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Umfrage
12. März 2010 10:52; Akt: 12.03.2010 12:26 Print
Schweizer wollen Bankgeheimnis behalten
Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung will am Bankgeheimnis festhalten und stellt sich gegen den automatischen Austausch von Informationen mit ausländischen Steuerbehörden.
Das Bekenntnis der Schweizer zur finanziellen Privatsphäre ist trotz oder gerade wegen der anhaltenden Diskussionen um das Bankkundengeheimnis sehr stark, ergab eine Umfrage im Auftrag der Bankiervereinigung. Von den 1004 Befragten sind 89 Prozent der Meinung, dass die finanziellen Daten von Bankkunden gegenüber Dritten geschützt werden müssen.
Bankgeheimnis-Serie20 Minuten Online hat in einer Serie Auszüge aus dem neuen Buch «Banken ohne Geheimnisse» (2010) des Wirtschaftsjournalisten Philipp Löpfe veröffentlicht. Lesen Sie hier:
Teil 1: «Die Geburt des Bankgeheimnisses»
Teil 2: «Bundesräte von Ospels Gnaden»
Teil 3: «Die James-Bond-Tricks der UBS-Banker»
Teil 4: «Deutschland wehrt sich»
Teil 5: «Ein neues Zeitalter für Steuersünder»
Teil 6: «Die Folgen für die Schweiz»
Die Zustimmung zum Bankkundengeheimnis sank zwar im Vergleich zum Vorjahr von 78 auf 73 Prozent, ist aber immer noch fest verankert. Gut 70 Prozent sprechen sich dafür aus, dass dem europäischen Druck auf das Bankkundengeheimnis nicht weiter nachgegeben werden soll und lehnen den automatischen Austausch von Informationen mit ausländischen Steuerbehörden ab.
Unzufrieden mit Politikern
Gesunken ist laut der Bankiervereinigung die Zufriedenheit mit den politischen Akteuren zur Verteidigung des Bankgeheimnisses. Die Bemühungen wurden bedeutend schlechter benotet. So finden 40 Prozent der Befragten, dass sie sich nicht genügend einsetzen.
Auf die Frage, wie die Schweizer Banken und der Finanzplatz im Vergleich mit der Konkurrenz aus Grossbritannien, Singapur, Luxemburg oder den USA abschneiden, sehen 56 Prozent der Befragten die einheimischen Institute im Vorteil.
(dapd)
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Alle 50 Kommentare































Geht gar nicht um Steuerhinterziehung
Und ging auch nie darum, zumindest für Herrn und Frau Schweizer (für die Bänker schon). Es geht um meine Privatsphäre und sonst gar nichts, ich will nicht das ein Big Brother Staat mich ausspioniert. Wenn ich sehe wie gierig auch die Schweizer Administration darauf ist das Bankgeheimnis im Inland aufzuheben, dann kann ich nur sagen wehret den Anfängen.
Bankgeheimnis soll bleiben
Wenn ein Mensch 6 Häuser hat, eine yacht und den teuersten Mercedes und dabei 0 Vermögen bei der STE angibt, dann ist es offensichtlich, dass er "bschisst". Dann bin ich auch dafür, dass die Steuerverwaltung der Sache nachgeht. (Ist übrigens laut "Blick" vorgekommen.) Wenn ein Arbeiter mit 4000 Fr. Lohn 200 Franken nicht in der STE hat, ist das dann schlimm? Bitte Verhältnismässigkeit wahren!
bschiesse
Von Ubersee gesehen versteht man nicht ganz, wie so viele Schweizer weiter "bschiessen" wollen mit diesem Bankgeheimnis. Auch sollte eine Umfrage besimmt nicht von einer "Bankiervereinigung" gemacht werden. Get real !