Vom 25. bis zum 29. Januar 2012 findet in Davos unter dem Motto «Die grosse Transformation: Neue Modelle erschaffen» das World Economic Forum statt. Das Stelldichein der Top-Politiker und Wirtschaftsbosse steht dieses Jahr ganz im Zeichen der Schuldenkrise.
Rund 100 WEF-Kritiker sind heute friedlich durch die Innenstadt von Bern gezogen. Anders als vor zwei Wochen tolerierte die Polizei die Kundgebung.
G. Looser/K. Ramezani - Richard Quest kritisiert vieles am WEF - und ist doch jedes Jahr dabei. Die CNN-Ikone über Langeweile in Davos, Traumberufe und spannende Interview-Partner.
Occupy WEF ist zufrieden mit dem Protest, der friedlich und aufsehenerregend gewesen sei. Juso-Präsident David Roth ist überzeugt, dass man mit dem Iglu-Camp einen Gegenpol zum WEF gesetzt habe.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) möchte mehr Geld von der Schweiz, um sich an der Aufstockung eines permanenten Euro-Rettungsschirms beteiligen zu können.
Drei Feministinnen der ukrainische Gruppe Femen sind am Rande des Weltwirtschaftsforums verhaftet worden. «Oben ohne» haben sie auf die Probleme der Ärmsten auf der Welt aufmerksam gemacht.
Der britische Premierminister David Cameron hat die Pläne Deutschlands und Frankreichs zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer in Europa scharf kritisiert.
«Es sind harte wirtschaftliche Zeiten, aber das ist keine Entschuldigung dafür, die Hilfe für die Ärmsten der Welt zu kürzen», sagte Bill Gates in Davos und versprach eine riesige Spende.
In der Debatte um eine Aufstockung des dauerhaften Euro-Rettungsfonds ESM hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel hart gezeigt. Am WEF warnte sie vor einer Überforderung Deutschlands.
Zum Auftakt des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos sind an einer Debatte über den Kapitalismus die Fronten aufeinandergeprallt.
Der Sänger der Rolling Stones will sich nicht in die Parteipolitik einmischen und erteilt dem WEF deshalb eine Absage. Der 68-Jährige sollte an einer von David Cameron veranstalteten Tee-Party teilnehmen.
Viele der fast 300 Podiumsgespräche am 42. WEF befassen sich mit den trüben Wirtschaftsaussichten. Einen Rekord erzielte schon mal die Teilneherzahl: 2600 Besucher werden dieses Jahr erwartet.
Die Polizei sorgte dafür, dass gestern in Bern ein Aufruf zur Randale keinen Erfolg hatte. WEF-Gegner fordern eine Untersuchung des Einsatzes. Er sei nicht verhältnismässig gewesen.
Eine unbewilligte Demonstration in Bern ist von der Polizei verhindert worden. Zahlreiche Teilnehmer wurden eingekesselt und wegen Landfriedensbruch verzeigt.
Sandro Spaeth - Das WEF in Davos wird zum Stelldichein der Einflussreichen. Unter den Gästen sind Kanzlerin Merkel, der britische Premier Cameron oder IWF-Chefin Lagarde. Es geht um die Schuldenkrise – und um Networking.
Davos wird zum Nabel der Welt: 40 Staats- oder Regierungschefs und zahlreiche Wirtschaftsbosse werden am Weltwirtschaftsforum (WEF)nach Lösungen aus der Schuldenkrise suchen.
Am WEF in Davos verleihen Globalisierungskritiker Schmähpreise an besonders verantwortungslose Firmen. Unter den Nominierten ist dieses Jahr auch der Basler Konzern Syngenta.
Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft werden auch 2012 zahlreich in Davos erwartet.
Eine unbewilligte Demonstration gegen das WEF ist in Bern von der Polizei im Keim erstickt worden.
Neben VIPs aus aller Welt zieht das WEF Aviatik-Fans aus der ganzen Welt nach Zürich, um die VIP-Jets zu bestaunen. 2012 bleiben sie aber oftmals zu Hause.
Seit 1971 lockt das World Economic Forum alljährlich Politiker und Manager in Scharen nach Davos. Ein Überblick über die wichtigsten Ereignisse aus fünf Jahrzehnten.
Davos gleicht während des WEF einem Hochsicherheitstrakt. Dass manch eine Pistole durch die Kontrollen gelangt, ist dabei so normal wie legal – den Bodyguards der Polit-Promis sei dank.
Sabina Sturzenegger - Er chauffierte Präsidenten, Prinzen und Patriarchen. Er plauderte mit Fiat-Boss Agnelli und Sir Peter Ustinov und hörte dem leisen Bill Gates zu: «Pedro» Putscher, Fahrer des WEF.
Sandro Spaeth - Er schätzt den WEF-Gründer Schwab als klugen, brillanten Mann. Seine Veranstaltung aber findet Jean Ziegler total skandalös: «Davos ist die Ideologiefabrik der Kosmokraten.»
Sandro Spaeth - Altbundesrat Adolf Ogi war mehrmals am WEF. Er hat die Mächtigen getroffen: offiziell, in Bars und auf der Skipiste.
Das Sicherheitskonzept des WEF reicht vom Luftraum bis in die Hotelküchen. Die Speisen der Staatschefs werden vorgekostet – fast wie zu Zeiten von Cleopatra.
Die Exklusivität des WEF spiegelt sich auch in den Teilnahmekosten wieder. Wer nicht Regierungschef eines Landes ist, der zahlt - und das nicht zu knapp.
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