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SNB-Präsident Jordan
22. November 2012 08:39; Akt: 22.11.2012 08:53 Print
«Die Schweiz wird nicht in Rezession abgleiten»
Der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Thomas Jordan, geht von einem geringen Wachstum für die Schweiz aus. Ins Negative wird die Wirtschaft aber nicht rutschen.

Thomas Jordan ist vorsichtig optimistisch für die Schweiz. (Bild: Keystone)
Trotz der anhaltenden Krise in der Eurozone ist der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Thomas Jordan, vorsichtig optimistisch für die Schweizer Wirtschaft.
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Nationalbank in der Kritik
Thomas Jordan ist neuer SNB-Präsident
«Wir gehen im Moment nicht davon aus, dass die Schweiz in eine Rezession abgleiten wird», sagte er in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» vom Donnerstag. Wohl aber werde das Wachstum in den kommenden Quartalen sehr gering sein.
Für das Gesamtjahr 2012 erwarte die SNB nach wie vor eine Zunahme des Bruttoinlandproduktes um rund 1 Prozent. Nach dem minimen Negativwachstum im zweiten Quartal dürften laut Jordan im dritten und vierten Quartal schwach positive Wachstumsraten folgen. Die Definition einer Rezession von mindestens zwei negativen Quartalen in Folge wäre damit nicht erfüllt.
Keine Inflationsanzeichen in der Schweiz
Die Prognose für 2013 veröffentlicht die SNB am 13. Dezember. In der Tendenz rechne die SNB aufgrund der globalen Entwicklung mit einer anhaltend schwachen Dynamik hierzulande. Möglicherweise werde sich die Konjunktur im weiteren Jahresverlauf etwas verbessern. Die Unsicherheiten seien aber gross und die Risiken derzeit eindeutig nach unten gerichtet.
Jordan bekräftigte Aussagen von vergangener Woche: Die schwache Weltkonjunktur und die schwierige Situation für den Export bestärkten die SNB darin, dass es absolut notwendig sei, den Euro- Mindestkurs beizubehalten. Zumal es keine Inflationsanzeichen in der Schweiz gebe. Der Mindestkurs habe den drohenden Absturz der Schweizer Wirtschaft verhindert.
(sda)
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Alle 25 Kommentare

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Wo lebt der denn?
Hinterm Jordan? Wir wissen alle wie solche Statistiken erstellt werden und dass wir damit an der Nase herumgeführt werden.
Warum???
Welche Interessen hätte die SNB denn, mit gefakten Zahlen zu operieren. Wohin das führt hat ja grad Griechenland unlängst und eindrücklich aufgezeigt???
Denk mal
Was für ein Wunschdenken! Heile Welt
Schatteninflation
Eigentlich haben wir in der Schweiz so wie in Europa eine Hyperinflation. Soviel Buchgeld das auf beiden Seiten erfunden wird um den Franken zu stärken oder Euro um marode Staaten zu stützen. Gottlob kommt das Geld niemals in den Umlauf.
Komische Ansicht
Du bist mir aber ein Wirtschaftsexperte. Klar haben wir Inflation; Häuser und Rohstoffe werden teurer aber in die Lohntüte kommt nicht mehr rein. Zum Glück gehen die meisten gedruckten Fränkli eben dorthin und nicht in Konsumgüter; dann könntest du wirklich von Hyperinflation reden, könntest aber auch von einem BIP-Rückgang von 5%, 10% oder 10% (die Dreissiger lassen grüssen) und Arbeitlosigkeit von 25% (Spanien lässt ebenfalls grüssen) rechnen.