Preisgeld ausgesetzt

13. Dezember 2012 22:00; Akt: 13.12.2012 22:00 Print

Wer hat die Lösung für verstopfte Flughäfen?

Störungen im Flugverkehr verursachen den Airlines Einbussen in Milliardenhöhe. Aviatiker und Mathematiker aufgepasst: Wer eine Lösung findet, dem winken 100'000 Dollar Preisgeld.

(Video: Youtube/GE)
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Nahezu 100'000 Linienflüge werden täglich weltweit abgewickelt, der Löwenanteil in Nordamerika und Europa. Ein weitverzweigtes Netzwerk aus Flughäfen, Airlines, Piloten, Fluglotsen und vielen anderen Akteuren sorgen für einen mehr oder weniger reibungslosen Ablauf. Doch ein derart komplexes System reagiert naturgemäss empfindlich auf Störungen. Grossereignisse wie Wirbelstürme oder kleine Fehler eines Catering-Lastwagenfahrers können am anderen Ende des Globus zu schweren Komplikationen führen.

Die Passagiere mögen sich an verstopfte Flughäfen und verspätete Flüge gewöhnt haben – für die Fluggesellschaften ist beides ein gewaltiges Problem: Für sie sind Verzögerungen im Flugverkehr gleichbedeutend mit Umsatzeinbussen, sei es wegen längeren Standzeiten, Umbuchungen oder höherem Treibstoffverbrauch (um Verspätungen wettzumachen). Laut Schätzungen entstehen der Branche auf diese Weise jedes Jahr Mehrkosten in Milliardenhöhe.

Lösung ist ein mathematisches Modell

Ebenfalls in die Milliarden gehen die Kosten für die Bemühungen der Airlines, Engpässe und Verspätungen vorherzusehen. Der US-Technologie-Gigant General Electric (GE) ist eines der Unternehmen, das für die Branche nach entsprechenden Lösungen sucht. Neben den eigenen Ingenieuren sind neuerdings auch Hobby-Mathematiker aufgerufen, ein Modell zu finden, das die Komplexität des Systems abbildet. Über die Online-Plattform Kaggle hat GE ein Preisgeld von total 500'000 Dollar für die besten Ansätze ausgesetzt.

Wer glaubt, die Lösung zu haben, muss die umfangreichen Test- und Trainingsdaten von GE herunterladen. Einsendeschluss ist der 14. Februar 2013. Dem Gewinner winken 100'000 Dollar Preisgeld, den Nächstplatzierten zwischen 50'000 und 20'000.

Simulation 24 Stunden globaler Flugverkehr:

(Video: Youtube/airboyd)

(kri)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Der Hobbit am 14.12.2012 04:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ganz einfach

    Erfindet einen Teleporter, so braucht es keine Flugzeuge mehr zum reisen und Züge auch nicht :-D

  • Säschu am 14.12.2012 11:16 Report Diesen Beitrag melden

    Logistik

    Die lösung liegt auf der Hand. Mehrere Fluggesellschaften fliegen halb leer von A nach B und das 2-3x täglich. Wenn aber nur eine Fluggesellschaft von A nach B fliegt und das nur 2x täglich, sind die Flieger voll, die rendite höher, der Preis Identisch und der Luftraum weniger verstopft. Es muss nicht hunderte von Fluggesellschaften geben. Beispiel: Eine kleine Gesellschaft (ev. Swiss) fliegt die leute von Basel, Bern, Zürich zum nächsten Knotenpunkt (zB. Frankfurt) pro Kontinet 1-2 Knotenpunkt(e) reicht. Globalgesellschaften fliegen nur die Knotenpunkte und dann wieder kleine ans Ziel.

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  • Margot am 14.12.2012 09:13 Report Diesen Beitrag melden

    Unverständlich.....

    und wir sprechen nur von Abgasen der Autos......meine Lösung : einfacher und gesünder leben und sich viel weniger von den Reiseprospekten anlocken lassen und z.B. die Schweiz zu Fuss entdecken, wie wär's ?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • buhru am 14.12.2012 21:02 Report Diesen Beitrag melden

    Lösung

    Ab jedem Flughafen nur die zur Landesversorgung und regionalen Tourismus notwendegen An- und Ab-Flüge. Nur zu 7/8 besetzte Kurse finden statt. Kostenwahrheit in der Preispoltik. Kann ja nicht sein Zürich Alicante E zu nur 70. 00sFr.

  • Supermario am 14.12.2012 13:00 Report Diesen Beitrag melden

    Ganz einfach

    Ganz einfach; Kloten schliessen, Schnellbahn nach München bauen. Gleich zwei Fliegen mit einer Klappe erledigt: Infrastrukturkosten hier = Null; Fluglärm hier = Null!

  • Dr. sc. math. am 14.12.2012 12:09 Report Diesen Beitrag melden

    Witz?

    Nachdem bereits Milliarden in die Suche nach einer Lösungen investiert wurden, sollen wir ihr Problem für 100'000 Dollar lösen? Ich bezweifle, dass jemand der in der Lage ist ein solches Problem zu lösen, so blöd ist die Lösung für mögliche 100'000 Dollar preiszugeben.

  • Ti Bo am 14.12.2012 11:42 Report Diesen Beitrag melden

    Lösung

    Flugslots regulieren: Bsp: Zürich - London 5 Slots pro Tag. Und nun werden die vergeben (Versteigerung, Börse) Die Folgen wären weniger dafür ausgelastete Flüge und begehrte Routen würden halt massiv teurer werden. So und jetzt überweist mir meine 10 mio plus Boni pro Jahr, ich solltes ja wert sein, ihr spart dank mir ein paar milliarden

    • Lolol am 14.12.2012 12:09 Report Diesen Beitrag melden

      Das ist keine Lösung

      Haha, 5 Slots? Hast Du eine Ahnung wieviele Leute täglich nach London fliegen müssen. Es geht hier um eine Lösung zur optimalen Kapazitätsnutzung und nicht zur Einschränkung.

    • Paulchen am 14.12.2012 18:44 Report Diesen Beitrag melden

      Hallo

      Erst frühestens aum 13 Februar....=), Viel Spass mit dem Geld, falls Sie es krigen sollten. =)

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  • Säschu am 14.12.2012 11:16 Report Diesen Beitrag melden

    Logistik

    Die lösung liegt auf der Hand. Mehrere Fluggesellschaften fliegen halb leer von A nach B und das 2-3x täglich. Wenn aber nur eine Fluggesellschaft von A nach B fliegt und das nur 2x täglich, sind die Flieger voll, die rendite höher, der Preis Identisch und der Luftraum weniger verstopft. Es muss nicht hunderte von Fluggesellschaften geben. Beispiel: Eine kleine Gesellschaft (ev. Swiss) fliegt die leute von Basel, Bern, Zürich zum nächsten Knotenpunkt (zB. Frankfurt) pro Kontinet 1-2 Knotenpunkt(e) reicht. Globalgesellschaften fliegen nur die Knotenpunkte und dann wieder kleine ans Ziel.

    • Schorschy am 14.12.2012 11:58 Report Diesen Beitrag melden

      sensationelle Idee !

      Ja genau deshalb gibt es ja auch keinen Stau mehr auf den Strassen weil wirklich jeder immer mit 5, 7 oder mehr Leuten im Auto fährt. Die 100.000 hast Du Dir redlich verdient - halt nicht im realen Leben!

    • Stefan Goebbe am 14.12.2012 18:42 Report Diesen Beitrag melden

      Hallo

      Das ist eine wirtschaftlich durchaus sinnvolle Lösung =), ich glaube jedoch, dass die eher eine Mathematische suchen.

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