Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Abschwung
24. Dezember 2008 15:15; Akt: 24.12.2008 15:22 Print
Krise schüttelt chinesische Wirtschaft durch
Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hat Chinas Wirtschaft im vierten Quartal voll erfasst: Sie sorgt für sinkende Investitionen und eine zurückgehende Produktion.
Der Abschwung habe nach dem Exportsektor nun Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche erreicht, sagte der Leiter der Staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform, Zhang Ping, am Mittwoch in Peking.
Wohnbau-Messe in Shenyang im Nordosten Chinas, 11. Dezember 2008.(Bild: Keystone)
In der Folge seien Investitionen und Produktion gesunken, die Erträge zurückgegangen und die Arbeitslosigkeit gestiegen. Zhang verwies zudem auf den abflauenden Immobilien- und Automarkt. Genaue Zahlen nannte er nicht.
Die Turbulenzen an den internationalen Märkten hätten auch das Vertrauen der Investoren in China erschüttert, sagte der einflussreiche Funktionär laut der Nachrichtenagentur Xinhua weiter.
Notwendig seien Sofortmassnahmen, um die Exporte zu stabilisieren. Zudem müsse die heimische Autoindustrie unterstützt und die Inlandsnachfrage angekurbelt werden.
Bereits im November hatte die chinesische Führung ein Konjunkturprogramm mit einem Umfang von 4 Billionen Yuan (umgerechnet 638 Mrd. Franken) für die kommenden zwei Jahre angekündigt. Davon sollen 45 Prozent in den Bau von Eisenbahnen, Strassen, Flughäfen oder andere Infrastrukturprojekte fliessen, um Beschäftigung und Einkommen zu sichern.
(sda)





























