KOF-Prognosen

18. Dezember 2012 12:06; Akt: 18.12.2012 12:28 Print

Starker Franken schwächt die Schweiz kaumStarker Franken schwächt die Schweiz kaum

Die Befürchtung, der starke Franken werde zu mehr Arbeitslosen und fallenden Exporten führen, hat sich generell nicht bewahrheitet.

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Die Schweizer Wirtschaft wird nach der Prognose der ETH Zürich im nächsten Jahr um 1,2 Prozent wachsen. Die Konjunkturforscher des Instituts KOF gehen gar davon aus, dass der lange Zeit gebeutelte Export wieder einen Beitrag zum Wachstum liefern wird.

Die Eurokrise dürfte sich laut der KOF-Winterprognose, die am Dienstag vorgestellt wurde, weniger belastend auf die Schweiz auswirken, als dies lange Zeit befürchtet worden ist. Die Befürchtung, der starke Franken werde zu mehr Arbeitslosen und fallenden Exporten führen, habe sich generell nicht bewahrheitet.

Nach dem Winterhalbjahr wird laut dem KOF auch die Weltwirtschaft wieder langsam zu Kräften kommen. Die lockere Geldpolitik in Europa und in den USA helfe dabei, hiess es. Auch die Einführung einer gemeinsamen Bankenaufsicht in der EU und Reformen in China bewerten die Ökonomen als gutes Zeichen.

KOF wie Seco

Die KOF-Forscher halten im Wesentlichen an ihrer letzten Prognose vom September fest: Damals hatten sie für 2013 ein Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 1,3 Prozent prognostiziert. Bei der Arbeitslosigkeit gehen sie davon aus, dass die Quote von 2,9 Prozent in diesen Jahr auf 3,2 Prozent im nächsten Jahr steigt.

Die KOF-Auguren erwarten zudem in etwa die gleichen Entwicklungen wie ihre Kollegen vom Staatssekretariat für Wirtschaft Seco. Die Konjunkturforscher des Volkswirtschaftsdepartements haben vergangene Woche eine Prognose mit einem BIP-Wachstum von 1,3 Prozent und 3,3 Prozent Arbeitslosigkeit vorgestellt.

(sda)

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  • Hanni am 18.12.2012 14:56 Report Diesen Beitrag melden

    Viel heisse Luft

    Da sieht man's: unsere wirtschaftsfreundlichen Politiker haben unnötig Panik verbreitet - Aber Hauptsache unsere Chefs hatten ein "gutes" Argument um Lohnerhöhungen zu unterbinden...

  • M. Keller am 18.12.2012 14:26 Report Diesen Beitrag melden

    Goodbye Schweiz

    ...was jeder wusste, der selber zu denken vermag und sich für Wirtschaft interessiert. Die Frankenuntergrenze ist eine Anbindung an die EU. Es ist ein Entscheid gegen die Unabhängigkeit und für den vollen EU-Beitritt. Die Anbindung macht uns anfällig für alle Probleme die auf die EU zukommt und das ist falsch. Zudem gehen der Nationalbank lang die Eigenmittel aus. Sie hockt auf Schulden - den Devisenbestände sind keine Devisenreserven! Die wollen uns alle für dumm verkaufen.

  • Lionel J. am 18.12.2012 13:33 Report Diesen Beitrag melden

    Angstmacherei

    Ist ja immer die gleiche Leier, immer wird den Bürgern Angst gemacht. Genau so wie behauptet wird, ohne Personenfreizügigkeit gehe der Wohlstand bachab. So ein Schwachsinn, der Schweiz kann nichts, gar nichts schaden.

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