Im Zuge der Schuldenkrise im Euroraum und den USA ist der Franken weltweit als Fluchtwährung gesucht. Die fatale Folge für die Schweizer Exportindustrie: Der Franken ist gegenüber Dollar und Euro so viel wert wie noch nie.
Laut dem Präsidenten des Branchenverbands Swissmem hatte der starke Franken nicht so dramatische Folgen wie befürchtet. Zur Erholung trug die Weltkonjunktur bei. Doch noch ist die Gefahr nicht gebannt.
Bundesrat Johann Schneider-Ammann plädiert nicht nur für eine Beibehaltung eines Franken-Mindestkurses, er macht sich sogar für dessen Anhebung auf 1.40 Franken stark.
Balz Bruppacher - Warnschuss der Nationalbank gegen die Spekulanten auf dem Devisenmarkt: «Mehr denn je» werde die Euro-Mindestgrenze von 1.20 Franken durchgesetzt, verspricht SNB-Interimspräsident Thomas Jordan.
Viele verkaufte Uhren und eine grosse Nachfrage aus Asien haben den Schweizer Aussenhandel ansteigen lassen. Die Importe stagnierten auf dem Vorjahresniveau.
Nicht alle Unternehmen leiden unter dem starken Franken. Für die Uhren-, Bau- und Gesundheitsbranche sehen die Experten für 2012 gute Chancen für ein Wachstum.
Ob in den USA, Grossbritannien, China oder Spanien: Weltweit schlägt Philipp Hildebrands Pressekonferenz Wellen. Die Journalisten zeigen sich überrascht ob des Rücktritts des obersten Schweizer Nationalbankers.
Serge Gaillard vom Seco sagt der Schweiz eine gute Perspektive voraus. Er sieht «grossen wirtschaftspolitischen Handlungsspielraum» in der Krisenzeit.
Der Schweizer Gewerkschaftsbund befürchtet die Verlagerung von Zehntausenden von Arbeitsplätzen ins Ausland. Schuld sei die Nationalbank. Diese muss die Kursuntergrenzen für den Franken anheben.
Nachdem die Grossverteiler Marken aus ihrem Sortiment genommen haben, um Druck auf die Hersteller auszuüben, sind bei Coop wieder alle Artikel zurück. Migros verzichtet für immer auf L'Oréal-Produkte.
Balz Bruppacher - Der Leidensdruck der Wirtschaft wegen des teuren Frankens steigt weiter. Das zeigt eine Umfrage der Nationalbank. Sie macht aber keine Anstalten, den Mindestkurs zu erhöhen.
Der Euro hat gegenüber dem Franken erstmals seit Anfang November wieder unter 1.22 Franken notiert. Schuld daran ist auch der Tod des «Geliebten Führers».
Über 1000 Projekte und Firmen wollen vom Innovationsprogramm des Bundes gegen den starken Franken profitieren. Über die Hälfte der Gesuche wurde gar nicht angeschaut.
Trotz dem Rundumschlag der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) gegen Länder der Eurozone ist der Euro erstarkt. Händler hoffen auf einen erfolgreichen EU-Gipfel.
Balz Bruppacher - Fallende Preise und die schleppende Konjunktur heizen Gerüchte über neue Interventionen der Nationalbank gegen den starken Franken an.
Balz Bruppacher - Der Ständerat stärkt Bundesrat Schneider-Ammann im Kampf gegen die Frankenstärke den Rücken. Unzufrieden mit Bern sind aber die Grenzregionen.
Der Ruf nach Steuersenkungen für Schweizer Firmen wurde nicht erhört. Der Ständerat lehnt die Forderungen der Rechten ab und gibt dem Bundesrat recht.
Die Aussichten für das Jahr 2012 werden durchgehend nach unten korrigiert. Auch Economiesuisse korrigiert seine Prognosen deutlich.
Balz Bruppacher - Die Tourismus-Branche möchte zur Krisenbewältigung einen Steuerbonus. Zu teuer, sagt der Bundesrat.
Wer für Weihnachtsschnäppchen ins nahe gelegene Ausland pilgern will, soll sich vorsehen. Die Grenzwache führt an fünf Grenzübergängen zusätzliche Kontrollen durch.
Das durch die europäische Schuldenkrise ausgelöste Beben hat die Küsten der USA erreicht und lässt Konsumenten und Unternehmen zittern. Nicht nur das Weihnachtsgeschäft ist in Gefahr.
Jedes dritte Unternehmen der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) fährt derzeit Verluste ein, wie eine Umfrage von Swissmem ergeben hat.
Eine Studie zeigt: Es sind nicht wie oft vermutet die Tankstellen, die die Währungsvorteile nicht an die Kunden weitergeben, sondern Kleider-, Fahrzeug- und Möbelhändler.
B. Bruppacher - Politik und Wirtschaft sind sich einig: Der Euro-Mindestkurs muss auf 1.30 Franken steigen. Die Nationalbank erteilt indes eine Lektion über die Vorzüge ihrer Unabhängigkeit.
Der Franken soll laut der Wirtschaftskommission des Nationalrates (WAK) weiter geschwächt werden. Allerdings nicht mit politischen Mitteln.
Obwohl der Euro wegen der Griechenland-Krise gegenüber dem Dollar schwächer wird, erstarkt die europäische Einheitswährung gegenüber dem Franken. Schuld ist Philipp Hildebrand.
Balz Bruppacher - In der Schweizer Wirtschaft macht sich eine November-Depression breit. Heilung erhofft man sich allenthalben von der Nationalbank. Sie soll den Euro-Mindestkurs erhöhen.
Ein zweites Hilfspaket für die unter dem starken Franken leidende Wirtschaft ist laut Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann derzeit nicht vorgesehen.
Die Schweizer Industrie übt Druck auf die Nationalbank aus und verlangt einen Euro-Kurs von bis zu 1.35 Franken. Der Nationalbankchef stellt «Massnahmen» in Aussicht.
Im letzten Jahr hat die Schweizer Landwirtschaft alle Export-Rekorde geschlagen. Nun droht der Einbruch. Schuld ist der starke Franken.
Die Gäste aus dem Ausland, besonders aus dem Euro- und Dollarraum, machen sich in der Schweiz rarer. Dafür zeigt sich bei den chinesischen Touristen eine deutliche Zunahme.
Wer jetzt ein Occasionsauto kaufen will, sollte zugreifen. Wer jedoch sein Auto verkaufen will, muss wegen dem starken Franken mit grossen Einbussen rechnen.
Das Hilfspaket des Bundesrats gegen die Auswirkungen des starken Frankens hat die Debatten im Parlament überstanden. Der Nationalrat bewilligte Massnahmen im Umfang von 870 Millionen Franken ohne Abstriche.
Das vom Bundesrat erarbeitete millionenschwere Hilfspaket ist nicht bei allen Parteien beliebt. Im Nationalrat werden die Massnahmen heftig diskutiert.
Mit neuen Steuerabzügen und tieferen Roaming-Gebühren will der Nationalrat auf den teuren Franken reagieren. Zwei Motionen wurden angenommen.
Balz Bruppacher - Im August schlug der starke Franken erstmals deutlich auf den Export durch. Und 2012 dürfte die Schweizer Wirtschaft, wenn überhaupt, bloss noch minim wachsen.
Die Schweizer Exportindustrie leidet erwartungsgemäss unter der starken Währung. Insgesamt sind die Ausfuhren um 4,1 Prozent zurückgegangen.
Der Franken ist schon seit Monaten stark, das ist jetzt offenbar auch bei den Reiseanbietern angekommen. Sie wollen die Preise um bis zu 20 Prozent senken.
Balz Bruppacher - Grosse Spannung vor der traditionellen September-Lagebeurteilung der SNB. Werden die Schweizer Währungshüter erklären, warum der Euro seit Tagen bei 1.20 verharrt?
Das 870-Millionen-Hilfspaket nimmt die erste Hürde: Der Ständerat stimmt den bundesrätlichen Massnahmen zur Abschwächung des Frankens zu. Grösster Brocken sind 500 Millionen für die Arbeitslosenversicherung.
Dass die EZB den Leitzins erhöhen würde, glaubte fast niemand. Die Experten sehen den Schlusszins für längere Zeit bei 1,5 Prozent.
Anders als die Finanzkommission des Nationalrates sagt die Schwesterkommission des Stöckli klar Ja zum Massnahmenpaket des Bundesrates. Um den Werkplatz zu schützen, brauche es «flankierende Massnahmen».
Balz Bruppacher - Nach dem Kurswechsel der SNB hat sich der Wert ihrer Goldreserven schlagartig erhöht. Im Vergleich zu Ende 2010 resultierte am Dienstag ein Buchgewinn von über zehn Milliarden Franken.
Der Spanplatten-Hersteller Pavatex mit Werken in Cham und Fribourg reagiert auf die negativen Einflüsse des starken Frankens. Zehn Stellen werden gestrichen.
Der Euro-Entscheid der Nationalbank heize den globalen Währungskrieg an, befürchtet die Londoner «Financial Times». Die deutsche Ausgabe des Blatts titelt dagegen: «Danke, liebe Schweizer».
Von Politik und Wirtschaft erhält die Schweizerische Nationalbank gute Noten für ihr Eingreifen beim Euro-Franken-Kurs. Bei den Usern von 20 Minuten Online sieht das anders aus.
Seit der Ankündigung eines Mindestkursziels der Schweizerischen Nationalbank (SNB) am Dienstagvormittag bewegt sich der Franken-Euro-Kurs kaum noch.
Die Ankündigung der Nationalbank, den Euro nicht unter 1.20 Franken fallen zu lassen, hat in der internationalen Presse Aufsehen erregt.
Auf die Ankündigung der Schweizerischen Nationalbank, den Euro nicht unter 1.20 Franken fallen zu lassen, hat die Börse mit einem Kurssprung reagiert.
Wer jetzt schnell ist, kann noch von der Ankündigung der Nationalbank profitieren. Banken gewähren an ihren Geldautomaten teilweise noch einen Wechselkurs von 1.14 Franken für den Euro.
Die Schweizerische Nationalbank koppelt den Franken an den Euro. Sie legt einen Mindestkurs von 1.20 Franken pro Euro fest. Der Eurokurs reagiert schlagartig.
Der Franken wird gegenüber dem Euro und dem Dollar schon wieder stärker. Nachdem die US-Regierung ein niedrigeres Wirtschaftswachstum prognostizierte, eröffnete die Schweizer Börse im Minus.
Der Euro hat sich gegenüber dem Franken weiter abgeschwächt und ist am Donnerstagabend noch 1,1387 Franken wert. Auch der Dollar verliert wieder und notiert unter 80 Rappen.
Für das Personal der portugiesischen Konsulate ist das Leben in der Schweiz unerschwinglich geworden. Jetzt streiken die Konsulats-Angestellten.
Im zweiten Quartal 2011 ist das Schweizer Bruttoinlandprodukt (BIP) leicht gestiegen. Die Importe sanken, die Exporte stiegen. Auch der Konsum verzeichnete einen leichten Zuwachs.
Das geschrumpfte Massnahmenpaket des Bundesrats gegen den starken Franken stösst bei allen Parteien auf Kritik. Besonders der Verzicht auf kurzfristige Investitonen im Tourismus und der Exportindustrie kommen schlecht an.
S. Spaeth - Von den zwei Milliarden gegen den starken Franken sind noch 870 Millionen übrig. Gewerbeverbands-Direktor Hans-Ulrich Bigler zeigt sich im Interview mit dem Kurswechsel zufrieden.
Im Zusammenhang mit dem staatlichen Hilfspaket für die Wirtschaft haben die Bundesräte Widmer-Schlumpf und Schneider-Ammann Fehler in der Kommunikation eingeräumt. Diese sei «suboptimal» gewesen.
Balz Bruppacher - Das Zwei-Milliarden-Franken-Paket des Bundesrats hat sich mehr als halbiert. Das ist weniger für die Wirtschaft als für die Glaubwürdigkeit der federführenden Bundesräte ein Problem.
Immer mehr Neuwagen finden ihren Weg in die Schweiz über Direktkäufer oder über inoffizielle Kanäle. Die Autohändler sind alarmiert.
Der Euro taumelt. Anleger fürchten die Geldentwertung und flüchten in Gold und Schweizer Franken. Sie sind aber nicht die einzigen sicheren Währungen.
Wer in der Schweiz einen an den Euro-Kurs gebundenen Lohn erhält, hat in letzter Zeit massiv weniger verdient. Das portugiesische Botschaftspersonal ist deshalb in den Streik getreten.
Die Massnahmen der Schweizerischen Nationalbank zeigen Wirkung. Der Franken verliert zum Wochenstart weiter an Boden. Der Euro kratzt bereits an der 1.20-Marke.
Der Direktor des Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse, Pascal Gentinetta, will die Unternehmen vor dem starken Franken schützen. Dabei geht er mit seinen Forderungen sehr weit.
Die Stiftung für Konsumentenschutz hat im Internet die Preise verglichen – und horrende Unterschiede zwischen der Schweiz und Deutschland festgestellt. Der WEKO sind die Hände gebunden.
In der Debatte um die Frankenstärke wollen die Schweizer Landwirte nicht als Profiteure hingestellt werden. Im Gegenteil, sie sind selbst Opfer.
Angesichts der Frankenstärke bewegt sich die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie wie der Hamster im Rad. Ein Drittel der KMU befindet sich bereits in der Verlustzone.
Vor allem dank der Uhrenindustrie legte die Schweizer Exportwirtschaft auch im Juli zu. Die Preise der Exportgüter sanken allerdings und drücken auf die Margen.
Die Schweizer Tourismusvertreter wollen den Auswirkungen des starken Frankens nicht tatenlos zusehen. Sie fordern einen Mehrwertsteuersatz von 2,5 Prozent.
Der Kurs des Euro zum Franken schwankt ziemlich. Am Montagmorgen kostete der Euro 1,1296 Franken, am Nachmittag trieben die Investoren den Kurs bis 1,1377 Franken. Es gibt Gerüchte um neue SNB-Massnahmen.
Verschiedenen Vertretern von Parteien und Kantonen stösst das bundesrätliche 2-Milliarden-Paket gegen den starken Franken sauer auf - einzig die FDP stärkt ihrem Bundesrat Schneider-Ammann den Rücken.
Eine Umfrage zeigt, dass 63 Prozent der Bevölkerung die währungspolitischen Eingriffe der Nationalbank unterstützt. Zusätzlich wünscht sich fast ein Drittel der Befürworter eine Euro-Untergrenze.
Der Bund will der vom starken Franken gebeutelten Wirtschaft zwei Milliarden zur Verfügung stellen. Jetzt will jeder ein Stück vom Kuchen haben. Vor allem im Tourismus wird die Verteilung schwierig.
Lucia Theiler, sda - Dank Einkaufsfahrten ins Ausland und lauten Protesten gegen überhöhte Preise auf Importprodukte haben Konsumenten laut Experten die neuesten Preissenkungen bewirkt.
Johann Schneider-Ammann zeigt sich nach dem Entscheid des Bundesrates, die Wirtschaft mit zwei Milliarden Franken zu unterstützen, erleichtert. Und hofft auf eine Wiederwahl.
Die Schweizer Wirtschaft als auch Gewerkschaften sind froh, dass der Bundesrat wegen des starken Frankens handelt. Beiden geht der Schritt aber zu wenig weit.
Balz Bruppacher - Die Nationalbank pumpt weitere 80 Milliarden Franken in den Geldmarkt. Sie hofft damit, den Frankenkurs weiter abzuschwächen, erreichte vorerst aber das Gegenteil.
Der Franken schwächt sich weiter ab: Euro und Dollar sind wieder mehr als 1.15 Franken beziehungsweise 80 Rappen wert. Das war letztmals vor drei Wochen der Fall.
Der Euro hat mit leichten Kurseinbussen auf enttäuschende Wachstumszahlen aus Deutschland reagiert. Nach 10 Uhr kostete ein Euro 1,1288 Franken.
L. Mäder und A. Müller - Der Druck auf die Hersteller von Markenprodukten steigt: Migros entscheidet in den nächsten zwei Tagen, ob sie gewisse Artikel aus dem Regal nehmen will.
Frisst der starke Franken jetzt die Renten der Schweizer Arbeitnehmer? Die Aufwertung des Frankens hat bis zu 50 Milliarden an Pensionskassengeldern vernichtet, rechnet der Gewerkschaftsbund vor.
Das gabs noch nie: Weil sich Coop mit L'Oréal, Mars und Ferrero nicht auf tiefere Preise einigen konnte, wirft der Grossverteiler 95 Produkte aus dem Sortiment. Auch die Migros will handeln.
An die 15 000 Züchter, Händler und Pferdebegeisterte hat der Marché-Concours in Saignelégier angelockt. Von Krise war an der Pferdemesse wenig zu spüren. Auf dem Geschäft mit den Freiberger Pferden lastet sie aber schwer.
Seit Wochen fordern Konsumenten wegen der Frankenstärke tiefere Preise - bisher erfolglos. Jetzt reduzieren erste Detailhändler die Preise.
Keine zwei Stunden hat die Schweizer Börse geöffnet, da zeigen die angekündigten Massnahmen der Schweizerischen Nationalbank SNB Wirkung: Der Euro stieg gegenüber dem Franken um gut vier Rappen.
R. Nicolussi - Nur jeder Vierte glaubt in der Krise an den Bundesrat. Auch die Parteien finden kaum Zuspruch, wie eine Umfrage von 20 Minuten Online zeigt. Vertrauen erhält nur die Nationalbank.
Der Franken ist gegenüber Euro und Dollar am Nachmittag etwas schwächer geworden. Ein Euro kostete noch 1,08 Franken. Unterdessen wird diskutiert, ob der Franken an den Euro angebunden werden soll.
A. Müller, M.Bangerter - Trotz des historisch tiefen Euros sinken in der Schweiz die Preise von Importprodukten kaum. Die Wut der Bürger steigt. Konsumentenschützer fordern harte Massnahmen.
Die Nationalbank reagiert auf die jüngsten Rekordwerte des Frankens. Sie wird die Liquidität am Franken-Geldmarkt weiter ausweiten. UBS-Chefökonom Daniel Kalt ist von dieser Massnahme wenig überzeugt.
Sandro Spaeth - Am Dienstagabend kostete ein Euro kurze Zeit noch 1.0075 Franken. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Kurs die Parität erreicht, gilt als hoch. Steuert die Nationalbank am Mittwoch gegen?
An einer ausserordentlichen Sitzung hat sich der Bundesrat mit dem starken Franken befasst. Konkretes kam dabei nicht heraus.
Die Coop Bank und Postfinance reagieren auf die Senkung der Leitzinsen durch die Nationalbank und verringern die Zinsen für Kassenobligationen.
Es kam nicht zum befürchteten Crash an den Börsen weltweit, aber doch zu happigen Kursverlusten. Der SMI sank zu Börsenschluss unter die 5000-Marke, der Down Jones verlor vorerst moderat.
Jessica Pfister - Damit Konsumenten ausländische Produkte billiger einkaufen können, will Bundesrat Schneider-Ammann das Kartellgesetz verschärfen. Laut Wirtschaftsexperte Walter Wittmann dauert dies aber Jahre.
Die Ereignisse überschlagen sich. Offenbar macht Johann Schneider-Ammann eine Kehrtwende und will das Kartellgesetz verschärfen. Die Wirtschaft fordert indes die SNB zu weiteren Schritten auf.
Was kann die Schweiz gegen den schwachen Euro und den starken Franken tun? FDP-Bundesrat Johann Schneider-Ammann sprach im Radio - und konnte nicht viele Fragen beantworten.
3,3 Millionen Hotelübernachtungen konnten Schweizer Hotels im Monat Juni verzeichnen. Das sind knapp 3 Prozent mehr als im Vorjahr. Trotzdem bleiben die Hoteliers pessimistisch.
In Scharen strömen Schweizerinnen und Schweizer ins nahe Deutschland, um ihre Einkäufe zu tätigen. Dort reibt man sich die Hände und schreibt Rekordzahlen.
Trotz der Massnahmen der Schweizerischen Nationalbank hat der Franken wieder zugelegt. Dafür büsste die Schweizer Börse ein, der SMI verliert 3,6 Prozent.
Die Nationalbank (SNB) stösst mit ihren Massnahmen gegen den starken Franken bei Politikern und Verbänden auf grosse Zustimmung. Sie fordern aber noch weitere Schritte.
Der tägliche Kurs des Euro und des US-Dollar in der Schweizer Währung seit 1999.
20 Minuten Online hat in Deutschland 20 Produkte eingekauft und die Preise mit jenen in der Schweiz verglichen. Hier die Ergebnisse.
Der Wechselkurs der europäischen Einheitswährung im Vergleich zum Schweizer Franken und dem US-Dollar seit 1999.
Die Schulden einiger Euroländer haben der Gemeinschaftswährung arg zugesetzt. Die Infografik zeichnet die Ereignisse der Eurokrise seit Oktober 2009 nach.
Valeska Blank - Emanuel Probst, Chef des Kaffeemaschinenherstellers Jura, will nicht auf den Kaffeekapsel-Zug aufspringen. Stattdessen fordert er mehr staatliche Rückendeckung.
Politik und Wirtschaft haben der Nationalbank applaudiert, als diese einen Mindestkurs von 1.20 Franken zum Euro festlegte. Die Leser von 20 Minuten Online sehen das anders.
Wegen des starken Frankens will der Bund 2 Milliarden für die Wirtschaft bereitstellen. Doch 97 Prozent der KMU glauben nicht, dass ihnen die Finanzspritze helfen wird.
Sandro Spaeth - Dreimal in Folge hat die SNB jeweils mittwochs Schritte gegen den starken Franken angekündigt. Heute blieb der vierte Streich aus. Die Bekanntgabe einer Untegrenze zum Euro ist aber nicht vom Tisch.
Balz Bruppacher - Mit dem Milliardenpaket für die Schweizer Wirtschaft befreit sich Bundesrat Schneider-Ammann vom Vorwurf der Untätigkeit. Heimliche «Siegerin» ist aber Finanzministerin Widmer-Schlumpf.
Lukas Mäder - Dass die Detailhändler Markenhersteller angreifen, sei eine Folge des zunehmenden Einkaufens im Ausland, sagt Professor Rudolph. Er widerspricht Vorwürfen des Markenverbands Promarca.
Szilvia Früh - Die Reisebüros haben keine Angst vor der Franken-Euro-Parität. Ihre Buchungszahlen stiegen diesen Sommer trotz Frankenstärke.
Sandro Spaeth - Die SNB will nach der Fast-Parität mit dem Euro gegen den Franken intervenieren. Doch die Massnahmen seien ein Tropfen auf den heissen Stein, sagt UBS-Chefökonom Daniel Kalt im Interview.
Balz Bruppacher - SNB-Präsident Philipp Hildebrand will die Aufwertung des Frankens nicht mehr tatenlos hinnehmen. Er bezeichnete das jetzige Kursniveau als absurd. Die Optionen des Währungshüters.
Ronny Nicolussi - Für die Parteien reicht das Eingreifen der Nationalbank gegen den starken Franken nicht. Sie fordern Massnahmen vom Bundesrat. Experte Tobias Straumann sagt, was ihre Rezepte taugen.
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Deutsche Politiker geisseln die Schweiz als Steuerparadies. Deutschen Banken ist das egal. Sie nehmen unversteuertes Geld mit offenen Armen entgegen.
Der Franken hat sich am Donnerstagnachmittag zum Euro kurzzeitig abgeschwächt. Der Euro kletterte sprunghaft von 1.201 auf 1.207 Franken. Womöglich hat ein Händler daneben gehauen.
Der verkorkste Börsengang gibt weiter zu reden: Laut Gerüchten will Facebook die Nasdaq verlassen. Banken hielten kritische Analysen unter Verschluss. Derweil kann der Kurs erstmals zulegen.
Europas grösster Software-Hersteller SAP will den Kampf gegen Erzrivale Oracle im Internet gewinnen. Kampfzone sind die externen Speicher im Netz, besser bekannt als Cloud.
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Der verpatzte Börsengang von Facebook wird zum Fall für Aufsichtsbehörden und Gerichte. Die US-Börsenaufsicht SEC will die Umstände der Aktienplatzierung untersuchen.
Roger Baur - An der Fussball-EM 2012 versorgen die Postautos ihre Kunden mit Zwischenresultaten. Damit liegen sie im Trend: Immer mehr Busse bieten ihren Kunden ein Passagier-Fernsehen.
Vom 15. bis 17. Juni 2011 verwandelt sich Interlaken wieder zum Mekka der Rockmusik. 20 Minuten sucht den grössten Schweizer Rockfan und verlost vier VIP-Pässe fürs Greenfield Festival!
Nun rollt die Empörungswelle über Thilo Sarrazins Euro-Thesen: Die gezielten Provokationen des früheren Bundesbankvorstands in seinem neuen Buch rufen Kritiker von SPD und Grünen auf den Plan.
Der Börsengang von Facebook macht Gründer Mark Zuckerberg sowie frühe Investoren und Mitarbeiter reich. Manche können sich auf eine fast schon wundersame Geldvermehrung freuen.
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Alex Hämmerli - Ein Zürcher Unternehmen lanciert eine wiederverwendbare Nespresso-Kapsel. Nestlé gibt sich unbeeindruckt. Auch Marken-Experten glauben nicht an den grossen Erfolg.
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