Umfrage

12. März 2010 10:52; Akt: 12.03.2010 12:26 Print

Schweizer wollen Bankgeheimnis behaltenSchweizer wollen Bankgeheimnis behalten

Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung will am Bankgeheimnis festhalten und stellt sich gegen den automatischen Austausch von Informationen mit ausländischen Steuerbehörden.

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Das Bekenntnis der Schweizer zur finanziellen Privatsphäre ist trotz oder gerade wegen der anhaltenden Diskussionen um das Bankkundengeheimnis sehr stark, ergab eine Umfrage im Auftrag der Bankiervereinigung. Von den 1004 Befragten sind 89 Prozent der Meinung, dass die finanziellen Daten von Bankkunden gegenüber Dritten geschützt werden müssen.

Die Zustimmung zum Bankkundengeheimnis sank zwar im Vergleich zum Vorjahr von 78 auf 73 Prozent, ist aber immer noch fest verankert. Gut 70 Prozent sprechen sich dafür aus, dass dem europäischen Druck auf das Bankkundengeheimnis nicht weiter nachgegeben werden soll und lehnen den automatischen Austausch von Informationen mit ausländischen Steuerbehörden ab.

Unzufrieden mit Politikern

Gesunken ist laut der Bankiervereinigung die Zufriedenheit mit den politischen Akteuren zur Verteidigung des Bankgeheimnisses. Die Bemühungen wurden bedeutend schlechter benotet. So finden 40 Prozent der Befragten, dass sie sich nicht genügend einsetzen.

Auf die Frage, wie die Schweizer Banken und der Finanzplatz im Vergleich mit der Konkurrenz aus Grossbritannien, Singapur, Luxemburg oder den USA abschneiden, sehen 56 Prozent der Befragten die einheimischen Institute im Vorteil.

(dapd)

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  • christian am 16.03.2010 11:59 Report Diesen Beitrag melden

    Geht gar nicht um Steuerhinterziehung

    Und ging auch nie darum, zumindest für Herrn und Frau Schweizer (für die Bänker schon). Es geht um meine Privatsphäre und sonst gar nichts, ich will nicht das ein Big Brother Staat mich ausspioniert. Wenn ich sehe wie gierig auch die Schweizer Administration darauf ist das Bankgeheimnis im Inland aufzuheben, dann kann ich nur sagen wehret den Anfängen.

  • ricardo am 16.03.2010 08:43 Report Diesen Beitrag melden

    Bankgeheimnis soll bleiben

    Wenn ein Mensch 6 Häuser hat, eine yacht und den teuersten Mercedes und dabei 0 Vermögen bei der STE angibt, dann ist es offensichtlich, dass er "bschisst". Dann bin ich auch dafür, dass die Steuerverwaltung der Sache nachgeht. (Ist übrigens laut "Blick" vorgekommen.) Wenn ein Arbeiter mit 4000 Fr. Lohn 200 Franken nicht in der STE hat, ist das dann schlimm? Bitte Verhältnismässigkeit wahren!

  • fritz Widmer am 15.03.2010 23:03 Report Diesen Beitrag melden

    bschiesse

    Von Ubersee gesehen versteht man nicht ganz, wie so viele Schweizer weiter "bschiessen" wollen mit diesem Bankgeheimnis. Auch sollte eine Umfrage besimmt nicht von einer "Bankiervereinigung" gemacht werden. Get real !

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