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UBS-Wechsel
04. März 2009 13:04; Akt: 04.03.2009 13:27 Print
«Peinlich, wie kommuniziert wurde»
Kommunikationsexperte Laurent Carrel übt scharfe Kritik an der Öffentlichkeitsarbeit der UBS-Spitze. Er hofft auf die neue Konzernleitung.
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Wenn es einem Unternehmen schlecht gehe, müsse sich der oberste Chef zeigen und Verantwortung übernehmen, sagte Carrel gegenüber der Agentur SDA. Das bisherige Führungsduo Marcel Rohner und Peter Kurer habe diese Aufgabe schlecht erfüllt.
Hofft auf neuen UBS-Chef: Laurent Carrel(Bild: Keystone/Lukas Lehmann)
Versagt: Ehemalige UBS-Präsidenten Peter Kurer und Marcel Ospel(Bild: Keystone/Martin Ruetschi)
Solls richten: Der frischgebackene UBS-CEO Oswald Grübel(Bild: Keystone/Martin Ruetschi)
Höhepunkt sei die ausserordentliche Generalversammlung im Februar 2008 gewesen, als Marcel Ospel die Bank als Opfer der Finanzkrise dargestellt und kaum Mitgefühl mit den Aktionären gezeigt habe. «Peinlich, wie dort mit den Aktionären kommuniziert wurde», sagte Carrel. Auch die «Kommunikation in Häppchen», als das Ausmass der Krise bekannt wurde, habe dem Image der Bank geschadet. Die regelmässigen Schadensmeldungen der Bank hinterliessen den Eindruck, dass die UBS das Ausmass der Krise immer noch nicht überblicke.
Ospels Arroganz wirkt bis heute nach
Für Carrel liegt der schlechten Kommunikation die «absolut fehlende Leadership in der Krise» zugrunde. Ospels Arroganz wirke bis heute nach. Auch der zurückgetretene UBS-Präsident Peter Kurer wirke auf ihn nicht glaubwürdig, meinte Carrel gegenüber der SDA weiter.
Die UBS müsse einen neuen Weg beschreiten. «Dazu gehört die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und das Vertrauensverhältnis zu den Kunden wiederherzustellen», sagte der Kommunikationsexperte. Er hofft, dass dies der neue Konzernleiter Oswald Grübel mit seiner versprochenen «offenen und aufrichtigen Kommunikation» erreicht. Das sei dringend nötig. «Der Druck auf die UBS wird noch zunehmen!», warnt Carrel.
Zur Glaubwürdigkeit des neuen UBS-Präsidenten Kaspar Villiger will sich Laurent Carrel hingegen nicht äussern.
(job/sda)
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Alle 207 Kommentare
































FDP zur Geldpartei verkommen
Es ist wieder die alte FDP-Seilschaft die sich am Geld des Bankkunden und Steuerzahlers bedient. Villiger als Leitfigur, Ablenker u. Beruhiger, wie Mario Corti bei Swissair.
Villiger an der UBS Spitze
Villiger hat bewiesen, was er kann. Als Finanzminister hat er tatkräftig zugeschaut, wie die SWISSAIR zu Boden ging. Beste Voraussetzungen also, um die in Schieflage geratene UBS wieder auf Kurs zu bringen. Vom derzeit fähigsten und mächtigsten Manager spricht niemand: Marcel Ospel! Holt ihn an Bord
Plan C wie CS und Plan U wie UBS
Falls alle Stricke reissen kann man unsere Grossbanken immer noch zusammenlegen, die gesunden Teile zumindest. Dafür ist Grübel der geeignete Mann, er kennt die Geschäfte. Und Villiger braucht es so oder so an der politischen Front. Pläne schon vorbereitet?