagel auf den kopf treffen....leider werden es unsere schönwetter politiker auf der linken seite nie und nimmer begreifen auch wenn es schon zu spät ist.....

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  • Pragmatiker am 31.08.2012 13:59 Report Diesen Beitrag melden

    Auffälig...

    ....den linksregierten geht es "plötzlich" schlecht... Ähmmmm wieso?

  • Stefan am 31.08.2012 13:45 Report Diesen Beitrag melden

    Leider nein

    Hohe Arbeitslosigkeit...ach darum wollten die Linken in die EU, damit ihr Wähleranteil grösser wird.