Wikileaks

07. Dezember 2010 06:30; Akt: 08.12.2010 10:01 Print

«Shame on you, Postfinance»

Die «Operation Payback» legt Postfinance.ch seit Stunden lahm. Viele User haben kein Erbarmen mit dem gelben Riesen - im Gegenteil.

Bildstrecke im Grossformat »
Am zieht Julian Assange vor das höchste britische Gericht, um seine Auslieferung nach Schweden zu verhindern. Ein schwarzer Tag für Julian Assange: Ein Londoner Gericht lehnt die Berufung des Wikileaks-Gründers gegen eine Auslieferung nach Schweden ab. Vor einem Londoner Gericht begann Assanges Berufungsverfahren gegen seine drohende Auslieferung nach Schweden. Im Februar hatte ein Richter entschieden, Assange nach Schweden auszuliefern. Der 40-Jährige legte dagegen Berufung ein. Er fürchtet, letztlich in die USA ausgeliefert zu werden. Julian Assange hat in Grossbritannien einen Antrag auf Markenschutz für die Begriffe «Julian Assange» und «Wikileaks» eingereicht. Der ehemalige Wikileaks-Sprecher Daniel Domscheit-Berg rechnet in seinem Buch «Inside Wikileaks - Meine Zeit bei der gefährlichsten Website der Welt» mit Gründer Julian Assange ab. Assange ist laut Domscheit-Berg «eine der spannendsten und verrücktesten Gestalten in der aktuellen Medienberichterstattung», aber auch «paranoid, machtversessen und grössenwahnsinnig». Zudem soll er Vater von «mindestens» vier Kindern sein. Julian Assange erscheint zusammen mit seiner Anwältin Jennifer Robinson vor Gericht in London. Ihm wird vorgeworfen, dass er beim Sex mit der schwedischen Aktivistin Anna Ardin das Kondom mit Absicht platzen liess. Bald gerieten Bilder des verhängnisvollen Gummis an die Öffentlichkeit. Eine forensische Analyse ergab «kleine Kratzer in der Umgebung des Risses». Der Schaden am Material zeige aber «keine Spur einer Anwendung von Gegenständen». Täglich um 18 Uhr muss sich der Wikileaks-Frontmann beim Polizeiposten in Beccles, Suffolk, melden. Ausserdem muss er eine elektronische Fessel tragen und ein Ausgehverbot einhalten. Seit seiner Freilassung wohnt Julian Assange beim Journalisten Vaughn Smith, dem Gründer des Frontline Club, in einer Villa aus dem 18. Jahrhundert mit zehn Schlafzimmern und 250 Hektar Land. Am 16. Dezember 2010, kurz nach 19 Uhr Schweizer Zeit, konnte Julian Assange das Gerichtsgebäude in London verlassen. Am 7. Dezember 2010 hatte sich der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks der Londoner Polizei gestellt und wurde umgehend verhaftet. Noch am gleichen Tag wurde er dem Haftrichter vorgeführt. Assange drohte die Auslieferung nach Schweden. Der Australier hat aber eine Auslieferung nach Schweden angefochten. Er fürchtet, von dort in die USA abgeschoben zu werden. In wenigen Wochen war der Hacker zur Kultfigur avanciert: Diverse Webseiten verkaufen T-Shirts mit seinem Konterfei. Während seiner wochenlangen Flucht, weckte Assange bei Frauen regelrechte Mutterinstinkte: Sie brachten ihm Hemden und T-Shirts mit, wenn er ohne zu schlafen tagelang am Computer sass. Sie bereiteten ihm das Essen vor - das er meistens nicht einmal anrührte -, oder sie buchten seine Flüge und kümmerten sich ums nächste geheime Quartier. Interpol hatte am 30. November 2010 Assange auf seine Liste der meistgesuchten Verdächtigen gesetzt. Die Entscheidung der internationalen Polizeiorganisation war gekommen, nachdem die schwedische Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen den 39-Jährigen wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung und der Vergewaltigung erlassen hatte. Die Vorwürfe in Schweden wurden von zwei Frauen erhoben, die Assange während eines Aufenthalts in Stockholm im August 2010 getroffen haben soll. Eines der Opfer, eine 30 Jahre alte Schwedin, hatte an der Universität Uppsala ein Seminar unter dem Titel «Das erste Opfer eines Krieges ist die Wahrheit» organisiert und Assange dazu eingeladen, seine Plattform zu präsentieren. Assange soll der Frau nach einer Party nach Hause gefolgt sein und sie dort vergewaltigt haben. Das zweite Opfer ist eine Fotografin, die Assange angeblich an derselben Party kennenlernte. Auch an ihr soll sich der Hacker sexuell vergangen haben. Der Australier beteuerte bislang stets seine Unschuld und sprach von einer Schmutzkampagne der US-Geheimdienste gegen seine Person. Julian Paul Assange ist am 3. Juli 1971 in Townsville, Queensland, Australien, geboren. Assanges Eltern waren Betreiber eines Wanderzirkus. Nach der Trennung seiner Eltern wuchs Assange bei seiner Mutter auf. Seine Mutter Christine wollte ihn nicht auf Schulen schicken, damit Julian kein falsches Verhältnis zu Autoritäten bekommt. Bis zu seinem 14. Lebensjahr zog die Familie 37 Mal um. Mutter Christine befand sich damals auf der Flucht vor Julians jähzornigem Ziehvater. Erste Programmmiererfahrungen sammelte Assange auf einem Commodore 64, den ihm seine Mutter im Alter von 13 Jahren geschenkt hatte. 1987 beschaffte er sich ein Modem. Unter dem Pseudonym «Mendax» begann er erste Hacker-Aktivitäten. Gleichzeitig studierte Assange Mathematik und Physik an der University of Melbourne. Während seiner Hacker-Zeit lernte er seine spätere Frau kennen. 1989 zogen beide zusammen, der gemeinsame Sohn Daniel (Bild) wurde 1990 geboren. Ein Jahr später trennte sich das Paar. Die Auseinandersetzung um das Sorgerecht des kleinen Daniel setzte dem Vater Julian so zu, dass sich sein brauner Haarschopf in dieser Zeit aschfahl färbte. Bevor Vater Julian in die Wikileaks-Welt abtauchte und Australien verliess, fragte er seinen damals 16-jährigen Sohn, ob er mitkommen wolle. Der lehnte ab. Seitdem ist der Faden gerissen. Daniel Assange verfolgt seitdem die Aktivitäten seines Vaters aus derselben Distanz wie andere auch. Sein Vater sei «sehr intelligent» und habe «die charakteristischen Probleme, die mit hoher Intelligenz einhergehen», beschrieb Daniel im September 2010 seinen Vater. Papa werde offenbar schnell wütend - vor allem auf Leute, «die nicht in der Lage sind, sein Arbeitslevel zu erreichen und seine Ideen intuitiv zu verstehen». Wenn Assange einen Raum betritt, so berichten Zeugen, suche er als Erstes eine Steckdose für seinen kleinen Computer; ein 300 Dollar billiges Notebook, das er immer bei sich trägt. Erst danach wendet er sich der menschlichen Umgebung zu. Die Internetplattform Wikileaks hatte es sich im Jahr 2007 zur Aufgabe gemacht, geheime und damit oftmals brisante Informationen zu veröffentlichen. Wikileaks beschreibt seine Arbeit dabei selbst als journalistisch. Wikileaks verbreitet aus anonymen Quellen stammendes Material. Unklar ist bis heute, wer genau hinter der Organisation steht. Öffentlich bekannt ist lediglich der 39-jährige Australier und Gründer der Plattform, Julian Assange. Genauso unklar wie die Struktur der Organisation ist auch ihre Finanzierung. So scheint Wikileaks auf Spenden angewiesen zu sein. Woher aber die Summen kommen, die nötig sind, um die aufwendigen Recherchen zur Überprüfung der zahlreichen Unterlagen und Dokumente zu finanzieren, ist nicht bekannt. Aufgrund seines Führungsstils innerhalb der Organisation gilt der Wikileaks-Gründer als umstritten. Er sei kritikunfähig und ein Mensch mit selbstherrlichem Verhalten. Sein ehemaliger Pressesprecher, der Deutsche Daniel Domscheit-Berg, würde «niemandem raten, mit ihm zusammenzuarbeiten». In der Schweiz sorgte Wikileaks erstmals im Januar 2008 für Aufsehen, als auf dessen Server mehrere Dokumente veröffentlicht wurden, die detailliert Auskunft über Geldflüsse von Julius-Bär-Kunden im Offshore-Paradies der Cayman-Inseln gaben. Dabei handelte es sich um zwölf mit Klarnamen genannte Personen. Ein Ex-Mitarbeiter von Julius Bär auf den Cayman Islands hatte die Daten entwendet und im Jahr 2005 dem Wirtschaftsmagazin «Cash» eine CD-Rom mit 169 Megabyte Datenmaterial aus den Jahren 1997 bis 2003 zugespielt. Die Anwälte von Julius Bär konnten für kurze Zeit mittels einer Verfügung die Webadresse wikileaks.org sperren lassen. Die pikanten Daten waren aber bereits weltweit verbreitet. Ende 2009 stellten in Berlin Wikileaks-Aktivisten den Plan vor, in Island einen sogenannten «Datenhafen» zu errichten. Im November wurde zu diesem Zweck eine Gesellschaft mit dem Namen Sunshine Press Productions gegründet. Doch das Vorhaben hielt nicht lange: Im Frühling 2010 musste Wikileaks seine Server nach Schweden verfrachten. Die US-Regierung hatte es geschafft, im Zuge der Wirtschaftskrise den Druck auf die Isländer zu erhöhen und ein speziell zugeschnittenes Pressefreiheitsgesetz wieder rückgängig zu machen. Ausdrücklich beruft sich die Plattform auf Artikel 19 der von den UN verabschiedeten Erklärung der Menschenrechte. Demnach hat jeder «das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäusserung; dieses Recht schliesst die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten». Zum ersten Mal sorgte Wikileaks für grosses internationales Aufsehen, als es Anfang April 2010 ein Video zu den Luftangriffen in Bagdad vom 12. Juli 2007 veröffentlichte. Darin war zu sehen, wie US-Militärhelikopter auf eine Menschengruppe auf einem Platz in Bagdad schoss. Dabei kamen zwölf Menschen ums Leben. Das brisante Material soll ein US-Soldat, Bradley Manning, an die Enthüllungs-Webseite weitergegeben haben. Der 22-Jährige wurde nach der Veröffentlichung der Videoaufnahmen aus dem Apache-Helikopter verhaftet. Am 28. November 2010 sorgte Wikileaks ein weiteres Mal für internationales Aufsehen, als 250 000 diplomatische US-Berichte über zahlreiche Regierungen und deren Mitglieder in aller Welt veröffentlicht wurden. Das Projekt Wikileaks wurde allerdings mehrmals ausgezeichnet: 2008 erhielt es den «Index on Censorship Award» des renommierten US-Magazins «The Economist». Ein Jahr später zeichnete Amnesty International das Projekt mit dem «New Media Award» aus. Im gleichen Jahr erhielt es an der Ars Electronica den «Award of Distinction» in der Kategorie «Digital Communities».

Zum Thema
Fehler gesehen?

Internet-Aktivisten haben es auf die Webseite der Postfinance abgesehen: Seit Montagabend um 19.30 Uhr läuft laut Twitter-Meldungen die «Operation Payback». Hacker überfluten die Webseite mit Millionen von Aufrufen und legen sie dadurch lahm. «Postfinance ist down – keep on firing», freut sich das «Anonymous-Kollektiv» auf Twitter. Die Postfinance bekommt die Attacke anscheinend langsam in den Griff. Um 14.30 Uhr war die Seite zeitweise erreichbar. Es braucht jedoch viel Geduld, die abgespeckte Seite läuft sehr langsam.

Die so genannte DDos-Attacke ist ein Racheakt von Wikileaks-Anhängern: Postfinance hatte am Montag das Schweizer Konto von Wikileaks-Chef Julian Assange geschlossen. Bei der Kontoeröffnung habe Assange als Domizil Genf angegeben, was sich bei einer Überprüfung der Daten aber als unwahr herausgestellt hat.

Empörung bei Internet-Gemeinde

Der Umstand, dass Postfinance Assanges Konto gesperrt hat, löste eine Flut von Reaktionen aus. Auf 20 Minuten Online gingen über 130 Kommentare zum Thema ein. «Die Dokumente beweisen, dass die ehemalige Grossmacht sich wie ein Tölpel verhält und Verbrechen gegen die Menschen begeht. Wikileaks hat dies nur offengelegt. Und nun haben sie auch noch einen gelben Handlanger in der Schweiz gefunden, der sie unterstützt. Shame on Postfinance!», meint etwa User Daniel.

Nicht alle hegen jedoch Sympathien für die Attacke auf den gelben Riesen: «Postfinance zu hacken ist falsch. Wikileaks-Anhänger hin oder her. Jemanden zu jagen, der die Wahrheit ans Licht bringt, ist auch falsch», meint User Hans Ruckstuhl.

Für Zahlungen an den Schalter

Die Postfinance versucht mit allen Mitteln, die Attacke abzuwehren: «Unsere Informatiker versuchen mit Hochdruck, das Problem zu lösen», sagt Alex Josty, Mediensprecher der Post, zu 20 Minuten Online. Finanzdienstleistungen seien davon betroffen. Wer eine Zahlung tätigen muss, bekommt Probleme: «Den Kunden bleibe derzeit in dringenden Fällen nur der Gang an den Postschalter oder ein schriftlicher Zahlungsauftrag. Bereits in Auftrag gegebene Zahlungen auf dem Internetportal seien vom Hackerangriff aber nicht betroffen», so Josty weiter.

Postfinance sei derzeit daran, die Kapazitäten zu erhöhen, um wieder einen Zugriff auf die Internetseite zu ermöglichen.

Geldhahn von Assange zugedreht

Am Dienstagmorgen hat auch das Kreditkartenunternehmen Mastercard Zahlungen an die Enthüllungsplattform Wikileaks gesperrt. Das berichtete die Nachrichten-Website CNET am Montag unter Berufung auf einen Sprecher der Firma.

Grund für das Vorgehen sei die Regel, wonach Kunden gesperrt würden, die «illegale Handlungen direkt oder indirekt unterstützen oder erleichtern», sagte der Sprecher demnach. Die Plattform, die ihre Sympathisanten in den vergangenen Tagen um Spenden gebeten hat, kann nun noch über Visa, Bank- oder Postüberweisungen Geld erhalten.

Am Wochenende hatte bereits der Internet-Bezahldienst PayPal Zahlungen an Wikileaks gesperrt.

(am/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Nazguhl am 08.12.2010 16:35 Report Diesen Beitrag melden

    Zensur..

    ..wir nun also schon von Finanzdienstleistern ausgeübt! Ob Pädophile, Steuersünder oder eben die US Regierung,wer etwas illegales tut, muss darauf gefasst sein, dass es irgendwann ans Licht kommt. Solange Wikileaks nicht illegel ist, und vor einem ordentlich Gericht verurteilt wurde, solange will ich entscheiden können wer mein Geld bekommt. PayPal ist für mich vorerst gestorben, auch meine Visa / Mastercard werde ich in nächster Zeit eben nicht benutzen. Freie Meinung für freie Bürger!

  • Jorge am 09.12.2010 08:29 Report Diesen Beitrag melden

    Kontis schliessen

    Wir sollten aus Solidarität unser Postkontis schliessen und zu einer Bank bringen, die nichts gegen Wikileaks -Unterstützung hat. Allerdings habe ich es gestern gemacht. SO NICHT!.

    einklappen einklappen
  • MB am 07.12.2010 11:39 Report Diesen Beitrag melden

    VSB

    Es ist die Pflicht der Bank, die Identifikation inkl. Wohnsitz bei Beziehungsaufnahme festzustellen. Wer dagegen verstösst sollte gebüsst werden. Postfinance hat also richtig gehandelt alles andere wäre illegal. Also bitte aufhören mit Verschwörungstheorien... die Eröffnung war ja vielleicht korrekt, wer sagt dass er nicht Wohnsitz hatte in Genf damals ? Ansonsten Bankkonto eröffnen mit gefälschtem Ausweis ist auch eine Straftat ! Kann mir nicht vorstellen dass eine Bank ein Konto ohne Ausweis eröffnet in der heutigen Zeit, sonst dürfte sie auch gleich die Lizenz abgeben

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jorge am 09.12.2010 08:29 Report Diesen Beitrag melden

    Kontis schliessen

    Wir sollten aus Solidarität unser Postkontis schliessen und zu einer Bank bringen, die nichts gegen Wikileaks -Unterstützung hat. Allerdings habe ich es gestern gemacht. SO NICHT!.

    • Peter Meier am 09.12.2010 11:51 Report Diesen Beitrag melden

      Visa/Master

      Haben sie ihre Visa und/oder Mastercard auch gleich gekündigt? Hoffentlich doch wenn sie konsequent genug sind.

    • Jorge am 09.12.2010 14:31 Report Diesen Beitrag melden

      Visa/Master

      Nein, ich habe sie nicht. Ich Diners und Amex (American express). Aber wenn sie es boykotieren, werde ich sie auch kündigen. Was ich auch nicht mehr verwenden werde ist PayPal (sobald mein Guthaben aufgebraucht ist).

    einklappen einklappen
  • Nazguhl am 08.12.2010 16:35 Report Diesen Beitrag melden

    Zensur..

    ..wir nun also schon von Finanzdienstleistern ausgeübt! Ob Pädophile, Steuersünder oder eben die US Regierung,wer etwas illegales tut, muss darauf gefasst sein, dass es irgendwann ans Licht kommt. Solange Wikileaks nicht illegel ist, und vor einem ordentlich Gericht verurteilt wurde, solange will ich entscheiden können wer mein Geld bekommt. PayPal ist für mich vorerst gestorben, auch meine Visa / Mastercard werde ich in nächster Zeit eben nicht benutzen. Freie Meinung für freie Bürger!

  • bluesky am 08.12.2010 11:58 Report Diesen Beitrag melden

    Das Internet ist eine Kloake geworden

    Mit den Attacken auf die Postfinance haben sich die Wikileaks-Anhänger selber disqualifiziert. Bestimmte veröffentlichte Dokumente auf Wikileaks mögen ja interessant sein, aber vieles ist bereits bekannt. Man muss sich auch fragen, ob alle echt sind. Was ist überhaupt die Wahrheit? Das weiss auch Wikileaks nicht. Ziemlich sicher schadet Wikileaks mehr, als es nützt. Assange ist auf jeden Fall einer der gerne im Rampenlicht steht und sein fragwürdiges "Lebenswerk" präsentieren möchte. Seine Bewunderer haben nichts verstanden.

  • Max Muster am 08.12.2010 11:37 Report Diesen Beitrag melden

    Würden Zeitungen nicht berichten

    ... würde das Motiv eines Hackerangriffs fehlen. Die Hacker haben in diesem Fall erreicht, was Sie wollten. Nämlich Aufmerksamkeit. Ich arbeite selbst bei einem Schweizer Provider und kenne dieses Medien / Vorkommen Verhältniss nur zu gut.

  • Pierre D. am 08.12.2010 10:50 Report Diesen Beitrag melden

    Lausiger Service

    Das ist doch jetzt schon lächerlich, seit gestern kann ich nicht mehr arbeiten.. da ich mein Konto nicht mehr überprüfen kann. Und am Telefon wird man noch als Dumm abgestempelt "schauen Sie eigentlich keine Nachrichten". Kann man die Seite nicht für Zugriffe aus dem Ausland sperren?

    • Roland Studer am 08.12.2010 22:52 Report Diesen Beitrag melden

      Naja,

      und was erwarten Sie denn? Ist doch logisch, dass bei so einem Angriff die Seiten nicht mehr erreichbar sind

    einklappen einklappen