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Konsumentenschutz
19. Dezember 2011 11:08; Akt: 19.12.2011 11:32 Print
Kampf der Hochpreisinsel Schweiz
Der starke Franken bringt den Kunden zu wenig. Jetzt sollen sich die Konsumenten auf einer Internetplattform über die Preisunterschiede zum Ausland informieren können.

Weihnachtsshopping auf der Hochpreisinsel Schweiz. (Bild: Keystone)
Konsumentenschutzorganisationen wollen 2012 gegen die hohen Preise in der Schweiz kämpfen. Einerseits sollen sich die Konsumenten auf einer Internetplattform über die Preisunterschiede zum Ausland informieren können, anderseits wird auf eine Gesetzesverschärfung hingewirkt.
Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten zahlten für identische Produkte oftmals deutlich mehr als ihre Nachbarn im umliegenden Ausland, heisst es in einer Medienmitteilung der Allianz der Konsumentenschutzorganisationen vom Montag. Der zurzeit starke Franken habe den Missstand noch weiter akzentuiert.
Verschärfung des Kartellgesetzes
Die Stiftung für Konsumentenschutz und ihre Partnerorganisationen in der Romandie und im Tessin streben daher eine Verschärfung des Kartell- und Preisüberwachungsgesetzes an. Ziel ist es, dass Schweizer Unternehmen beim Import von Produkten punkto Preis und Geschäftsbedingungen gleich lange Spiesse erhalten wie ausländische Abnehmer.
Aktiv werden wollen die Konsumentenschützer im kommenden Jahr zudem im Zusammenhang mit dem revidierten Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, das am 1. April in Kraft tritt. Das Gesetz sieht beispielsweise vor, dass künftig auch Allgemeine Geschäftsbedingungen von Unternehmen gerichtlich überprüft werden können.
Musterprozesse
Als unlauter gelten zudem neu auch falsche Gewinnversprechen, Schneeballsysteme und nutzlose Telefonbucheinträge. Die Stiftung für Konsumentenschutz, die Fédération Romande des Consommateurs und die Associazione consumatrici e consumatori wollen nach Inkraftsetzung der neuen Bestimmungen täuschende Geschäftspraktiken einzelner Unternehmen öffentlich anprangern und gegebenenfalls Musterprozesse führen.
(sda)
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Alle 66 Kommentare

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Es kommt doch nicht darauf an, .........
.......... wer das Geld nach Deutschland bringt ! Folgendes Gespräch heute morgen in einem Volg zwischen 2 Verkäuferinnen (Abstand ca. 10 m, jeder Kunde konnte es mithören): Was hast Du gestern gemacht (war anscheinend der freie Tag der einen) ? Antwort: Am morgen waren wir etwas spazieren, am Nachmittag fuhren wir nach Deutschland zum Einkaufen! - Ende Dialog ! Ich zahle teuer im Volg, die Verkäuferin kriegt vom Volg den Lohn und bringt dann das Geld nach Deutschland ? Unter anderem auch mein Geld ! Da geh ich doch lieber selber nach Deutschland zu günstigen einkaufen.
Euro stützen
Wir stützen, wie von der Nationalbank vorgemacht, den Euro ! Deshalb kaufen wir Waren die nicht in der Schweiz angefertigt werden auch im Ausland. Es wird Zeit dass wir uns empören!!!
Kampf dem Hochlohnland Schweiz
Man könnte diesen Kampf auch getrost "Kampf den hohen Löhnen" nennen. Ja, die Sachen sind in der CH teurer, als im umliegenden Ausland. Die Löhne sind es aber auch! Eine Verkäuferin verdient hier in der Schweiz ca 2000.- mehr als in Deutschland. Wir schneiden uns ins eigene Fleisch, wenn wir so weiter machen. Ihr glaubt ja wohl nicht, dass wir gleich viel verdienen können wir bis her, aber die Lebensunterhaltskosten auf das Niveau von Deutschland fallen. Milchbuchrechnung nennt man das. Entweder hohe Löhne oder tiefe Lebensunterhaltskosten.
Korrekturen sind wichtig und richtig!
Die meisten Konsumenten sind bereit einen moderaten Aufpreis für die Prdukte in der Schweiz zu bezahlen. Aber 100% oder mehr Aufpreis bei gewissen Produkten können auch Sie keinem erklären oder doch?
Darum geht es ja gar nicht
Hey Noro, es geht nicht darum, das Preisniveau auf dasjenige von Deutschland zu senken. Etwas höhere Preise werden wir immer haben. Ich bin aber nicht mehr bereit das drei - fünffache zu bezahlen für das gleiche Produkt. Vor allem im jetzigen Zeitpunkt nicht, da der Euro auch noch so günstig ist.