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In Deutschland
08. November 2012 09:11; Akt: 08.11.2012 09:23 Print
Gegen die UBS wird wieder ermittelt
Bis weit ins Jahr 2012 hinein soll die deutsche Niederlassung der UBS Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet haben, berichtet eine Zeitung. Die Ermittlungen laufen.
Der Steuerstreit mit Deutschland.
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Zuviel Risiko: Privatanleger waren der UBS voraus
Der Vorwurf ist deutlich: «Mitarbeiter der Bank sollen Anleger dabei unterstützt haben, Gelder am Fiskus vorbei in die Schweiz zu transferieren», zitieren die «Stuttgarter Nachrichten» einen Sprecher der Mannheimer Staatsanwaltschaft. Das Geld soll über ein internes Verrechnungskonto der Bank in die Schweiz verschoben worden sein.
Bildstrecken Die wertvollsten Marken 2012 Infografik UBS-Aktienkurs seit 2008Die Lohnschere öffnet sichKennzahlen der Schweizer WirtschaftBesonders belastend für die Beziehungen zwischen der Schweiz und Deutschland: Die Vorgängen sollen sich bis weit in das Jahr 2012 hinein erstreckt haben. Im Mai dieses Jahres hatte die Mannheimer Staatsanwaltschaft bei einer Razzia in der Zentrale der deutschen UBS-Niederlassung in Frankfurt ein Hunderttausende von Datensätzen beschlagnahmt.
Eine UBS-Sprecherin erklärte, die Bank könne sich zu einem laufenden Verfahren nicht äussern, kooperiere aber mit den Behörden. «Wir bieten Kunden keine Unterstützung bei Handlungen, die der Umgehung ihrer Steuerpflicht dienen», betonte sie. «Jeder Kundenberater kennt die Regeln, was erlaubt ist und was nicht.»
Kunden wegen Steuerhinterziehung im Visier
Die UBS habe seit 2009 die Rahmenbedingungen für das Geschäft in 60 Ländern einschliesslich Deutschlands geprüft und falls nötig geändert.
Laut einem Behördensprecher richtet sich das Ermittlungsverfahren «gegen noch unbekannte Verantwortliche bei der UBS Deutschland AG». Zum anderen seien auch die entsprechenden Kunden der Bank wegen Steuerhinterziehung im Visier, wird er im Zeitungsbericht weiter zitiert.
(mlu/sda)
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Alle 26 Kommentare

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Bankgeheimnis muss fallen
Da bemüht sich der Bundesrat seit Monaten, Teile des Bankgeheimnisses zu retten und die Banken agieren geldgierig an Staatsinteressen vorbei! Sorry, aber das Bankgeheimnis muss weg!
Bankgeheimnis muss sofort weg
Wenn die CH endlich, endlich das unsägliche, völlig veraltete und in der heutigen Zeit auch nutzlose Bankgeheimnis abschaffen würde, hätten unsere Banken nichts mehr zu befürchten. Dann würden alle Länder zu ihren legitimen Steuergeldern kommen und deren Hinterziehung hört schlagartig auf. Kunden gehen eh keine verloren, ausser die Verbrecher und um die ist es nicht schade. Vom BG haben wir Kleinsparer sowieso nichts, Verrechnungssteuer sei dank. Also weg mit dem alten, unnützen Zopf.
Na ja...
Und gleich auch noch Arzt- und Anwaltsgeheimnis mitbegraben??? Ein wenig Privatsphäre - auch im finanziellen Bereich - find ich schon wünschenswert!
Die Katze...
Die Katze lässt das Mausen nie.