Erneutes Debakel für die UBS: Ein Investmentbanker in London verzockt zwei Milliarden. Darüber stolpert der UBS-Chef Oswald Grübel. Er nimmt am 24. September 2011 den Hut.
Die britische und die Schweizer Finanzmarktaufsicht leiten eine aufsichtsrechtliche Untersuchung gegen die UBS ein. Grund sind die fehlenden Kontrollmechanismen im Fall Adoboli.
Kweku Adoboli sitzt weiter hinter Gitter. Der UBS-Händler, der mit seiner Zockerei den Abgang von Konzernchef Grübel eingeleitet hat, bleibt bis am 20. Dezember in Untersuchungshaft.
Lukas Hässig - Die UBS hat sich an ihrem Investorentag in New York geläutert gezeigt. Mit weniger Risiken will sie mehr Wert für den Aktionär schaffen. Wie genau, blieb nebulös.
Lukas Hässig - Sergio Ermotti ist ab sofort CEO, Axel Weber beerbt Kaspar Villiger und soll ab Frühling neuer Präsident werden. Die personelle Weichenstellung ermöglicht eine neue UBS. Gut so.
Die grösste Schweizer Bank UBS weist im 3. Quartal einen Gewinn von 1,018 Milliarden Franken aus. Dies trotz des Milliarden-Debakels Mitte September.
Nach den jüngsten Personalrochaden bei der UBS kommt nun auch Carsten Kengeter, Chef der Investmentbank unter Druck. Die einflussreiche Anlagestifung Ethos will seinen Rücktritt.
Lukas Hässig - Der interimistische Konzernchef der UBS, Sergio Ermotti, verurteilt in einem Memo den Milliarden-Verlust aufs Schärfste. Und droht mit weiteren personellen Konsequenzen.
Nach der Enthüllung des Milliarden-Betrugs bei der UBS in London werden die beiden Co-Leiter des dortigen Investmentbankings ersetzt. Interims-Chef Sergio Ermotti räumte erstmals Fehler ein.
Lukas Hässig - Das dritte Quartal war rabenschwarz, trotzdem macht die UBS Gewinn. Wie das? Der Grund ist ein Buchhaltungs-Hokuspokus, der die wirtschaftliche Realität verschleiert.
Nach den überraschend guten Nachrichten von der UBS notierte ihre Aktie um 11.00 Uhr als einziger Titel des SMI im Plus. Die CS lag dagegen 3 Prozent im Minus.
Lukas Hässig - UBS-intern ist das Rennen um den Posten als CEO für Sergio Ermotti wohl gelaufen - sofern bei den Panama-Mandaten des Tessiners nichts Schmutziges zum Vorschein kommt.
Sergio Ermotti, der neue Interims-Chef der UBS, hat sich zum ersten Mal zur Strategie der Grossbank geäussert. Grundsätzlich will er am bewährten Modell mit einem integrierten Investmentbanking festhalten.
Nach dem Skandal um den riesigen Verlust, den ein Händler mit verbotenen Geschäften der Grossbank UBS eingebrockt hat, hagelt es Kritik im EU-Parlament. Besonders die Ratslinke ist empört.
Die Aktie der UBS kennt seit Montagnachmittag nur eine Richtung, nach oben. Gegenüber dem Stand vom Freitag, als CEO Grübel noch im Amt war, legte sie fast 11 Prozent zu.
Eine UBS-Aktionärsgruppe soll die Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung gefordert haben, um Kaspar Villiger an der Spitze der Bank vorzeitig abzulösen.
Bei Börseneröffnung sah es noch nicht gut aus, die UBS-Aktie startete tief im Minus, bis nach Mittag legte die Aktie aber über vier Prozent zu, verlor am Nachmittag wieder und legte dann einen Schlussspurt hin.
Seit Samstag sitzt der Tessiner Sergio Ermotti auf dem Chefsessel der UBS. Allerdings nur interimistisch: In den nächsten Monaten wird entschieden, wer definitiver Nachfolger von Oswald Grübel wird. Ermotti wird aber schon jetzt als Kronfavorit gehandelt.
Valeska Blank - Nikolaus Senn, Ehrenpräsident der UBS, wünscht sich einen Schweizer als neuen UBS-Chef.
Marc Forster, sda - Seit 40 Jahren ist der ostdeutsche Kriegswaise Oswald Grübel in der Schweizer Finanzwelt tätig. Als Banker geniesst er viel Kredit, weniger beliebt war er bei seinen Angestellten.
Lukas Hässig - UBS-CEO Oswald Grübel musste gehen, weil er nochmals die alte Investmentbank-Welt aufleben lassen wollte. Das machten die Aktionäre nicht mehr mit.
Nach seiner Festnahme in London am 15. September 2011 muss sich A. K. dem Gericht stellen.
Ein UBS-Angestellter hat zwei Milliarden Dollar verzockt, wie am 15. September 2011 bekannt wurde. In der jüngeren Geschichte gibt es etliche ähnliche Beispiele für den gelebten Casino-Kapitalismus.
Ein UBS-Händler hat zwei Milliarden Dollar verzockt. Das Echo in der Weltpresse ist gross.
2 Journalisten, 1 Talk: Gian Signorell befragt 20-Minuten-Online-Autor Lukas Hässig zu wichtigen Wirtschaftsthemen. Diese Woche: No Fun bei der UBS, Risk bei der SNB.
Lukas Hässig - Nach der Holocaust-Gelder-Affäre und dem Swissair-Grounding steckt Kaspar Villiger als Präsident der UBS in seinem dritten Tornado als Schweizer Spitzenkraft. Wird er ihn überstehen?
Sandro Spaeth - Der Milliardenverzocker eines Londoner UBS-Bankers zeigt erneut: Die Königsdisziplin des Bankgeschäfts hat der Schweizer Grossbank wenig Glück gebracht.
C. Lootze, Reuters - Selbst Insidern ist der Milliardenverlust eines Londoner UBS-Bankers ein Rätsel. «So etwas kann gar nicht entstehen», sagt ein Händler. Stammt der Schaden aus Devisengeschäften?
Der UBS-Ehrenpräsident Nikolaus Senn ist sich sicher, dass Oswald Grübel als Chef der Grossbank wird abtreten müssen. Es ist das erste Mal, dass Senn sich nicht hinter Grübel stellt.
Der Vorzeige-Banker K.A. aus London soll der UBS einen Milliardenverlust eingebrockt haben. Der UBS-Händler galt als höflich und eloquent. Wer ist der Oberzocker, der sich angeblich selber verraten hat?
Milliarden verzockt und keiner hats gemerkt: Die Schweizer Medien gehen mit der Führungsriege der UBS hart ins Gericht. Aber auch die Politiker kriegen ihren Anteil.
Der UBS-Milliarden-Betrugsfall sorgt in allen politischen Lagern für Aufruhr. Die SP fordert Köpfe. Nun hat sich auch UBS-VR-Präsident Kaspar Villiger gemeldet.
Lukas Hässig - Die verzockten zwei Milliarden der Grossbank sind eine Folge von Oswald Grübels Banking-Philosophie «No risk, no fun». Die UBS liegt erneut in Scherben.
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