Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Love is in the air
02. Februar 2012 23:41; Akt: 03.02.2012 10:07 Print
«Wir lernten uns im Flugzeug kennen»
Auf einem Flug eine nette Bekanntschaft gemacht, aber nicht nach der Telefonnummer gefragt? Auf einer neuen Website bekommen schüchterne Passagiere eine zweite Chance.

Die Szene ist ein Klassiker aus Hollywoods Traumfabrik: Mann sitzt neben Frau im Flugzeug, es entwickelt sich ein gutes Gespräch. Aus körperlicher Nähe und viel Zeit entsteht plötzlich Intimität. Und am Schluss wird aus zwei Fremden ein Liebespaar. Sollten die beiden vor lauter Flirten oder aus Schüchternheit vergessen haben, ihre Nummern auszutauschen, bringt sie das Schicksal auf wundersame Weise wieder zusammen. So weit das Film-Skript. Die Realität hat weniger Sinn für Romantik. So endet nach der Landung oft, was verheissungsvoll begann.
Nichts anbrennen liess hingegen der 31-jährige Australier Will Scully-Power. Er traf seine Traumfrau Maia 2011 auf einem Flug von Kuala Lumpur nach Sydney und die beiden wussten nach dem achtstündigen Flug genug voneinander, um über Facebook in Kontakt zu bleiben. Heute sind sie ein Paar. Die Frage «Was wäre, wenn ich nicht gefragt hätte?» brachte Scully schliesslich auf die Idee: Für all die weniger Beherzten eine Website bauen, auf der sie wieder zueinander finden können. Dass seine Idee Marktpotential hat, wusste er nach einer kurzen Recherche: Offenbar suchen monatlich 4400 Menschen auf Google nach der Wortkombination «im Flugzeug kennen gelernt».
Und so funktioniert «We Met on a Plane»: Man gibt Flugnummer, Datum, Abgangs- und Zielflughafen ein und bekommt entsprechende Einträge von Passagieren angezeigt. Ist der Gesuchte darunter, kann man mit dem Verfasser in Kontakt treten. Wenn nicht, kann man selbst einen Eintrag verfassen und auf Twitter und Facebook posten. Und hoffen, dass der/die andere ihn sucht und findet.
Sie haben Ihren Partner im Flugzeug kennen gelernt? Schreiben Sie uns Ihre Geschichte an community@20minuten.ch.
(kri)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 18 Kommentare

































Selbst ist der Mann/Frau
Hab mal auf dem Flug von Calgary nach Toronto eine Flightatendend kennen gelernt. Ausser Toronto hat Sie mir noch viele andere tolle Dinge gezeigt. Wer braucht den eine Webpage selbst ist der Mann/Frau
Mein schrägstes Flugerlebnis.
Eine Ex modelte in LA und ich besuchte sie dort. Auf dem Rückweg sass ich neben einer jungen Frau, die ihr sehr ähnelte. Wir unterhielten uns ausgiebig. Danach nahm ich eine Schlaftablette. Die Wirkung war anders als erwartet. Irgendwann in der Nacht war ich in einer Art Halbschlaf und dachte meine Freundin sei neben mir. Die Frau neben mir erwiderte meine intimen Berührungen und Küsse. Nach etwa 2 Minuten schlief ich wieder ein. Aufgewacht wusste ich nicht mehr ob ich das alles bloss geträumt habe, bis die Frau mich zum Abschied erneut küssen wollte.
Kurze Frage
Tolle Geschichte. Wie hasst du reagiert?
Crazy Canucks
Ich habe meine Frau 2004 auf einem Flug von Calgary nach Frankfurt kennengelernt. Ausser ihrem Vornamen, dass sie in Calgary lebt, in der Filmindustrie tätig ist und einen Film über die Crazy Canucks, die kanadischen Skirennfahrer aus den 80-zigern, gedreht hatte, wusste ich nichts über sie. Mit diesen Angaben konnte ich über Google die Filmgesellschaft ausfindig machen uand bat sie per Email einen Kontakt zu ihr herzustellen. Prompt kam die Antwort, dass sie meine Email an alle Michelles weitergeleitet haben. Am nächsten Tag hat sich dann die richtige Michelle bei mir gemeldet. Ein paar Wochen später hatten wir unser erstes Date als ich wieder geschäftlich in Calgary war. 2005 zog sie in die Schweiz, 2008 folgte die Heirat und die Geburt unserer Tochter. EinTipp für alle Singles: geht auf einen Langstreckenflug anstatt in Bars rumzuhängen :-)