Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Lohnerhöhungen bei UBS
18. Mai 2009 16:49; Akt: 18.05.2009 16:55 Print
«Blanker Hohn»
Der Schweizerische Bankpersonalverband (SBPV) ist über die am Wochenende bekannt gewordenen Lohnerhöhungen bei der Investmentbank der UBS empört.
Nach der Ankündigung eines Rekorddefizits und einer weltweiten massiven Kündigungswelle, bei der insgesamt 8.500 und in der Schweiz allein 2.500 Stellen abgebaut würden, sei äusserste Zurückhaltung auf allen Ebenen und auf der ganzen Welt angebracht, schrieb der SBPV am Montag in einer Stellungnahme.
Dass die mit öffentlichen Geldern gerettete UBS zugunsten des Topmanagements im Investmentbanking eine Bonusreduktion mit einer durchschnittlich 50-prozentigen Lohnerhöhung wettmachen wollen, sei eine Provokation gegenüber der Bevölkerung und jenen Bankangestellten, die nicht zum Topmanagement gehörten.
Zudem seien die Erhöhungen blanker Hohn, wenn gleichzeitig die übrigen Angestellten ihre Solidarität durch Arbeitszeit- und entsprechen Lohnreduktionen bewiesen. Es seien dringend Massnahmen nötig, um die Lohnexzesse in den USA und Britannien zu korrigieren. Der Markt sei dazu offenbar nicht in der Lage. Alle Banken sollten sich zu ethischen Regeln verpflichten müssen, auch in der Lohnpolitik, schrieb der SBPV.
(dapd)




























