Grosse Pläne

06. November 2012 18:32; Akt: 06.11.2012 18:33 Print

Simi baut mit Herzog De Meuron Bergstation

Der vierfache Olympiasieger Simon Ammann will auf seinem Hausberg Chäserrugg von den Stararchitekten Herzog & De Meuron eine neue Bergstation mit Restaurant bauen lassen.

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Simon Amman will auf seinem Hausberg Chäserrugg gross anrichten. (Bild: Keystone)

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Skispringer Simon Ammann geht unter die Investoren. Der vierfache Olympiasieger wird nicht nur Verwaltungsrat bei der Toggenburg Bergbahnen AG, er wird sich als Hauptaktionär auch an einer neuen Bergstation auf seinem Hausberg beteiligen.

Die Toggenburg Bergbahnen haben bereits Pläne, wie sie das zusätzliche Kapital verwenden wollen. Im ihrem Auftrag haben die Basler Stararchitekten Herzog & de Meuron eine Konzeptstudie für eine verbesserte Nutzung des Tourismusgebiets entwickelt. Dazu gehört auch eine neue Bergstation mit Restaurant auf dem Gipfel des Chäserrugg.

Simon Ammann will Verwaltungsrat werden

Der 31-jährige Skispringer, der in Unterwasser aufgewachsen ist, stellt sich am 16. November an der Generalversammlung der Toggenburg Bergbahnen AG zur Wahl als Verwaltungsrat.

Simon Ammann verkörpere die Leistungsansprüche des Toggenburgs auf trefflichste, sagte Mélanie Eppenberger, Verwaltungsratspräsidentin der Toggenburg Bergbahnen AG, am Dienstag vor den Medien. Mit seiner Verbundenheit zum Toggenburg und seiner internationalen Erfahrung sei er ein idealer Hauptaktionär.

Weitere internationale Investoren würden folgen, sagte Eppenberger. Das Aktienkapital der Bergbahnen soll um 7 Millionen auf 21 Millionen Franken erhöht werden.

(whr/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hermann am 07.11.2012 22:24 Report Diesen Beitrag melden

    Alarmglocken läuten-Stoppt diesen Unsinn

    Das Volk wird den Teuren-Bergbahnen + Restaurants den Rücken kehren - die haben genug von der der Tourismus-Abzockerei - hört euch nur im CH-Tourismuss um - es geht überall abwärts weil alles nicht mehr zahlbar ist. Hört was das Volk meint und nicht die Stararchitekten die Abzocken wollen.

  • ff am 06.11.2012 18:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Grössenwahn

    Randregionen mit Starallüren. Solange sie es selber bezahlen, sollen sie ihre Berge verschandeln. Nur nicht nachher wieder den Zürchern die Schuld geben:-)

  • Tom $. am 08.11.2012 18:51 Report Diesen Beitrag melden

    Region denkt in Szenarien...

    ...auch da ein Versuch wert! Frau Eppenberger und die Töggeli -Bahnen kommen gross in den Medien - und unerwartet rümpft das anvisierte Zielpublikum (City urbanique e lifestylig, usw) schon die Nase. Tja, es kommen nicht mehr DINKS und iPhoners also gibts auch nicht mehr Übernachtungen im 2*-Charme oder Gastrobesuche ohne Chesa Pirani-Vorlagen!. Eine Portion Simi-Heimweh kombiniert mit den VIPies H&dM reicht um sich bei Presse in Erinnerung zu rufen, mehr nicht. Und Frau Eppenberger glauben Sie mir, da kommen auch keine zusätzlichen Investoren für so ne Edel-Berghütte. aber PR vom Feinsten

Die neusten Leser-Kommentare

  • Urs Leuenberger am 08.11.2012 21:11 Report Diesen Beitrag melden

    Neuer Zubringer statt Luxusrestaurant!

    Was nützt ein neues Restaurant, wenn man an der Chäserruggbahn endlos anstehen muss? Ein zusätzlicher Zubringer ist viel wichtiger! Wahr geplant, wegen Geldmangel aber nie realisiert worden. Lieber geben sie nun das Geld dem Stararchitekten, für mich absolut unverständlich. War früher oft im Toggenburg (Ost-und auch Nordabfahrt bei gutem Schnee top), für alte Skilifte und leistungsschwache Luftseilbahn zahle ich aber keine Fr. 57.-- für die Tageskarte. Was studieren da wohl die Chefs??

    • P. Neandertaler am 09.11.2012 07:29 Report Diesen Beitrag melden

      Fakten

      Man könnte ja auch die Tageskarte für 47.- verkaufen und dafür 10.- Parkgebühr verlanden, wie andernorts üblich, dann würde niemand mekkern.

    einklappen einklappen
  • Franco am 08.11.2012 20:23 Report Diesen Beitrag melden

    Eckiger Glas-Diamant-Bau passt besser

    als dieser grässliche Beton-Klotz auf dem Berg - wenn schon muss es ein schöner Juwel-Bau werden der auf den Berg passt.

  • Tom $. am 08.11.2012 18:51 Report Diesen Beitrag melden

    Region denkt in Szenarien...

    ...auch da ein Versuch wert! Frau Eppenberger und die Töggeli -Bahnen kommen gross in den Medien - und unerwartet rümpft das anvisierte Zielpublikum (City urbanique e lifestylig, usw) schon die Nase. Tja, es kommen nicht mehr DINKS und iPhoners also gibts auch nicht mehr Übernachtungen im 2*-Charme oder Gastrobesuche ohne Chesa Pirani-Vorlagen!. Eine Portion Simi-Heimweh kombiniert mit den VIPies H&dM reicht um sich bei Presse in Erinnerung zu rufen, mehr nicht. Und Frau Eppenberger glauben Sie mir, da kommen auch keine zusätzlichen Investoren für so ne Edel-Berghütte. aber PR vom Feinsten

  • Ernst am 08.11.2012 13:50 Report Diesen Beitrag melden

    Rezept für 7 Millionen Aktienkapital

    Baut im Tal eine überdeckte Touristen-Park-Garage mit angrenzentem schönen Restaurant für Nicht-Ski-Fahrer, da könnt ihr das eigene Aktien-Geld auch investieren und müsst nicht noch für Fremd-Geld-Millionen euch Sorgen machen. Mach etwas für das Volk und nicht für die Architekten, damit könnt ihr auch in Zukunft besser schlafen als auf einem Banken-Schuldenberg zu hocken. Die Finanz- und Wirtschafts-Krise lassen grüssen.

  • Hermann am 07.11.2012 22:24 Report Diesen Beitrag melden

    Alarmglocken läuten-Stoppt diesen Unsinn

    Das Volk wird den Teuren-Bergbahnen + Restaurants den Rücken kehren - die haben genug von der der Tourismus-Abzockerei - hört euch nur im CH-Tourismuss um - es geht überall abwärts weil alles nicht mehr zahlbar ist. Hört was das Volk meint und nicht die Stararchitekten die Abzocken wollen.