Photoshopping

01. Oktober 2012 15:08; Akt: 01.10.2012 17:14 Print

Wenn Frauen einfach verschwinden

Die Möbel von Ikea gleichen sich weltweit aufs Haar. Bei den Katalogen gibt es aber feine Unterschiede, die bei Frauenrechtlerinnen zu einem Sturm der Entrüstung geführt haben.

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Der schwedische Möbelkonzern Ikea hat in seinem Katalog für Saudi-Arabien alle Frauen von den Bildern entfernt. In den ansonsten identischen Fotos wurden die Frauen einfach wegretuschiert, wie die schwedische Zeitung «Metro» berichtete.

Der Schritt führte im Heimatland von Ikea zu einem Sturm der Entrüstung. Schwedische Frauenrechtlerinnen kritisierten das Möbelhaus, Handelsministerin Ewa Björling sagte dem Blatt, Frauen könnten nicht aus der Gesellschaft retuschiert werden.


Ikea veröffentlichte eine Erklärung, in der es sich entschuldigte. «Wir hätten reagieren und verstehen sollen, dass der Ausschluss von Frauen aus der saudi-arabischen Version des Katalogs in Konflikt mit den Werten der Ikea-Gruppe steht», hiess es.

(dapd)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Roger K. am 01.10.2012 20:25 Report Diesen Beitrag melden

    Das Problem liegt in der Religion

    Da sollte nicht das IKEA kritisiert werden, sondern das Land, sprich Saudi-Arabien, welches solche frauenfeindlichen Richtlinien überhaupt erlässt. Schlussendlich hat es auch nichts mit Saudi-Arabien zu tun, sondern mit der Religion die Frauen in solchen Ländern ignoriert. Ikea muss sich an diese Richtlinien halten, um in solchen Ländern überhaupt existent sein zu können. Die Frage sollte hier eher lauten, möchte man als Möbelhaus in solchen Gefilden überhaupt präsent sein!

  • iToby am 01.10.2012 22:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zufriedenheit

    Man könne ja zufrieden damit sein, dass zumindest im eigenen Land die Frauen noch im Katalog sind.

  • Erica Huber am 01.10.2012 17:56 Report Diesen Beitrag melden

    und die Unterdrückung geht weiter.....

    Wie sieht das Küchen-Bildli aus? Steht da der Mann am Herd? Wohl kaum.....

Die neusten Leser-Kommentare

  • Hans Meier am 01.10.2012 23:04 Report Diesen Beitrag melden

    Wozu die Aufregung

    Weiss jetzt nicht, was daran so schlimm sein soll. IKEA passt lediglich den Katalog an lokale Gewohnheiten an. P.S: Gut zu wissen, dass die Redaktion von 20 Minuten Online auch ein AdBlock-Addon benutzt. Da fühle ich mich gleich weniger schuldig! Und die Ideen für die Artikel holt man sich gleich bei der Konkurrenz von Spiegel Online.

  • iToby am 01.10.2012 22:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zufriedenheit

    Man könne ja zufrieden damit sein, dass zumindest im eigenen Land die Frauen noch im Katalog sind.

  • Nella Müller am 01.10.2012 22:22 Report Diesen Beitrag melden

    Wie naiv von mir...

    Nach Betrachtung des Bildes rechts und ohne den Text des Berichtes zu lesen dachte ich an eine Familie, in der sich auch der Vater um seine Kinder kümmert. Wie naiv von mir!

  • bob am 01.10.2012 22:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    uebertrieben 

    ich sehe es von einer anderen seite...mein gott,diese frau auf dem foto ist ja voll angezogen.also von freizuegigkeit keine spur...was soll denn das,wieso muss mann sie fuer arabischen laendern weg zaubern? na ja...

  • Hansi am 01.10.2012 21:18 Report Diesen Beitrag melden

    Nix Photoshop

    Nix Photoshop. Das wird einmal mit und einmal ohne Frau fotografiert.