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US-Immobilien
10. Dezember 2010 09:46; Akt: 10.12.2010 10:02 Print
Hausbesitzer verlieren neun Billionen
Das Platzen der Spekulationsblase hat den Gesamtwert aller Immobilien in den USA seit 2006 um neun Billionen Dollar sinken lassen.
Allein in diesem Jahr hätten Immobilienbesitzer in den USA einen Wertverlust von 1,7 Billionen Dollar hinnehmen müssen. Insgesamt habe die Krise neun Billionen Dollar an Immobilienwerten vernichet, teilte der Immobilien-Branchendienst Zillow am Donnerstag mit.
Bildstrecken Mini-Häuser-BoomIm Jahr 2009 habe das Minus bei einer Billion gelegen. Zillow ermittelt seit 1996 den Gesamtwert von US-Immobilien, die Experten stützen sich bei ihrer Projektion auf die Auswertung von öffentlichen Daten zu Immobilienverkäufen.
Von Anfang 2009 bis Anfang 2010 habe sich der Wertverlust zunächst verlangsamt, weil die US-Regierung befristet hohe Steueranreize für die Erstkäufer von Immobilien gewährt habe. Seit deren Auslaufen im April 2010 seien die Verkaufspreise dann deutlich eingebrochen, erklärte Zillow.
Ihren Höhepunkt hatten die Immobilienpreise im Juni 2006 erreicht. Im Jahr 2007 begann die Blase zu platzen, weil immer mehr überschuldete Bürger ihre Hypotheken nicht mehr bedienen konnten.
(sda)






























