Transport zwischen Spitälern

31. März 2017 11:34; Akt: 31.03.2017 11:36 Print

Hier fliegt die Post-Drohne erstmals über Lugano

Die Post testet im Tessin den kommerziellen Einsatz von Drohnen. Sie sollen künftig Laborproben zwischen zwei Spitälern transportieren.

So sieht das erste kommerzielle Drohnenprojekt der Post aus. (Video: Die Schweizerische Post)
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Seit Mitte März schwirren am Himmel über Lugano die ersten Transportdrohnen der Post. Das Unternehmen testet dort zusammen mit dem Tessiner Spitalverbund EOC und dem Drohnenherststeller Matternet den kommerziellen Einsatz von Lieferdrohnen. Künftig sollen die autonomen Fluggeräte Laborproben zwischen zwei Spitälern in Lugano transportieren.

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Laborproben per Drohne transportieren – eine gute Idee?
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Insgesamt 2813 Teilnehmer

Wie die Post mitteilt, haben in den vergangenen zwei Wochen rund 70 autonome Testflüge zwischen den beiden Spitalstandorten stattgefunden. Nach einer ersten Auswertung sei im Sommer eine weitere Testphase geplant.

Die Post hofft, dass die autonomen Drohnen in Lugano ab 2018 regelmässig für den Transport von Laborproben eingesetzt werden können. Die Tests werden vom Bundesamt für Zivilluftfahrt begleitet.

(lin)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dhunt am 31.03.2017 11:40 Report Diesen Beitrag melden

    Ist das Legal?

    © BAZL Drohnen sind ferngesteuerte, meist kleinere Fluggeräte. Sie sind rechtlich den Flugmodellen gleichgestellt. Bis zu einem Gewicht von 30 Kilogramm dürfen sie grundsätzlich ohne Bewilligung eingesetzt werden. Voraussetzung ist allerdings, dass der «Pilot» jederzeit Sichtkontakt zu seiner Drohne hat. Zudem dürfen keine Drohnen über Menschenansammlungen betrieben werden.

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  • Aviaticus am 31.03.2017 11:39 Report Diesen Beitrag melden

    Spital-Kurier

    An und für sich für diesen Zweck eine gute Idee. Interessant wird die Haftungs-Frage wenn mal ein Unfall passiert. Wir werden es sehen.

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  • Webungsmist am 31.03.2017 12:02 Report Diesen Beitrag melden

    "Zum Wohle des Patienten"

    Immer geschieht alles für den Patienten, für den Kunden, für uns praktisch. Das die Unternehmen selbst auch profitieren, wird immer verschwiegen. Es ist immer alles für uns, weil man uns so toll findet, völlig selbstlos ist, und alles wirklich einfach nur für uns tut.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • aladin am 01.04.2017 23:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Blödsinn

    in abgelegenen Regionen OK. aber sicher nicht in über grosse Städte. für solche Sachen wie Laborproben von a-b senden kann man auch Zivis, arbeitssuchende, Rentner oder auch Asylbewerber nutzen.

  • Phil am 01.04.2017 22:54 Report Diesen Beitrag melden

    Gefährlich

    Warten wir mal, bis der erste von einer abstürzenden Drone verletzt wird. An diesen Automatisierungswahn glaube ich als Techniker nicht, weil ich weiss, was alles schief gehen kann und wird. Das BAZL ist nicht konsequent, was die Bewilligung angeht.

  • Bürger am 01.04.2017 22:44 Report Diesen Beitrag melden

    aufhören mit dem Quatsch

    Müssen wir in Zukunft mit Helmen raus? Ich will freie Sicht nach oben, kein Gesurre, keine Überwachung von oben und keine abstürzenden Drohnen oder Pakete. Es gibt genügend Leute in der Schweiz, die Pakete auf dem herkömmlichen Weg verteilen können.

  • Py am 01.04.2017 16:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Transport-Drohnen im Tessin

    Krankheitserreger könnten bei einem Absturz frei gesetzt werden. Na dann prost. Für harmlose Güter sicher geeignet.

  • Timeless am 01.04.2017 10:46 Report Diesen Beitrag melden

    Hexacopter statt Quadrocopter

    Einen Quadrocopter zu verwenden ist meiner Meinung nach fahrlässig, wenn überhaupt müsste mindestens ein Hexacopter mit doppelter Elektrik und doppelten Akkusicherung verwendet werden, bei dem auch ein Motor ausfallen kann. Erst einmal wären bei einem Absturz die vielleicht sehr wichtigen Inhalte des Paketes verloren und zerstört und zweitens könnte der Absturz Personen schwer verletzen.