Greenpeace-Studie

20. November 2012 07:29; Akt: 20.11.2012 13:05 Print

Markenkleider sind gefährlichMarkenkleider sind gefährlich

Alle grossen Modemarken benutzen bei der Herstellung ihrer Kleider krebserregende oder hormonell wirksame Chemikalien. Die Schadstoffe sind auch in unserem Blut nachweisbar.

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Viele Markenkleider werden in China hergestellt. Die Schadstoffe, dabei verwendet werden, sind mitverantwortlich für die starke Umweltverschmutzung.

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Für die Produktion von Textilien setzen alle führenden Modemarken krebserregende oder hormonell wirksame Chemikalien ein. Zu diesem Ergebnis kommt die Umweltschutzorganisation Greenpeace in einer Studie.

Sie liess dazu 141 Kleidungsstücke aus 29 Ländern von unabhängigen Laboren auf Nonylphenolethoxylate (NPE), Weichmacher, krebserregende Amine und weitere Schadstoffe untersuchen. Alle Markenprodukte enthielten NPE, die zu giftigem Nonylphenol abgebaut werden, teilte Greenpeace am Dienstag in Hamburg mit.

Schadstoffe im Blut nachweisbar

Die getesteten Kleidungsstücke – Jeans, Hosen, Kleider, T-Shirts und Unterwäsche – stammen von Armani, Benetton, CA, Calvin Klein, Diesel, Esprit, Gap, HM, JackJones, Levi’s, Mango, Metersbonwe, Only, Tommy Hilfiger, Vero Moda, Victoria’s Secret und Zara. Fortpflanzungsschädigende Weichmacher (Phthalate) wurden in hohen Konzentrationen in bedruckten T-Shirts von Tommy Hilfiger und Armani festgestellt.

Produkte von Zara enthielten sowohl hormonell wirksame, als auch krebserregende Chemikalien: Hohe NPE-Rückstände fanden sich in einer Kinderjacke aus China, karzinogene Amine aus Azofarbstoffen in Zara-Jeans, hergestellt in Pakistan. «Auch wenn Textilien in China, Mexiko oder Pakistan produziert werden, sind die eingesetzten Schadstoffe in unserem Blut nachweisbar», sagt Christiane Huxdorff, Chemie-Expertin von Greenpeace auf deren Homepage.

«Modemarken missbrauchen weltweit Flüsse als private Abwasserkanäle und verschmutzen so das Trinkwasser von Millionen Menschen», so Huxdorff. «Von der Produktion bis zur Entsorgung schaden gefährliche Textilchemikalien Umwelt und Gesundheit.»

(rey/sda)

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  • alternative am 20.11.2012 16:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    fkk

    hallo zusammen ich hab die perfekte lösung. damit schlagen wir 2 fliegen auf einen streich. laufen wir alle nackt rum. dan trägt man keine krebseregende stoffe mehr und niemand wird mehr wegen noname kleider gemobbt:-) und an die die nur zuhause sitzen: rausgehen wäre dan sehr intressant fürs auge

  • e.n. am 20.11.2012 16:43 Report Diesen Beitrag melden

    ironie

    nein wirklich? daran hätte ich niiiiiiemals gedacht... das wohlergehen der menschen steht doch bei sämtlichen produzenten jeglicher waren an oberster stelle. wird einem wenigstens weisgemacht. stimmen tut's trotzdem hinten und vorne nicht und das sollte eigentlich jedem absolut klar sein.

  • L+J=3 am 20.11.2012 16:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ok?

    ich habe auch armani, jack jones &' tommy hilfiger Kleider und ich hatte damit noch nie ein Problem ?'

    • Thomas Grütter am 23.11.2012 12:57 Report Diesen Beitrag melden

      ....wirklich?

      Kommt vielleicht noch. Das ist etwa dieselbe bescheuerte Aussage wie: "Ich gehe immer besoffen schwimmen und lebe immer noch, also wo ist das Problem?"

    • Rolf Wick am 23.11.2012 13:11 Report Diesen Beitrag melden

      gratuliere

      du vielleicht nicht - und Kinder interessieren ja auch keinen. Gerüchte sagen sogar, dass diese Chemikalien den Blick in die Zukunft einschränken können... aber egal, Hauptsache es geht Dir gut...

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