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SNB-Präsident Jordan
16. November 2012 13:56; Akt: 16.11.2012 16:09 Print
Am Euro-Kurs soll nicht gerüttelt werden
Anhaltende Probleme in der Eurozone und ein schwächelnder Euro setzen dem Frankenkurs weiter zu. Deshalb will die SNB die Stützkäufe fortsetzen, um der heimischen Wirtschaft zu helfen.

SNB-Präsident Thomas Jordan: Das Währungsrisiko auf den stark gestiegenen Devisenanlagen der SNB sei geldpolitisch begründet und müsse daher eingegangen werden. (Bild: Keystone)
Der Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken gelte nach wie vor, sagte SNB-Präsident Thomas Jordan am Freitag laut Redetext an einem Symposium in Zürich. «Die Gründe, die im September 2011 zur Festlegung des Mindestkurses geführt haben, sind nach wie vor gültig», hielt er fest.
Infografik Der Eurokurs in Franken seit 1999Das Währungsrisiko auf den stark gestiegenen Devisenanlagen der SNB sei geldpolitisch begründet und müsse daher eingegangen werden. «Wir reduzieren durch eine geeignete Diversifikation der Devisenanlagen die Risiken», sagte Jordan.
Wegen der finanzpolitischen Probleme vieler Länder müsse die Schweiz weiterhin mit Kapitalzuflüssen in den so genannten «sicheren Hafen» des Frankens rechnen. Die Schweizer Währung sei beim aktuellen Kurs - am Freitagmorgen notierte der Euro bei 1,204 Franken - weiterhin hoch bewertet und belaste die Schweizer Wirtschaft.
Schweizer Wirtschaft stabilisiert
Allerdings sei es der SNB mit dem Mindestkurs gelungen, dass die Exportwirtschaft wieder Tritt fasste und Deflationserwartungen eingedämmt wurden. Das habe entscheidend dazu beigetragen, die Schweizer Wirtschaft zu stabilisieren, sagte Jordan.
In vielen Ländern seien die Massnahmen zur langfristigen Sanierung der öffentlichen Finanzen immer noch unbefriedigend. Die Geldpolitik habe dazu mit unkonventionellen Massnahmen ein Zeitfenster geöffnet. «Es wäre für die langfristige weltwirtschaftliche Entwicklung fatal, wenn es nicht genutzt würde», mahnte Jordan.
(sda)
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Alle 26 Kommentare

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Es gibt immer 2 Seiten der Medalie, leider.
Die einen wollen rauf die andern runter mit dem Franken! Das kommt drauf an was man Beruflich verkauft oder macht. Und aus der sicht des normalen Bürger wäre es schön er steigt und steigt gegen über Dollar und Euro so das man günstig in die Ferien verreisen kann und in einem 5 Stern Hotel übernachten und sich einen richtigen prozigen Wagen kaufen in der Schweiz den man dann auch bezahlen kann oder einen anderen Wunsch von dem man träumt. Das wär doch was! Aber eben, es gibt immer 2 Seite der Medalie, viel Arbeit auf dem RAV und Sozi.
Das Volk
hat genug davon, die Rechnung für die Wirtschaft zu begleichen. Diese dankt es ja trotz enormen Gewinnen einzig durch Massenentlassungen, Produktionsauslagerung in Billiglohnländer, Lohndrückerei und Kurzarbeit. Mindestkurs aufheben ... sofort!
Dann kommts schlimmer
Wenn wir das machen wird es Massenentlassungen, Produktionsauslagerung in Billiglohnländer, Lohndrückerei und Kurzarbeit kommen, dass Sie den jetzigen Zustand dagegen wie ein laues Lüftchen empfinden. Vielleicht wissen Sie's nicht aber ein normaler Maschinenbaubetrieb in der Exportindustrie machte schon vorher keine Riesengewinne
Schlimmer
kommts eh, mit oder ohne Mindestkurs. Aber Wirtschaftslobbyisten wie Du versuchen uns einzureden, der starke Franken sei daran schuld.
Bitte Nachdenken, dann Schreiben
Guter Rat an Dich. Kümmer dich um deinen eigenen Misthaufen; bis jetzt hat das Volk noch keinen einizigen Rappen einzahlen müssen. Hingegen können wir uns immer noch Mindestlöhne leisten, welche wohl mind. 50% höher sind als alles andere in Europa!
Gewusst wie
Zum Glück macht Herr Jordan diesen Job und nicht ihr Hobbybuchhalter. Da wäre sie CH schon lange weg vom Fenster.
Recht so.
@ackerman: danke für Ihren Kommentar. Da gibt es nicht dazu zu fügen. Recht haben Sie.