Burnout

31. August 2013 12:04; Akt: 31.08.2013 12:07 Print

«Ich habe die Arbeit für drei gemacht»

von S. Sturzenegger - Erschöpfungsdepressionen treffen nicht nur Manager, sondern auch einfache Angestellte und Mütter. Das zeigt ein Augenschein auf der Burnout-Klinik in Kilchberg.

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Vier Frauen und drei Männer sitzen am Tisch im Sitzungszimmer. Alle tragen lockere Freizeitkleidung. Eine junge Frau lässt ihre langen braunen Haare ins Gesicht fallen. Über ihre Krankheit will sie nicht reden. Auch die anderen Frauen reden wenig. Die Männer sind gesprächiger, erzählen von ihren Erfahrungen, dem Stress und wie alles angefangen hat.

Wir befinden uns im Sanatorium in Kilchberg, einer psychiatrischen Privatklinik, hoch über dem Zürichsee. Hier werden Menschen mit Essstörungen, Drogenproblemen oder Depressionen stationär behandelt. Zu ihnen gehören auch Menschen mit einer Erschöpfungsdepression, «Burnout» genannt.

Immer mehr Burnout-Patienten

Die Burnout-Station gibt es seit Anfang Jahr. Christian Seeher, leitender Arzt des Zentrums für stressbedingte Erkrankungen am Sanatorium: «Wir haben gemerkt, dass wir die Burnout-Patienten separat behandeln müssen.» Die neue Abteilung brauchte es nicht nur, weil die Zahl der Burnout-Patienten in den letzten Jahren stark zugenommen hat.

Das Staatssekretariat für Wirtschaft schätzt den durch Stress verursachten volkswirtschaftlichen Schaden auf über vier Milliarden Franken pro Jahr. Ein Burnout verursacht nach Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation im Schnitt 30,4 Krankheitstage pro Jahr.

Andere Behandlung als Depressive

«Burnout-Patienten brauchen eine andere Behandlung als chronisch Depressive», so Seeher. Menschen mit Erschöpfungsdepressionen sind weitgehend selbständig und benötigen praktisch keine Pflege. Sie können den Alltag in der Klinik selbst bewältigen, brauchen keine Hilfe beim Aufstehen, Anziehen oder bei der Körperpflege. Nach durchschnittlich sechs Wochen Therapie können sie die Klinik verlassen und in den Arbeitsprozess zurückkehren.

Die Palette der Patienten in der Burnout-Station reicht vom jungen IT-Fachmann über berufstätige Mütter zu Personalfachleuten bis selbständigen Unternehmern. Ihr Alter liegt zwischen 26 und 60 Jahren. Ungenügende Strukturen am Arbeitsplatz, unklare Hierarchien und Mängel in der Organisationsstruktur sind die häufigsten Ursachen für ein Burnout.

Burnout nach Stellenwechsel

Auch ein Stellenwechsel kann zur Erschöpfungsdepression führen, wie das Beispiel von Maurus Schenker* zeigt. Der 40-Jährige Kaufmann war bis vor wenigen Wochen in der Burnout-Klinik. Davor war er neuer Leiter eines vierköpfigen Teams geworden. «Ich wollte in der Probezeit etwas beweisen, und das habe ich mit der Brechstange versucht», erinnert er sich. Er arbeitete nie unter 60 Stunden die Woche, malochte auch an den Wochenenden. «Ich habe die ständige Erreichbarkeit bis zum Exzess getrieben.»

Nach dem «hervorragenden» Probezeitgespräch nimmt die Arbeitsbelastung entgegen Schenkers Erwartungen nicht ab: «Ich hatte vier Leute unter mir und habe die Arbeit für drei gemacht.» Zur beruflichen Schieflage kommt die private: «Ich war getrieben von einem unglaublich schlechten Gewissen gegenüber meiner Frau und meinen Kindern. Ich hatte ständig Angst, ihr Aufwachsen zu verpassen.»

Schwindel, Sehstörungen, Migräne

Die körperlichen Symptome seiner Überlastung – Schwindel, Sehstörungen – nimmt Schenker kaum wahr: «Ich gab meinem Blutzuckerspiegel die Schuld. Wieder kein Frühstück und das Mittagessen ausgelassen. Und ich dachte, ich bräuchte eine neue Brille.»

Das Verdrängen der Symptome ist typisch für Burnout-Patienten. Mike*, ein Fels von einem Mann, jung und sportlich, sitzt an diesem Nachmittag ebenfalls in der Gruppentherapie: «Ich habe die stechende Migräne, die ich schon Mittags hatte, und die Schlaflosigkeit einfach akzeptiert – nein, ich habe sie sogar ignoriert.»

Waage gerät aus dem Gleichgewicht

Solche Schilderungen kennt Tobias Ballweg nur zu gut. Der Therapeut leitet sachlich und in ruhigem Ton die Sitzung. Wer von den Betroffenen nichts sagen will, darf schweigen, wer sich mitteilen will, kann das tun. Es wird wenig gesprochen an diesem Nachmittag. Immer, wenn Ballweg sein Lieblingsbild, das einer Waage, die aus dem Gleichgewicht geraten ist, bemüht, geht ein Nicken durch die Runde.

Auf den Schalen von Ballwegs Waage liegen einerseits die Ressourcen, über die ein Mensch verfügt, andererseits die Anforderungen, denen er genügen muss. «Ein Burnout entsteht, wenn ein langfristiges Ungleichgewicht zwischen persönlichen Ressourcen und externen Leistungsanforderungen herrscht», erklärt Ballweg. Der Zustand ausgeprägter Erschöpfung, die durch den chronischen Stress ausgelöst wird, äussert sich mit verringerter körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit.

Neue Organisation

Ein Teufelskreis, das weiss auch Mike: «Ich habe bei der Arbeit immer wieder meine Organisation in Frage gestellt und im Wochentakt neue Software gekauft», erinnert er sich. Damit wollte er sich besser organisieren. Die Zeit, die er damit verbrachte, seine Daten neu zu ordnen, ging ihm andernorts verloren.

Bereits 20 Prozent aller Erwerbstätigen erleben Burnout-ähnliche Phasen. Laut Bundesamt für Statistik leidet rund ein Drittel der berufstätigen Schweizer Bevölkerung unter «Schwäche und Erschöpfung», zwei Kernmerkmale eines Burnouts. Jeder fünfte Arbeitnehmer leidet unter Stressfolgen – von Schlafstörungen bis zum Herzinfarkt. Jeder dritte Berufstätige arbeitet am Limit und fühlt sich stark erschöpft oder gar ausgebrannt. Das sind Zahlen, die die Burnout-Klinik bekannt gibt.

Nicht mehr Herr der Lage

Maurus Schenker war irgendwann nicht mehr Herr der Lage. «Ich bin abends spät nach Hause gekommen, habe weitergearbeitet, vier Stunden geschlafen und bin um vier wieder aufgestanden – damit ich noch etwas hinkriege, bevor ich wieder ins Büro gehe.» Irgendwann, in den wohlverdienten Ferien, nach einigen schlaflosen Nächten, wird er auf dem Flur ohnmächtig.

Das ist der Zeitpunkt, als er sich in ärztliche Behandlung begibt. Dieser diagnostiziert Herzrhythmusstörungen – und eine stressbedingte Depression. Er empfiehlt ihm dringend, in eine Klinik einzutreten. «Zwei Wochen davor hätte ich noch gesagt ‹niemals›», so Schenker heute. Am Tag nach dem Arztbesuch war für ihn aber klar: «Ich muss es machen.»

Neues Therapiekonzept

Mit einem speziell entwickelten Therapiekonzept versuchen die Ärzte und Therapeuten in der Burnout-Klinik, das Gleichgewicht wieder herzustellen. Neben einem Erholungs- und Fitness-Angebot stehen Einzeltherapien, Kommunikationstrainings, Achtsamkeitsübungen, aber auch Philosophiestunden und gemeinsame Grillabende auf dem Programm.

Den Patienten stehen zehn Einzelzimmer mit Dusche, Schreibtisch, Safe und Minibar zur Verfügung. Die Atmosphäre entspricht dem «gediegenen Hotelstil», wie in der Broschüre zu lesen ist. Die Station hat ein eigenes Spa mit Sauna und Dampfbad sowie einen Fitnessbereich. «Eine Auszeit mit Wellness- und Erholungsangeboten ist ein wichtiger Bestandteil für die Regeneration bei einem Burnout», sagt Seeher.

«Wellness-Programm» für Manager?

Ist die Burnout-Station ein einziges grosses Wellness-Programm für gestresste Manager? Gegen diesen Eindruck wehrt sich Seeher: «Die Therapie soll auch zu Veränderungen im Denken, Fühlen und Handeln der Betroffenen führen.» Das Bild des gestressten Topmanagers, der sich in der Sauna erhole, sei ohnehin falsch.

«Erschöpfungsdepressionen erfassen immer mehr auch einfache Angestellte ohne Führungsfunktionen, auch nichtberufstätige Mütter sind davon betroffen», sagt Seeher. Unter den Patienten befinden sich Männer und Frauen, Vollzeit- und Teilzeitangestellte. Und, um seine Aussagen noch zu unterstreichen, fügt er an: «In den acht Monaten, in denen es die Burnout-Station gibt, waren erst zwei Banker hier.» Der komfortable Wellness-Bereich auf der Station werde nur selten genutzt.

Massiv erhöhte Stressparameter

Eine europäische Querschnittsstudie unter Grundversorgern fand erhöhte Burnout-Werte bei 12 Prozent der Gesamtbevölkerung. Eine EU-weite Befragung unter 147 Millionen Arbeitnehmern fand massiv erhöhte Stressparameter bei 33 bis 54 Prozent der Befragten.

Maurus Schenker brauchte sechs Wochen, um sich zu erholen. Er konnte in seine alte Position zurückkehren, der Arbeitgeber war bereit, Änderungen vorzunehmen. Das Team wurde teilweise ausgewechselt, sein Arbeitsvolumen heruntergefahren, die Kompetenzen angepasst.

Dem Arbeitgeber gibt er keine Schuld an seinem Burnout: «Besser hätte ein Arbeitgeber nicht reagieren können.» Vielmehr sei er selbst schuld: «Ich habe die unglücklichen Umstände noch verstärkt mit meinem ungünstigen Verhältnis zu meinen Ressourcen.»

* Namen geändert

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Ausgewählte Leser-Kommentare

Bis vor einiger Zeit dachte ich auch mich triffts nie... Aber ich habe die Anzeichen meines Körpers vollkommen ignoriert und sogar dagegen gekämpft weil ich nicht wollte dass mich jemand für schwach halten könnte... Bis zum tiefsten Punkt: ich wollte nicht mehr leben! Aber heute kann ich sagen zum Glück ist der Suizid missglückt! Ich habe gelernt nein zu sagen, ohne schlechtes Gewissen! Was sehr auffällig ist bei dieser Krankheit ist, dass die meisten Betroffenen meist ein schlechtes Bild von sich selbst haben und immer denken wenn sie jetzt nein sagen sind sie bei allen umtendurch... Schlimm! – Sanz

Ich war sieben Wochen in einer Privatklinik. Es war für mich, als starke Persönlichkeit, die mit schweren Schicksalsschläge gut umgehen konnte, sehr erniedrigend. So tief zu fallen tat sehr weh. Ich schämte mich wochenlange, dass ich Hilfe angenommen hatte. Ich fiel immer mehr aus der Balance, bis ich merkte, diese Hilfe war in dem Moment gut, doch ich habe aus meinen Fehler der Unachtsamkeit gegenüber meinem Körper gelernt. Ich höre täglich auf ihn, weil ich NIE WIEDER in einer Klinik sein möchte!! Es braucht viel Geduld und Selbstliebe um wieder aufzustehen!! – L.A.B.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • ichweisswovonichrede am 01.09.2013 14:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    immer mehr, immer schneller

    Viele machen sich lustig: jaja burnout, die neue volkskrankheit. Aber es ist tatsächlich so! Und warum? Weil man immer mehr leisten muss, immer schneller Ergebnisse bringen muss und immer mehr Profit einheimsen soll. Die zahl der "kranken" wird steigen. Bis es mal ein grosser chlapf gibt. Vielleicht werden die unternehmen und die gesellschaft dann mal begreifen dass wir MENSCHEN und keine Roboter sind...

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  • Fraçois O am 01.09.2013 12:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dazu zu stehen, beweist Stärke 

    Ich 33 Jahre habe Burnout und stehe dazu. Als ehemaliges Kadermitglied der Armee, als Offizier in der Feuerwehr, im Geschäft Abteilungsleiter, Stv. des Chefs und Lehrlingsausbilder bin ich mir es gewohnt in Stresssituationen zu funktionieren und zu Höchstform aufzulaufen. Niemals habe ich mir gedacht an einem Burnout zu erkranken. Aber es kam alles ganz aders , denn ich hatte es bereits. Niemand konnte mir etwas recht machen, es funktioniert nur noch wenn man es selbst erledigt. Ein Nein gibt es im eigenen Wortschatz nicht mehr, denn man könnte ja irgend jemanden Entäuschen. Perfektionismus und die Eigenschaft es allen rechtzumachen, ist eine gefährliche Mischung. Migräne-Attacken, Schlaflosigkeit, sprunghafte Gedanken, Agressionen gegen alles und Müdigkeit bestimmen nun das Leben. Das Schlimste daran ist, man merkt es selbst nicht. "Ich habe nur etwas Stress im Geschäft,das ist alles" war meine Ausrede! Ohne meine Frau würde ich wohl immernoch in dieser Spierale stecken, oder vieleicht währe ich gar nicht mehr hier. Dank meinem Umfeld kann ich dazu stehen und habe mich in Therapie begeben. Es ist keine Schwäche an Burnout zu leiden, nein es ist eine Stärke dazu zu stehn! Nur so kann man etwas ändern!

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  • Sara am 01.09.2013 11:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mehr Personal!

    Natürlich macht man eine Arbeit für drei Leute wenn überall beim Personal gesparrt wird!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ursi am 01.09.2013 20:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Burnout

    Ich hatte vor fast 4 Jahren ein Burnout ( Nervenzusammenbruch) sagte immer das passiert mir nicht, aber es kam schleichend. War 7 Wochen in der Klinik wurde auch sehr gut betreut, und man hat mir viele Ratschläge mitgegeben die ich auch noch heute anwende. Bin bis vor 3 Monaten noch zur Psychologin gegangen. Ich hatte in der Firma nicht Mobbing sondern Bossing und das ist noch viel schlimmer.

  • baba am 01.09.2013 15:33 Report Diesen Beitrag melden

    und die Krankenkasse zahlt

    Ja wir müssen viel leisten aber viele wissen auch einfach nicht mehr wie man im urlaub oder am Wochenende mal abschaltet. Manchmal sollte man am SOnntag einfach ein gutes Buch nehmen und den Tag damit auf dem Balkon verbringen statt wieder irgendwohin zu rennen um irgendwas zu unternehmen. Eigendlich müsste die Krankenkasse ja allen regelmässigen Wellnessurlaub bezahlen, damit man gar nicht erst zum burnoutpatienten wird... ;-)

  • ichweisswovonichrede am 01.09.2013 14:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    immer mehr, immer schneller

    Viele machen sich lustig: jaja burnout, die neue volkskrankheit. Aber es ist tatsächlich so! Und warum? Weil man immer mehr leisten muss, immer schneller Ergebnisse bringen muss und immer mehr Profit einheimsen soll. Die zahl der "kranken" wird steigen. Bis es mal ein grosser chlapf gibt. Vielleicht werden die unternehmen und die gesellschaft dann mal begreifen dass wir MENSCHEN und keine Roboter sind...

    • Roflkartofl am 01.09.2013 21:08 Report Diesen Beitrag melden

      Ausrede

      Burnout ist keine Volkskrankheit, das ist doch nur eine Ausrede. Die Schweiz ist nicht nur ein bisschen Burnout-krank, die Schweiz ist völlig schwachsinnigverblödet und geistig verebbt. Schwachmatensammelstelle. Aber meinetwegen, bildet ech doch noch eine Volkskrankheit ein obendrein.

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  • cocomiki am 01.09.2013 14:28 Report Diesen Beitrag melden

    Burnout Behandlung / Rechtlich gesehen!!

    Ein stationärer Aufenthalt hat Vor- und Nachteile. Vielleicht sollte man spezielle Tageskliniken für Burnout-Patienten (eventuell mit Erschöpfungsdepression) aufbauen. Ambulante Behandlungen kosten weniger. Vor allem muss sich etwas in der Arbeitswelt und in der Gesellschaft ändern, weil Burnout-Patienten haben bei der IV fast keine Chance mehr für Leistungsansprüche zu erhalten. Vor allem wenn die Gutachter mit im Spiel sind. Die IV Revisionen 5 und 6a sind wirksam. Wenn die Krankenversicherung kulant ist, wird sie die Therapien und Aufenthalte für Burnout-Patienten bezahlen.

  • Walter Portmann am 01.09.2013 14:27 Report Diesen Beitrag melden

    Falsche Lebenseinstellung

    Jeder selber schuld, man hat einen Arbeitsvertrag und es gibt Gesetze und schlimmstenfalls Arbeitsgerichte. Aber wer nicht nein sagen kann oder oben nach oben leckt, der geht früher oder später zugrunde.

    • lea rohr am 01.09.2013 14:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Jeder ist selbst schuld???????

      für diese Aussage sollten Sie sich schämen! das ist als ob sie einem Krebs-Patienten sagen "Selber schuld!" es gibt Menschen die mit gewissen Situationen besser zurecht kommen und andere die wahrscheinlich eher zu einem burn-out neigen. doch zu sagen "selber schuld".... das finde ich eine frechheit und respektlos den betreffonen gegenüber!

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