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Neue Notkredite
27. November 2012 01:03; Akt: 27.11.2012 08:27 Print
Griechenland kriegt 43,7 Milliarden Euro
Die Euroländer haben sich auf eine Griechenland-Hilfe geeinigt. Zur Einigung gehört die Freigabe von Notkrediten von rund 44 Milliarden Euro und der Abbau der Schuldenlast auf 124 Prozent der Wirtschaftsleistung.
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Geldsegen für Griechen: 44 Milliarden Euro auf einen Schlag
Nach der Einigung der internationalen Geldgeber auf einen Plan zum Abbau der griechischen Schulden soll das Krisenland ab Mitte Dezember weitere Kredite erhalten. Die Hilfen in Höhe von fast 44 Milliarden Euro sollen in vier Tranchen bis Ende März gezahlt werden.
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Um uns herum tobt der Kampf gegen das Sparen
Die Kernpunkte des neuen Rettungsplans
Wegen Verzögerungen beim zweiten Hilfprogramm und der schweren Rezession erhält Griechenland einen Aufschub von zwei Jahren bis 2016 zum Erreichen der Sparauflagen. Dadurch braucht das Land zusätzlich 32 Milliarden Euro.
Es wird erwartet, dass im Jahr 2014 die Schulden fast 190 Prozent der griechischen Wirtschaftskraft ausmachen. Bis 2020 hätte dieser Wert auf 120 Prozent gesenkt werden sollen. Die Eurozone kommt Griechenland entgegen: Der Schuldenstand soll 2020 noch 124 Prozent betragen.
Um Athens Schuldenberg entsprechend zu verringern, ist ein Programm zum Rückkauf griechischer Staatsanleihen von privaten Investoren geplant. Die Schuldscheine werden derzeit unter Marktwert gehandelt, durch den Rückkauf soll der Schuldenberg verringert werden.
Weitere Garantien oder einen Schuldenschnitt haben die Geldgeber strikt abgelehnt. Deswegen haben sie die zusätzlich benötigten Mittel durch eine Reihe von weiteren Massnahmen zusammengekratzt. Dazu gehören eine Senkung von Zinsen für bereits vergebene Kredite aus dem ersten Hilfsprogramm sowie eine Verlängerung von Kreditlaufzeiten und eine Stundung von Zinszahlungen.
Die Gewinne aus den griechischen Anleihen sollen auf ein Verrechnungskonto ausgezahlt werden, von dem Griechenland seine Schuldrückzahlungen bedient und keine anderen Ausgaben tätigt. (SDA)
Das teilte die Eurogruppe in der Nacht zu Dienstag in einer offiziellen Erklärung in Brüssel mit. Von der Gesamtsummer von 43,7 Mrd. Euro sollen 34,4 Mrd. Euro im kommenden Monat ausbezahlt werden. Die endgültige Entscheidung über die Freigabe Entscheidung ist für den 13. Dezember geplant. Bis dahin sollen nationale Zustimmungsverfahren abgeschlossen werden.
«Ich begrüsse sehr die Abmachung der Finanzchefs der Eurozone», sagte Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB). «Die Vereinbarung wird die Unsicherheit vermindern und das Vertrauen in Europa und Griechenland stärken.»
Bedingungen an Griechenland
Der Erklärung zufolge soll zudem das Ergebnis eines geplanten Programms zum Rückkauf griechischer Schulden abgewartet werden. Dies betreffe besonders den Beitrag des Internationalen Währungsfonds (IWF), sagte IWF-Chefin Christine Lagarde auf einer Pressekonferenz.
Die restlichen 9,3 Milliarden Euro sollen in drei weiteren Tranchen im ersten Quartal des kommenden Jahres nach Athen überwiesen werden. Die Bedingung ist allerdings, dass die griechische Regierung wichtige «Wegmarken» im Rahmen seines Hilfsprogramms erreicht. Dazu gehört der Erklärung zufolge auch die Umsetzung einer Steuerreform.
Samaras erleichtert
Der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras zeigte sich erleichtert über die Einigung der internationalen Geldgeber auf weitere Finanzhilfen für sein Land.
«Alles ist gut gegangen. Wir haben zusammen dafür gekämpft. Morgen bricht für alle Griechen ein neuer Tag an, und morgen werden wir mehr dazu sagen und Ihnen die Details geben», sagte der sichtlich zufriedene Regierungschef in der Nacht zum Dienstag vor seinem Amtssitz in Athen, wo er die Brüsseler Entscheidung abgewartet hatte.
(sda/dapd)
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Wieso?
Wieso versucht man etwas zu retten das nicht mehr zu retten ist, man sieht doch die proteste, streiks etc in Griechenland man kann nicht die Moral, Lebenstil eines ganzen Landes einfach mal so ändern, jeder von uns weiss wie schwer das schon ist als einzelne Person einfach mal schwupp denLebenstil zuändern, Es kommt mir so vor als wäre das ganze ein Balloon der immer mehr aufgeblasen wird, aber irgendwann platzt er, ich wünschte nur ich könnte ihn mit einer Nadel jetzt schon platzen lassen.
kein Baufortschrift
Das Bild zeigt dass die Griechen nicht vorankommen. Der Kran bei der Akropolis und kein Baufortschrift
Fass ohne Boden
Der Betrag reicht ja bis Weihnachten.