Währung

23. Mai 2012 15:41; Akt: 23.05.2012 15:50 Print

Kein Goldfranken für Kleinsparer

Die Schweiz soll keinen Goldfranken einführen, sagt die Wirtschaftskommission des Nationalrates. Es gebe genug Möglichkeiten, dass auch Kleinsparer Gold erwerben können.

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Die Währungskommission des Nationalrates will kein neues Goldvreneli. (Bild: Keystone)

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Die Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK) hat eine parlamentarische Initiative von Lukas Reimann (SVP/SG) mit 17 zu 7 Stimmen abgelehnt, der einen Satz Goldmünzen forderte, die «für jedermann erschwinglich sind».

Gemäss Initiative sollte der Goldfranken den «kleinen Sparern» eine Anlagemöglichkeit in Gold bieten. Wie die Parlamentsdienste am Mittwoch mitteilten, gibt es nach Ansicht der Kommissionsmehrheit für Kleinsparer bereits genügend Möglichkeiten, Gold zu erwerben.

Die Ablehnung der Kommission ist aber grundsätzlicher Natur. Die Mehrheit zweifelt daran, dass der Vorschlag praktikabel ist, einen Goldfranken als eine an einen schwankenden Goldkurs gebundene Zweitwährung zu schaffen. Ausserdem stellt die WAK die Behauptung des Initianten in Frage, wonach Gold zu den sichersten Anlagen gehöre.

(sda)