Boeing 787 virtuell

09. Dezember 2012 21:28; Akt: 09.12.2012 21:29 Print

Einmal im Cockpit mitfliegen

Nach 9/11 haben Passagiere nichts mehr im Cockpit verloren. Bei ihrer neuen 787 macht Boeing eine Ausnahme, wenn auch nur virtuell - mit einem individuell steuerbaren 360-Grad-Video.

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Ansicht aus der Startphase (Screenshot Boeing/Dream Pass)

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Auf die Frage nach dem besten Sitz in einem Flugzeug gibt es verschiedene Antworten. Für Aviatik-Fans dürfte der Fall allerdings klar sein: Im Cockpit. Die Pilotenkabine ist seit 9/11 leider absolute Sperrzone für Passagiere. Ein kleiner Trost kommt vom US-Flugzeughersteller Boeing: In seiner neuen 787 darf jeder den Piloten über die Schultern schauen.

Möglich machts die Web-Applikation «Dream Pass». Sie bietet ein individuell steuerbares 360-Grad-Video aus dem Innern des Cockpits eines «Dreamliners» während einem Testflug von Portland nach Seattle. Der Benutzer hört wahlweise den O-Ton zwischen den beiden Testpiloten oder Erklärungen aus dem Off. Neben Start und Landung gibt es begehbare Ansichten des Rumpfs, der Triebwerke und der Flügel.

Wenn bei Boeing nur alles so reibungslos funktionieren würde wie der Dream Pass: Weil durch Lecks an den Treibstoffleitungen Feuer ausbrechen könnte, lässt die US-Luftfahrtbehörde FAA derzeit alle Dreamliner überprüfen. Am Dienstag musste eine 787 der United Airlines wegen Problemen an der Elektronik notlanden. Schon in der Entwicklungsphase hatte es zahlreiche Probleme gegeben, weshalb sich die Auslieferung der ersten Maschinen um dreieinhalb Jahre verzögerte.

Dream Pass: http://www.newairplane.com/787/dreampass

(kri)

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