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Loch im Haushalt
01. Februar 2012 06:20; Akt: 01.02.2012 10:00 Print
USA wieder mit über einer Billion Dollar Defizit
Die Prognosen für das US-Haushaltsdefizit für 2012 verheissen nichts Gutes: 1,079 Billionen Dollar. Auch die Arbeitslosigkeit bleibt hoch.
Die USA steuern im vierten Jahr in Folge auf ein Haushaltsdefizit von mehr als einer Billion Dollar zu. Der überparteiliche Rechnungshof des Kongresses (CBO) hob die Prognose für 2012 am Dienstag von 973 Milliarden auf 1,079 Billionen Dollar an.
Infografik US-StaatsschuldenUS-Schuldenuhr
Eine als wahrscheinlich geltende Verlängerung des Einkommensteuerrabatts bis zum Jahresende würde den Fehlbetrag um weitere 100 Milliarden Dollar erhöhen.
Die Steuer- und Haushaltspolitik gilt als eines der wichtigsten Themen vor der Präsidentenwahl im November. Die Republikaner wollen vor allem über eine Verschlankung des Staates und Ausgabenkürzungen das Defizit reduzieren. Präsident Obama, der sich um eine zweite Amtszeit bewirbt, will dagegen Steuerschlupflöcher schliessen und die Abgaben für Besserverdienende erhöhen.
Die Experten prognostizieren ein moderates Wirtschaftswachstum von zwei Prozent für dieses Jahr und eine Arbeitslosenquote von 8,9 Prozent Anfang November, wenn in den USA gewählt wird. Die Prognosen basieren allerdings auf der Annahme, dass Obama keine Verlängerung der Lohnsteuererleichterungen und Arbeitslosenunterstützung durchsetzen kann, die Ende Februar auslaufen.
Schuldenobergrenze ohne Wirkung
Die Arbeitslosenquote läge damit höher als die, die zu den Wahlniederlagen von Präsident Jimmy Carter (7,5 Prozent) und Bush (7,4 Prozent) beigetragen haben. In dem CBO-Bericht wird von einer Arbeitslosenquote von 9,1 Prozent im Jahre 2013 und mindestens sieben Prozent bis 2015 ausgegangen, hiess es.
Die neuen Zahlen zeigen, dass die Einigung von Republikanern und Demokraten unter anderem auf eine Schuldenobergrenze, die im Sommer vergangenen Jahres nach zähem Ringen zustande kam, die Finanzlage nicht nennenswert gebessert hat. Damals wurden Ausgabenkürzungen von 2,1 Billionen Dollar über die nächsten zehn Jahre vereinbart, aber Abgeordnete diskutieren bereits die Aufweichung des Haushalts- und Schuldenpakts.
(sda)
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Alle 37 Kommentare

































Die Grosse Macht
gut dass die USA dann Europäische Läder bezüglich Kreditwürdigkeit runterstuft. und wer stuft die USA runter?
Schulden nicht tilgbar
Die USA werden ihren Schuldenberg unter normalen Bedingungen niemals abtragen können. Dazu müssten sie eine positive oder zumindest ausgeglichene Handelsbilanz aufweisen, doch die ist ca. 700 Milliarden im Minus, Tendenz steigend. Und die Gesamtverschuldung übersteigt die gesamte Wirtschaftsleistung. Pro Steuerzahler sind das 135'000 Dollar Schulden. Es gibt nur einen Ausweg: Inflation, oder sogar Hyperinflation. Damit wird der Dollar als Weltreservewährung verschwinden.
Demokraten vs. Republikaner
Die meisten der Kommentareschreiber sollen sich bitte mal richtig informieren. Unter dem republikanischen Präsidenten G.W.Bush ist der Schuldenberg der USA mit Abstand am meisten angewachsen. Die Schere zwischen Arm und Reich wird in den USA wie übrigens auch bei uns immer grösser. Obama möchte zurecht, dass auch die Reichen endlich gerecht Steuern bezahlen und dass es keine Steuerschlupflöcher mehr gibt. Leider wird Obama bei allen guten Ideen immer von den Republikanern blockiert. Wer also für den Abstieg der USA verantwortlich ist: die Republikaner. Obama ist viel intelligenter!
informier dich!
besser infomieren verlangst du.. aber selber keine ahnung haben. die haben wir gern. Obama hat in 3 Jahren Amtszeit gleich viel Schuldem gemacht wie Bush in 8! Ausserdem hatte er in den ersten 2 Jahren die Mehrheit im Representantenhaus. Wach mal auf. Ob Rep oder Demokrat, es bleibt immer das gleiche!