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Schweizer Hightech
21. September 2010 10:52; Akt: 22.09.2010 17:11 Print
«Solar Impulse» war in Zürich
Von Payerne her kommend hat das Schweizer Solarflugzeug mit der Landung auf dem Flughafen in Kloten seinen ersten Testflug quer durch die Schweiz erfolgreich gemeistert.
Die «Solar Impulse» setzte am Mittwochnachmittag um 14.25 Uhr auf der Piste 34 des Flughafens Zürich auf. Die Landung klappte problemlos und ohne einen überflüssigen Hüpfer. Die Sanitäter und Feuerwehrleute, die sich neben der Piste vorsorglich in Position brachten, kamen nicht zum Einsatz.
Die «Solar Impulse» über Baar ZG. (Bild: Leser-Reporter Andy Kessler)
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Erster Solarflug in der Nacht
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André Borschberg, Pilot und CEO von Solar Impulse entstieg dem Flugzeug unversehrt und berichtete, dass er einen relativ ruhigen Flug gehabt habe. Wegen des Windes musste zwar im letzten Moment die Anflugpiste geändert werden, dennoch war der Flug für das «Solar-Impulse»-Team ein voller Erfolg.
Sechs Stunden dauerte die Reise von Payerne VD nach Zürich. Obwohl das Flugzeug bis zu 9000 Meter hoch fliegen kann, liess Boschberg es die meiste Zeit nur 300 Meter über dem Boden schweben. So hatten auch die Schaulustigen etwas davon.
«Solar Impulse» über dem Bundeshaus
Flugpionier Bertrand Piccard, der mit den Medienleuten auf die Ankunft des Millionenprojektes wartete, zeigte sich hocherfreut darüber, dass die «Solar Impulse» genau in dem Moment über das Bundeshaus flog, als Johann Schneider-Ammann (FDP) gewählt wurde. «Er ist unser Freund und unterstützt uns seit Jahren.»
Nur zwanzig Minuten nach der Landung in Zürich war das Spektakel vorbei und die «Solar Impulse» schwebte wieder mit einem diskreten Surren durch die Luft. Am Abend wurde die
Borschberg und Piccard führen bis zum 30. Oktober weitere Flüge von Payerne nach Zürich durch. Klappt weiter alles nach Plan, soll das Solarflugzeug bereits im nächsten Jahr die ersten Flüge ins Ausland unternehmen. «Wir haben hiermit bewiesen, dass unser Flugzeug auf Passagierflughäfen landen kann, ohne für den Flughafen ein Problem darzustellen», sagte Piccard.
Der Flugbetrieb am Flughafen Zürich musste für Start und Landung für je sieben Minuten unterbrochen werden. «Das dürfte hoffentlich auch für andere Flughäfen kein Problem darstellen.»
Die «Solar Impulse» über dem Zürichsee:
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(Video: Leser-Reporter)
Erfolgreich in Genf gelandet
Tags zuvor war die «Solar Impulse» ebenfalls bei bestem Wetter von Payerne nach Genf geflogen und dort um 12.24 Uhr erstmals überhaupt auf einem zivilen Flughafen gelandet. Zuvor legte das revolutionäre Fluggerät über Lausanne, wo sich an der ETH der Hauptsitz von Solar Impulse befindet, eine Ehrenrunde ein.
«Ein grosser Moment» sei es gewesen, sagte Borschberg nach der Landung auf dem Genfer Flughafen. Damit sei die «Solar Impulse» «dem Kindesalter entwachsen und in die Pubertät gekommen». Am Nachmittag trat der Pilot den Rückflug nach Payerne an.
Ziel des Solar-Impulse-Programms ist die Umrundung der Welt mit Sonnenenergie im Jahr 2012. Bereits Anfang Juli absolvierte Borschberg erfolgreich einen 26-stündigen Flug, der bewies, dass das Solarflugzeug auch nachts mit Strom aus Lithiumakkus fliegen kann. Diese werden während des Flugs tagsüber aus den knapp
Die Landung der «Solar Impulse» in Genf:
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(Video: Leser-Reporter)
Die «Solar Impulse» über Lausanne:
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(Video: Leser-Reporter Carl Björk)
(jcg/sda)





























