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Bonus-Diskussion
23. August 2009 09:39; Akt: 23.08.2009 09:46 Print
UBS-Villiger will Löhne und Boni wieder erhöhen
Mit ihrem kurzfristigen Bonus-Denken haben die Banker die Weltwirtschaft in eine der tiefsten Krisen geführt. Und offenbar haben sie nichts daraus gelernt: Kaspar Villiger, der Verwaltungsratsratspräsident der UBS, beklagt, dass sich die Boni-Kürzungen für die UBS nicht ausbezahlt hätten. Die UBS hätte das Bonussystem «zu früh» überarbeitet.
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«Wir waren die erste Bank, die ihr Bonussystem für das höchste Management überarbeitet und ein langfristiges, nachhaltiges System mit einer Malus-Komponente eingeführt hat. Auch haben wir Boni überall stark reduziert», sagt Villiger im Interview mit der «NZZ am Sonntag». Die UBS sei damit allerdings die einzige Bank geblieben – mit dem Resultat, dass ihr gute Leute davongelaufen seien.
Kaspar Villiger, UBS VR-Präsident
Vom Markt abgestraft
«Wir sind gestraft worden, weil wir es besser machten als die Konkurrenz, und mussten etwas zurückbuchstabieren.» In anderen Ländern sei es bisher bei Beteuerungen geblieben, sagte Villiger im Interview weiter. Das Problem sei gewesen, dass ganze Teams die UBS verlassen und ihr Know-how und die Kunden mitgenommen hätten. Deshalb habe die UBS ihre Löhne wieder aufstocken müssen. Villiger: «Die UBS hätte nicht lange überlebt, wenn wir bei den Löhnen keine Korrekturen vorgenommen hätten.»



























