Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Daniel Vasella
20. Oktober 2008 14:09; Akt: 20.10.2008 19:37 Print
«Bonus-Diskussion ist purer Populismus»
Novartis-Chef und VR-Präsident Daniel Vasella verteidigt die Bonus-Zahlungen für Manager. Der Firmenchef, der letztes Jahr rund 30 Millionen Franken verdient hat, findet, man solle am Entlöhnungs-System nicht dauernd etwas ändern.
Der bestverdienende Schweizer Manager der letzten Jahre, Novartis-Chef Daniel Vasella, findet die Diskussion um Managerentlöhnung sei purer Populismus, unverständlich und erschreckend.
Vasella, der gemäss einer Ethos-Studie für seine Tätigkeit als Konzernchef knapp 30 Millionen Franken erhalten hat, verteidigt in der Tagesschau des Schweizer Fernsehens die hohen Entschädigungen. Die Diskussion greife zu kurz, falls die Entschädigungen denn auch überhaupt die Ursache für die Krise seien. Krisen werde es in jedem System geben und es gebe auch keinen Ansatz, wie diese für immer verhindert werden könnten.
«Ich glaube, es ist sehr wichtig, dass man Systeme nicht dauernd ändert», sagte der Novartis-Chef. So müssten alle Mitarbeiter über die Entschädigungsregeln informiert werden. Würden diese immer wieder geändert, verstehe sie niemand und es entstehe ein Durcheinander.
(dapd)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
-
Alle 216 Kommentare






























Ruin der Ethik und Moral
Ein mittelständiges Ehepaar mit 12 Angestellt-en, hat nach vielen Entbehrungen am Ende des Arbeitslebens ein Vermögen von 2,5 Mio. Hr. Vasella verdient soviel in 1 Monat. Od. mit einer leistungsgerechten Vergütung von 2 Mio. könnten 280.000 Medikamente Fr. 10.- billiger werden.
System nicht verstehen
bedenklich, wenn ein Manager einen solch grossen Betrieb leitet und nach einem Jahr eine Systemänderung NICHT verstehen kann... wie kann ein solcher Mann Vertrauen geniessen als Konzern-Chef...
Geschäftsführer
Ob und was oder wie Vasella (Kategorie: Marcel Ospella) es gesagt hat, ist reine Wort-klauberei. Tatsache ist, dass ein Mensch über Fr. 500'000.-- einfach nicht "verdienen" kann. Ueber eine Million ist Abzockerei und was noch höher geht ist modernes Raubrittertum oder legale Sklaven-Ausbeutung.